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Eine Brise Meerluft gefällig?

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Wände aus reinem Bergsalz

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Wohnzimmer, schließen die Augen und haben das Gefühl Strandluft in die Nase geweht zu bekommen. Sie riechen das Salz in der Luft und fühlen die befreiende Wirkung bei jedem Atemzug. Klingt nach viel Phantasie könnte aber tatsächlich möglich sein.

Die meisten von Ihnen kennen sicher Salzlampen, kleine Tischlampen, die äußerlich einen felsstückähnlichen Salzbrocken aufzeigen und von innen her beleuchtet sind.  Eben dieses Salz gibt es nun auch als Wandplatten zum Verkleiden von Innenwänden.  Visuell nahe einem rötlichen Marmorgestein mit seiner typischen Maserung und dem feinen Glitzern von Salzkristallen und dem großen Vorteil, dass eine Wand aus diesen Bergsalzelementen bei weitem nicht so teuer ist, wie echter roter Marmor und all die Vorteile von Salz mit sich bringt, wie wir sie großteils schon kennen. So bindet Salz mitunter Gerüche, wirkt antibakteriell und reinigt somit auch die Raumluft. Manche von Ihnen werden wohl die diversen Angebote von Salztherapien kennen, eine schon in der Antike genutzte Methode, die das Salz als Heilmittel einsetzt. So wird oftmals beschrieben, dass Salz die Heilung von Atemwegserkrankungen, Entzündungen des Halses, der Nasennebenhöhlen oder auch Stirnhöhlen, Neurodermitis, Kopfschmerzen, rheumatische Erkrankungen, Pilzerkrankungen oder allgemein Schwächungen des Immunsystems und einiges Weitere unterstützt, zumindest jedoch lindernd wirkt. Viele gesundheitliche Vorteile, von denen einige wohl auch mit Hilfe solcher Salzplattenwände in den eigenen Wohnraum geholt werden könnten. Für Freunde des Feng-Shui sei hierzu editierend erwähnt, dass Salz gerne bei der sogenannten energetischen Raumreinigung eingesetzt wird.

Für Bergsalz gibt es einige Bezeichnungen, die zumeist aber auch recht fragwürdig sind. So wird gerne mal mit der Handelsbezeichnung Himalayasalz geworben, was rein von der Bezeichnung jedoch recht irreführend ist, denn das Salz stammt keinesfalls aus dem Himalayagebirge sondern tatsächlich aus Pakistan oder sogar Polen. Es mag viele schöne Dinge im Himalayagebirge geben, vor allem viele Berge, aber Salz wurde bis dato noch keines gefunden. Es handelt sich hier rein wissenschaftlich betrachtet auch nicht um ein besonderes Salz, sondern schlicht und einfach um ein Bergsalz (Steinsalz), das von der stofflichen Zusammensetzung ebenso in Frankreich, Deutschland und anderen Ländern dieser Welt vorkommt. Berg- oder genauer Steinsalz besteht grob beschrieben aus ca. 97 % Natriumchlorid und weiteren Mineralien, wie beispielsweise Anhydrit. Die charakteristische rötliche bis orangene Färbung entsteht durch das in sehr geringen Mengen beinhaltete Eisenoxid bzw. deren Eisenionen. Der Ursprung des Steinsalzes ist in vor vielen Millionen Jahren gewesenen Ozeanen zu finden. Damit liegt auch der Vorteil des Pendants aus den heutigen Meeren auf der Hand. Während das heute aus Meeren gewonnene (Meer-)Salz durch die unterschiedlichen Umweltverschmutzungen oftmals mit Schadstoffen verunreinigt ist, ist das Steinsalz durch dessen Ursprung und die langen Zeit in der es in der Tiefe magazinierte, relativ „sauber“.

Aber zurück zur Salzwand, deren Salz übrigens aus den pakistanischen Steinsalzbergen stammt. Es wurde zwar Versuche mit europäischem Bergsalz durchgeführt, allerdings weist dieses nach Angaben des Herstellers nicht die für Wandbausteine nötige Festigkeit auf. Die Salzwand selbst wird kleberfrei aufgestellt. Dies ist äußerst vorteilhaft, denn somit bleiben gerade für sehr sensible Menschen Stoffe außen vor, die etwaige allergischen Reaktionen auslösen könnten. Es handelt sich um eine selbsttragende Wand, deren Aufstellung mit Hilfe eines Holzrahmens, den Platten aus Bergsalzen und kleinen Plexiglasverbindungsstücken vollzogen wird. Die Bergsalzplatten bzw. –steine  können in unterschiedlichen Formaten bezogen werden, wobei die Elementstärken in 2 und 5 cm beziehbar sind.  Auch wenn ich anfangs mit rotem Marmor verglichen habe, kann man die Salzplatten selbst neben einem roten auch in einem weißen oder orangen Grundton erhalten. Um eine noch wärmere Stimmung erzeugen zu können, besteht auch die Option, die aufgebaute Wand, ähnlich der Salzlampe, mit LED-Lichtern zu beleuchten.  Der Hersteller bietet hierzu nicht nur das Material, er bietet auch den Aufbau der Wand mit oder ohne Beleuchtung an und das auch speziell auf das von Ihnen gewünschte Maß.

Neben dem häuslichen Wohnraum werden die Salzbauwände mittlerweile auch in Wellnessbereichen wie Saunen, Infrarotkabinen, diversen Therapieräumen aber auch in Geschäftsräumen und in der Lebensmittelproduktion, hier vor allem in Metzgereibetrieben, eingesetzt. Sie werden sich nun vielleicht über die Erwähnung des Metzgereibetriebes wundern. Gerade hier erfüllt die Salzwand ganz spezielle Aufgaben, denn neben der Bindung von Gerüchen, die wir hier häufig und zahlreich haben, kann und wird der Baustoff für Räume genutzt, in denen zum Beispiel Rindfleisch trocknet. Durch die antibakterielle und vor allem auch den hygroskopischen Effekt des Salzes, wirkt ein mit Salzplatten ausgestatteter Raum wie eine Trockenkammer. Ohne Impfungen und in nahezu geruchsfreier Umgebung kann das Fleisch in einem solchen Raum ausgezeichnet trocknen, wobei bei Rindfleisch mitunter das sogenannte Dry Aged Beef entsteht.

Um Sie nun nicht mit dem Gedanken an getrocknetes Fleisch zu verabschieden, sei erwähnt, dass die Salzwand mit dem „Wellness Innovation Award 2012“ ausgezeichnet wurde und zwar in der Kategorie „Wellness Zu Hause“. Für weitere Fragen rund um das Thema Salzwände aber selbstverständlich auch andere Baustoffe und deren fachgerechte Anwendung steht Ihnen das Sachverständigenbüro Holzmann-Bauberatung gerne bundesweit und natürlich auch vor Ort zur Verfügung (Tel.: 08293 – 96 56 48).

Autor: Ing. Gerhard Holzmann, Sachverständigenbüro Holzmann – Bauberatung/Augsburg

Gräser aus den Meeren als umweltfreundlicher Dämmstoff

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So manch einer wird sich in letzter Zeit schon abwenden, wenn er einen Bericht zur Gebäudedämmung sah, denn so gut wie alle kommerziellen Buntblattillustrierten schrieben über Wärmedämm-Verbundsysteme (kurz: WDVS). Manche seriös, manche weniger seriös, die meisten jedoch zählten nicht Alternativen zur energiesparenden Gebäudedämmung auf, sondern kritisierten, wiesen auf mögliche Brandrisiken, Schadstoffe oder gar die später in manchen Fällen als kritisch zu bewertenden Entsorgungsmöglichkeiten hin. Viele denken mittlerweile im Zusammenhang mit der Wärmedämmung eines Hauses nur noch an etwaige Kunstschaumplatten, wie zum Beispiel solche aus Polystyrol (Markenbezeichnung: Styropor). Klar, ungefähr 70 % der Fassadendämmungen werden mit diesem Stoff ausgeführt und fast jedes Boulevardmagazin sowie einige Tageszeitung berichteten über Dämmmaßnahmen mit einem solchen Produkt. Ein Produkt, das nicht ohne Grund in die Missgunst der Bauwilligen und sogar von manch Fachkollegen geraten ist, denn die Nachteile sind im Gros zahlreicher als die Vorteile. Aber ich will nun nicht wieder all die Eigenschaften eines solchen Produktes aufzählen, denn als neutraler Bausachverständiger, der bundesweit und oft auch über die Grenzen Deutschlands hinaus in Sachen Bauschäden und Baumängel unterwegs ist und sich über Jahre hinweg auch auf natürliche Baustoffe spezialisiert hat, will ich natürlich auf Alternativen hinweisen. Alternativen, die nachhaltig sind und das nicht nur auf dem Papier. Alternativen, die möglichst keinerlei Abdruck in der Umwelt hinterlassen, weder in der Gewinnung, der Produktion, dem Einsatz auf der Baustelle noch bei der später kommenden Entsorgung. Vor allem aber auch Alternativen, die auch für Mensch und Tier keinerlei Risiken darstellen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn solche Produkte sind nicht all zu zahlreich.

Ein hervorragendes Beispiel ist die Wiederbelebung der Nutzung von Seegräsern als Rohstoff für unterschiedliche Produkte, hier vor allem für die Gebäudedämmung. Das Prinzip der Rohstoffnutzung ist bei beiden bis dato genutzten Seegrasarten sehr identisch und könnte mit nur einem Satz erklärt werden: „Das an die Küsten gespülte Seegras wird aufgesammelt, gereinigt, aufgefasert oder geschnitten, getrocknet und schon ist es als Baustoff nutzbar.“ Bleibt bei den Dämmmaßnahmen etwas übrig, düngt man sein Gemüsebeet damit. Die schwarze Tonne oder die Sondermülldeponie bleiben ungenutzt. Die chemische Industrie hat nicht den geringsten Zusatz geleistet. So einfach und auch natürlich kann Dämmstoff sein. Soweit die Theorie! Die Praxis ist zwar ein wenig umfangreicher, schon aus dem Grund, da es Technik und Manpower benötigt und natürlich auch ein wenig Logistik. Aber auch dies hat seine Vorteile, vor allem wenn man sieht, dass hierbei mehr als nur ein Laborarbeitsplatz geschaffen wird.

Aber beginnen wir von vorne und hierbei erst einmal bei den genutzten Seegräsern, als da wären:

Das Neptungras, botanisch korrekt als Posidonia oceanica betitelt. Diese Seegrasart wächst ausschließlich an den küstennahen Bereichen des Mittelmeers und Australiens. Das Neptungras wird in Form von kleinen oder auch größeren Kügelchen an die Küsten gespült. Die Formgebung erhält dieses Seegras von den Meeresbewegungen. Die abgestorbenen Pflanzenteile werden am Meeresboden so lange hin und her bewegt bis alle verrottbaren Teile der Laubblätter abgerieben sind und nur noch die stabilen Rippen der Blätter übrig bleiben. Diese Blattrippen wiederum werden über die vorgenannte Bewegung des Meerwassers zu Bällchen gerollt. An anderer Stelle habe ich diesen Vorgang mit dem Formen von Semmelknödeln zwischen den Händen beschrieben. Ich denke das erklärt die Sache einfacher. Die nun am Meeresboden geformten Bällchen, man nannte sie in früheren Zeiten auch Gamsballen, werden aber nicht nur von den Bewegungen des Meeres geformt, sie werden dadurch, vor allem bei stürmischem Wetter, auch an die Strände getragen, von wo sie dann aufgesammelt werden. Der Universitätsprofessor und Architekt Richard Meier aus Karlsruhe hat die Eigenschaften dieses im Grunde fast schon fertig aufbereiteten Faserstoffes erkannt und nutzt diesen zur Herstellung eines losen Dämmstoffes. Er lässt die Bällchen an mehreren Orten rund ums Mittelmeer aufsammeln, womit er unter anderem an so manch Ort Arbeitsplätze schafft, wo es ansonsten eher kaum Beschäftigung für die Anwohner gibt. Dann transportiert er sie nach Karlsruhe und geht dort die weiteren Schritte der Aufbereitung an. Klingt nach viel, ist es aber nicht, denn die Bällchen werden im Grunde nur auseinander „gezupft“, von Sand und anderen Verunreinigungen gesäubert und sind dann ohne etwaige Zusätze als naturreiner Dämmstoff nutzbar. Bis dato gibt es diesen Dämmstoff als bauaufsichtlich zugelassenen Schütt- und auch Einblasdämmstoff, allerdings laufen bereits die ersten Versuche für einen Plattendämmstoff. Es kann nach heutigem Stand durchaus davon ausgegangen werden, dass es auch bald einen solchen auf dem Markt gibt.

Die zweite Seegrasart, die aktuell als loser Dämmstoff zu haben ist, ist das „Gemeine Seegras“ mit der botanischen Bezeichnung Zostera marina. Dieses Seegras wächst an vielen küstennahen Bereichen auf unserer Welt, u.a. an der Ostsee, von wo aus ein Händler im Schleswig-Holsteinschen Westerau auch seinen Seegrasdämmstoff bezieht.  Im Grunde geschieht hier ähnliches wie beim Posidonia, nur dass das Zostera nicht in Bällchen an die Küsten gespült wird, sondern die abgestorbenen Blätter nahezu im Ganzen an die Strände gelangen. Auch hier wird dann das angespülte Strandgut aufgesammelt, gereinigt, geschnitten und getrocknet, bevor es bautechnisch genutzt wird. Da das ans Ufer gespülte Seegras aufgrund der vielen Verunreinigungen im Meer bis dato in vielen Bundesländern als Sondermüll gilt, war und ist es teilweise ein erheblicher Aufwand die Strände zu reinigen. Mit Sondergenehmigungen gelangt zwar einiges von dem Naturgut auch als Dünger auf die Felder oder in Kompostieranlagen aber eben nur ein Teil. Die stoffliche Nutzung zu der das Naturprodukt gereinigt wird, bietet hierbei die Möglichkeit hohe Auslagen für die Strandreinigung und –pflege zu kompensieren. Diese Vorteile wurden ab 2003 auch ein paar Jahre lang über ein Forschungsprojekt verwirklicht, vermutlich aber aufgrund eines Investorenmangels später wieder eingestellt. Herr Jörn Hartje hat mit seinem Seegrashandel die Rohstoffnutzung mit dem Seegras aus der Ostsee aber just in diesem Jahr wiederbelebt. Er bezieht sein getrocknetes Seegras zwar noch von dänischen Küsten und es fehlt ihm auch noch die in Deutschland nötige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung als Dämmstoff, aber sein Tatendrang lässt durchaus die Vermutung zu, dass auch diese Dinge bald positiviert sind. Für die Küstenregionen Deutschlands wäre eine Zusammenarbeit sicherlich eine Bereicherung.

Natürlich gibt es zu den Seegräsern noch viel mehr zu berichten und selbstverständlich sind auch bei der baulichen Nutzung einige Dinge zu beachten, hierzu jedoch fehlt an dieser Stelle nicht nur der Platz, Bauvorhaben sind auch immer als individuelle Leistungen zu betrachten, die explizit dem jeweiligen Projekt anzupassen sind. Von daher können Sie mich auch gerne für weitere Informationen telefonisch kontaktieren (08293 – 96 56 48). Viel wichtiger ist jedoch, dass man erkennt, dass man sich nicht über die Vor- oder Nachteile von synthetischen Produkten auslassen muss, wenn der Einsatz von natürlichen Alternativen dieses erst gar nicht erfordert. Hat man dann noch welche, die einem von Mutter Natur fast schon einbaufertig geliefert werden, ist eine Polemik wie wir sie in Bezug auf Kunstschäume die letzten Jahre hatten, völlig obsolet.

Autor:
Ing. Gerhard Holzmann, Sachverständigenbüro Holzmann-Bauberatung/Augsburg

 

Empfehlenswert: Blogs und Veranstaltungskalender

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Hier finden Sie zahlreiche Links zu themenübergreifenden Blogs und Veranstaltungen. Sie vermissen ein wichtiges Blog oder kennen einen empfehlenswerten Veranstaltungskalender.
Mailen Sie mir Ihre Tipps und bereichern Sie das Angebot von grünvoll.de.

Blogs:

Fairtrade Deutschland | Blog – Fairtrade Inside

In diesem Blog berichten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins TransFair von Ihrer Arbeit für den Fairen Handel in Deutschland.
http://blog.fairtrade-deutschland.de

I am Fair! Der Fairtrade Marktplatz | Blog

Willkommen bei I am Fair! – dem Fair Trade Marktplatz
http://www.iamfair.de/fairtrade-blog

Weblog von Utopia.de | Das Bulletin für den strategischen Konsumenten

Utopia.de ist das Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil.
Inhaltsgetrieben, informativ, praktisch, realitätsnah und serviceorientiert.
http://utopiablog.wordpress.com

CSR Media – Blog der Technischen Universität Ilmenau, Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft

Dieses Blog beschäftigt sich mit dem Thema Corporate Social Responsibility und Medien.
http://blogs.tu-ilmenau.de/csrmedia

Fairtrade Schools | Dokumentations-Blog

Hier im Fairtrade-Schools-Blog dokumentiert ihr eure Beiträge zu den einzelnen Kriterien der Kampagne.
Berichtet u.a. über die Gründung eures Schulteams, ladet Fotos und Videos zu euren Aktionen hoch
und teilt anderen Schulen mit, welche Fairtrade-Themen ihr im Unterricht umgesetzt habt.
http://blog.fairtrade-schools.de

Wissenschaft im Dialog: Science Blogs

Wissenschaft im Dialog (WiD) — die Initiative der deutschen Wissenschaft
engagiert sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland.
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/aus-der-forschung/science-blogs.html

NaWis – Nachhaltige Wissenschaft

Klima- und Umweltherausforderungen sprengen Disziplinengrenzen.
Sie erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Natur- und Technik- mit Sozial- und Kulturwissenschaften.
Nur so lassen sich Übergänge zu einer nachhaltigen Gesellschaft gestalten.
http://nachhaltigewissenschaft.blog.de

Umweltakademie-Blog

Blog der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
http://umweltakademie-blog.com

Forschungs-Blog | Forschungs-Blog.de

Das Forschungs-Blog von Discover Markets ist ein Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft,
gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
http://www.forschungs-blog.de

Klimaforschung und Naturschutz

Blog für Querdenker und alle die etwas bewegen wollen !
http://www.klimaforschung.net/blog/germany

Verkehr, Transport und Mobilität neu denken

Blog über Elektromobilität, Verkehrspolitik, Hochgeschwindigkeitszüge, Elektroautos, ÖPNV, Eisenbahn,
Luftverkehr und die Zukunft der Mobilität » Zukunft Mobilität
http://www.zukunft-mobilitaet.net

Blog des Bundesverband Carsharing

Mehr als 110 Unternehmen und Vereine in ganz Deutschland bieten Ihnen CarSharing-Angebote in Ihrer Nähe oder an einem anderen Ort.
http://carsharing.de/blog

Was ist eigentlich Greenwashing? – BUNDjugend Blog

Greenwashing ist etwas, das uns ständig umgibt und doch bemerken wir es nicht, wenn wir nicht darauf achten.
Greenwashing ist Marketingstrategie großer und kleiner Unternehmen, die sich in gutem (grünen) Licht darstellen wollen.
http://blog.bundjugend.de/was-ist-eigentlich-greenwashing

Greenwashing News and Information: The Greenwashing Blog

Sprache Englisch, aber empehlenswert.
http://thegreenwashingblog.com

Ökologie Blog | Ökologischer Landbau und mehr

http://www.agoel.de

DZVhÄ Homöopathie.Blog

Das Blog des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
http://dzvhae-homoeopathie-blog.de

Medizin und Naturheilkunde Blog-Verzeichnis

http://www.naturheilkundeverzeichnis.com/medizin_und_naturheilkunde_blog-verzeichnis.html

Mobbing – Bossing – Folgen und Hilfen für Mobbingopfer

Welche Folgen und Hilfen gibt es bei Mobbing ?  Jeder kann Mobbingopfer werden !
Ich erhoffe mir mit diesem Blog anderen Mut zu machen sich gegen Mobber zu wehren.
http://mobbing-schule.blogspot.de

Bund behinderter Blogger

Der Verein versteht sich als Zusammenschluss (Bund) freier Blogautorinnen und Blogautoren,
die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, und ihrer Freunde und Förderer.
Gemeinsam verfolgen wir das oberste Ziel einer inklusiven und vielfältigen Gesellschaft mit der dazu gehörigen Nichtdiskriminierung,
Chancengleichheit und Barrierefreiheit.
http://www.bloggerbund.de

JuraBlogs – Die Welt juristischer Blogs

http://www.jurablogs.com

Datenschutzbeauftragter INFO – Der Datenschutz-Blog mit aktuellen Datenschutz-Themen

Dieser Datenschutz-Blog beschäftigt sich mit aktuellen Datenschutz-Themen
und bietet Datenschutzbeauftragten aber auch Interessierten ein Forum zum Meinungsaustausch.
http://www.datenschutzbeauftragter-info.de

Datenschutzbeauftragter Online – Blog zu Datenschutz und Datensicherheit. Externer Datenschutzbeauftragter.

http://www.datenschutzbeauftragter-online.de

Social Media Recht Blog

Aufgrund ihrer Passion für neueste Kommunikationsformen sowie das damit verbundene Recht
hat die Rechtsanwältin Nina Diercks den Social Media Recht Blog Mitte 2010 gegründet.
http://socialmediarecht.wordpress.com

querblog – Das Blog zum kritischen, satirischen Magazin vom BR – Thema Naturschutz

http://blog.br.de/quer/tag/naturschutz

report München-Blog | Das Blog zum Politmagazin im Ersten

http://blog.br.de/report-muenchen

MONITOR – Weblog

MONITOR – Die Sendung des WDR
http://www.wdrblog.de/monitor

Blog des Magazins agora42

Das philosophische Wirtschaftsmagazin. urban, intelligent, ohne ideologische Scheuklappen
http://agora42.de/blog

 

Veranstaltungskalender:

 Treffpunkt Wald

Die Idee von Treffpunkt Wald – den Wald ganz neu entdecken!Dem Förster über die Schulter schauen …
Bundesweiter Veranstaltungskalender mit regionaler Suche
http://www.treffpunktwald.de

Mellifera e.V. | Seminar & Vortrag

Bei Mellifera e.V. steht die wesensgemäße, nachhaltige und ökologische Bienenhaltung im Zentrum der Vereinsarbeit.
Wir engagieren uns in vielen verschiedenen, für die Bienen relevanten Bereichen: Mit Forschung, Lehre, Öffentlichkeitsarbeit
und auch mit Lobbyarbeit für die Bienen. Dieses Portal bietet Zugang zu unseren vielfältigen Initiativen für Biene, Mensch, Natur.
http://www.mellifera.de/portal/portal.terminkalender/index.html

Naturgarten e.V. – Mit Kindern in der Natur

Naturgarten, naturnaher Garten, Natur-Erlebnis-Räume, öffentliches naturnahes Grün,
aber auch Bewahrung und Förderung der Natur in der freien Landschaft – diese Begriffe
und alles was sich dahinter verbirgt, prägen die Arbeit des Naturgarten e.V. Deutschland.
http://www.naturgarten.org/

Das Biosphärenreservat Bliesgau – Schatztruhe für besondere Arten

Das Biosphärenreservat Bliesgau liegt in der südöstlichsten Ecke des Saarlandes, an der Grenze zu Frankreich und Rheinland-Pfalz.
Die sanfthügelige Landschaft ist geprägt durch ausgedehnte Streuobstwiesen, wertvolle Buchenwälder, artenreiche Trockenrasen und
eine eindrucksvolle Auenlandschaft, die von dem namensgebenden Fluss, der Blies, durchzogen wird.
http://www.biosphaere-bliesgau.eu/index.php/de/aktuelles/veranstaltungskalender

 Freilichtmuseum Hessenpark

Im Freilichtmuseum finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die Ihnen einen lebendigen Einblick
in 400 Jahre ländliches und kleinstädtisches Hessen geben.
http://www.hessenpark.de/index.php?id=veranstaltungen

 Öko-Sommer und Öko-Herbst in Rheinland-Pfalz und Saarland | Veranstaltungen auf Öko-Höfen

„Informationen und Unterhaltung rund um den ökologischen Landbau“ – unter diesem Motto führt die Arbeitsgruppe
Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz / Saarland den Ökosommer und Ökoherbst durch.
Schauen Sie am besten selbst und seien Sie herzlich eingeladen, die Hoffeste, Öko-Märkte, Weinproben, Wanderungen,
http://www.oekosommer.de

Die Interessensgemeinschaft Streuobst Rheinland-Pfalz

Die Interessensgemeinschaft Streuobst Rheinland-Pfalz (IG Streuobst) ist ein offener Zusammenschluss von Streuobst-Aktiven. Sie wurde 2010 gegründet und hat sich 2014 als offene Arbeitsgruppe dem Pomologenverein angeschlossen. Die IG Streuobst setzt sich u. a. zusammen aus Vereinen, Verbänden, Betriebe, Firmen, öffentlichen Institutionen und Privatpersonen. Mit dem Ziel, die heimische Streuobstkultur zu erhalten und zu beleben, vernetzt sie Interessierte und Akteure.
http://www.streuobst-rlp.de/veranstaltungs-kalender.html

NABU | Veranstaltungen

Aktuelle Termine des NABU-Bundesverbandes
http://www.nabu.de/nabu/veranstaltungen

Stiftung Ökologie & Landbau

Die seit fünf Jahrzehnten aktive Stiftung engagiert sich für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus.
Arbeitsschwerpunkte der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) sind die Koordination der Akteure sowie das Erschließen
und Verbreiten von Informationen über den Biolandbau an Entscheidungsträger in Wissenschaft, Praxis und Beratung.
http://www.soel.de/service/soel_termine.html

DNR Deutscher Naturschutzring – Termine

Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzverbände
http://www.dnr.de/termine/index.php

Ökolandbau Veranstaltungskalender

Hier finden Sie unsere aktuellen Termine. Über die „Veranstaltungssuche“ können Sie als Verbraucher, Erzeuger
oder Hersteller gezielt in Ihrer Region oder zu Ihrem Wunschthema nach Veranstaltungen suchen.
http://www.oeko-komp.de/veranstaltungen/index.php?t=bioland

Aktuelle Veranstaltungen | demeter.de

Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise.
Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück,
der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.
http://www.demeter.de

oekolandbau.de | Termine

Das Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau bietet das ganze Jahr über Informationen zum ökologischen Landbau „live“ und aus erster Hand.
http://www.oekolandbau.de/service/termine

NaturErlebnisWochen – Veranstaltungen der Umweltakademien

Welche Veranstaltungen durch die Umweltakademien und ihrer vielen Partner organisiert wurden, erfahren Sie durch das Anklicken
der Links zu den Websites der Umweltakademien. Sie landen dann auf der Homepage der jeweiligen Umweltakademie, von wo aus Sie
schauen können, welche in Ihrer Nähe oder auch, falls Sie ein anderes Ziel ansteuern, in anderen Gegenden zur NaturErlebnisWoche stattfinden.
http://www.naturerlebniswoche.info/veranstaltungen.aspx

VDI Wissensforum: Seminare, Konferenzen, Weiterbildung für Ingenieure | VDI Wissensforum

http://www.vdi-wissensforum.de/

 

„Intelligente Stromzähler“ – Fluch oder Segen?

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Die Österreichische Ärztekammer (ÖAK) warnt vor den negativen Auswirkungen „Intelligenter“ Stromzähler –  Smart-Meter genannt.

Das sind digitale Messgeräte, mit denen sich der aktuelle Stromverbrauch eines Haushaltes abfragen und steuern lassen soll. Die Bewohner können die Verbräuche im Internet sekundengenau abrufen,  „Stromfresser“ erkennen und Ihr Verbraucherverhalten ändern. Die Daten werden per Mobilfunk- oder Stromnetz an den Energieversorger übermittelt.
Bei der Mobilfunkvariante sind die Bewohner kontinuierlich einer hochfrequenten Strahlung ausgesetzt, ähnlich Mobilfunk.
Obwohl wir es nicht hören oder sehen und die meisten auch nicht spüren können geht es jedem von uns auf die Nerven: Der Medizinphysiker Lebrecht von Klitzing hat die Reaktionen des vegetativen Nervensystems auf gepulste elektromagnetische Felder (Mobilfunk, WLAN…) nachgewiesen. Bei Einschalten eines DECT-Telefons war eine Reaktion der Herzrate  zu erkennen. Ein zeitgleiches Handzeichen zeigte, dass die Belastung für den elektrosensiblen Probanden auch spürbar war.
Der Umweltmediziner Joachim Mutter berichtet, dass viele seiner Patienten nach Einbau von Messsystemen auf Funkbasis über schwere gesundheitliche Symptome klagen wie Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Blutdruckkrisen, Herzpalpitationen, Augen- und Hautbrennen und Tinnitus  – um nur einige wenige zu nennen. Diese wurden jedoch weniger bzw. schwanden gänzlich wenige Tagen nach Austausch der funkbasierten Zähler gegen die alten Systeme.
Ich werde oftmals gerufen, wenn meine Kunden schlecht schlafen können und morgens unausgeruht aufwachen.  „Ich hab das Gefühl innerlich zu vibrieren“ oder „ich bin gestresst und ausgebrannt“ sind  häufige Aussagen. Folgen von Multisystemerkrankungen wie Erschöpfungszustände, Lernprobleme und Depressionen sind häufig Anzeichen einer Umwelterkrankung.
Auch psychische sowie Herzkreislauf-Erkrankungen, ADHS und Burnout werden im Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung beobachtet.
Unstrittig ist, dass die flächendeckende Strahlenbelastung durch Mobilfunk, DECT, Wlan und TETRA gesundheitlich bedenklich ist.
2011 hat die WHO hochfrequente elektromagnetische Felder als möglichweise für den Menschen krebserregend eingestuft.
Was ist zu tun? Funknetze im häuslichen Bereich sind strikt zu meiden.
Dauerstrahler wie DECT-Telefone und WLAN-Netze sind durch schnurgebundene Systeme zu ersetzen. Wo Alternativen zu Verfügung stehen, sollten Funksysteme zur Datenübertragung nicht eingesetzt werden. Aus Gründen der Vorsorge für sich selbst, die Familie, Kinder und Kranke sind „intelligente“, mobilfunkbasierte Netze und Messsysteme konsequent abzulehnen.
Die krankmachende Wirkung der Smart-Meter ist unbestritten – das versprochene Einsparpotential eher zweifelhaft.  Viele Geräte wie Toaster, Kaffeemaschinen und Herde werden täglich zu gleichen Zeiten benutzt. Jedoch Geschirrspüler und Waschmaschinen wird man nicht nachts einschalten, um zu einer gleichmäßigen Auslastung des Stromnetzes beizutragen. Der Spareffekt ist daher eher als gering einzuschätzen. Neben Kosten für Datentransfer und -Speicherung werden für Anschaffung und Bereitstellung der Smart-Meter laut Deutscher Energie-Agentur je nach Anbieter einmalig bis zu 100 Euro und jährliche Gebühren bis zu 240 Euro fällig, wie Wikipedia zu entnehmen ist. Dem gegenüber stehen Einsparungen in der Größenordnung von 9 bis 42 Euro.
Auch aus baubiologischer Sicht wäre es negativ zu bewerten, da neben der nächtlichen Belastung durch hochfrequente Sender zusätzlich durch den fließenden Strom für Waschmaschine und Co. niederfrequente magnetische Wechselfelder generiert würden, die ebenfalls gesundheitlich stark bedenklich und nicht abzuschirmen sind.

Fazit: Funkbasierte „Intelligente“ Stromzähler sind eher ein Fluch – ein Segen ist es dagegen, die eigene Intelligenz einsetzen zu können.

Dipl.-Ing. Jürgen Harder – Akademie Bauen Wohnen Gesundheit

Der Hanf-Willi

Hanf-Willi

Wohlig warm im Winter – angenehm kühl im Sommer.

Ein angenehmes Raumklima wird beeinflusst von
•  der richtigen Lüftung
•  der Anordnung der Fenster
•  der Beschattung der Fenster
•  dem Wärmeschutz mit wärmespeichernder Dämmung.

Rat & Tat erhalten Sie beim Team vom Hanf-Willi.
www.hanfwilli.de

Ganz gleich, ob man auf die Hilfe eines Architekten setzt oder ob man selbst baut, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt – modernes Bauen heißt heute auch immer bauen mit ökologischen Baustoffen.
Aufgrund der kontinuierlich steigenden Energiepreise geht der Trend zum Passivhaus oder zumindest zum Niedrigenergiehaus.
Hierbei kommt der effizienten Dämmung eine besondere Bedeutung zu. Konventionelle Dämm-Materialien, wie Styropor, werden mehr und mehr von natürlichen Dämmstoffen wie Hanf, Schilf oder andere Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien ersetzt.
Dabei können diese natürlichen Dämmstoffe überall im Haus angewendet werden. So eignen sich Hanf (Thermo-Hanf) und Schilf sowohl für die Dämmung in Neu- und Altbauten, von Decken oder Böden, bei Innen- und Außendämmung, als auch zur Isolierung von Dächern.

In Verbindung z. B. mit Lehm- oder Textilputz führen diese Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität.

Ziel ist ein behagliches und gesundes Raumklima ohne gesundheits-gefährdende Chemie.

Reden Sie mit uns, wir haben die richtigen ökologischen Produkte und die Erfahrung, die Ihnen eine umfassende Beratung garantiert.

Wir sind darauf bedacht, dass sowohl Ökologie als auch Ökonomie eine ideale Partnerschaft bilden.

Groß- und Einzelhandel
Fachhandel

A. Wilbois
Am Stauden 8
66663 Merzig-Mechern
Telefon: 06861-790804
Fax: 06861 790803
www.hanfwilli.de

 

 

Hauptsache wohngesund

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Aus optischen Gründen war Holz als Baumaterial den Eigentümern von Haus „Kieler Förde“ anfangs gar nicht so wichtig. In erster Linie wollten sie ein Haus mit möglichst gesundem Wohnklima bauen, und das hätte auch ein Steinhaus sein dürfen. Gründliche Recherchen ergaben dann, dass chemisch unbehandelte Massivholzhäuser das beste Raumklima besitzen, besonders in Kombination mit Lehmwänden für einen optimalen Feuchteausgleich. Also ging man auf die Suche nach dem passenden Holzhaushersteller und entschied sich nach diversen Besichtigungen von Muster- und Kundenhäusern für einen Spezialisten, der Setzungsfreiheit und Winddichtigkeit versprach. Zusammen mit einem befreundeten Bauingenieur entwarfen die Hauseigentümer ihr Haus ganz nach den eigenen Vorstellungen, so dass die Holzhausfirma nur noch zu prüfen und zu erarbeiten brauchte, was machbar war.

Helligkeit und Kommunikation haben Priorität

Haus Kieler FördeEin helles Haus mit viel Tageslicht wünschten sich die Hausbesitzer, weshalb sie an der Südseite ihres Hauses große, bodentiefe Glasflächen einsetzten. Das bringt nicht nur ein Maximum an Sonnenlicht, sondern spart auch Heizenergie im Winter, wenn die tiefer stehende Sonne hereinscheint. Für das Ehepaar stand von vorneherein die Entscheidung für eine offene Küche fest, sodass auch beim Kochen die Kommunikation mit Gästen möglich ist. So entstand gleichzeitig ein großzügiger Wohnbereich, in dem Küche, Esszimmer und Sofaecke fließend ineinander übergehen. Besonders schön: Der Esstisch befindet sich im angeschlossenen Zwerchhaus, das nach Süden hin fast komplett verglast ist. Ganz konsequent wählte das Eigentümerpaar überwiegend Naturmaterialien für Ausbau, Dekoration und Möbel aus. Heute freuen die beiden sich besonders über die unnachahmliche Behaglichkeit, die von den massiven Kiefernwänden ausgeht, und empfinden die gefühlte Temperatur in ihrem Hause deutlich höher als beispielsweise in konventionellen Steinhäusern. Kein Wunder, da Holz eine höhere Oberflächentemperatur hat und allein rein optisch „wärmt“. Während die Holzwände im Innenbereich lediglich mit UV-Schutz gegen Nachdunkeln behandelt wurden, trug man außen einen Schutzanstrich mit minimaler weißer Pigmentierung auf, der Haus „Kieler Förde“ noch einen Tick heller erscheinen lässt und gleichzeitig vor unerwünschter Vergrauung schützt. Dieser Anstrich wurde aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen und ist für die Wertbeständigkeit und Lebensdauer der Massivholzwände nicht notwendig.

Passgenaue Elemente schnell und leicht montiert

Viel Eigenleistung brachte das Ehepaar bei der Hausmontage und beim Ausbau mit ein: Zusammen mit dem Richtmeister des Hausherstellers und drei befreundeten Helfern, darunter ein Zimmermann, bauten die beiden ihr Haus innerhalb einer Woche auf, bis es regendicht war. Alle Wandteile und Balken waren nummeriert und passten genau; nur ein einziger, kleiner Balken musste vor Ort nachbearbeitet werden. Auch beim Ausbau packten beide viel mit an und arbeiteten als „Helfer und Schlepper“ der beauftragten Fachhandwerker mit. Nach nur vier Monaten Bauzeit, gerechnet ab dem Tag der Hauslieferung, konnte Haus „Kieler Förde“ schon bezogen werden. Nun besticht es außen mit seiner geradlinigen Symmetrie, die besonders an der südlichen Längsseite mit dem Zwerchhaus und den beiden Gauben angenehm auffällt. Die ausgewogenen Proportionen ergeben, zusammen mit den sehr hellen, naturfarbenen Holzwänden und den in Anthrazit gewählten Dachziegeln und Fensterrahmen, ein gleichermaßen ruhiges und harmonisches Bild. Ebenfalls im Innern des Hauses spürt man gleich eine gewisse Ruhe, die vermutlich von den verbauten Materialien (Holz, Lehm, Feinsteinzeug) und dezenten Farben (weiß, grau, beige, braun) der Wände, Böden und Möbel erzeugt wird. Ein besonders luftiges Gefühl hat man im Zwerchhaus, im Bad und im Schlafzimmer, denn dort ist die Raumhöhe extrahoch – jeweils bis zum offenen First. Wenn es so etwas wie die Lebensenergie „Chi“ tatsächlich gibt, kann sie in Haus „Kieler Förde“ ungehindert fließen.

Funktionaler Grundriss mit Blick auf den Sonnenlauf

Hauptsache_wohngesund_02Neben reichlich Tageslicht im Haus legten die Hauseigentümer viel Wert auf einen praktischen, unkomplizierten Wohnalltag. Im Erdgeschoss nimmt der offene Wohnbereich der Länge nach die komplette Südhälfte des Hauses ein, während sich darüber (im Dachgeschoss) ein großes Arbeitszimmer und ein geräumiges Bad befinden. Oben sind Schlafzimmer und Büro nach Norden ausgerichtet, wobei das Schlafzimmer ein Fenster gen Osten hat und das Büro über ein Fenster Richtung Westen verfügt. Im Erdgeschoss tritt man an der Nordseite in die Diele, von wo man links zur Gästetoilette und daneben zum Hauswirtschaftsraum gelangt, rechts in ein Gäste- und Arbeitszimmer und geradeaus in den abgetrennten Wohnbereich. Der Hauswirtschaftsraum hat zusätzlich einen eigenen Eingang, den die Hausbewohner meistens benutzen. Die weißen Holztüren, die weiße Küche und die weiße Holztreppe lassen alles besonders hell und freundlich-frisch wirken; im Dachgeschoss schmeicheln fußwarme Eichendielen nackten Sohlen; im Erdgeschoss erleichtern große graue – bzw. braune (Bad) – Bodenfliesen die Hauspflege. Beheizt wird Haus „Kieler Förde“ mit einer Gasbrennwerttherme, welche die Fußbodenheizung versorgt, und mit einem Kaminofen im Wohnbereich, dessen Feuer gemütliche Strahlungswärme erzeugt. Das Brauchwasser wird von der Solaranlage auf dem Hausdach erwärmt.

Autorin: Jannette Weiser-Lieverscheid, Fullwood Wohnblockhaus
Bildquelle: Fullwood Wohnblockhaus

www.fullwood.de

Gilbert Wilbois e.K.

Gilbert Wilbois

„Blech ist unsere Leidenschaft – Ökologie ist unser Leitgedanke“

Mit diesem klaren Bekenntnis zum Klempnerhandwerk führt Armin Wilbois das 1966 von seinem Vater, Gilbert Wilbois in der Gemeinde Beckingen gegründete Handwerksunternehmen als Firma Gilbert Wilbois e.K. weiter.

www.meister-wilbois.de

Für den Klempnermeister und seine Mitarbeiter stehen bei der Herstellung oder Bearbeitung von Gegenständen aus Metall zwei Themen im Mittelpunkt der Arbeit: Funktionalität und Ästhetik. Aus Sicht der Profis Themen, die unbedingt zusammengehören und in gelungener Kombination die Arbeit eines Meisterbetriebes ausmachen. Meisterliche Lösungen sind heute am Bau nicht mehr selbstverständlich, denn sie gelingen nur dann, wenn das eingesetzte handwerkliche Können auch meisterlich ist.

Für Wilbois schon lange eine Selbstverständlichkeit. Deshalb hat man sich auch zum Ziel gesetzt, junge Menschen an den Beruf des Klempners heranzuführen und dafür zu sorgen, dass theoretisches und fachliches Wissen gleichermaßen vermittelt werden „Es bereitet uns Freude zu sehen, wie unser Traditionshandwerk in talentierten jungen Händen seine Fortsetzung findet.“

Das Tätigkeitsfeld der Firma Wilbois umfasst heut Klempnerei, Blecheindeckungen, Bedachungen, Kunstgewerbe und Graffitischutz. Mit der Zusatzqualifikation zum geprüften Baubiologen, verbindet Wilbois Handwerkertradition, gesunde Baustoffe und innovative Oberflächenbehandlung. Die Kunden erleben dadurch eine vernünftige Kombination traditioneller und moderner Methoden mit Wohlfühl-Charakter

Wilbois- das heißt für Sie:

Größtmöglicher Nutzen, beste handwerkliche

Qualität und zeitgemäße Beratung,

ökologisch und nachhaltig

Das Team von Christel und Armin Wilbois
Das Team von Christel und Armin Wilbois

Gilbert Wilbois e.K.
Dillinger Straße 32a
66701 Beckingen
Tel.: +49 (0) 6861 770647 oder 770648
Fax: +49 (0) 6861 770649

www.meister-wilbois.de

Nachhaltig online einkaufen – Die Zukunft des E-Commerce?

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Einleitung – die Macht des Konsumenten

Immer mehr Menschen versuchen ihren Alltag so nachhaltig und umweltschonend wie möglich zu gestalten und machen entsprechend auch ihre Kaufentscheidungen davon abhängig, ob Produkte und Waren ökologisch verträglich, sozial und fair gefertigt wurden. Dies beschränkt sich inzwischen nicht mehr nur auf einen verhältnismäßig kleinen Teil von „Ökos” oder der vermeintlichen Elite von gutsituierten und umweltbewussten “Lohas” (Lifestyle of Health and Sustainablility), sondern umfasst sehr breite Teile der Bevölkerung. Nach aktuellen Studien geben inzwischen über 80% der Deutschen an, zumindest gelegentlich bewusst ethisch korrekte Produkte zu kaufen, den Aspekt Ökologie in ihr Konsumverhalten einfließen zu lassen und dass sie bereit sind, mehr Geld für Produkte auszugeben, die regional & biologisch produziert und fair & klimafreundlich gehandelt wurden. Folglich ist es nur logisch, dass das Thema Nachhaltigkeit auch im E-Commerce eine zunehmend bedeutsame Rolle spielt. Immer mehr auf Nachhaltigkeit spezialisierte Online-Anbieter bedienen demnach diese Nachfrage gezielt mit einem passenden Warenangebot.

Nachhaltig_Einkaufen_1Mit seinem alltäglichen Einkaufsverhalten hat jeder Konsument einen großen Einfluss auf Umwelt und Wirtschaft. Annähernd 300 Milliarden Euro geben die Bürger für Lebensmittel, Getränke, Genussmittel und Bekleidung aus und können mit diesen enormen finanziellen Mitteln mehr bewegen als ihnen bewusst ist. Gleichzeitig hat der private Konsum aber auch große Auswirkungen auf die Natur und Umwelt, da die Konsumenten und deren Haushalte für über 15-20% des Ausstoßes an CO2 und Stichoxiden verantwortlich sind. Mehr und mehr Menschen wollen dem bewusst entgegenwirken und entscheiden sich für einen möglichst nachhaltigen Einkauf. Dies umfasst dabei im zunehmenden Maße auch den Bereich des Online-Shoppings. Immer häufiger werden gezielt Produkte bestellt, welche in Hinsicht auf Herstellung und Produktionsbedingungen umweltschonend und energiesparend gefertigt wurden. Darüber hinaus geht es zunehmend aber auch um sozial und faire Arbeitsbedingungen, also eine angemessene Bezahlung in einem menschenwürdigen Umfeld. Gleichzeitig ist aber auch die Unsicherheit gestiegen, welche Produkte als wirklich Fair und Ökologisch zu betrachten sind und ob der Onlinekauf von nachhaltigen Produkten ökologisch überhaupt sinnvoll erscheint.

Ein Umdenken ist notwendig – was dabei zu beachten ist

Mit unserem Lebensstil bestimmen wir unmittelbar auch den ökologischen Fußabdruck, also die jährlich vom „World Wide Fund for Nature“ (WWF) errechneten Fläche, die jeder zur Aufrechterhaltung seines jeweiligen Konsumniveaus benötigt. In Deutschland beträgt dieser ca. 4,5 Hektar pro Bürger, bzw. die Fläche von annähernd vier Fußballfeldern. Problematisch wird dies dadurch, dass jedem Deutschen aber nicht mehr als 2 Hektar zur Verfügung steht und dieser damit faktisch über seine natürlichen Verhältnisse lebt. Dem kann aber dabei mit erstaunlich einfachen Mitteln individuell entgegengewirkt werden. Allein im Bereich des alltäglichen Lebensmittelbedarfs kann der Kauf von regionalen Produkten, Saisonwaren, Bioprodukten und verpackungslosen Zutaten einen effektiven ersten Schritt zu Verkleinerung des ökologischen Fußabdruckes darstellen. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine große Auswahl an hochwertigen Lebensmitteln die aus der unmittelbaren Umgebung stammen und von regionalen Bauern erzeugt wurden. Bei Fleisch sollte auf artgerechte Haltung und bei Fisch auf nachhaltige Fangmethoden geachtet werden. Bei Getränken ist dagegen darauf zu achten, dass diese in Mehrwegflaschen gekauft werden.

Aber auch die Beachtung der ethischen Komponente kann mit relativ simplen Mitteln Rechnung getragen werden. Auch wenn viele Hersteller (bewusst) auf die Deklarierung der Herkunft und Inhaltsstoffe ihrer Produkte verzichten, sollte hierbei insbesondere auf tierische Produkte aus einer artgerechten Haltung, Fair-Trade-Produkte und Haushalts- & Kosmetikprodukte ohne Tierversuche geachtet werden. Oftmals geben auch die Unternehmenspolitiken erste Indizien über den internen Verhaltenskodex und konkrete Selbstverpflichtungen bezüglich Umweltschutz, fairen Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit etc.. Obwohl einerseits also die Bereitschaft und das Bewusstsein für einen nachhaltigen Einkauf vorhanden ist, herrscht ein gewisses Maß an Verunsicherung in welcher Form ein ökologisch und ethisch korrekter Einkauf offline und online realisiert werden kann.

Siegel nicht gleich Siegel

Nachhaltig_Einkaufen_2Alleine in Deutschland existieren annähernd 1000 verschiedene Siegel für ökologisch und nachhaltig hergestellte Produkte. Bei vielen dieser werden aber weder die konkreten Arbeits- und Produktionsbedingungen, noch die genaue Energiebilanz berücksichtigt, die zusammengenommen ein Produkt erst umweltfreundlich und nachhaltig machen. Dennoch gibt es eine Reihe von Siegeln, die Aufgrund ihrer Unabhängigkeit, Expertise und Konzeption als vertrauenswürdig einzuschätzen sind und damit als verlässliche Wegweiser für einen nachhaltigen Einkauf fungieren können.

Eines der ohne Frage relevantesten Siegel ist sicherlich das Fair-Trade-Siegel der “Fairtrade Labelling Organizations International“ (FLO). Innerhalb dieser sind 20 nationale Siegel aus über 20 Ländern vereint. Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel garantieren dem Käufer, dass der Inhalt und die Produktionsbedingungen strengen Kriterien und Standards entsprechen und somit direkt zur nachhaltigen Entwicklung benachteiligter Kleinbauern in aller Welt beitragen. Im Lebensmittelbereich ist das EU-Bio-Siegel bedeutsam, da es die Erfüllung von Mindeststandards der europäischen Verordnung zum ökologischen Landbau garantiert. Bei dem deutschen Bio-Siegel verhält es sich ähnlich, nur werden hier noch strengere nationale ökologische Richtlinien angewandt. Auch die diversen Siegel privater ökologischer Anbauverbände wie Demeter, Bioland, Naturland etc. stehen für ökologische Anbaumethoden und eine nachhaltig betriebene Landwirtschaft. Außerhalb der Lebensmittelbranche hat sich vor allem der Blaue Engel seit vielen Jahren fest etabliert und im Kundenbewusstsein verankert. Eine unabhängige Jury verleiht diesen zielgerichtet nur an besonders umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Insbesondere ist der Kauf von ökologisch sowie sozial & fair produzierter Kleidung oftmals aber nach wie vor kein leichtes Unterfangen, da es bisher nur wenige umfassende und ganzheitliche Nachhaltigkeitssiegel gibt. Immer wieder zeigen Fabrikunfälle und Berichte über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in zumeist asiatischen Textilfabriken, dass die freiwilligen Selbstverpflichtungen der global agierenden Unternehmen nicht ausreichen und durch ein unabhängiges und verlässliches Kontroll-System und transparente Lieferketten ersetzt werden müssen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Mitgliedschaft in der “Fair Wear Foundation“. Diese Nichtregierungsorganisation (NGO) verpflichtet die teilnehmenden Unternehmer, Zulieferer und Hersteller innerhalb der Textilindustrie auf die Einhaltung fairer und sozial verträglicher Arbeitsbedingungen. Im Kosmetikbereich können durch den Kauf von Produkten welche den internationalen “Humane Cosmetics Standarts“ (HCS) entsprechen, Tierversuche zurückgedrängt und fair gehandelte Schönheitsprodukte aktiv unterstützt werden. Beim Möbelkauf sollte man am besten auf Massivholz setzen, welches mit dem FSC-Siegel des “Forest Stewardship Councils“ gekennzeichnet ist. Als unabhängige und gemeinnützige NGO garantiert das FSC dem Käufer, dass das verwendete Holz aus einer nachhaltigen und verantwortungsvoll betriebenen Forstwirtschaft stammt. Das gleiche gilt auch für Büro-, Papier- und Schreibwaren, die man inzwischen ebenfalls in großer Auswahl als FSC-zertifizierte Produkte erwerben kann.

Pro & Contra des nachhaltigen Online-Handels

Nachhaltig_Einkaufen_3Schon seit geraumer Zeit ist die allgemeine Nachhaltigkeitswelle auch auf den Online-Handel übergesprungen. Unterstützt wird dies durch das steigende Bewusstsein vieler Konsumenten, die mit der Wahl der gekauften Produkte unmittelbaren Einfluss auf das Warenangebot der Anbieter nehmen können. Hierdurch werden diese stark in ihren Entscheidungen beeinflusst, für welche Produkte sie ihre Ressourcen und Kapital zukünftig verstärkt einsetzen. Zum modernen und nachhaltigen Lebensstil immer mehr Menschen gehört es deshalb, nicht nur in die naturnahen Outdoor-Urlaube zu fahren und voll auf Öko-Strom zu setzten, sondern auch das Online-Einkaufsverhalten daran auszurichten. Immer mehr Verbraucher legen beim Kauf im Internet gesteigerten Wert auf umweltschonende Produkte und faire Produktionsbedingungen. Darüber hinaus bieten die dort angebotenen nachhaltigen Produkte aber weitere wertvolle Vorteile. Zumeist sind sie von einer höheren Qualität und halten damit länger als konventionelle Produkte, lassen sich länger nutzen und sind anschließend wesentlich umweltverträglicher zu recyceln. Inzwischen bieten eine ganze Reihe an spezialisierten Online-Shops ein umfangreiches Sortiment an Bio-Lebensmitteln, Naturprodukten, Eco-Fashion, Öko-Spielzeug, Bio-Tiernahrung und vielen weiteren nachhaltigen Produktbereichen an.

Jeder bewusste Konsument muss sich dabei aber stets darüber im Klaren sein, dass die Umwelt- und Sozialverträglichkeit einiger dort angebotenen Produkte nur Teile der Lieferketten abdeckt und ein zu 100% nachhaltiges Produkt damit nicht immer garantiert werden kann. Dennoch steigert man mit jedem online gekauften Bio- und Fair-Trade-Produkt effektiv die Chance darauf, das Konsumverhalten, die Unternehmenspolitiken und die Produktionsabläufe konkret zu verändern. Ein weiterer möglicher Kritikpunkt ist das durch den E-Commerce verstärkte generelle Lieferaufkommen. Umso mehr Waren online bestellt werden, um so mehr Produkte müssen transportiert und zugestellt werden, bzw. belastet damit die Umwelt mit einem erhöhten CO2-Ausstoß. Ein sicherlich berechtigter Punkt, der von vielen Online-Shops und Marktplätzen aber mit dem konsequenten Versand mittels spezieller Liefermethoden – wie dem DHL GoGreen-Program – entgegengewirkt wird. Zum Ausgleich der durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen fließt hierbei für jeden Kilometer Lieferstrecke ein bestimmter Betrag in spezielle Klimaschutzprojekte. Auch mag es nicht immer sinnvoll erscheinen alle Produkte online einzukaufen, die man evtl. besser direkt im örtlichen (Bio-)Laden bekommen könnte. Gerade im ländlichen Raum bzw. in kleineren Städten sind das Angebot und die Verfügbarkeit an nachhaltigen Produkten aber nach wie vor alles andere als Flächendeckend und selbst in Großstädten können die meisten Bio-Märkte und regulären Geschäfte nicht mit dem umfassenden Online-Angebot an umwelt- und sozialverträglichen Produkten aller Art der nachhaltigen Online-Marktplätze konkurrieren.

Fazit:

Eine große und stetig wachsende Zahl an Konsumenten setzt sich immer differenzierter mit der ökologischen Qualität und der menschenwürdigen Herstellung von Produkten auseinander und berücksichtigt diese Aspekte demnach auch maßgeblich im alltäglichen (online-) Konsumverhalten. Neben Umweltschutz und sozialen Produktionsbedingungen haben auch die Bereiche Fair-Trade, Regionalität und Recycelbarkeit einen festen Platz in der heutigen Konsumentenpsychologie eingenommen. Demnach ist es nur konsequent und logisch, dass sich dies verstärkt auch im E-Commerce niederschlägt und sich das dortige Sortiment an der entsprechenden Nachfrage der Kunden anpasst. Ohne Frage ist es eine der zentralen Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft, im Sinne der Nachhaltigkeit weniger endliche Ressourcen und Materialien zu nutzen sowie den effektiven Umgang mit den Rohstoffen unserer Erde zu optimieren. Der Konsument verfügt dabei über ein überraschend großes Maß an direkten Einflussmöglichkeiten auf die Wirtschaft. Alleine durch die gezielte Nachfrage nach nachhaltig gefertigten Konsumprodukten, kann er der Wirtschaft attraktive Anreize für die verstärkte Herstellung entsprechender Produkte bieten. Umso stärker die Nachfrage des Verbrauchers nach entsprechend „grünen“ Produkten also ist, desto mehr werden auch die großen Anbieter, Produzenten und Ketten sich dem Thema annehmen und entsprechend nachhaltiger und sozial fairer produzieren lassen. Insbesondere der steigende Umsatz im nachhaltigen E-Commerce wird auf kurz oder lang auch den „normalen“ Handel aufhorchen lassen. Das es sich hierbei aber um keinen Freifahrtschein für ein grünes Gewissen handelt, sich die angeschobenen Prozesse erst am Anfang befinden und sich die Unternehmen und Produzenten erst am Beginn ihres Weges hin zu einer wirklich nachhaltigen Wende befinden, muss jedem ökologisch orientieren Konsumenten dabei aber stets bewusst sein. Nur der bewusste und möglichst konsequente Kauf von umweltverträglichen, ressourcenschonenden und unter sozial & fairen Produktionsbedingungen gefertigten Produkten, wird die Unternehmen langfristig aufhorchen und ihre bisherige Produktpolitik überdenken lassen. In einem kapitalistischen System hat der Konsument, bzw. sein ausgegebenes Geld aber definitiv ein überaus machtvolles Instrument zur Verfügung, um den Aspekt der Nachhaltigkeit effektiv zu stärken.

Autor: Benjamin Müller – Freiberuflicher Mitarbeiter der FROSCHking Internet GmbH aus Berlin.

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