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One World – A Learning Center

One World

One World – A Learning Center ist ein Deutsch-Nepalesiches ethische Unternehmen um hochwertige, Demeter-zertifizierte, biodynamische Produkte herzustellen.
Mit dieser Arbeit tragen wir zum Schutz der reichen Biodiversität und zur Entwicklung der nachhaltigen Landwirtschaft in Nepal bei.
Unsere handgefertigten Produkte werden unter unserer Hausmarke Nepali Gardens vertrieben.
Die Rohstoffe kommen von unserer eigenen Farm und von Kleinbauerlichen Kooperativen Nepals die durch unseren Non-Profit Partner, den Himalayan Bio-Dynamic Developments Trust ausgebildet und beraten werden.

oneworld-alc.org

Wandern im Hunsrück

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Der Hunsrück gehört wohl zu jenen Regionen in Deutschland, die jeder dem Namen nach kennt. Die
meisten Leute müssen sich jedoch erstmal versichern, wo der Hunsrück genau liegt.

Der Hunsrück ist eines der Deutschen Mittelgebirge, wird von der Mosel im Westen, dem
Rhein im Norden, dem Pfälzer Bergland im Osten gesäumt und läuft bis in das Saarland hinein. Aus
dem Frankfurter Raum kann man den Hunsrück in gut einer Stunde mit dem Auto erreichen. Wenn ich
vom Hunsrück schreibe, dann meine ich nicht die südlichen Hänge des Rheins oder die
weinbewachsenen Anhöhen an der Mosel oder Nahe. Ich meine dann die Region, die sich
hauptsächlich südlich von Idar-Oberstein, bis weit in das Saarland hinein, erstreckt.

Lange habe ich überlegt, ob ich hier eine Lieblingsstrecke hervorhebe. Zum Beispiel: Bad Kreuznach
– Rotenfels oder Hunolsteiner Klammtour bei Morbach oder den Bärenpfad bei Nohfelden. Bin dann
aber zum Schluss gekommen, dass ich gar keine wirkliche Lieblingsstrecke habe, weil ich mich nicht
entscheiden kann, welches die schönste Strecke im Einzugsbereich des Hunsrücks sein könnte. Und
am Ende käme dann nur eine endlose Aneinanderreihung von schönen Wegen zustande, die
niemanden eine Orientierung sein würde.

Stattdessen nenne ich hier mal einige Standardquellen, die den Wanderern helfen, sich im
Hunsrück zurechtzufinden. Zur Orientierung über die Hunsrück-Wanderwege gibt es auf jeden Fall die
Routenbeschreibungen „Hunsrück“ von Norbert Forsch (Kompassverlag). Norbert Forsch hat in
diesem Buch bestehende Wanderwege so kombiniert, dass neue, sehr interessante Wanderstrecken
zustande gekommen sind. Bei diesem Routenführer sollte man aber darauf achten, dass man die
neue Auflage von 2010 kauft, da die Wanderwege im Hunsrück in den vergangenen Jahren vielen
Veränderungen ausgesetzt waren.

Die angesprochenen Veränderungen der Wanderwege entstehen durch den Erfolg des Saar-
Hunsrück-Steiges. Im Windschatten dieses ausgezeichneten Premiumwanderweges entstehen fast
täglich neue Rundwanderwege mit Längen von 6 bis 20 km, die alle Prämiumqualität haben. Diese
neuen Wanderwege, ich habe das schon an anderer Stelle erwähnt, definieren Wandern neu und
machen aus dem Waldspaziergang ein kleines Abenteuer. Einen Überblick über diese
Premiumwanderwege kann man über das Booklet „Traumschleifen“ erhalten. Eine sichere
Bezugsquelle für „Traumschleifen“ ist das Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig www.saar-hunsruecksteig.de
Im Buchhandel könnte es schwierig werden.

Auf der Website des Saar-Husnrück-Steigs bekommt man, unter dem Stichwort
„Traumschleifen“ auch einen ersten Einblick über verschieden Wandermöglichkeiten in der Region.

Alle hier genannten Informationsmaterialien sind sehr gut und hilfreich, haben lediglich den
Schönheitsfehler, dass sie ausschließlich in deutscher Sprache zur Verfügung stehen. Der Eindruck,
der entstehen könnte, dass diese Wanderwege eine rein deutschsprachige Veranstaltung sein
könnten, trügt. Auf Nachfrage erhält man, z. B. im Projektbüro Saar-Husnrück-Steig, auch englisch,
französisch oder holländisch sprachiges Informationsmaterial. Und wenn gar nichts mehr geht, dann
kann ich immer noch etwas weiter helfen.

Viel Spaß beim Wandern im Hunsrück!

Achim Kittner

Nachhaltiges Reisen an der Ostsee

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Die Ostsee ist ein einzigartiges Ökosystem. Ihre besondere geologische Entwicklungsgeschichte hat eine beeindruckende Artenvielfalt hervorgebracht. Als größtes Brackwassermeer der Welt haben sich hier einmalige Ökosysteme entwickelt, die es zu schützen und erhalten gilt.

Aber nicht nur Flora und Fauna haben die Ostsee als attraktiven Lebensraum entdeckt, sondern auch der Mensch nutzt die Ostsee mit all ihren Facetten. Tourismus und Handel sind die wichtigsten Nutzungen. Mit insgesamt 15 Anrainerstaaten und 1,7 Millionen Quadratkilometern Einzugsgebiet ist die Ostsee wichtige Lebensgrundlage für viele Bewohner.

Die starke Frequentierung der Ostsee bleibt allerdings nicht ohne Folgen für die Umwelt. Die Urlaubsregion hat mit Verschmutzungen jeglicher Art zu kämpfen: verbaute Küsten, verschmutzte Meere und Treibhausgase belasten die Ostsee ebenso wie viele andere Regionen der Erde. Bis zu 25% des Meeresbodens der Ostsee gilt als biologisch tot.

Um den faszinierenden Lebensraum Ostsee zu schützen wurden zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet. Nationalparks, Vogelschutzgebiete, Biosphärenreservate und Naturparks bilden den Ausgangspunkt zur Erhaltung und Stabilität der ökologischen Vielfalt. Die Naturlandschaften werden für alle ihre Nutzer erhalten, auch für Touristen, welche die ausgedehnten Strände, die ruhigen Wälder und das sanfte Meer schätzen.

Die Schutzzonen sind allerdings nur ein Anfang; zu einem nachhaltigen Schutz der artenreichen Ökosysteme sind weitere Maßnahmen notwendig. Neben einer Vielzahl von Projekten und Kampagnen kann nachhaltiges und ökologisches Reisen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Nachhaltiges und ökologisches Reisen schont die Umwelt, das Klima und endliche Ressourcen. Von klimafreundlicher An- und Abreise und ökologisch ausgerichteten Unterkünften über Naturkosmetik im Wellness-Bereich bis hin zu naturnahen Ausflügen ist ein umweltbewusster Urlaub für den Schutz der Ostsee erstrebenswert.

Regionale Produkte aus biologischem Anbau und fair gehandelte Produkte, Verwendung von ökologischen Baumaterialien sowie Nutzung von erneuerbaren Energien sind die Schlüsselworte zu nachhaltigem Tourismus.

Quelle: http://www.ostsee24.de/ostsee-urlaub/umwelt/oekologisches-reisen

atambo tours

atambo tours

Urlaub: Exklusiv, individuell und nachhaltig

Wir erarbeiten Ihnen Ihr ganz individuelles Urlaubsprogramm. atambo tours sorgt dafür, dass Sie einzigartig reisen: Auf höchstem Niveau, immer mit Stil und Komfort. Bei atambo tours bekommen Sie keine Gruppenreise von der Stange, sondern nur nachhaltige Traumurlaube. Weltweit. atambo tours ist Mitglied im forum anders reisen und seit 2010 CSR zertifiziert.
atambo tours ist der Reiseveranstalter für den besonderen Urlaub jenseits des Massentourismus: individuell, inspirierend und verantwortungsbewusst. Kern einer jeden Reise ist die persönliche Beratung und Ausarbeitung. Unsere hochzufriedenen Kunden schätzen die Qualität der Reisen und die ganz besonderen Erlebnisse.
Nachhaltigkeit ist Unternehmensphilosophie. Bei allen Reiseprodukten wird die Einhaltung der ökologischen und sozialen Balance berücksichtigt. Der Grundsatz der Verantwortlichkeit steht dabei nicht im Widerspruch mit dem der Exklusivität. Denn faires Reisen ermöglicht außergewöhnliche Begegnungen mit Mensch und Natur – und die sind der wahre Luxus.

www.atambo-tours.de

Buchvorstellung: Tierschutz mit Messer und Gabel – Autorin: Dr. Andrea Flemmer

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Tierschutz mit Messer und Gabel ist ein Buch, das aufzeigt, dass man Nutztiere auch tierfreundlich halten kann.

Wir alle wollen saubere, gut schmeckende Lebensmittel. Aber wie können künstlich hochgezüchtete Hähnchen gut schmecken? Rinder, die sich kaum bewegen können, Sauen, die auf ihren eigenen Fäkalien leben?
Nicht nur Menschen, auch Tiere wollen gut behandelt werden. Dieses Buch zeigt, dass dies auch wirklich möglich ist. Nicht nur Neuland und die Verbände des ökologischen Landbaus zeigen, dass sie finanzierbare Alternativen anwenden. So müssen männliche Küken nicht „geschreddert“ werden. Die „Bruderhahninitiative“ zeigt, dass es auch anders möglich ist. Anstelle von Enthornung gibt es z. B. Hornkugeln. Auch die Haltung hornloser Rinder ist möglich. Freilandhaltung von Hühnern funktioniert prächtig mit dem „wandernden Hühnerstall“. Die muttergebundene Kälberaufzucht zeigt, dass man das Kalb der Mutterkuh nicht nehmen muss.
Kommt man mit den zahlreichen Positivbeispielen doch nicht zurecht, kann man auf ganz spezielle Nutztierarten ausweichen: ob es nun Damhirsche, schottische Hochlandrinder, „Büffel“ oder der Vogel Strauß ist.
Es gibt auch Tierhaltungssysteme, die an ein Paradies denken lassen und auch Sarah Wiener zeigte in ihren Fernsehsendungen, dass es bei Hühnern und Schafen alternative Haltungssysteme gibt, die den Tieren gerecht werden.
Die Liste der alternativen, tierfreundlichen Haltung ist lange. Sie werden am Ende des Buches gar nicht mehr verstehen, warum es immer noch Massentierhaltung, Stopfleber und grausige Fischereien geben muss, denn: Tierschutz mit Messer und Gabel zeigt, dass es auch anders geht!

Titelbild Buch Tierschutz

Weitere Infos zu dem Buch

Arganöl – Der Diamant unter den Speiseölen

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Aus dem Samen des Arganbaumes in Marokko wird das teuerste Öl der Welt gewonnen.

Seine Inhaltsstoffe machen es zu einem der wertvollsten Lebensmittel – und seine natürliche Heilkraft
verblüfft Forscher und Mediziner.

Die „Frucht des Lebens“
Der Arganbaum – lat. Argania Spinosa – ist einer der ältesten Bäume der Welt und wächst nur noch
im südwestlichen Marokko – ein unbezahlbarer Schatz, denn die Arganie ist ansonsten weltweit
ausgestorben. Die Millionen Jahre alten Arganienhaine wurden 1999 von der UNESCO zum
Biosphären-Reservat und zum Weltkulturerbe erklärt.
Seit Jahrhunderten dient die Arganfrucht den Berbern als „Frucht des Lebens“. Sie ist Lebensmittel
und Medizin. Moderne Ethno-Pharmazeuten sprechen den Substanzen des Öls eine hohe
Wirksamkeit gegen Hautkrankheiten (z.B. Neurodermitis), Rheuma und Herzkrankheiten zu. Andere,
so genannte Sterole, wirken gegen Krebs. Es enthält Wirkstoffe, die sogar den Alterungsprozess der
Haut zu stoppen scheinen. Immer mehr Hersteller von Naturkosmetik verwenden mit Erfolg Arganöl
für Ihre Cremes.

Wie wird Arganöl gewonnen?
Schon die Ernte der gelben Arganfrüchte (etwa pflaumengroß) von Juli bis September ist schwierig.
Die Bäume können nicht wie Olivenbäume mit Maschinen geschüttelt werden und die großen
Dornen würden die Pflücker verletzen. Deshalb warten die Berber, bis die Früchte von selbst zu
Boden fallen.
Nur alle zwei Jahre trägt ein Arganbaum Früchte. Er benötigt kaum Wasser, Nebel und Tau sind
ausreichend.
Zunächst wird die fleischige Fruchthülle entfernt und die Nuss im Inneren freigelegt.
Die Schale der Nuss wird mit einem Stein von Hand aufgeschlagen und der zarte Kern (nicht größer
als ein Sonnenblumenkern) sorgfältig entnommen. Die „kleinen Mandeln“ werden auf offenem Feuer
mild geröstet, um den typischen, nussigen Geschmack für das Speiseöl zu erzeugen und kalt gepresst.
Je Arganbaum lassen sich ca. 30 kg Früchte ernten, aus deren Kernen ein Liter reines Arganöl
extrahiert wird – eine Arbeit von rund 2 Tagen. – Im Vergleich dazu: für einen Liter Olivenöl benötigt
man 5-10 kg Oliven.
Der ganze Ernte- und Herstellungsprozess geschieht unter strengsten hygienischen Auflagen nach der
europäischen Bio-Verordnung.

Arganöl: eines der wertvollsten Öle der Welt
Arganöl ist ein reines Naturprodukt mit nahezu 100 hochwirksamen Substanzen, die für unsere
Immunregulierung unerlässlich sind. Mit seiner speziellen Zusammensetzung wird es vor allem in der
hochwertigen Naturkosmetik, in der Medizin und der Diäthik eingesetzt. Es enthält einen sehr hohen
Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin A, natürliche Antioxidantien und eine Reihe von weiteren
Bestandteilen mit medizinischer Indikation.

Worin unterscheidet sich Arganöl von anderen hochwertigen Ölen?
Arganöl verfügt im Vergleich mit Olivenöl, Mandelöl, Nachtkerzenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl
u.a. über die höchste Konzentration von lebenswichtigen Fettsäuren und Linolsäuren
(Omega-6) im natürlichen Verbund.
Arganöl ist besonders reich an Phytosterolen. Durch die essentiellen ungesättigten Fettsäuren
wird das Immunsystem positiv unterstützt, da es als guter „Radikalenfänger“ dient.
Physiologisch gilt Arganöl als äußerst wertvoll, weil es über 80 Prozent lebensnotwendige
ungesättigte Fettsäuren – hauptsächlich Ölsäuren und Linolsäuren – enthält.
Die marokkanische Biochemie-Professorin Zoubida Charrouf entdeckte beachtliche Mengen von
Alpha-Tokopherolen , die die stärksten Vitamin E-Aktivitäten besitzen: Es wirkt nachweislich
gegen koronare Herzerkrankungen, Alzheimer, Gelenkerkrankungen und es senkt den
ungünstigen LDL-Cholesterinspiegel.
Die Berber wissen um die medizinische „Wunderkraft“ Ihres Öls schon lange, ohne die
Inhaltsstoffe genau zu kennen. Sie verwenden Arganöl bei Neurodermitis, Schuppen und
Sonnenbrand. Sie wissen, dass es den Cholesterinspiegel senkt und Arteriosklerose
vorbeugt, Rheuma lindert und die Haut revitalisiert.

Arganöl gegen Hautalterung
Französische Kosmetikkonzerne haben festgestellt, dass Arganöl freie Radikale bindet, die zur
Zellalterung beitragen. Als Hautöl verwendet, vermag es deshalb Falten zu glätten. Es beseitigt
Krähenfüße und wirkt insgesamt verjüngend (Anti-Aging).
Diese ethno-medizinischen Erkenntnisse wurden in ersten biochemischen Labortests in Frankreich
und in ärztlichen Versuchsreihen mit Neurodermitis-Patienten in Deutschland bestätigt.

Arganöl: Eines der besten Öle der Welt
Arganöl aus gerösteten Mandeln („nach Berber-Art“) wird traditionell in der marokkanischen Küche
zum würzen von Speisen und Salaten verwendet. Seit kurzem haben auch europäische Gourmets
„Das Gold Marokkos“ für die feine Küche schätzen gelernt. Internationale Michelin-Köche wie
Eckhard Witzigmann oder Alfons Schubeck stellen das edle Öl „auf das Niveau von Trüffel, Austern
und Kaviar.“
Sein nussiges, sehr individuelles Aroma verfeinert die unterschiedlichsten Gerichte:
edle Salate, frische Pasta, Saucen, gegrillten Fisch und alle Arten von Fleischgerichten.

Lipwit Handelskontor GmbH
Limburger Straße 3
D-61462 Königstein / Ts.
tel.: + 49 (0)6174 201378
fax.: + 49 (0)6174 201310
Geschäftsführer: Peter Heß
www.lipwit.com
www.marokko-gourmet.de

Die „richtige“ Ernährung

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Momentan gibt es wohl gefühlt so viele verschiedene Ernährungsformen wie Lebensmittel.

Das macht es dem Einzelnen bei der Suche nach der richtigen nicht leicht.
Dabei gilt es nur ein paar wichtige Dinge zu beachten und man kommt gesund durch’s Leben.

Warum ist eine gesunde Ernährung so wichtig?
– weil es uns vor dem frühzeitigen Altern bewahrt
– weil es uns fit und vital hält
– weil unsere Psyche ausgeglichener ist

Was ist dazu notwendig?
Grundsätzlich ist wichtig zu wissen, dass wir essen müssen, um „Energie“ zu uns zu nehmen in
unterschiedlicher Form. Diese Energie ist „eingepackt“ in Vitamine, Mineralien, Enzyme, Eiweiß,
Kohlenhydrate usw. Um diese in Lebensmitteln enthaltene Energie im Körper umwandeln zu können,
brauchen wir einen gesunden Verdauungsapparat und viele lebendige Nahrungsstoffe.
Der Darm ist wohl bei den meisten schon Problem Nr.1. Zum Beispiel zeigt sich durch Allergien bzw.
Lebensmittelunverträglichkeiten, Rötungen und Juckreiz auf der Haut, dass es in unserem Darm nicht
stimmt.

Wie kann es so weit kommen?
Kurz gesagt: Hauptsächlich durch falsches Essen, unausgeglichene Lebensweise, ungelöste alte
Blockaden (Unverdautes).

Welche Lebensmittel sollten wir meiden?
Wenn wir es ganz genau nehmen, müsste man hier sagen: Alles was nicht Naturbelassen ist, kann
unserem Körper bei der Verarbeitung Probleme bereiten.
Nehmen wir den Salat aus dem Garten und verarbeiten ihn – ist es okay.
Beißen wir von der Karotte – ist es okay.
Machen wir aus dem Getreide einen Frischkornbrei – auch okay.
Wenn wir aber Kartoffeln ernten, zu Brei verarbeiten, trocknen und das Ganze in eine Packung für
Kartoffelbrei zum selber machen geben, hat das mit „nah an der Natur“ nichts mehr zu tun. Enzyme
und Vitamine sind hier schon zerfallen. Übrig bleibt viel Stärke, die den Darm verkleistert.

Alles, was langwierig verarbeitet wurde, ist im eigentlichen Sinn nicht mehr gesund bzw. durch die
lange Verarbeitung (z.B. Obstsaft-Konzentrat, Fertiggericht bzw. Vorgekochtes) und auch Raffination
(z.B. von Mehl, Öle, Zucker) gehen gesunde Stoffe verloren.

Weißes Mehl
Beim weißen Mehl fehlen die Ballaststoffe, die Hülle des Korns mit den ganzen B-Vitaminen für
unsere Nerven. In seiner schönen weißen und pulvrigen Form, hat es leider auch die Eigenschaft,
unseren Darm mit Stärke zu verkleistern und wegen des Brotes bzw. des zu hohen Brotkonsums
haben viele Menschen Probleme mit dem Darm; sie bekommen z.B. eine Glutenunverträglichkeit. Oft
wissen sie es gar nicht, dass es damit zusammenhängt. Aber Allergien z.B. wie auch Rheuma,
beginnen immer im Darm, wie eigentlich viele Krankheiten. Er ist eben unser Zentrum des Lebens.
Diabetes kann schon eher vorgebeugt werden, wenn man statt Weißmehl nur Vollkorn isst, insgesamt
weniger Kohlenhydrate gegessen werden und mehr Rohkost.

Öle und Fette
Sie sind ein großes Thema, wenn es ums falsche Essen geht. Gerade Pflanzenöle sollten niemals
raffiniert sein (wird z.B. bei Bratöl gemacht, damit die Fettsäuren zum Braten geeignet sind). Im
Gegenzug kann sie aber unser Körper in dieser veränderten, raffinierten Form (Transfette) nicht mehr
„lesen“ und damit auch nicht mehr aufschließen. Der „Ballast“ wird irgendwo hingepackt und blockiert
nachher oft wichtige Stoffwechselvorgänge. Transfette kommen auch in Keksen vor, Pommes,
Riegeln, Margarine usw.
Achten Sie genauestens darauf, welches Öl oder Fett für was geeignet ist. Zum Braten ist es
eindeutig: Kokosöl, Butterschmalz (oder Ghee, selbstgemacht), Erdnussöl oder Olivenöl, wenn es
nicht zu lange heiß gemacht wird.
Hat ein Pflanzenöl zu viele ungesättigte Fettsäuren, ist es zum Braten ungeeignet. Und der Vorteil
gesättigter Fettsäuren, wie im Kokosöl, ist bereits anerkannt – wir brauchen sie und sie tun uns viele
gute Dienste.

Zusatzstoffe und Co
Geschmacksverstärker sind hier wohl am bekanntesten. Weil sie bereits in Verruf geraten sind,
werden sie momentan durch Hefeextrakt ersetzt, der die gleiche schlechte Wirkung auf den Magen
und Darmbereich hat.
Alle eventuell bedenklichen Stoffe aufzählen zu wollen, wäre eine Riesenaufgabe. Sobald ein Stoff
nicht leicht lesbar ist oder nichts mit einem Lebensmittel aus der Natur zu tun hat, ist es immer besser,
diesem aus dem Weg zu gehen. E-Nummern bilden die Ausnahme, denn manche Naturstoffe sind der
Einfachheit halber mit einer Nummer versehen – also bei Bedarf nachblättern!

Milch
Milchprodukte bereiten unserem Körper ebenfalls mehr Schwierigkeiten, als die Industrie es zugeben
mag. Die Zusammensetzung der Milch ist für Kälber ausgelegt; z.B. enthält sie mehr Eiweiß, weniger
Lecithin. Der Mensch braucht allerdings mehr Lecithin für´s Gehirn, gerade beim Wachsen.
Problematisch wird es mit der Milch, wenn sie erhitzt wird. Nach diesem Prozess kann eigentlich nicht
mehr garantiert werden, dass das darin enthaltene und mittlerweile verkleisterte Eiweiß überhaupt
aufgenommen werden kann. Genau so mit dem vielumworbenen Calcium. Überhaupt enthält z.B.
Sesam bis zu 15 mal mehr Calcium als die Milch!
Immer mehr Menschen reagieren auf das „unpassende“ Lebensmittel mit Unverträglichkeit. Entweder
auf den Milchzucker oder das Milcheiweiß. Sie tun sich auf jeden Fall etwas Gutes auf Milchprodukte
zu verzichten oder viel zu reduzieren. Milchprodukte produzieren zudem viel Schleim.
Gesünder ist in jedem Fall die Rohmilch – unerhitzt und mit dem vollen Gehalt an Enzymen, um die
Inhaltsstoffe optimal aufschließen zu können. Diese bekommen Sie nur direkt vom Bauern.
Mittlerweile gibt es aber auch Rohmilch-Käse und Rohmilch-Butter im Bioladen.

Fleisch
Fleisch ist wohl nicht umsonst sehr umstritten. Für die einen ist es eine moralische Sache, nichts vom
getöteten Tier zu essen, für die anderen ist es der beste Eiweißlieferant. Wer trotzdem Fleisch ist, tut
sich mit Billigfleisch vom Discounter nichts Gutes. Abgesehen davon, dass gerade bei Geflügel, viel zu
viel Antibiotika verwendet wird, und einmal gegessen in unserem Darm die Darmbakterien abtötet. Es
werden Hormone und Süßstoffe für mehr Wachstum zugegeben. Ganz zu Schweigen vom Futter, von
dem sowieso niemand weiß, woher es kommt und was letztendlich genau drin ist.
Energetisch ist Fleisch aus Stallhaltung nicht empfehlenswert – das Sonnenlicht fehlt und dadurch ein
gesundes Immunsystem. Zu viel Streß für die Tiere, der dann im Fleisch enthalten ist.
Nicht umsonst macht Fleisch unseren Körper sauer bzw. uns selbst aggressiv und unausgeglichen.
Wir sind keine Jäger mehr, die es unbedingt brauchen und schon überhaupt nicht in dieser schlechten
Qualität. Tun Sie es sich in dieser Form nicht an – besser für Ihre Gesundheit.

Gesundes Essen –
wie oben erwähnt, ist es am gesündesten, alles möglichst direkt aus dem Garten oder in
unverarbeiteter Form zu essen.

Obst und Gemüse – aus Eigenanbau oder vom Biobauern – immer bunt nach Jahreszeit mischen
Brot aus Vollkorngetreide – selbst gemacht und noch gesünder – getrocknet als z.B. Essener Brot
Getreide – besser als Frischkornbrei oder Bircher Müsli mit Milchsäurebakterien – Getreide abends
schroten und mit Wasser ansetzen, morgens für´s Müsli verwenden. Supergesund!
Fleisch – wer es isst, sollte stets auf Qualität achten – Bio oder von gesunden Tieren, die Sonne
abbekommen haben, Auslauf und gutes Futter, am Besten ohne Antibiotika, Hormone und Süßstoffe
Öle – stets kaltgepresst bei unter 42° – immer wieder mal die Öle austauschen und darauf achten,
dass man nicht zu viele Omega 6 (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) zu sich nimmt. Diese bewirken
eine Art Stress für den Stoffwechsel! Kokosöl ist z.B. sehr gesund, gerade für den Darm.
Ballaststoffe – sind die Darmputzer in unserem Körper – Vollkorngetreide, viel (Dunkel-)Grünes,
Saaten wie z.B. Chia Saat (enthält das ausgewogenste Verhältnis an Omega 3-6-9 Fettsäuren)
Grünes – damit ist alles gemeint, was richtig dunkel grün ist – Spinat, Mangold, Grünkohl und noch
besser sind Wildkräuter (z.B. Brennessel, Löwenzahn, Wegerich), weil sie richtig viele Mineralien
enthalten, von denen wir immer zu wenig zu uns nehmen. Zudem haben sie eine stark entgiftende
und säubernde Wirkung. Das darin enthaltene Chlorophyll ist unserem Blut sehr ähnlich und hat für
uns eine äußerst positive Wirkung auf Psyche und Haut. Sehr empfehlenswert sind Grüne Smoothies.
Keimlinge – in gekeimten Getreide oder Samen sind ein Hundertfaches an Vitaminen enthalten und
viele Enzyme für wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper. Täglich 1-2 EL davon unterstützen gut.
Oder verwenden Sie gekeimtes Getreide (Buchweizen, Emmer, Roggen, Hirse usw.) für das Essener
Brot.
Milchsäurebakterien – entstehen, wenn z.B. Getreide oder auch Weißkraut für leckeres Sauerkraut
angesetzt wird. Diese sind wichtig für ein gesundes Darmmilieu. Sehr bekannt ist der Brottrunk, der
aber leider pasteurisiert ist. Wichtige Enzyme gehen bei Temperaturen zwischen 50 – 80° kaputt!
Wasser – ein vieldiskutiertes Thema mit vielen verschiedenen Meinungen. Das lebendigste Wasser ist
natürlich Quellwasser. Eine Alternative ist Leitungswasser gefiltert, so dass chemische
Verunreinigungen draußen bleiben und danach vitalisiert (dies können Sie mit Hilfe machen, z.B.
Lebensblume unterlegen, energetisierte Chips usw. oder nach Masaru Emoto „Ich liebe dich
Wasser“).

Die eine Seite sind also chemische Rückstände im Wasser, die uns zu schaffen machen und auf der
anderen Seite, ist Leitungswasser nicht mehr „lebendig“. Beide Tatsachen fallen beim Quellwasser
weg – solange es nicht zum Kochen verwendet wird. Kochen verändert die molekulare Struktur und
Kalk z.B. ist dann nicht mehr in der Schwebe, sondern legt sich an. So auch in unserem Körper.
Darum ist es wichtig reines Wasser zu verwenden.
Ein Renner ist momentan basisches Wasser, das meines Erachtens aber keinen Sinn macht. So
bekommt man es nicht in der Natur und die Magensäure braucht zum Verdauen Säure und keine
Basen!
Säure-Basen-Haushalt – sehr wichtig und viele haben mit Übersäuerung Probleme – essen Sie viel
Gemüse, etwas Obst, etwas an verschiedenen Getreiden, gesunde Fette und wenig Fleisch und
Milchprodukte – so bleibt der Säure-Basen-Haushalt in der Waage. Wichtig: Streß und Ärger machen
extrem sauer und schlagen sich auf die Leber nieder!

Ich wünsche Ihnen ein ausgewogenes, glückliches und gesundes Leben

Ihre Christine Klughardt, ALRUNA GmbH

Verkleinern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck !

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EINWEG ⇒ MEHRWEG ⇒ MAUNAWAI

Laut Statistik lag der Pro-Kopf-Verbrauch von in Flaschen abgefüllten Mineral- und Heilwässern in Deutschland allein im Jahre 2012 bei über 137 Liter – Tendenz steigend. Was auf ein Jahr gerechnet erst einmal gar nicht viel erscheint, bekommt bei Deutschlands 80,5 Millionen Einwohnern schon einen ganz anderen Charakter. Es ist nicht nur sprichwörtlich eine „unvorstellbare Menge“ an Plastik- und Glasflaschen, die tagtäglich durch unsere Lande transportiert wird. Es handelt sich hier ALLEIN um die in Flaschen abgefüllten Mineral- und Heilwässer, andere Sprudelgetränke und Säfte sind bei dieser Aufzählung außen vor.

Ein Großteil dieser Behältnisse landet auf dem Müll, andere werden „wiederverwertet“, und Glasflaschen können sogar bis zu 50 Mal wiederbefüllt werden…doch wer sich allein auf das Flaschenzählen beruft, sieht nur die Spitze des Müllberges. Hinter jedem abgefüllten Liter Wasser, und sei er noch so ökologisch verpackt, liegt auch ein langer Produktions- und Transportweg, der gar nicht mehr so „grün“ ist. Denn das Glück in der Nähe einer unberührten Bergquelle zu leben, haben sicherlich die wenigsten von uns. Und so kommt es nicht selten vor, dass wir auf der Suche nach dem besten, gesündesten und reinsten Wasser für uns und unsere Familie in Kauf nehmen, dass dieses bereits mehrere hundert Kilometer gereist ist – die leere Flasche noch viele hundert mehr.
Es wäre doch wünschenswert, sein eigenes „Quellwasser“ zu Hause selbst herstellen zu können, ganz ohne Berg und ohne unnötige Transportwege?!

Das MAUNAWAI-Filtersystem macht aus jedem Leitungswasser ein Wasser wie aus unberührten Bergquellen. Die Technologie wurde vor 60 Jahren in Japan entwickelt, um aus Leitungswasser bestes Trink-Wasser zu machen. Die Vorbilder waren die großen Heilquellen und das Leben selbst. Durch die Anwendung der fünf Prinzipien – Filtration, Information, Optimierung, Harmonisierung und biologische Verfügbarmachung – wird das Wasser nicht nur von unerwünschten Stoffen gereinigt, sondern auch restrukturiert und erhält somit seine ursprüngliche Clusterform wieder zurück.

Der Natur nachempfunden, ganz ohne Wasseranschluss und ohne Strom, sickert das Wasser durch verschiedene Schichten von PI ®- und Turmalin-Keramikkugeln, Quarz- und Korallensand, Zeolith-Elementen und EM-Keramiken. So wie bei einem Bachlauf der in eine Bergquelle mündet, wird das Wasser durch diesen Vorgang neu strukturiert und erhält neue Informationen. Das ist eindeutig in den Aufnahmen von Tropfen des MAUNAWAI Wassers zu sehen.

Übernehmen Sie also selbst die Verantwortung: Reduzieren Sie den Zukauf von Getränkeflaschen die unverhältnismäßig lange Strecken reisen, und stellen Sie einfach ihr eigenes Bergquell-Wasser her. So sind Sie und ihre Familie auf der sicheren Seite und unabhängig, wenn es um die Qualität Ihres Lebens- und Überlebensmittels Nummer 1 geht: W A S S E R !

Maria Knoch dipl. oec.

Kontakt, Beratung & Bestellung:
Green d´Or GmbH, Adolf-Damaschke-Str. 69-70, 14542 Werder, Germany
Telefon:+49 (0)3327 573 550
Fax: +49 (0)3327 570 8930
Homepage: http://www.maunawai.com
E-Mail: info@maunawai.com

Sind Bio-Lebensmittel gesünder?

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Immer wieder wird bestritten, dass Bio-Lebensmittel gesünder sind als konventionelle, obwohl inzwischen viele Beweise dafür vorliegen.

Wenn Umweltschutzgruppen wie Greenpeace oder foodwatch auf die Rückstandsproblematik von Pestiziden etc. hinweisen, werden Behörden und Industrie nicht müde, die Unbedenklichkeit des Verzehrs der schadstoffhaltigen Lebensmittel zu betonen. „Keine akute Gesundheitsgefahr“, heißt es fast immer. Keine akute? Dann muss man aber wohl Dauerschäden befürchten? So gut wie immer wird darauf hingewiesen, dass die Proben ja nur selten über den Grenzwerten liegen. Wer aber legt diese fest? Tierversuche gehören hier dazu. Dass diese oft genug nicht auf den Menschen übertragbar sind, hat sich immer wieder gezeigt. Außerdem fehlt ein Summengrenzwert, der alle Schadstoffe umfasst. 2008 erschien mein Buch „Bio-Lebensmittel – Warum sie wirklich gesünder sind“. Die geschilderten Probleme mit Pestizidenund anderen Schadstoffen sind seitdem nicht besser geworden. Zunehmend erfährt man, dass der Pestizideintrag in Gewässer schlimmer ist als vermutet und immer mehr Rückstände zu verzeichnen sind. Für die dritte Auflage fand ich endlich einen Beweis, von dem ich schon während meiner Promotion gehört hatte:

Auch das noch: Uran im Kunstdünger
Nicht nur, dass Kunstdünger unter enormem Energieaufwand hergestellt wird, mineralische Phosphatdüngung führt zudem zu einer Anreicherung des radioaktiven Metalls Uran im Boden und damit in der Nahrungskette. Außerdem kommt es zur Anreicherung des ebenfalls gesundheitsschädlichen Metalls Cadmium, das über die Pflanzen in die menschliche Ernährung gelangt. Jährlich werden mit Kunstdünger in der Landwirtschaft insgesamt ca. 160 Tonnen Uran auf deutschen Feldern verstreut. Selbstverständlich gelangt es auch in das Grundwasser und gefährdet damit das Trinkwasser. Gesetzliche Grenzwerte dafür werden in der Düngemittelverordnung leider nicht festgelegt. Man geht davon aus, dass inzwischen bis zu 14.000 Tonnen Uran auf deutschen Ackerflächen ausgebracht wurden (Quelle: Wikipedia: Dünger, Oktober 2012)!

Das Umweltinstitut München untersuchte im Frühjahr 2012 im Handel frei verfügbare, feste (granulierte) Düngemittel gammaspektroskopisch auf ihren Gehalt an Uran. Leider fand das Institut heraus, dass der vom Umweltbundesamt empfohlene Richtwert von 50 Milligramm Uran je Kilogramm Phosphat fast immer überschritten wurde!
Die Ergebnisse zeigten eine große Schwankungsbreite der Urangehalte in den verschiedenen Düngemitteln. Das liegt daran, dass einerseits der Phosphatgehalt in Düngemitteln und andererseits der Urangehalt in den Phosphaten unterschiedlich ist. Daher wäre es mehr als angebracht eine Kennzeichnungspflicht einzuführen und einen Grenzwert festzulegen. Dies hat die Kommission
Bodenschutz beim Umweltbundesamt auch angemahnt (Näheres s. http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-dunger-und-spulmittel-1025.html). Bio-Bauern dürfen diesen uranhaltigen Kunstdünger erst gar nicht verwenden.
Aber warum sind Bio-Lebensmittel nun gesünder. Liegt es allein daran, dass sie weit weniger Schadstoffe wie Uran, Nitrat und Pestizide enthalten? Dass man weniger Zusatzstoffe für sie verwendet? Gentechnik verboten ist?

Gesundheitsfördernde Lebensmittelinhaltsstoffe in Bio-Lebensmitteln

Zumeist findet man die Vitamine A, C und E in größeren Mengen in Bio-Lebensmitteln. Wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Zink sind in höherer Konzentration in ihnen vertreten. Dagegen entdeckte man weniger gesundheitsschädliches Cadmium, Nitrat und zumeist auch Natrium in Bio-Lebensmitteln.
Bei Bio-Gemüse und –obst besteht zusätzlich die Tendenz zu einem höheren Gehalt (um 10 – 50 %) an sekundären Pflanzenstoffen, die wichtig sind z. B. zur Vorbeugung vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen. Die wertvollen Inhaltsstoffe leisten einen Beitrag zur Krankheitsvorbeugung, indem sie unter anderem in der Funktion als sog. „Antioxidantien“ reaktionsfreudige, gefährliche „freie Radikale“ abfangen und die schädlichen Wirkungen von Sauerstoff unterbinden bzw. verringern.
Da man Bio-Obst und zum Teil auch Bio-Gemüse nicht schälen muss (keine Pestizide, Schalenbehandlungsmittel….), erhält man allein schon deshalb weit mehr sekundäre Pflanzenstoffe. Eine Apfelschale enthält z B. 100mal so viele Flavonoide wie die restliche Frucht.

Artgerechte Tierhaltung nützt den Tieren und wir haben auch etwas davon!

Artgerechte Haltung hält die Tiere gesund, stärkt ihr Immunsystem, ihre Belastbarkeit und fördert ihre Fruchtbarkeit.
Für uns ist darüber hinaus wichtig, dass Medikamentenrückstände so gut wie unmöglich sind und dass durch die geringere Stressbelastung der Tiere eine bessere Fleischqualität entsteht. Dazu kommt ein höherer Gehalt an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die bei Bio-Fleisch zum Teil Werte von Fisch erreichen.

Endlich kann man es beweisen: Bio ist gesünder!

Die geschilderten gesundheitlichen Vorteile sind sicher wertvoll. Nur: sie reichten nicht aus, um gesetzlich zulässig behaupten zu dürfen, dass Bio-Lebensmittel gesünder sind. Aber genau das ist inzwischen bewiesen: Dies zeigte eine vierjährige Studie, die 12 Millionen (!) Britische Pfund gekostet hatte und die von der Europäischen Union gefördert wurde. Dabei handelte es sich um das
bisher größte Forschungsprojekt zu den Vorteilen von ökologischem Landbau und Biolebensmitteln. Tatsächlich zeigte die Studie „Quality Low Input Food“ (QLIF), dass Bio-Obst und -Gemüse über 40 % mehr Antioxidantien aufweisen als konventionelles Obst und Gemüse.
Der Koordinator der Studie, der deutsche Professor Carlo Leifert, der an der britischen Universität Newcastle lehrt, betonte, dass die Unterschiede so deutlich seien, dass auch Leute, die nicht die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse täglich essen, bei biologischer Ernährung genügend wichtige Inhaltsstoffe zu sich nehmen. Noch krasser als in Obst und Gemüse fanden die Wissenschaftler den Gehalt von Antioxidantien in der Milch. Stammte sie von biologisch gehaltenen Kühen, so enthielt sie 90 % mehr Antioxidantien und gesunde Fettsäuren.
Die Sunday Times behauptete aufgrund dieser Ergebnisse sogar, dass der Genuss von Bio-Lebensmitteln das Leben verlängern kann! Was untersuchte die Studie genau? Für die Studie wurde auf ökologischen und nicht-ökologischen Anbauflächen in ganz Europa Vieh aufgezogen. Außerdem baute man Obst und Gemüse wie Kohl, Salat, Karotten, Kartoffeln und Weizen an. Anschließend haben die Forscher Faktoren wie Geschmack und Nährwert verglichen.

Nicht nur mit dieser Methode konnte ganz eindeutig gezeigt werden:
Bio-Lebensmittel sind gesünder als konventionelle!

In Großbritannien darf man sogar mit „Bio = gesünder“ werben! Die eigentlich gar nicht so erstaunlichen Beweise aus Großbritannien stammen aus einem Land, das als einziges in der Europäischen Union Bio-Lebensmittel mit ihren gesundheitsfördernden Vorzügen und Zusatzwerten deklarieren darf. Vertreter der Soil Association (Biobauern-Vereinigung Großbritannien) setzte dies gemeinsam mit der ASA (Advertising Standards Authority) und CPA (Committee on Advertising Practice) durch. Diese Werbemaßnahmen beziehen sich auf 22 Aussagen. Sie betreffen z.B. den höheren Gehalt an Vitaminen, essentiellen (d. h. lebensnotwendigen) Eiweißbausteinen und wertvollen Mineralstoffen sowie gesundheitsförderliche Aspekte in Zusammenhang mit dem konsequenten Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel als auch das Verbot von prophylaktisch eingesetzten Antibiotika. Die Aussagen müssen dem genau genehmigten Wortlaut entsprechen und dürfen in Werbespots, auf Werbeprospekten und als Absatzförderung auf Produktbeschriftungen, bei Preiswettbewerben oder Sonderangeboten verwendet werden. Auch der Hinweis darauf, dass für Bio-Lebensmittel nur etwa ein Zehntel der innerhalb der Europäischen Union zugelassenen Zusatzstoffe verwendet werden dürfen, incl. dem Hinweis, dass mittels biologischer Lebensmittel mögliche allergene Zusatzstoffe vermieden werden können, ist bei der Bewerbung in Großbritannien zulässig.

Mehr zu dem Thema können Sie in dem Buch von Dr. Andrea Flemmer: „Bio-Lebensmittel – warum sie wirklich gesünder sind“ (Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover, 3. Auflage Februar 2014) nachlesen.

buch biolebensmittel

Gemüse aus dem eigenen Garten, von der Terrasse oder vom Balkon

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In der Küche duftet es nach Kartoffeln und Rahmmangold. Einen Salat mit Tomaten gibt
es auch dazu. Doch die Zutaten hat Familie Müller nicht aus dem Supermarkt, zumindest
nicht die Tomaten, den Mangold und den Salat. Auch die Kräuter Petersilie, Dill und
Basilikum für die Salatsauce haben sie nirgendwo gekauft. Familie Müller baut Kräuter
und Gemüse nun selbst an.

„Der Gedanke, dass das Gemüse schon so viele Kilometer transportiert worden ist,
bevor man es im Supermarkt kaufen kann, gefällt mir nicht.“ meint Mutter Claudia, „Und
seit dem Lebensmittelskandal „EHEC“ habe ich da auch nicht mehr viel Vertrauen. Mir
ist es wichtig, dass unsere Lebensmittel unbelastet und frei von Chemie sind.“

Familie Müller setzt beim Gemüse nun auf Selbstversorgung. Und damit liegt sie im
Trend. Immer mehr Menschen hegen den Wunsch, sich zumindest mit einem Teil ihrer
Lebensmittel selbst versorgen zu können. Oft genügt schon ein sonniger Platz auf dem
Balkon, um Radieschen oder Salat anzubauen.

„Früher habe ich immer gemeckert, wenn es Gemüse gab“, ergänzt Tochter Marie.
„Seitdem ich den Tomaten beim Wachsen zuschauen kann, schmecken sie mir auf
einmal richtig gut.“ „Ich habe die Tomaten zusammen mit Mama selbst ausgesät! Als
aus dem Korn endlich etwas rausgewachsen ist, habe ich mich riesig gefreut.“, berichtet
Marie. „Zuerst habe ich die Samen in die Erde gelegt und vorsichtig gegossen. Den
Topf mussten wir dann auf die Fensterbank stellen, damit es der Samen schön warm und
hell hat.“

Das unmittelbare Erleben, wie aus einem Samen eine Pflanze wird, die wächst,
irgendwann Früchte trägt, die wiederum gegessen werden, liefert gerade Kindern einen
völlig anderen Bezug zum Gemüse. Bei angemessener Begleitung durch die Eltern kann
die gesamte Pflege von der Aussaat bis zur Ernte in die Hände der Kinder gelegt
werden. Dass diese dann extrem stolz auf ihre Ernte sein werden, versteht sich von
selbst.

Marie fährt fort:„Als die kleinen Pflänzchen mehrere Blätter hatten, haben wir sie raus in
den Garten gesetzt. Tomaten mögen nämlich die Sonne, aber Regen mögen sie nicht so
gerne. Deshalb haben wir ihnen noch einen großen Regenschirm gebaut.“ Die
Lerneffekte, die Kinder während eines Pflanzenlebens bereichern, sind riesengroß.
Zahlreiche Zusammenhänge in der Natur werden so greifbar. Aber hören wir weiter
Marie zu. „Dann hat die Tomatenpflanze kleine gelbe Blüten bekommen, in die dann
die Hummeln reingeflogen sind. Und plötzlich wurden aus den Blüten kleine grüne
Bällchen. Die sind dann immer größer und rot geworden und dann waren es Tomaten.
Und die haben wir heute im Salat gegessen. Einfach so.“ Auch ihre Mutter ist zufrieden.
Dass Obst und Gemüse gerade für Kinder wichtig ist, weiß sie nur zu gut. „Weil unser
Gemüse gleich nach der Ernte gegessen wird, fallen auch die langen Transport- und
Lagerzeiten weg, in denen viele wertvolle Vitamine und Nährstoffe verloren gehen
würden. Und dass Marie jetzt Gemüse viel lieber mag, sehen Sie ja selbst.“

„Es gibt bereits einfache Möglichkeiten, sich selbst mit frischen Vitaminen zu versorgen“,
sagt Wanda Ganders (32), Geschäftsführerin des jungen Bonner Unternehmens meine
ernte. „Das beginnt schon auf der Fensterbank. Hier kann man Kresse in einer Schale
aussäen. Die Kresse enthält viel Vitamin C und B ist damit eine beliebte Vitaminbombe.
Außerdem hält sie Eisen, Folsäure und Kalzium und ist damit bestens geeignet, um nach
dem langen Winter fit zu werden.“ Darüber hinaus nutzen viele Menschen den Platz in
Kübeln auf der Terrasse und dem Balkon, um einfaches Gemüse, wie Salat, Spinat oder
Radieschen anzubauen. Auch Kürbisse und Gurken eignen sich hervorragend, um auf
dem Balkon angebaut zu werden. Ihre blühenden Ranken sehen dabei auch sehr hübsch
aus. meine ernte bietet mit der Gemüsegarten-Box und den Gemüsegärten zum Mieten
Möglichkeiten, sich mit eigenem Gemüse zu versorgen.

In der Gemüsegarten-Box befindet sich alles, was man für Gemüse aus eigenem Anbau
benötigt: vom Bio-Saatgut über Anzuchttöpfchen bis hin zum Naturdünger. Die
Gemüsegärten zum Mieten werden in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen
Betrieben an 22 Standorten in Deutschland angeboten.

Familie Müller jedenfalls will auch zukünftig so viel Gemüse wie möglich selbst
anbauen. „Das war genau die richtige Entscheidung. Wir haben frischeres Gemüse,
Marie isst es viel lieber und sie lernt auch wahnsinnig viel dabei. Die Zeit an der frischen
Luft genieße ich sehr, gerade weil ich sonst viel am Schreibtisch arbeiten muss.“ Wir
wünschen den Müllers auch weiterhin viel Spaß dabei.

Kontaktdaten meine ernte:
meine ernte GbR
Telefon: 0228 28617119
E-Mail: info@meine-ernte.de
www.meine-ernte.de

Suche im Web und pflanze Bäume

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Ecosia ist die Suchmaschine, die mit ihren Werbeeinnahmen Bäume pflanzt.

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Ecosia ist ein Social Business, das von einem kleinen Team engagierter Mitarbeiter betrieben wird. Gemeinsam entwickeln wir Tools, mit denen jeder Nutzer ganz einfach Bäume pflanzen und somit etwas Gutes für die Umwelt tun kann. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Bäume diese Welt für alle Bewohner zu einem besseren Ort machen.

www.ecosia.org

Mellifera e. V.: Initiativen für Biene, Mensch und Natur

Mellifera e.V.

Der Imkerverband Mellifera e. V., Pionier der ökologischen Bienenhaltung

wurde 1985 in Rosenfeld als Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung gegründet.
Ziel war es, neue, bienengerechte Wege des Imkerns zu finden, um so dem seinerzeit
erstmals massiv auftretenden Schädling Varroa-Milbe Paroli bieten zu können. Dieser
sorgte für erhebliche Völkerverluste, weil er nicht nur als „Blut“sauger Bienenlarven
und erwachsene Bienen schädigt, sondern durch ihn auch Sekundärinfektionen mit
gefährlichen Viren ausgelöst werden. In den ersten Jahren stand die Forschung an
der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Dabei
wurden viele wegweisende Entwicklungen gemacht – so z. B. die heute international
verbreitete Bekämpfung der Milben mit Oxalsäure, einem Stoff, der von Natur aus im
Honig vorkommt. Auch heute noch spielen Forschung und Lehre eine wichtige Rolle,
doch hat sich Mellifera im Laufe der Jahre vielen weiteren Aufgaben gestellt.

Denn die Bienen haben mit mehr Problemen zu kämpfen als „nur“ mit der
Varroamilbe. Pestizide, Hunger durch Monokulturen oder Agrogentechnik sind die
drängendsten davon. Mellifera e. V. hat deshalb verschiedene Initiativen gestartet.

Drei davon sollen hier genannt werden.
Vor zehn Jahren wurde das Netzwerk Blühende Landschaft (www.bluehendelandschaft.de)
gegründet, das deutschlandweit für eine größere Blütenvielfalt sorgt.

In Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern, Beratern, Verbrauchern,
Gärtnern, Imkern, Wissenschaftlern und Landschaftsplanern werden neue,
insektenfreundliche Konzepte entwickelt. Das Netzwerk berät Kommunen, Landwirte
und Verbraucher gleichermaßen und ermutigt dazu, Acker, Weinberg, Straßenrand,
Verkehrsinseln, Garten oder Balkon in ein blühendes Schlaraffenland für Bienen,
Schmetterlinge und Co. zu verwandeln.

Das Netzwerk Bienen machen Schule (www.bienen-schule.de), vor fünf Jahren ins
Leben gerufen, führt Imker, Lehrer und Erzieher zusammen mit dem Ziel, schon
Kindern und Jugendlichen altersgerecht die Bedeutung der Biene für unser
Ökosystem deutlich zu machen. Zwei bundesweite Tagungen zu diesem Thema
stießen auf große Resonanz. Beide Netzwerke haben ihre Erkenntnisse in
Handbüchern zusammengefasst, die vielfältige Tipps und Anregungen bieten („Wege
zu einer blühenden Landschaft“ und „Bienen machen Schule – Mit Kindern und
Jugendlichen die Welt der Bienen entdecken“).

Und schließlich initiierte Mellifera-Vorstand Thomas Radetzki vor sechs Jahren das
Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik
(www.bienengentechnik.de). Das Bündnis erzielte gemeinsam mit Imker Karl Heinz Bablok einen
aufsehenerregenden Erfolg mit dem so genannten „Honig-Urteil“ vor dem
Europäischen Gerichtshof. Im September 2011 hatte das höchste europäische
Gericht entschieden, dass Honig, der Spuren von nicht als Lebensmittel
zugelassenem Gentechnikpollen enthält, nicht verkauft werden darf. Als Konsequenz
heißt das, dass sich kein Landwirt mehr erlauben darf, solche gentechnisch
veränderten Pflanzen anzubauen, weil Schadenersatzansprüche drohen könnten.
Dies wird derzeit gerichtlich geklärt. Unabhängig davon hatte das Urteil schon
weltweit Konsequenzen. Von Lateinamerika bis Europa gingen Imker auf die Straße,
um für den Erhalt des Naturprodukts Honig und gegen die Gentechnik auf dem Acker
zu kämpfen. Außerdem wurden mit Gentechnik verunreinigte Honige aus den
Regalen der Supermärkte genommen.

Neue Imker/innen braucht das Land
Die deutsche Imkerschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Männern, deren
Altersdurchschnitt bei 65 Jahren liegt. Es ist absehbar, dass hier etwas geschehen
muss, wenn nicht die Bienenhaltung in Deutschland ganz verschwinden soll. Mellifera
e. V. trägt mit seiner besonderen Form der Bienenhaltung dazu bei. Denn von der
wesensgemäßen, ökologischen Art zu imkern werden vor allem jüngere Menschen
und – auch das ist außergewöhnlich – auch Frauen angesprochen. Diese stellen bei
unseren Kursen mittlerweile gut die Hälfte. Zudem hat Mellifera e. V. auch extensive
Formen der Bienenhaltung entwickelt wie beispielsweise die Bienenkiste
(www.bienenkiste.de), die sehr gut für die Stadtimkerei geeignet ist und nur wenig
Arbeitsaufwand und Vorkenntnisse erfordert.

Nicht nur der hohe Altersdurchschnitt der Imker stellt ist problematisch, sondern
oftmals auch die Art der Bienenhaltung. Eine Imkerei, bei der die Maximierung des
Honigertrags im Vordergrund steht und die das Bienenvolk als einen Baukasten mit
beliebig austauschbaren Komponenten betrachtet, kann ebenfalls ein Stressfaktor für
das Bienenvolk sein, das dessen Widerstandskräfte gegen Krankheiten schwächt.

Bienen begeistern

Mellifera e. V. setzt sich auf verschiedenen Ebenen dafür ein, das Verständnis für die
Bienen, ihre Leistungen und ihre Bedürfnisse zu wecken. Bienen sind – nach Rind
und Schwein – unsere wichtigsten Nutztiere. Etwa ein Drittel unserer Ernährung
hängt von ihrer Bestäubungsleistung ab. Auch viele Wildpflanzen, die wiederum als
Nahrung oder Unterschlupf für Tiere dienen, sind darauf angewiesen. Bienen leisten
damit einen unschätzbaren Beitrag für Biodiversität und ein intaktes Ökosystem.

Bienen sind aber auch absolut faszinierend, wenn man sich auf sie einlässt. Deshalb
möchten wir zeigen, dass es auch Methoden der Imkerei gibt, die dem Wesen des
Bienenvolkes nachspüren und ihm gerecht werden. Das tun wir durch Schulungen
und Führungen an der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle, durch bundesweite
Veranstaltungen und durch eine starke Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Indem wir
das Interesse für die Zauberwelt der Bienen wecken, können wir lehren, das Volk als
Ganzes zu respektieren und achtsam mit ihm umzugehen. Ein Weg dazu sind unsere
BeeGood-Bienenpatenschaften (www.BeeGood.de). Bienenpaten werden per
Newsletter und Vereinszeitschrift regelmäßig über unsere Arbeit für die Bienen
informiert und erfahren so manche Hintergründe, die Laien normalerweise verborgen
bleiben. Gleichzeitig dienen die Bienenpatenschaften der Finanzierung unserer
gemeinnützigen und wissenschaftlichen Zwecken dienenden Vereinsarbeit, denn wir
erhalten keinerlei öffentliche Förderung.

Mehr Informationen:
www.mellifera.de

Bienenpatenschaften
Summen Sie mit! Mit einer Bienenpatenschaft unterstützen Sie die Arbeit von Mellifera e. V. zum Schutz der Bienen.
www.mellifera.de/beegood

 

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)

GEH

Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) wurde 1981 u.a. von Tierzuchtwissenschaftlern und Biologen im bayerischen Rottal gegründet. Mittlerweile zählt der bundesweite Verein über 2100 Mitglieder.
Neben praktischen Landwirten und Tierzüchtern kommen die Mitglieder aus der Agrarwirtschaft, Biologie, Veterinärmedizin, angrenzenden Bereichen, sowie aus ideellen Kreisen.

Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. – Nichtregierungsorganisation (NRO)

www.g-e-h.de

Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V.

QUL

Der Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V.

ist ein Zusammenschluß von Latexschäumern, Matratzenherstellern und Händlern von Naturmatratzen mit dem Ziel, für eine gesicherte Qualität beim Einsatz von Naturlatex einerseits sowie mehr Sicherheit für den Verbaucher bei Naturlatexmatratzen zu sorgen.
Der Verband wurde Ende 1994 gegründet und hat zur Zeit 21 Mitglieder.
Auf Initiative des eco-Institutes in Köln entstand zunächst eine Art „runder Tisch“ mit allen an der Herstellung und Verarbeitung von Naturlatex befassten Gruppen.

www.qul-ev.de

Warum musste „mein“ Mühlstein gehen?

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Für eine noch bessere Qualität des Olivenöls.

Wie stellen Sie sich eine Ölmühle vor? Sehen Sie auch einen von Pferden oder Eseln
angetriebenen Mühlstein, mit dem der Brei aus den Oliven „gemächlich-griechisch“ gemahlen
wird?

Bis 1975 wurde in unserer Partner-Ölmühle in Finiki (Griechenland) tatsächlich noch ohne
MühlsteinStrom produziert.
Und bis November 2010 hatte nach dem Waschen
und Zerkleinern der Oliven mit fortschrittlichen
Maschinen der historische Mühlstein
immer noch seinen „Arbeitsplatz“. Das
Extrahieren übernahm dann wieder die moderne
Technik. Für mich war dieses Bild die perfekte
Symbiose von Altertum und Moderne.

Mein jüngster Besuch in „unserer“ Ölmühle
Bei meinem Besuch im Mai 2011 war ich erstaunt.

„Mein“ schöner historischer Mühlstein
war verschwunden. Ich fand ihn museumsreif irgendwo draußen. Und drinnen? Die Familie
Renieri hatte sich selbst übertroffen und mitten in der „Griechenland-Krise“ ihre komplette
Olivenöl-Produktion erneut modernisiert. Mit Maschinen auf dem allerneuesten Stand der
Technik. Und auf dem höchsten Standard, der im Markt überhaupt zu finden ist.
Jetzt möchten Sie sicher wissen, warum dies für die Qualität Ihres Olivenöls so wichtig ist.

Ölmühle

Produktion des Olivenbreis
Ein bisschen Technik: Das Kneten des Oliven-Breis dient dem Zusammenführen der fein
verteilten Öltröpfchen. So kann ein möglichst großer Anteil des Öls extrahiert werden. Findet
das Kneten mit Luftkontakt statt, färbt sich der anfänglich hell-violettfarbene Brei zunehmend
braun. Wie die Oberfläche eines aufgeschnittenen Apfels oxidiert der Olivenbrei.

Von Schulnote 1,5 zu Schulnote 1
Auch mit dem alten Mühlstein blieb der Brei in der Renieri-Ölmühle durchaus hell-violett.
Warum? Der Kontakt mit dem Sauerstoff war sehr kurz und die Ölmühle hatte mit dem
Olivenöl-Ergebnis Awards/Wettbewerbe gewonnen. Aus tiefster Überzeugung strebt die
Familie Renieri stets nach Qualitätsverbesserung. Selbst „sehr kurz“ war ihr noch zu lang und
wurde nun auf Null reduziert. Zu Lasten des historischen Mühlsteins. Er musste gehen. Denn
die Olivenölproduktion ist und bleibt bei aller Romantik ein sensibler biochemischer
Vorgang. Durch das konsequente Fernhalten von Sauerstoff beim Kneten und Extrahieren
werden unerwünschte Oxidationen und Fermentationen vermieden.

Willkommen Technik des 21. Jahrhunderts. Ihre sensorische Zunge wird’s Ihnen danken und
Ihr Körper sowieso. Und während Sie das reine Olivenöl mit einem leckeren Stück Brot
genießen, können Sie ja – wie ich – das Bild des historischen Mühlsteins bewundern. Der so
viele Jahrzehnte exzellente Arbeit geleistet hat.

Joachim Trott
Lakonikos Elia GmbH

www.lakonikos.de

foodwatch

foodwatch

foodwatch kämpft für die Rechte der Verbraucher

foodwatch entlarvt die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucher auf qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel. foodwatch ist unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanziert sich aus Förderbeiträgen und Spenden. foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, dem jeder beitreten kann.

www.foodwatch.de

Abgefahren! Marder im Motor

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Die Deutsche Wildtier Stiftung erklärt die Beißwut der kleinen Raubtiere und was man dagegen machen kann

Läuft der Motor unrund oder funktioniert die Scheibenwischanlage im Auto nicht? Vielleicht
hat der Steinmarder das Zündkabel angebissen und die Waschwasser-Schläuche mit seinen
scharfen Zähnen perforiert. „Gerade jetzt im Hochsommer kommt es häufig zu
Marderschäden im Auto“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.
Doch was lockt den Marder in den Motor? „Es ist nicht die Wärme des Motors oder der
Geschmack von Kunststoff und Gummi – es ist der Duft eines Rivalen“, sagt Goris.

Jetzt in der Ranzzeit sind die Steinmarder auf Brautschau und markieren mit Sekreten aus
Duftdrüsen ihr Revier. „Und wehe wenn ein Rivale ins eigene Revier eingedrungen ist, dort
markiert hat und ein nichtsahnender Autofahrer hat genau dort vorher seinen Wagen geparkt“,
sagt die Expertin der Deutschen Wildtier Stiftung und beschreibt die Beißwut der nur zwei
Kilogramm schweren Felltiere: „Kunststoffschläuche, Isolierungen und Kabel sind vor den
Beißattacken des wütenden Mardermännchens nicht mehr sicher.“ Fährt der unwissende
Autofahrer gar zwischen zwei Marder-Revieren hin und her, hat er gleich zwei markierende
Marder als Gegner.

Wenn Marder Hochzeit feiern, können sie sehr unangenehm werden. „Der häufig gehörte
Tipp, mit anderen Duftstoffen wie Mottenkugeln oder WC-Steinen dagegen anzustinken, um
das Tier zu vertreiben, kann die Situation nur verschlimmern“, sagt Eva Goris und rät
tunlichst davon ab! „Eine Motorwäsche ist eine wesentlich effektivere Abwehrmaßnahme“,
sagt sie. Einige Autohersteller bieten die Abschottung des Motorraums als Hilfsmaßnahme an.
Auch die Ummantelung der Kabel mit Hartkunststoffen kann helfen. „In den Autowerkstätten
weiß man meist Rat“, sagt die Expertin.

Während es den Steinmarder in die Nähe menschlicher Siedlungen und in den Motorraum der
Autos lockt, bleibt der Baummarder dort, wo er dank seines Namens auch vermutet wird: Im
Wald! Für Laien sehen die beiden sich zum Verwechseln ähnlich, aber sie unterscheiden sich
deutlich durch den Kehlfleck. Er ist beim Baummarder ockergelb und nicht weiß und bis zu
den Vorderpfoten gegabelt wie beim Steinmarder. Generell geht man sich aus dem Weg und
würde sich auch nie auf eine geschlechtliche Beziehung einlassen. Baum- und Steinmarder
paaren sich nicht.

Deutsche Wildtier Stiftung
Billbrookdeich 216
22113 Hamburg
Telefon 040 73339-1880
www.DeutscheWildtierStiftung.de

ÖkoControl-Verband punktet mit Kindermöbeln aus Massivholz

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Kinderausstattungsbranche bestätigt gestiegenes Bewusstsein für nachhaltige Produkte

Die „Kind + Jugend“, weltweit größte Messe für Kinderausstattung, präsentiert nicht nur die
neuesten Produkte für Kinderzimmer, immer auch ist sie Trend- und Stimmungsbarometer für die
gesamte Branche. Gewinner sind dem Branchenbericht zufolge vor allem Hersteller, die bei ihren
Produkten auf Nachhaltigkeit und Schadstofffreiheit setzen. Die Kindermöbel, die der ÖkoConotrol-
Verband mit dem grünen Gütesiegel seines Verbandes ausgezeichnet hat, zählen zu diesen
hochwertigen Produkten.

Die Kindermöbelkollektion, Triline, Clara, Wicki, Nils und Triolino sowie das Sprossenbett Zaubermaus
entsprechen den strengen ÖkoControl-Kriterien. Der Verband wirbt in seinem „Sensibler Wohnen“-
Katalog für die Kindermöbel des süddeutschen Handwerksbetriebes, der alle Möbel sorgsam fertigt,
die ein Kind in den ersten Lebensjahren braucht. Dazu gehören multifunktionale Kinderbetten mit
höhenverstellbarem Lattenrost und herausnehmbaren Schlupfsprossen, eine Sitzgruppe für die
ersten Spiele, eine Wickelkommode sowie ein Schrank als Stauraum. Das Kinderbettmodell Triline
lässt sich zudem zur Liege und später zum Schreitisch umbauen. Die Möbel sind robust und
funktional. Das schlichte Design zeitlos, unaufdringlich und fantasieanregend. Alle Möbel sind aus
stabholzverleimtem Erlenholz aus der Region gefertigt und bieten vielseitige
Verwandlungsmöglichkeiten. Die satinartig schimmernde Holzoberfläche wurde nach Prüfungen der
physiologischen Unbedenklichkeit mit einem Ölwachs behandelt.

Das Käuferverhalten hat sich dem Bericht zufolge in den letzten Jahren geändert. Entscheidend ist
nicht nur der Preis, sondern Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit sind weitere wesentliche
Kaufkriterien. Einem Umsatzplus von 6,8 Prozent im letzten Jahr folgt eine weitere
Wachstumsprognose von 3 Prozent für 2011. Diese Entwicklung bestätigt, dass wieder mehr in
hochwertige Kindermöbel investiert wird. In diesem Zusammenhang sorgt das ÖkoControl-Siegel des
Verbandes für Transparenz, die sich viele Käufer wünschen. Denn der Verband veröffentlicht auf
seiner Website www.oekocontrol.com die Kriterien, nach denen von einem unabhängigen Institut
geprüft wird. Dabei sind die Grenzwerte von ÖkoControl nicht nur strenger als gesetzliche Vorgaben,
wie bei Formaldehyd (z.B. Leime) oder flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), sondern auch als
die Grenzwerte manch anderer Gütesiegel.

Eine Checkliste mit den wichtigsten Kriterien, auf die beim Kauf zu achten ist, stellt der Verband
kostenlos als Download auf seiner Internet-Seite zur Verfügung. Ein Händlerverzeichnis listet die
Adressen der Geschäfte auf, die im Verband organisiert sind und bei denen man die Kindermöbel
kaufen kann. Wie viel Sicherheit das Prüfzeichen genau bietet, dokumentiert ein Kriterienkatalog, der
jeder Zertifizierung zugrunde liegt (s. www.oekocontrol.com)

Infos über den Verband
Die ÖkoControl Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser ist ein
Zusammenschluss von rund 50 ökologisch engagierten Möbelhändlern, der seit 1994 als Verband
europäischer ökologischer Einrichtungshäuser e. V. agiert. Die hier organisierten Einrichtungshäuser
stehen für qualitativ hochwertige Möbel, bei deren Herstellung nachhaltige Materialien verwendet
werden. Für Kunden bieten die Mitglieder im gesamten Bundesgebiet sowie in Österreich
hervorragende Beratung, Service und weisen auf Qualitätsstandards hin, die als Hilfestellung für die
Kaufentscheidung gerne in Anspruch genommen werden.

ÖkoControl Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser mbH,
Subbelrather Str. 24, 50823 Köln.
Tel: 0221-569680, Fax: 0221-5696821
email: info@oekocontrol.com, Internet: www.oekocontrol.com

Überflutung, Überschwemmung und andere Wasserschäden

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Überflutung, Überschwemmung und andere Wasserschäden – man hat nicht
nur den Schaden, sondern auch oft das Nachsehen!

Immer öfter kommt es vor, dass durch Starkregen, sintflutartige Gewitter oder
Rückstau aus dem Abwasserkanal irgendwo in Deutschland Keller, Garagen oder
Erdgeschosse überschwemmt werden.

Die Menschen sind meist froh, wenn durch die Pumpen der Feuerwehren oder
eigene Geräte das Wasser schnell wieder aus den betroffenen Räumen ausgepumpt
werden kann.

Aber erst danach gehen die wirklichen Probleme los: Man muss so schnell wie
möglich Trocknungsmaßnahmen einleiten, damit kein Schimmel wächst, man muss
Sanierungsfirmen beauftragen und sich ggf. mit den Versicherungen einigen, wer die
Kosten für die Behebung der Schäden und alle Folgen übernimmt.

Wenn es sich nur um Regenwasser handelte, dann hat man zunächst Glück, weil in
solchem Wasser keine Schadstoffe, Schmutz oder Keime enthalten sind. Wenn man
schnell genug fachkundige Hilfe holt, kann durchfeuchtetes Mauerwerk, Estrich und
anderes Baumaterial recht gut getrocknet werden und die Folgen sind überschaubar.
Häufig finden sich aber deutlich schlimmere Szenarien. Uwe Dippold, langjähriger
Baubiologe, Schimmelsachverständiger und Betreiber einer Beratungsstelle des
Baubiologen-Vereins Biolysa, erläutert: „In Gebäude eindringendes
Oberflächenwasser oder aus Kanalanlagen kann stark mit Schadstoffen aus der
Umwelt und/oder Fäkalkeimen aus dem Abwasser belastet sein. So etwas lässt sich
nicht einfach trocknen. Sogar der bloße Umgang damit kann schon der Gesundheit
schaden. Deshalb müssen oft besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden –
Schutzkleidung, Luftfilterung und Flächendesinfektionen sind keine Seltenheit.“
Schädliche Rückstände und Keime können auch innerhalb von Leichtbauwänden
und in anderen baulichen Hohlräumen zu finden sein. Unter schwimmenden
Estrichen ist oft die Trittschall- oder Wärmedämmschicht vollständig kontaminiert.
Dippold, der auch Vorsitzender von Biolysa ist, weiter: „Viele Menschen führen die
Sanierungsarbeiten in Eigenregie und meist mit nicht geeigneten Geräten und
Verfahren durch. Saniert wird in der Regel nur der sichtbare Schaden. Deshalb sind
die Ergebnisse oft nur unbefriedigend. Häufig resultieren daraus dauerhafte
Schimmelprobleme in den betroffenen Räumen, zumindest verbleibt eine starke
Geruchsbelästigung!“

Eine weitere Quelle für dauerhafte Schäden oder Gesundheitsgefahren seien
ungenügende Sanierung im Auftrag von Versicherungen. Hier stünde absichtlich
meist nur die Behebung der sichtbaren Schäden im Vordergrund, weil so Geld
gespart werden kann. Unter dem Estrich, in Rohrschächten, innerhalb von
Leichtbauwänden oder hinter Vorwandkonstruktionen versteckte bzw. unsichtbare
Oberflächenkontaminationen mit Bakterien und Viren würden völlig vernachlässigt.
Dippold: „Die Geschädigten freuen sich oft zunächst, dass die Versicherung
vermeintlich die Schäden so schnell beheben ließ und alles günstig reguliert wurde.
Nach kurzer Zeit gibt es aber häufig ständige Gesundheitsprobleme bei den
Bewohnern bzw. die oben erwähnten üblichen Folgen von nicht fachgerecht
sanierten Wasserschäden.“

Das Wichtigste bei Wasserschäden jeder Art sei immer die umfassende
Begutachtung der Ursachen, der gesamten Schäden sowie die Festlegung der
notwendigen Sanierungsmaßnahmen nach den Regeln der Technik unter
Einbeziehung des Gesundheitsschutzes der beteiligten Arbeiter, der Betroffenen und
unbeteiligter Dritter.

Nach jeder Art von Sanierung sollte zusätzlich immer nach dem Abschluss der
Maßnahmen eine Begutachtung mit einer förmlichen Freigabe der Baustelle durch
einen unabhängigen Sachverständigen gefordert werden. Anderenfalls habe man
weder als Versicherter noch als Auftraggeber von Sanierungsarbeiten eine
Möglichkeit, ggf. Mängel bei der Durchführung der Arbeiten nachzuweisen und evtl.
Schadensersatz fordern zu können.

Eine gute Adresse für kostenlosen telefonischen Rat und bei Bedarf Begutachtungen
durch fachkundige unabhängige Sachverständige sind die Beratungsstellen von
BIOLYSA e.V.
Deren Baubiologen sind bundesweit tätig. Info-Telefon.: 0700 – 246 597 238,
Verbindungskosten aus dem Festnetz: 14 Cent / Min.

www.biolysa.de

Biokreis e. V.

Biokreis

Der Biokreis e. V. ist ein Verband für ökologischen Landbau.

Der Biokreis wurde 1979 gegründet und betreut Mitgliedsbetriebe in Fragen der Umstellung, Betriebsführung sowie der Herstellung und Verarbeitung von ökologischen Qualitätsprodukten. Mittlerweile arbeiten 1000 landwirtschaftliche Betriebe (auf ca. 39.000 Hektar) und 120 Verarbeiter deutschlandweit –hauptsächlich in Bayern, Hessen und Nordrhein Westfalen – nach den Richtlinien des Biokreis. Dabei setzt der Biokreis insbesondere auf regionale Strukturen und Marktpartnerschaften zwischen Landwirten, Verarbeitern und Verbrauchern.

www.biokreis.de

Wolle – alte Faser ganz aktuell

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Wussten Sie schon…
Schafedass Wolle aufgrund ihrer komplexen Zellstruktur von Natur aus chemische Eigenschaften besitzt, die die Luft reinigen und bis zu 30 Jahre rein halten? Und das ist nur ein Vorteil dieser seit 10 000 Jahren vom Menschen genutzten Faser.

In allen Zeiten – der griechischen und römischen Antike, während des Mittelalters, von der Renaissance bis zur industriellen Revolution, haben Schafe immer schon dazu beigetragen, die Menschheit zu ernähren als auch zu bekleiden. Im Laufe der langen Geschichte hat die Komplexität und Vielseitigkeit dieser einzigartigen Faser zu einer enormen Vielseitigkeit geführt.

Wollfasern können in dem kompletten Farbsprektrum gefärbt werden, sie können gestrickt, gefilzt und gewebt werden und so für eine große Anzahl an Stoffen verwendet werden. Wolle bietet über ihre fühlbaren Qualitäten hinaus einzigartige Eigenschaften, die in dieser Form von keiner anderen Faser erreicht werden. Wolle ist heute ebenso wie vor 10 000 Jahren die beste Faser für Kleidung und Innenausstattung – trotz aller Versuche des Menschen, künstliche Fasern herzustellen, die die gleichen Anforderungen erfüllen.
Silke Gropp – Chiemgauer Weberei
www.chiemgauer-weberei.de

Über die Kraft positiver Gedanken

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Über die Kraft positiver Gedanken – von Marion Bredebusch

„Willst Du glücklich sein, dann sei es!“ Dieser schöne Spruch ziert einen Stein in meinem
Treppenhaus und jedes Mal, wenn ich in sehe, denke ich daran, was mich glücklich macht –
und schon fühle ich mich glücklich. Manchmal kann es ganz einfach gehen, vor allem, wer so
voller Hoffnung und Zuversicht ist, wie ich.

Was sind Sie denn für ein Mensch? Sie alle kennen die berühmte Frage, ob das Glas halb voll
oder halb leer ist. Wo würden Sie sich einordnen? Wenn Sie das halbvolle Glas sehen, möchte
ich Sie beglückwünschen, denn Sie haben eine längere Lebenserwartung. Wenn Sie das
halbleere Glas sehen, kann ich Sie nur ermutigen, an sich zu arbeiten, und das Positive im
Leben zu sehen, dazu ist es nie zu spät!

Wie sehr der positive Glaube uns sogar am Leben erhalten zeigt, zeigt folgende Geschichte:
Ein Asthmatiker übernachtete in einem Hotelzimmer. Mitten in der Nacht bekam er einen
Asthma-Anfall. Er fand keinen Lichtschalter und irrte im Hotelzimmer umher bis er – wie er
dachte – das Fenster fand und durch die frische Luft wieder zu einer ruhigen Atmung kam. Er
ging wieder ins Bett und war morgens doch sehr erstaunt, dass er nicht die zwei Fensterflügel
weit offen stehend vorfand, sondern die Schranktüren.

Sie sehen, allein die Kraft seiner Gedanken reichte aus, um seinen Asthmaanfall zu
beseitigen. Es ist zudem auch wissenschaftlich erforscht, dass Optimisten und Optimistinnen
länger leben: In einer über einen Zeitraum von vierzig Jahren andauernden USamerikanischen
Langzeitstudie mit mehr als 7000 Teilnehmenden ergab sich folgendes Bild:
Pessimisten und Pessimistinnen hatten ein um 42 Prozent höheres Risiko, früh zu sterben.
Auch in einer Untersuchung niederländischen Studie mit knapp 1000 Versuchsteilnehmenden
über einen Zeitraum von neun Jahre war die Sterberate von Optimisten nur halb so groß wie
die derjenigen, die eher zu den Schwarzsehenden gehören. Besonders stark wirkte sich dies
auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus: Hier war das Sterberisiko der Pessimisten viermal so
hoch wie das der Zuversichtlichen. Zuversicht erleichtert das Leben, macht es glücklicher und
verlängert es.

Doch wie können Sie zum Optimisten oder zur Optimistin werden? Es gibt wie so häufig
vielfältige Wege – und je mehr Sie nehmen, umso besser wird Ihre Lebenserwartung: So
können Sie sich beispielsweise ein schönes Buch kaufen, in das Sie abends all das
aufschreiben, was Ihnen am Tag gut getan hat, Sie positiv beeindruckt hat oder einfach
glücklich gemacht hat. Oder gehen Sie doch ab sofort mit noch offeneren Augen durch die
Welt und freuen sich über die wunderbaren Kleinigkeiten, die überall vor unseren Augen
auftauchen: Erst gestern sah ich hinter einem Verkaufsstand aus dem Auto einen Mann, der
seine Wurst voller Freude verkaufte. Ich freute mich mit ihm, dass ihn an seinem Beruf so
viel liegt und er sich freuen kann, wenn Kundinnen und Kunden seine Wurst loben. Oder
freuen Sie sich darüber, dass Sie einem Kinderlächeln begegnen durften. Es gibt vieles
fröhliches und freudiges zu entdecken, öffnen Sie sich dafür! Bei richtigen Pessimisten
wirken oft alte Glaubenssätze, häufig noch aus der Kindheit, negativ nach. Vielleicht kennen
auch Sie Botschaften wie: „Das kannst Du nicht“, oder – „Nur Leistung zählt.“ Wer weiß,
was Sie geprägt hat und noch immer prägt. Erstaunlich ist aber, dass unser Gehirn wie eine
Festplatte am Computer funktioniert: Sie können diese alten Sätze durch neue überschreiben,
indem Sie sich diese mehrfach am Tag aufsagen. Die Kunst liegt darin, diese sogenannten
Affirmationen zu finden. Aus „das kannst Du nicht“ wird vielleicht ein „ich kann alles!“ und
aus „Nur Leistung zählt“ könnten Sie „Freude, Glück und Liebe zählen für mich“ machen.
Lassen Sie sich auf das Abenteuer der positiven Gedanken ein und Sie werden sehen, es liegt
an Ihnen, wie glücklich Sie sind!

Greenpicks

Greenpicks

Auf dem Online-Marktplatz für ökologische und nachhaltige Produkte werden Upcycling, Design, Nachhaltigkeit und Ökologie auf einer Plattform gebündelt.

Innerhalb der festgelegten Nachhaltigkeitskriterien sind dem Produktangebot keine Grenzen gesetzt. Es reicht von Bekleidung über Taschen, Möbel, Wohnen & Leben, Geschenkartikel, Lesestoff, Papier & Co., Gesundheit & Pflege bis zu Essen & Trinken.

Ziel der Marktplatzbetreiber ist es ökologischen, ethischen und sozial verantwortlichen Konsum zu fördern und bei immer mehr Verbrauchern ein Bewusstsein für die Vielfalt im grünen Segment zu schaffen. Mit seinem zweisprachigen (deutsch/englisch) Internetauftritt (www.greenpicks.de) richtet sich Greenpicks – Eco & Upcycling Market direkt an ein internationales Publikum.

ÖkoControl

Verband der ökologischen Einrichtungshäuser

Verband der ökologischen Einrichtungshäuser

Wir sind ein Zusammenschluß von derzeit rund 50 ökologisch engagierten Möbelhändlern. Seit 1994 agieren wir als Europäischer Verband ökologischer Einrichtungshäuser e.V.. Unser Ziel ist es, Ihnen als unseren Kunden, uns, die wir Möbel für ein ansprechendes Sortiment aussuchen und unseren Möbel-Herstellern mehr Sicherheit beim gesunden Einrichten zu geben. Mit unserer Tochtergesellschaft ÖkoControl, Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser mbH, haben wir hierzu ein wirkungsvolles Instrument geschaffen.

www.oekocontrol.com

Je älter, desto reifer

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Diese Lebensweisheit wendet man gerne auf verschiedene Lebensbereiche an.

Gerne wird im Zusammen mit Wein über die Reifung im Laufe der Jahre gesprochen. Wenn also Wein reifen
kann, warum nicht auch andere hochwertige Alkoholika, wie etwa ein Schnaps oder ein Likör?

Wie bei allen Naturprodukten ist auch für Destillate zunächst die Qualität des Ausgangsmaterials
entscheidend. Unreife Früchte sind ebenso wenig in der Lage, hochwertigen Schnaps zu kreieren,
Foto Maischewie bereits verfaultes Obst. Die Kunst des Schnapsbrenners besteht also schon bei der
Obstproduktion darin, das richtige Timing für das Einmaischen zu finden und das beste, reifste
Obst zu verarbeiten. Optimaler Weise setzt man dabei auf naturnahen Obstbau ohne chemische
Behandlung der Früchte. Unmittelbar nach der Ernte, im Idealfall bereits am selben Tag, beginnt
das Maischen. Das Obst wird dabei aufgebrochen und grob zermahlen, die Obststücke und der
aus ihnen austretende Fruchtsaft werden in der Folge vergoren.

Gerade das Maischen ist eine kritische Phase, um die Qualität des Obstes und das Aroma bis zum Brennen
zu bewahren. Für eine vollkommene Vergärung ist beispielsweise eine bestimmte Viskosität der Maische
wichtig: Ist sie zu dickflüssig, entsteht im Laufe der Zeit ein fester Kuchen, der Schwierigkeiten beim
Brennvorgang macht. Eine zu dünnflüssige Maische hingegen verwässert das Aroma unnötig. Weiters
muss bei der Gärung auf die aus dem Obst stammenden Mikroorganismen Rücksicht genommen
werden – diese sollten mit Reinzuchthefen und eventuellem Säurezusatz kontrolliert werden.

Nach etwa 4-8 Wochen ist die Maische vergoren und kann destilliert werden. Auch hier gibt es
einige kritische Punkte, allen voran die richtige Trennung zwischen Vorlauf, Herzstück und
Nachlauf. Der als Vorlauf bezeichnete und schon bei niedriger Temperatur siedende erste Teil
des Destillats ist hoch giftig und darf daher auf keinen Fall in das Endprodukt gelangen. Auch
der Nachlauf enthält ungenießbare Bestandteile. Ein hochwertiger Schnaps besteht daher stets
nur aus dem Mittelstück des Destillats.

Nach der Destillation schließlich gilt es, das erlesene Produkt für lange Zeit zu erhalten und
Foto Schnappsdamit fachgerecht zu lagern. Die Filtrierung und Abfüllung in Flaschen ist die gängigste Form der
Lagerung. Man sollte jedoch davon Abstand nehmen, den Brand im Kühlschrank
aufzubewahren. Eine Lagerung bei Kellertemperatur um die 10-15° C ist ideal. Die dabei
mitunter entstehenden weißen Flocken sind übrigens keine Verunreinigungen, sondern feinste
mineralische Bestandteile, die durch die Kälte sichtbar werden. Gleiches gilt übrigens für das
Servieren: guter Schnaps sollte niemals stark gekühlt getrunken werden.

Eine spannende Alternative zur Glaslagerung stellt die Reifung in Fässern dar, wie man es von
etwa Whisky kennt. Je nach Holzart entfaltet das Fass unterschiedliche Eigenschaften und wirkt
auf den Schnaps ein: ein im Eichenfass gelagerter klarer Brand bekommt mit der Zeit
eine tiefgelbe Färbung und wirkt besonders edel. Ähnliches gilt für das Maulbeerfass, das den
Brand sogar rubinrot färbt. Doch auch am Geschmack lässt sich durch die Fasslagerung
feilen. So verliert ein im Akazienfass gelagerter Zwetschenbrand mit der Zeit den für
Zwetschkenschnaps typischen stechend-unangenehmen Beigeschmack und wirkt harmonisch
stimmig.

Ein längere Zeit gereifter Obstbrand entfaltet eine abgerundete Genussharmonie. Die
Aromastoffe bleiben erhalten und treten mit dem langsamen Rückgang des Alkohols ganz in den
Vordergrund. Ganz nach dem Motto: er wird nicht älter, sondern reifer.

Balazs Esztegar
www.schnaps-raritaeten.at

100 Jahre JIN SHIN JYUTSU

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Die Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen

JIN SHIN JYUTSU© Physio Philosophie ist eine jahrtausend alte Kunst zur Harmonisierung der
Lebensenergie im Körper. Die Lehre des JIN SHIN JYUTSU©, die von Jiro Murai 1912
wiederentdeckt wurde, umfasst verschiedene Ebenen. Zum einen beschreibt sie eine Lebenskunst,
die hilft, uns „selbst zu erkennen“ und unseren Lebensstil zu harmonisieren. Zum anderen gibt sie uns
ein System von Energiebahnen und –punkten zur praktischen Anwendung für uns selbst und andere,
um Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Jiro Murai stammte aus einer berühmten Arztfamilie,
studierte erfolgreich Philosophie und Agrarwissenschaften, sprach fließend Englisch und beschäftigte
sich intensiv mit allen großen Religionen der Welt. Da er Zugang zu den Priesterschriften und der
kaiserlichen Bibliothek hatte, erstreckten sich seine Forschungen auch auf die alten Überlieferungen
Japans. Jiro Murai gab all sein Wissen als „Geschenk“ an Mary Burmeister, eine Amerikanerin und an
Haruki Kato, einen Landsmann weiter.

Mary Burmeister brachte auf Wunsch von Jiro Murai dieses alte Wissen in den 50er Jahren in die
USA. Sie studierte diese Heilkunst und es dauerte noch einige Zeit, bis sie sich traute, an die
Öffentlichkeit zu gehen. Viele Jahre betrieb sie mit dieser Methode eine kleine Klinik in Arizona, die
mittlerweile ihr Sohn David weiterführt. Sie hat Bücher zur Selbsthilfe und zwei Lehrbücher für
Praktiker (nur in den 5 Tages-Kursen erhältlich) geschrieben und einige Lehrer berufen und
ausgebildet, die das umfangreiche Wissen des JIN SHIN JYUTSU© weitergeben. Unermüdlich in
jahrzehnte langer Arbeit hat Mary das übernommene Wissen aufbereitet. Mary ist im Alter von 89
Jahren friedlich gestorben.
Der andere Schüler, Haruki Kato, betrieb in Tokio eine Schule für Akupunktur und Moxen. Zuletzt
lehrte er nur noch das JIN SHIN JYUTSU© . Er schrieb unter Anleitung von Jiro Murai ein Lehrbuch
für medizinisch ausgebildete Leute. Heute bildet er unermüdliche Menschen im Jin Shin Jyutsu aus.

JIN SHIN JYUTSU© arbeitet mit der feinstofflichen Energie in unserem Körper.

Im Unterschied zu der klassischen Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) schauen wir nicht nach
den Mangel- bzw. Überflussmustern unserer Energiebahnen, sondern wir fragen uns, „Wie können wir
diesem Menschen jetzt zu mehr Harmonie verhelfen?“

Wir sehen uns den Menschen ganzheitlich an, dass heißt, wir fragen nach seinen Einstellungen, wir
lesen seinen Körper, d.h. wir schauen, wo sich Stauungen gebildet haben, wo es Disharmonien gibt
und wir erfühlen die Pulse.

Der JIN SHIN JYUTSU© Praktiker legt die Hände über der Kleidung des Klienten auf ganz bestimmte
Energiepunkte am Körper . Dabei arbeiten wir gezielt mit sechsundzwanzig Energiepunkten, den so
genannten „Sicherheitsenergieschlössern“. Diese stehen in Verbindung mit bestimmten Organen,
Körperpartien und Gefühlen.

Ist nun ein Energiepunkt oder mehrere Punkte blockiert, kann dies unsere Lebenskraft schwächen.
Durch die Berührung mit den Händen werden diese Punkte geöffnet, so dass die Energie wieder zum
Fließen gebracht wird und damit die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Darüber hinaus vermittelt uns das JIN SHIN JYUTSU© aber auch das Wissen über uns und unseren
Körper. Und umso mehr wir lernen, dass wir uns von verschiedenen „Energien“ ernähren (Atmung,
Wasser, Gedanken, Umwelt), umso mehr können wir für uns tun, um unser Gleichgewicht
wiederherzustellen.

Wann findet das JIN SHIN JYUTSU© Anwendung und für wen ist es geeignet?

JIN SHIN JYUTSU© ist für JEDEN geeignet.

Anwendungen sind erfolgreich, um
– die Gesundheit, die Harmonie und das Wohlbefinden zu erhalten
– Stress bzw. seine Folgen für Körper und Psyche zu bewältigen
– Schmerzen zu lindern
– eine andere Einstellung zum Leben zu bekommen, z.B. weg von der Angst, hin zur Lebensfreude, zu dem Wissen, dass ich „der Wächter über mein Schicksal“ bin.
– jede andere Therapie zu begleiten

Da die Lebensenergie alle Schichten unseres Seins (Körper, Geist und Seele) durchströmt, kann sie
daher auch auf allen drei Ebenen helfen.

Körperlich bedeutet dies ganz konkret:

Indem die Lebensenergie harmonisch und ungehindert fließt, also alle Stauungen behoben sind,
können somit alle Zellen, Gewebeschichten oder Gelenke besser versorgt werden.

Unser Körper wird effektiver entgiftet.

Der Stoffwechsel wird angeregt, unser Immunsystem wird gestärkt.

Kreislauf und Verdauung werden harmonisiert.

Schmerzen werden gelindert bzw. lösen sich auf, da der Körper wieder in die Harmonie findet.

Der Körper kehrt zur Entspannung zurück, Muskelverspannungen lösen sich, wir fühlen uns vitaler
und glücklicher.

Für unsere Seele bedeutet dies:

Die Einstellungen von Sorgen, Ängste, Wut, Trauer und Bemühung werden ausgeglichen.

Alte Verhaltensmuster werden erkannt und können dann aufgelöst werden.

Das Verständnis für Lebenszusammenhänge wird gefördert, das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Die Stimmung hellt sich auf und depressive Verstimmungen lösen sich. Damit verbessern Sie Ihre
Ausstrahlung und Ihre Selbsterkenntnis.

Für unsere geistige (spirituelle) Harmonie bedeutet das:

Krank machende, destruktive Glaubenssätze werden positiv verändert und verwandelt.

Neue „Aha-Erlebnisse“ entstehen.

Gelassenheit und Heiterkeit entwickeln sich.

Spirituelle Einsichten werden vermehrt gewonnen.

JIN SHIN JYUTSU© beinhaltet keine Diagnostik und ersetzt keine ärztliche Behandlung oder
Therapie!!!

Folgende Leistungen biete ich Ihnen gerne als autorisierte JIN SHIN JYUTSU® Praktikerin an:

JIN SHIN JYUTSU© Einzelsitzung

Eine Einzelsitzung dauert im Allgemeinen ungefähr 60 Minuten. Jin Shin Jyutsu® beinhaltet keine
Manipulation von Muskeln oder Verwendung von Medikamenten.

Zuerst „lese“ ich Ihren Körper und „lausche“ in Ihre Pulse. Im anschließenden Gespräch entscheiden
wir gemeinsam über die weitere Vorgehensweise.

Sie erhalten nach jeder Sitzung die für Sie passenden Selbsthilfegriffe.

JIN SHIN JYUTSU© Selbsthilfekurse

Sie sind als Basis-Studium von JIN SHIN JYUTSU© anzusehen und können ohne Vorkenntnisse
absolviert werden. Es wird empfohlen, die Reihenfolge der Kurse Buch 1 – 3 einzuhalten.

In den Selbsthilfekursen lernen Sie von Anfang an die Kunst des JIN SHIN JYUTSU© anhand
praktischer Übungen und mit Hilfe der drei wunderbaren Selbsthilfebücher von Mary Burmeister, auf
denen die Kurse aufbauen. Sie können noch während des Kurses die einsetzende Entspannung oder
auch die Linderung Ihrer Schmerzen erfahren.

Selbsthilfekurse und die Weiterbildung (5 Tages-Kurse, Themenkurse, Now know myself u.a.)
verhelfen uns zu einem besseren Bewusstsein für die Vorgänge in unserem Organismus. Vieles
wissen wir jedoch schon intuitiv, vertrauen uns jedoch nicht. Beim Erlernen von JIN SHIN JYUTSU©
ist es sehr wichtig, davon wegzukommen, eine Technik zu erlernen im Sinne von, „Welches Symptom
kann ich mit welchem Griff beheben?“. Denn dies würde erstens nicht der Kunst des JIN SHIN
JYUTSU© gerecht werden und zweitens haben Ihre Kopfschmerzen nicht die gleiche Ursache wie die
des Anderen. Im JIN SHIN JYUTSU© geht es mehr um das Erkennen von Zusammenhängen, den
Einstellungen und den Lebensumständen usw. die dazu geführt haben, warum Sie Kopfschmerzen
bekommen haben.

JIN SHIN JYUTSU© ist die Kunst – MICH SELBST KENNEN – mir helfen – ZU LERNEN.

Eine Kunst erfordert viel Verständnis und ist kreativ, somit einfach. Eine Technik dagegen erfordert
große Anstrengung beim Auswendiglernen, ahmt nach, ist begrenzt und neigt zum Wettbewerb.
Werden Sie ein Künstler und lernen Sie die Kunst des JIN SHIN JYUTSU©!

„Der beste Platz, eine helfende Hand zu finden,
ist am Ende des eigenen Arms.“
Mary Burmeister

Kraftquelle Mensch* Silvie Hunsinger * Kalenfelsstraße 3a, 54290 Trier * E-Mail:
silvie@kraftquelle-mensch.de * www.kraftquelle-mensch.de

Naturkosmetik als Prophylaxe und Hilfe für Menschen mit Hautproblemen

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Immer mehr Menschen leiden unter Hautproblemen

Ursachen hierfür sind oft eine Kombination aus genetischer Disposition und äußeren Umwelteinflüssen. Viele der Erkrankungen, von denen die Haut betroffen ist, gehören zu den Allergien. Dabei sind vor allem Dermatitis, Neurodermitis, Schuppenflechte und Duftstoffallergien zu nennen.

Allen gemeinsam ist eine hochsensible Haut, deren Immunsystem geschwächt ist. Der Hydrolipidfilm, der die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und vor dem Eindringen von Bakterien schützen soll, ist geschädigt. Folgen davon sind trockene und rissige Hautpartien mit intensivem Juckreiz. Die Haut ist entzündlich und neigt manchmal zu Nässungen. Duftstoffallergiker können durch Düfte in der Luft, die durch die Nase aufgenommen werden, auch unter stark laufender Nase und Atembeschwerden leiden.

Die Symptome treten meist in Schüben auf, die in ihrer Ausprägung individuell sehr unterschiedlich sein können. Schon um zu Testen, auf welche Stoffe die Haut besonders reagiert, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Einer der Umwelteinflüsse, mit denen die Haut täglich in Kontakt kommt, sind die Körperpflegeprodukte. Sie können diverse Stoffe enthalten, gegen die eine sensible Haut nicht gewappnet ist. So werden synthetisch hergestellte Duftstoffe oft in Alkohol gelöst. Alkohol bewirkt einen zusätzlichen Feuchtigkeitsverlust der Haut.
Pflegemittel, die mit ätherischen Ölen parfümiert wurden, werden von vielen Betroffenen deutlich besser vertragen, sind aber nicht grundsätzlich unbedenklich.
Die Konzentration der Duftessenzen kann für den einzelnen Betroffenen zu hoch sein. Auf der sicheren Seite bewegt man sich natürlich, wenn man ganz auf Duftstoffe verzichtet.

Betroffene können mit ihrer Körperpflege viel dazu beitragen, die Zeitabstände zwischen den Symptomschüben zu verlängern, indem sie Pflegemittel benutzen, die so wenig Allergene wie möglich sowie keinen Alkohol enthalten.

Schwierig wird es aber oft, wenn es darum geht die Liste der Inhaltsstoffe zu verstehen. Oft werden lateinische oder INCI-Bezeichnungen verwendet, die den meisten Menschen nicht viel sagen. Wer wissen möchte, was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, und wofür die einzelnen Inhaltsstoffe eingesetzt werden, kann sich unter naturkosmetik-deutschland.de und „Wichtige Links“ die Informationsbroschüre vom Industrieverband für Körperpflege und Waschmittel e.V. als PDF herunterladen.

Mit Pflegeprodukten kann die Haut aber auch langfristig unterstützt werden. So ist z.B. von dem Wirkstoff Wellmune klinisch nachgewiesen worden, dass er eine deutlich verbesserte Hautregeneration und die Stärkung des Immunsystems bewirkt. Produkte, die Wellmune enthalten, sind während eines Schubes therapiebegleitend sehr wirksam und helfen den Schub schneller zu heilen. Sie sind langfristig eingesetzt dazu geeignet das Eintreten des nächsten Schubes deutlich zu verzögern. Wellmune wird aus einem Hefepilz gewonnen.
Die Ausheilung der entzündlichen Prozesse kann mit Calendula (Ringelblume) unterstützt werden.
Ganz wichtig ist es zudem die trockene Haut regelmäßig ausreichend rückzufetten und mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Sehr wirkungsvolle Feuchtigkeitsspender sind Urea und Aloe Vera. Jojoba- oder Mandelöl sind für die Rückfettung von großer Bedeutung. Alle vier Wirkstoffe halten die Haut möglichst geschmeidig. Je geschmeidiger die Haut ist, desto weniger neigt sie zu Rissbildungen und desto weniger können Bakterien in die Haut eindringen.

Das wohl unangenehmste Symptom für Betroffene ist der meist intensive Juckreiz. Dieser kann durch Pflegeprodukte die Zink oder Silber enthalten gelindert werden.

Autorin: Angela Meindl, Inhaberin
Naturkosmetik-Deutschland
www.naturkosmetik-deutschland.de

Ayurveda – die „Mutter der Medizin“

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Ayurveda, das „Wissen vom gesunden Leben“ (ayus bedeutet ‚lange Zeitspanne‘, veda ‚vollständiges
Wissen‘) ist das älteste, uns bekannte Gesundheitssystem und wird in Indien seit vielen Tausend Jahren in
den Alltag integriert.

Die „Mutter der Medizin“, wie Ayurveda auch bezeichnet wird, legt nicht vorrangig Wert auf das Kurieren
von bereits bestehenden Störungen und Krankheiten, sondern auf eine gesunde Lebensweise und die
Stärkung der Selbstheilungskräfte.

Im Ayurveda wird von den fünf Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther ausgegangen, aus denen die
Welt, das Universum und jeder Körper besteht. Diese wiederum fügen sich zu den drei Bioenergien
Vata(Luft und Äther), Pitta(Feuer und Wasser) und Kapha(Erde und Wasser) zusammen, den sogenannten
Doshas.

Sie sind die drei grundlegenden Prinzipien, aus denen alle körperlichen wie geistigen Funktionsweisen
hervorgehen.

Jeder Mensch kommt mit einer ganz eigenen Zusammensetzung der Doshas zur Welt, man spricht von
seiner Prakriti. Gerät dieser Zustand aus dem Gleichgewicht, können Disharmonien und Krankheiten
entstehen.

Dieses Gleichgewicht zu erhalten ist das oberste Ziel des Ayurveda. Denn es ist viel leichter, Prophylaxe zu
betreiben als eine bestehende Krankheit zu heilen.

Der Ayurveda geht davon aus, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Nur wenn der Mensch in
seiner Ganzheit betrachtet wird, ist wahre Harmonie möglich.

Die Ayurveda-Gesundheitsberatung möchte Sie darin unterstützen, die Verbindung zu Ihrem eigenen
Inneren, zur Quelle Ihrer eigenen Intuition wieder zu finden, und möchte Ihnen helfen, auch subtile
Botschaften Ihres Geist-Körper-Systems wieder wahrzunehmen.

Eine gesunde, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lebensweise unter Berücksichtigung Ihrer individuellen
Konstitution wirkt dabei ebenso unterstützend wie Massagen, die Körper, Geist und Seele berühren,
harmonisieren und in vielfältiger Weise auf Sie einwirken:
So wird die Ausscheidung von Gift- und Schlackestoffen angeregt, das Immunsystem gestärkt, und alle
Gewebe und Organe erfahren eine tiefgreifende Regeneration. Stress wird abgebaut, Ausgeglichenheit und
Entspannung werden gefördert. Ayurvedische Massagen haben eine verjüngende Wirkung auf den
Organismus, beleben den Kreislauf und verbessern die Verdauung. Das gesamt Geist-Körper-System erfährt
Reinigung und Erneuerung.

Katrin Weinz, Ayurveda-Gesundheitsberaterin
Bruchwiesenstrasse 7
66111 Saarbrücken
www.ayurveda-saarbruecken.org

Immer der Nase nach auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden: Osmopraktik hilft

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Wenn der Volksmund davon spricht, jemanden oder etwas nicht oder nicht mehr
riechen zu können, so ist damit ein reales Phänomen gemeint, das alle Menschen
immer wieder erleben, sich aber selten bewusst machen: Die Wahrnehmung von
Gerüchen ist ständiger Veränderung unterworfen. Und das nicht allein hinsichtlich
ihrer Intensität (also quantitativ) sondern auch bezüglich der subjektiven Beurteilung
von Gerüchen (also qualitativ). Ein Aroma, das wir gestern noch gern gerochen,
deutlich und mit Freude erlebt haben, kann uns heute so flach und flüchtig
erscheinen, das wir es kaum bemerken. Oder es kann uns unangenehm und
penetrant vorkommen.

Während die meisten Menschen angesichts dieser Erkenntnis vermutlich nur die
Achseln zucken und sie nicht weiter beachten, hat sich Hanna Christiane Günther
intensiv mit dieser Erscheinung auseinander gesetzt.
Bereits in Kindheit und Jugend von Pflanzen fasziniert, hat sich die gebürtige
Oberhessin zunächst intensiv mit aromatischen Ölen und ihren vielseitigen
Anwendungen befasst, von der Medizin bis zur Kosmetik.

Die situative Wahrnehmungsschwankungen bei der individuellen Beurteilung von
Düften hat sie zu eigenen Erhebungen geführt; in empirischer Forschung hat sie
durch Tests und Befragungen eine Reihe von differenzierten Ergebnissen gewonnen,
die den Schluss nahe legten, dass es signifikante Zusammenhänge gibt zwischen
der psychischen und physischen Situation einer Person, ihrer Wahrnehmung und
Beurteilung von Düften und den Eigenschaften der Pflanzen, aus denen die
entsprechenden Aromen gewonnen werden.

Stark verkürzt und sehr oberflächlich dargestellt, lässt sich eine wesentliche
Erkenntnis ihrer Forschung so beschreiben: Der Körper strebt nach Harmonie und
nutzt den Geruchssinn, um Stoffe zu finden, die ihm geben können, was er aktuell
vermisst, um so den Mangel an psychischer und/oder physischer Balance
auszugleichen und das angestrebte Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Es war ein logischer Schritt, daraus ein Analyseverfahren zu entwickeln, das in
seinen Fundamenten auf Erkenntnissen der Aromatologie aufbaut, sie jedoch in eine
neue Richtung entwickelt. Christiane Günther nannte diese, inzwischen
namensrechtlich geschützte Methode „Osmopraktik“.

Osmopraktiker nutzen ein Analysegespräch, für dessen Auswertung eigens ein
spezielles Instrument, das „Osmogramm“ entwickelt wurde, um anhand der
Beurteilung unterschiedlicher aromatischer Öle die Befindlichkeit der Menschen zu
erkennen, Störungen psychischer und physischer Art zu lokalisieren.

Die Erstellung eines Osmogramms für eine beim Osmopraktiker Rat suchende
Person kann bis zu zwei Stunden dauern.
Dabei zeichnen sich anhand der individuellen Reaktionen deutliche Hinweise darauf
ab, an welcher Stelle das körperliche oder seelische Gleichgewicht eines Menschen
gestört ist.

Je nachdem, welcher Natur und wie stark diese Beeinträchtigung des Wohlbefindens
ist, liegt der nächste Schritt des Osmopraktikers entweder darin, eine individuelle
Duftbegleitung oder die Konsultation einer medizinischen oder therapeutischen
Fachkraft zu empfehlen.

Die Duftbegleitung ist ein mehrstufiger Prozess zur Regulation des Wohlbefindens
mittels individueller Duftmischungen, deren Zusammensetzung anhand des
Osmogramms bestimmt wird. Ihre einzelnen Komponenten und deren
Mischungsverhältnis werden den Rat Suchenden jeweils genannt und mit jeder
weiteren Station der Begleitung anhand aktueller Osmogramme variiert.

Für die erfolgreiche Durchführung spielen Alter, Geschlecht oder andere individuelle
Merkmale der Menschen, die beim Osmopraktiker Rat suchen, keine Rolle. Ebenso
wenig die Art der jeweiligen Störung des Wohlbefindens.

Autor: Dr. Herbert Jost-Hof

Weitere Infos

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu

 

Systemische Selbst-Integration

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Es geht hier um einen wichtigen Puzzleteil, der das systemische Familienstellen erst so
richtig vollständig und wirksam werden lässt.
Dr. med. Langlotz hat festgestellt, dass viele (wenn nicht alle) von uns Anteile von sich
selbst (Selbst-Anteile / Seelenanteile) abgespalten haben. Dies passiert in Konflikt-
Situationen, die uns überfordern. Viele dieser „traumatischen“ Ereignisse geschehen in
der Kindheit, wo wir noch offen und verletzlich sind und noch keine guten
„Verarbeitungsmechanismen“ entwickelt haben. Diese Leere, die durch das Trauma
entsteht, und die wir manchmal auch fühlen, wird sehr oft gefüllt mit Fremdem. Langlotz
nennt das eine symbiotische Verschmelzung oder auch maligne Symbiose.

Ursachen die zu einer malignen Symbiose führen, sind z.B.:

• Traumatisierte Eltern
• Früher Verlust einer wichtigen Bezugsperson
• Früher Verlust eines (ungeborenen) Geschwisters
• Erfahrung von seelischer und körperlicher Gewalt (durch eine Person oder frühen Klinikaufenthalt)

Durch die Systemische Selbst-Integration wird es möglich diese verlorengegangen
Selbstanteile wieder heranzuholen und zu integrieren. Genauso wichtig wie das
Integrieren ist es auch, die gerade neu gewonnene Vollständigkeit vor neuen
Grenzüberschreitungen durch andere Personen zu verteidigen.
„Selbstlosigkeit“ so edel, wie sich das anhört, tut uns nicht gut! Unser Selbst gehört zu
uns und zu sonst niemand.

Was bedeutet das Selbst? Es ist der Teil von uns, der sich frei fühlt, unbeschwert,
unschuldig, abgegrenzt (mir darf es gut gehen, auch wenn es anderen schlecht geht) und
unabhängig (ich brauche es nicht, gebraucht zu werden).

Auch das Kindliche Selbst muss des Öfteren mit hineingenommen werden, dieses darf
schwach, verletzlich, bedürftig sein, es darf auch „ungehörige“ Gefühle haben, wie Angst,
Wut, Hass, Mordgefühle…, es ist auch neugierig und verspielt, fantasievoll und kreativ.

Das Ergebnis der Selbst-Integration heißt, man ist vollständig und muss sich nicht mehr
mit Fremdem füllen (lassen). Die Identifikation mit dem Problem hört auf. Man ist ja
nicht das Problem. Durch Selbst-Integration erreicht man eine gesunde Distanz zu den
Problemen, Sachverhalten oder den Menschen, die einen sonst „einnehmen“. Damit ist es
auch ein wichtiger Faktor, wenn nicht sogar der allerwichtigste, zum Thema „Burn-out“
(bei Kindern drückt sich das eher in „Null-Bock“ aus bis hin zu Verweigerung). Hier sind
immer Grenzüberschreitungen, bzw. Identifikation mit dem Konflikt, bestimmend und
krankheitsauslösend.

Autonomie
Sein Selbst zu integrieren heißt auch autonom zu werden. Und nur wenn man autonom
ist, kann man auch authentisch sein! Nur, wenn ich fähig bin, zwischen Eigenem und
Fremdem zu unterscheiden, kann ich mein Leben selbstbestimmt leben, so wie es für
mich richtig ist und mir Freude macht. Wir finden zurück zu unserer Kraft, unserer
inneren Freiheit und damit zu unserem Glück. Aufgrund dieser Erkenntnisse ist die
systemische Selbst-Integration zu einem essentiellen Baustein innerhalb meiner
systemischen Arbeit geworden.

Brigitte Doneyer-Perius
Heilpraktikerin & Physiotherapeutin
Zum Tauhügel 3
66459 Kirkel-Neuhäusel
Tel.: 06849 – 991018
www.ganzheitliche-praxis-kirkel.com

Einmal im Jahr Fastenwandern

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Das Fastenwandern gewinnt von Jahr zu Jahr immer mehr Anhänger.

Einmal im Jahr die Kalorienzufuhr herunter fahren und sich viel an der frischen Luft bewegen.
Welche Motivation der Fastenden steckt dahinter?

Fasten ist mehr als eine Methode, um sein Gewicht zu reduzieren. Fasten betrifft den ganzen Menschen: Körper, Geist und Seele.

Auf der körperlichen Ebene findet eine Regeneration, Entschlackung und Entgiftung statt.
Auf der seelisch – geistigen Ebene kann das Fasten nach innen führen. Lösungen und Klärungen vieler Probleme sind möglich. Manche Erinnerungen oder psychische Blockaden kommen ins Bewusstsein und wollen bearbeitet werden.

In der Alternativmedizin werden als „Schlackenstoffe“ alle Stoffe bezeichnet, die vom Organismus ausgeschieden werden müssen.
Das sind von innen anfallende Endprodukte von Stoffwechsel- und Oxidationsprozesse
und von außen aufgenommene Schadstoffe, z.B. aus der Nahrung, Medikamente, Umwelt, Konservierungsstoffe, künstliche Farb- und Aromastoffe, Pestizide, giftige Schwermetalle und andere.

Diese Schlackenstoffe sind entweder wasserlöslich, dann werden sie vorwiegend über die Nieren ausgeschieden oder fettlöslich, dann erfolgt die Ausscheidung über Leber, Galle und Darm.

Fasten tut vielen Menschen gut, aber bei welchen Erkrankungen kann die Gesundung gefördert werden?

Hier möchte ich vor allem die Stoffwechselerkrankungen nennen: Fettstoffwechselstörungen, Fettleber, erhöhte Blutfette und Leberwerte, Gicht, Diabetes Typ 2, Adipositas.

Auch Herz-Kreislauferkrankungen, wie hoher Blutdruck, Durchblutungsstörungen, chronische Migräne sind betroffen.

Herzinfarktrisiko und arterielle Durchblutungsstörungen weisen eine Verbesserung durchs Fasten auf.

Krankheiten des Verdauungssystems, der Haut, des Bewegungsapparats sowie Atemwegserkrankungen können die Gesundung durchs Fasten fördern.

Viele Menschen möchten ihre Lebens- oder Eßgewohnheiten verändern, oder auch nur einmal
Inne halten in ihrem Alltag und neue Energien tanken.
Dann ist es genau richtig sich Zeit für eine Fastenwanderung zu nehmen. In Verbindung mit einem Urlaub, einem Tapetenwechsel, kann der Teilnehmer wieder zu sich selbst finden.

Ich biete diese Fastenwochen gern auf den Inseln oder an der Nordsee- oder Ostseeküste an,
dadurch nutzen wir die Heilkräfte der sauberen und mineralstoffhaltigen Seeluft. Die aerosolhaltige Seeluft fördert den Stoffwechsel, dadurch verlieren wir mehr an Gewicht.
Seeluft ist grundsätzlich gut bei Atemwegs- und Hauterkrankungen sowie bei Allergien.

Bei einigen meiner Fastentouren fahren wir auch mit dem Fahrrad. Dies bedeutet einmal, dass wir mehr von den Gegend, in der wir sind, sehen und zum andern ist es auch gut für Teilnehmer, die nicht wandern können (Erkrankungen am Bewegungsapparat).
Meine Angebote laufen das ganze Jahr über, so hat jeder Interessent die beste Gelegenheit sich „seine“ Woche auszusuchen.

Hanne Pierre Heilpraktikerin

Heinrich-Philippsenstrasse 3
24837 Schleswig

www.fasten-wandern-radfahren.de

„Handgemachte NATURSEIFEN“

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Das Wort „NATUR“ ist nicht geschützt. Es wird in der Werbung für alles Mögliche eingesetzt und
suggeriert dem Kunden – gut, gesund, ehrlich, natürlich, heil – doch oftmals ist von wahrer, echter
Natur wenig in den Produkten zu finden.
Was aber sind wirklich “Handgemachte Naturseifen” und worin unterscheiden sie sich von den
üblichen Industrieprodukten?

Die unterschiedlichen Herstellungsverfahren.
Seifenherstellung lässt sich einfach erklären: Fette/Öle + Lauge = Seife.
Wenn sich Öle und Lauge verbinden geschieht der Verseifungsprozess. Das ist ein chemischer
Prozess. Seife ist also immer (ob von Hand oder industriell hergestellt) auch ein Stück weit Chemie.
Der Unterschied liegt darin, ob und inwiefern die Rohstoffe und Zusatzstoffe synthetische Stoffe sind
oder nicht.

Die Rohstoffe

Natürliche, nachwachsende Rohstoffe.
Je weniger ein Rohstoff aus der Natur weiterverarbeitet, also sterilisiert, pasteurisiert, rieselfähig
gemacht, gebleicht oder raffiniert wird, um so „natürlicher“ ist er und umso mehr wertvolle
Inhaltsstoffe für die Haut bleiben erhalten. Das sind z.B. Mineralien und Vitamine, die in Pflanzenölen,
Meersalz, Honig, Mineralerden, Kräutern, Milchprodukten, Lanolin, Seidenproteinen und ätherischen
Ölen enthalten sind.
Kaltgepresste Pflanzenöle haben immer einen typischen Eigengeruch, was die Kunden von der
Kosmetik her nicht kennen und auch zum grossen Teil nicht wollen. Diese Öle sind nicht so farblos
klar wie raffinierte Öle, haben eine kürzere Haltbarkeit und müssen pfleglicher behandelt werden (z.B.
kühle Aufbewahrung unter Lichtausschluss).
Naturbelassen können die o.g. Rohstoffe ihre wunderbaren Pflegeeigenschaften und ihre für die Haut
hilfreichen Wirkungen optimal entfalten.

Raffinierte Öle und synthetische Rohstoffe wie Paraffine, Silikone, Konservierungsstoffe,
Stabilisatoren, synthetische Düfte und Kosmetikfarben sind haupsächlich bei Industriekosmetik und
-seifen zu finden. Diese werden maschinell in hohen Stückzahlen gefertigt.
Industriekosmetik muss preiswert, billig, makellos, und perfekt sein. Sie soll gut riechen und jahrelang
haltbar sein.

„Handgemachte NATURSEIFEN“ werden in kleinen Stückzahlen handwerklich hergestellt.
Sie enthalten natürliche Rohstoffe. Bei der Verseifung ensteht natürliches Glycerin. Zudem enthalten
sie unverseifte Anteile rückfettender Öle. Sie haben aus diesem Grund auch ein
Mindesthaltbarkeitsdatum. Handarbeit, geringe Stückzahlen und hohe Rohstoffpreise machen
“Handgemachte Naturseifen” wesentlich teurer als andere Seifen. Durch den überwiegenden Anteil
naturbelassener Rohstoffe sinkt die Gefahr von Hautirritationen.
In diesem Zusammenhang halte ich auch eine deutschsprachige Deklaration für sehr wichtig, damit
sich der Kunde genau über die Inhaltsstoffe informieren kann.

Meine Definition von „Handgemachten Naturseifen“
Handgemachte Naturseifen sollten in möglichst hohem Ausmaße den folgenden Kriterien
entsprechen:
– Herstellung in Handarbeit.
– Alle Rohstoffe von vertrauenswürdigen und qualitätsbewussten Händlern.
– Öle und Fette aus kontrolliert biologischem Anbau.
– 100% naturreine ätherische Öle, wenn möglich in Bio-Qualität!
– Kräuter aus kontrolliert biologischem Anbau.
– Frei von künstlichen Farb- und Duftstoffen.
– Frei von chemischen Konservierungs- und Zusatzstoffen.

Ein achtsamer und liebevoller Umgang bei der Behandlung der Rohstoffe und der Herstellung der
Seifen rundet die Harmonie zwischen Mensch, Umwelt und Natur ab und ist in jedem Stück Seife zu
erleben und zu genießen in Farbe, Duft und Gefühl.

Silvia Koch – SilviaSeifen
www.silviaseifen.de

Made in Germany: Eine hochwertige und faire Alternative

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Das Mitte Oktober in Kraft getretene „Bündnis für nachhaltige Textilien“ soll für bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungs-Industrie sorgen. Doch viele Unternehmen verweigern sich bisher noch den Bemühungen um Mindeststandards. Dabei gibt es eine bessere – und naheliegende – Alternative: Wer auf Produkte setzt, die in Deutschland hergestellt werden, erhält beste Ware, die guten Gewissens gekauft werden kann.

„Man muss es wollen“, lautet Entwicklungsminister Gerd Müllers knappes Statement zur Umsetzung fairer Konditionen bei der Textilherstellung. „Es gibt keinen Kompromiss bei der Einhaltung von Menschenrechten.“ Müller will mit dem am 16. Oktober abgeschlossenen „Bündnis für nachhaltige Textilien“ eine Brücke schlagen zwischen den Interessen der Unternehmen, denen der Gewerkschaften sowie den Konsumenten der Produkte, die meist in Fernost gefertigt werden. Ziel der Vereinbarung ist es, die Lebensbedingungen der Arbeiter in der Bekleidungsindustrie zu verbessern und neue ökologische Richtlinien einzuführen.

Bei der Umsetzung ergeben sich allerdings etliche Probleme. Dazu zählt, dass sich viele Textilmultis weigern, das Abkommen zu unterzeichnen: Bislang ist nur etwa die Hälfte der relevanten Firmen dem Bündnis beigetreten. Andere äußern Bedenken an der Umsetzbarkeit, die vor allem durch die Auslagerung einzelner Dienstleistungen auf andere Unternehmen massiv erschwert wird. Zudem, wie man sich denken kann, minimiert die Einhaltung der Standards die Gewinnmarge. So stehen viele Interessen der Durchsetzung gerechter Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesh entgegen.

Doch es gibt Alternativen. So sieht Kai Petersen, Geschäftsführer des Männerlabels Dailybread, die Zukunft der Textilindustrie im wachsenden Bewusstsein der Käufer. Seine Wäsche-Basics werden in Deutschland hergestellt – aus Überzeugung: „Es spricht einfach vieles dafür: von der hochwertigen Qualität der Ware bis hin zum Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort und den fairen Produktionsbedingungen. Das macht unsere Sachen zwar etwas teurer als die der großen Ketten – aber es lohnt sich in jeder Hinsicht.“

Der Online-Händler arbeitet deutschlandweit mit vier Herstellern zusammen, die in Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen sitzen; CO2-trächtige Transfers aus Übersee entfallen somit. Zudem produzieren die Unternehmen nach hohen ökologischen Standards und bieten zuverlässige Qualität, die sich in besserer Verarbeitung und längerer Haltbarkeit der Produkte zeigt. Immer mehr Unternehmen finden so ihre Nische auf dem Markt der nachhaltig produzierten Textilien. Die Kunden können sicher sein, dass die Ware nicht unter ausbeuterischen Bedingungen oder gar dem Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wurde. Textilien „Made in Germany“ machen den Käufer unabhängig von Aktionsplänen wie dem „Bündnis für nachhaltige Textilien“, deren Umsetzung nur langsam vonstatten geht und kaum kontrolliert werden kann.

Daily Bread GmbH
Untere Bergstr. 15
85456 Wartenberg, Deutschland
Internet: www.dailybread.eu

Bauen und Leben mit Lehm

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Lehm ist der älteste Baustoff der Erde.

Seit Menschengedenken wird er beim Hausbau
verwendet. In vielen Kulturen gilt er auch heute noch als erlesenes und kostbares Material.
In Deutschland erlebt der Lehmbau heute seine Renaissance. Lehm ist ein Gemisch aus Ton,
Schluff und Sand. Lehm ist ungefährlich, denn er ist absolut geruchlos, völlig ungiftig und bei
direktem Hautkontakt nicht ätzend.

Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit,
das heißt: Lehm kann relativ schnell Luftfeuchtigkeit aufnehmen
und diese bei Bedarf wieder abgeben. Dadurch reguliert er die
Feuchtigkeit der Raumluft und trägt somit zu einem gesunden
Raumklima bei. Messungen ergaben, dass im Lehmhaus eine
konstante relative Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 % herrscht. Das
verhindert das Austrocknen der Schleimhäute und reduziert die
Feinstaubbildung!

Lehm speichert Wärme,
weil er zu den schweren Baustoffen zählt. Lehmbauteile besitzen eine hohe
Oberflächentemperatur, wodurch das Raumklima positiv beeinflusst wird. Durch die hohe
Wärmerückstrahlung fühlen sie sich bei Raumlufttemperaturen von 19° C wohlig warm.
Allerdings ist seine Wärmedämmwirkung eher mäßig. durch Zugabe poröser Stoffe wie
Schilf, Stroh, Seegras oder Perlite verbessert sich jedoch die Dämmfähigkeit des Lehms.

Lehm ist recycelbar:
Um ihn erneut verarbeiten zu können, wird ungebrannter, schon mehrfach genutzter Lehm
einfach zerkleinert und mit Wasser angefeuchtet.

Lehm konserviert Holz:
Durch die geringe Gleichgewichtsfeuchte haben Lehmbauteile
die Fähigkeit, Holz und andere organische Stoffe, die von Lehm
umgeben sind, zu entfeuchten bzw. werden diese trocken
gehalten. Verarbeitetes Holz hat einen Feuchtegehalt von etwa 12 %, Lehm nur etwa 0,4 bis
6 %. Feuchtigkeit aus dem Holz wird vom Lehm regelrecht angesogen, wodurch das Holz
trocken bleibt, vor tierischen und pflanzlichem Befall geschützt und so konserviert wird.

Lehm bindet Schadstoffe:
Die Oberfläche der im Lehm enthaltenen Tonminerale absorbiert und bindet die in der
Raumluft gelösten Schad- und Fremdstoffe.

Lehm ist gesund:
Lehmbaustoffe atmen, regulieren die relative Luftfeuchte, dämpfen den Luftschall, laden
sich elektrostatisch nicht auf, schirmen elektromagnetische Strahlung ab.

Groß- und Einzelhandel A. Wilbois
Am Stauden 8
66663 Merzig-Mechern
Telefon: 06861-790804
Fax: 06861-790803
www.hanfwilli.de

 

LIK.Nord – Das einzigartige Naturschutzgroßprojekt im Saarland

LIK.Nord

LIK.Nord – Landschaft der Industriekultur

Bergbau- und Eisenindustrie haben die Region zwischen Neunkirchen und Illingen über viele Jahrzehnte hinweg geprägt.
Sie waren nicht nur größter Arbeitgeber, sie haben mit ihrem Wirken auch die Landschaft völlig verändert.
Nach ihrem Rückzug hinterließen sie sowohl in den Köpfen der Menschen als auch in der Natur ein Vakuum.
Das Vakuum der Landschaft hat die Natur längst gefüllt. Sie schuf in einem natürlichen Prozess eine Industrienatur von ökologisch und ästhetisch hoher Qualität.
Diese Besonderheit, die es zu wahren und zu entwickeln gilt, ist jedoch noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen.
Das Naturschutzgroßprojekt „Landschaft der Inustriekultur Nord“ (LIK.Nord), Gewinner des Bundeswettbewerbs IDEE.NATUR, setzt dieses Potential in Wert und eröffnet damit für die Region neue Perspektiven.

www.lik-nord.de

Sick Building Syndrom

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Gute Raumluft bestimmt Behaglichkeit und Wohlgefühl

Neuere Studien zur Gesundheitsqualität in Gebäuden zeigen, dass vielerorts die
Kosten für die Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas für den Eigentümer
bzw. Arbeitgeber oft höher sind, als die gesamten Energiekosten. Nachweislich ist
aber auch, dass ein gesundes Raumklima sich positiv auf die Gesamtleistung beim
Lernen und Arbeiten auswirkt und sich die Fehltage verringern.

In welcher Form bereits der Standort, die Bausubstanz bzw. die Bauausführung die
Behaglichkeit der Nutzer bestimmt, soll dieser Beitrag in kurzer Form aufzeigen.

In unserer Klimazone verbringen wir die überwiegende Zeit des Tages in
geschlossenen Räumen. Dort umgibt uns mit der Raumluft eines der wichtigsten
„Lebensmittel“, die jedoch in der Regel deutlich höher mit Schadstoffen belastet ist
als die Außenluft. Bei der Luft, die wir atmen ist es jedoch weit schwieriger auf
„gesunde Kost“ zu achten, Wasser und Nahrungsmittel wählen die meisten
Menschen heute weitaus sorgfältiger aus.

In den letzten Jahrzehnten nehmen Berichte über das so genannte Sick Building
Syndrom deutlich zu. Nach längerem Aufenthalt am Arbeitsplatz fühlen sich in
modernen Gebäuden Mitarbeiter unwohl und sind nicht leistungsfähig. Beim
Aufenthalt an anderen Orten verschwinden die Beschwerden wieder. Da viele Fragen
bisher offen sind, wird das Syndrom als psychisches Stress-Empfinden der
Betroffenen bewertet.

Der Gesetzgeber hat Regeln für die Bewertung der Innenraumhygiene geschaffen
und es gibt eine Reihe von Messgeräten, um im Schadensfall die Anteile aller
gelösten Giftstoffe in der Raumluft festzustellen. Im Vorfeld der Errichtung oder
Sanierung von Gebäuden sind dagegen in der Regel nur die voraussichtlichen
Kosten primärerer Gegenstand der Betrachtungen. Die Lebensqualität des
Bauwerkes, der Baugrund, die Baustoffe und die Bauweise sind nebensächlich.

Das Geheimnis gesunder Raumluft ist der Gehalt an Energie. Als vitalisierende
Elemente in unserer Atemluft gelten negativ geladene Sauerstoffionen. In
geschlossenen Räumen ist weitgehend nur „passiver“ Sauerstoff vorhanden, der
keine Schadstoffe binden kann. Sauerstoff ist aber nur dann biologisch aktiv und
gesundheitsfördernd, wenn er negativ geladen ist. Reine Luft am Meer oder im
Gebirge enthält ca. 3.000 – 4.000 Minus-Ionen pro Kubikmeter. In Innenräumen
städtischer Wohnungen sind es oftmals weniger als 500. In Bürogebäuden,
Versammlungsräumen oder z.B. in modernisierten Schulen sinkt ihre Zahl oft auf
unter 100 Minus-Ionen je Kubikmeter, was zu Konzentrationsstörungen,
Kopfschmerzen und allgemeiner Mattigkeit führen kann. Genau diese Symptome
werden beim „Sick Building Syndrom“ (SBS) beschrieben.

In Bürogebäuden mit Klima-Anlagen verschlimmert sich das Problem sogar noch,
denn diese entziehen der Raumluft die letzten Energieteilchen. Die Filterwirkung
negativer Raumionen liegt darin, dass sie sich an die gelösten Luftschadstoffe heften
und diese zu Boden sinken lassen. Die Luft wird so gesäubert und der Mensch fühlt
sich frischer und vitaler.

Was sind die Ursachen für die Minimierung der Anzahl der Negativionen in der
Innenluft von Gebäuden?

Das Sick Building Syndrom wurde erstmalig in den 70er Jahren bekannt. Es ist daher
zu erwarten, dass die mangelnde Umwelthygiene und moderne technische Baustoffe
und Bauweisen einen nicht unerheblichen Anteil daran haben. Der Anteil des
Standortes wurde, mit der Ausnahme der Untersuchung der Strahlung von Radon,
bisher nicht untersucht. Untersuchungen von Robert Endrös („Die Strahlung der Erde
und ihre Auswirkung auf das Leben“) bestätigen jedoch die Abnahme von Minus-
Ionen über geopathogenen Reizzonen, wie unterirdischen Wasserläufern oder
geologischen Brüchen. Die Bedeutung von natürlich einfallenden Energien im
Wohnraum wird von der Wissenschaft bis heute deshalb ausgegrenzt, weil die
Mutung dieser Kräfte bisher eine Domäne der Rutengänger war. Heute gibt es
jedoch empfindliche Messgeräte, die auch die Änderung natürlicher
Spannungspotentiale über Störstellen im Baugrund nachweisen können.

Als weitere Ursachen für die Minderung der Minus-Ionen in der Innenluft ist die
großzügige Verwendung von Betonstahl und Stahlkonstruktionen im Bauwerk zu
sehen, die darüber hinaus das Wohlgefühl der Nutzer durch Verzerrung des
Erdmagnetfeldes beeinträchtigen. Auch die Energiefelder der elektrischen
Hausinstallation bzw. die Strahlung von Funktechnologien außerhalb und innerhalb
des Bauwerkes verringert den Ionengehalt der Innenluft. Dabei wirkt ein
elektromagnetisches Feld nicht grundsätzlich störend im Raum. Das biologische
Problem entsteht durch die mangelnde Ordnung der technisch erzeugten Strahlung
im Vergleich zu natürlichen Feldern, z. B. der Sonnenstrahlung.

Nicht zuletzt wirkt sich die zunehmende Verwendung von Kunststoffen, Klebstoffen
und Chemikalien am Bau und bei der Einrichtung negativ auf die Qualität der
Innenluft aus. Mit den modernen Gebäuden aus hochglänzenden Kunststoff und
Metall haben wir uns eine „widernatürliche Umgebung“ geschaffen, in der durch
Klimatechnik, Ausdünstungen von Baustoffen, Feinstaub aus Tonern u. a. m. die
Anzahl negativer Ionen in der Raumluft weiter dezimiert wird. Die Zunahme des „Sick
Building Syndroms“ verlangt zukünftig ein Umdenken und neue Lösungsansätze in
der Architektur.

Aber auch für die momentan vom Sick Building Syndrom betroffenen Gebäude kann
der Verfasser Lösungen anbieten, um die Behaglichkeit für die Nutzer
wiederherzustellen. Dipl.-Ing. Paul Sommer arbeitet seit mehreren Jahren an
Technologien, um die Ordnung im energetisch gestörten Wohnraum den natürlichen
Energiefeldern anzugleichen. Der begleitende Anstieg von Vitalität und Wohlgefühl
konnte durch Biofeedbackstudien wiederholt belegt werden. Beim Einsatz in der
Praxis bietet sich für die Eigentümer von betroffenen Gebäuden die Möglichkeit an,
die Wirksamkeit dieser Technologien durch wissenschaftliche Untersuchungen mit
modernen Messgeräten zu beobachten.

Paul Sommer
Dipl.-Ing.
www.paulsommer.eu
Tel. 036841.31481

Was ist eine faire Versicherungsvermittlung?

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Für mich als FAIRsicherungsmakler ist die Versicherungsberatung immer auch eine
politische Aussage. 90 Prozent der EndverbraucherInnen begreifen dies nicht, sie
schielen nach dem eingesparten Geld und halten mich wahrscheinlich noch für naiv
oder gar dämlich.
Meine Antwort darauf ist, dass ich meine Erst-Beratung mittlerweile nur noch gegen
ein geringes Entgeld mache, weil meine sorgfältigen Angebote anderen vorgelegt
werden – Beispiel: Gaststätte Pfefferminzia-Erstangebot 2.500 EUR – mein Angebot
1.700 EUR – Gegenangebot Pfefferminzia 1.699 EUR und ich bin draußen … das
macht bitter!

Zurück mit der Zeitschraube

„Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein!“ So sahen
die Jungs aus, die sich Mitte der 80er zum ersten alternativen
Versicherungsvermittler-Treffen zusammenfanden.
Nachdem ich in den Fairsicherungsladen Bochum eingestiegen war, musste ich 1988
eine politische Prüfung ablegen vor dem Rat der 7 Weisen, die mich an meine
Kriegsdienstverweigerung erinnerte.
Als früherer Hausbesetzer, AStA-Mitglied der RUB, EX-Schülersprecher und
Anarchist wurde ich von den Grün-Alternativen bis EX-KBW´lern schnell akzeptiert.
Die fachliche Versicherungsreife erhielt ich durch meinen damaligen Partner Lutz F.,
durch viele schlaue Fragen bei den Versicherungsgesellschaften und eine externe
Ausbildung bei der IHK Dortmund als Versicherungskaufmann.
Anfang der 90er wurde aus dem losen Zusammenschluss von mittlerweile fast 20
Fairsicherungsläden eine Genossenschaft. Wir trafen uns nicht mehr in
Selbstversorgungshütten auf dem Land mit Lagerfeuer, sondern in Hotels mit
Kellerbar.
1997 gab es dann einen Aufstand der kleinen Fairsicherungsläden gegen die
Großen, die Jungen gegen die Alten, Gruppe B gegen Gruppe A – es ging
schlichtweg um Machtspielchen von ein paar Idioten, aber die Genossenschaft
zerbrach daran. Jetzt gibt es den Fairbund der Fairsicherungsmakler eV und den
Verbund der Fairsicherungsläden eG und das Namensrecht vereint uns.
Ach ja – die Bärte sind längst ab, die Haare kürzer, die Büros machen was her und
selbstverwaltete Betriebe gibt es m. W. auch nicht mehr.

Was ist eine faire Versicherungsvermittlung?

Vor drei Tagen rief mich ein Mann an, der seine private Krankenversicherung
wechseln wollte, weil er zwei unzufriedene Telefonate mit seiner Gesellschaft geführt
hatte. Ein gefundenes Fressen für jeden Vermittler, denn so ein Wechsel bringt je
nach Alter und Versicherungswünschen zwischen 1.000 und 3.000 EUR Provision in
die Kasse.
Ich verwies ihn darauf, dass es nicht empfehlenswert ist, nach 5 Jahren
Mitgliedschaft eine PKV zu wechseln, weil der Beitrag sich zumeist nicht reduzieren
würde, Vor-Erkrankungen eine Rolle spielen und es vielleicht einfach besser sei, den
Sachbearbeiter zu wechseln. Ein fairer Rat, den er nicht hören wollte.
Nun wird er bei einem anderen Makler oder Vermittler über den Tisch gezogen –
Hauptsache er fühlt sich gut beraten!

Die meisten Menschen kennen den Unterschied zwischen Versicherungsmakler und
Vermittler nicht. Ich als Makler vertrete die Rechte und Pflichten des Kunden
gegenüber einer Versicherungsgesellschaft von der Antragsstellung bis hin zum
Schadensfall. Vergleichbar mit dem Rechtsanwalt bei Gericht.

Die großen Versicherungsgesellschaften suggerieren dem Verbraucher, dass er oder
sie uns Makler gar nicht benötigt. Selbst die Verbraucherverbände stellen uns als
gierige Monster dar. Die Versicherer bieten Billigtarife online an, bei denen im
Schadensfall dann die Kundin alleine dasteht und die Verbraucherzentralen
verkaufen Versicherungsberatung.

Ich kann Euch nur dringend raten, sämtliche Versicherungsverträge über echte
Versicherungsmakler abzuwickeln, weil Ihr mit Euren fundierten Halbwissen nach 1-2
Beratungen im Detail so viele Dinge überseht, die Euch im Schadensfall oder
Rentenalter teuer zu stehen kommen können.

Was ist eine Rentengarantiezeit? Kennt Ihr den Unterschied zwischen
Versicherungsdauer und Leistungsdauer? Was ist eine Pauschaldeklaration? Was
sind Zuhaltungen? Was sind Mietsachschäden bei der Hundehaftpflicht? Zahlt
Euer Auto-Haftpflicht-Versicherer bei einem Unfall hinter der Ampel, die rot
leuchtete?

Wir Versicherungsmakler haben in der Bevölkerung einen schlechten Ruf und
manch ein Mensch, der mich auf einer Party kennen lernt, distanziert sich ad
hoc, wenn er oder sie meinen Beruf erfährt – unter dem Motto „Hilfe … gleich
schwatzt er mir was auf!“
Ich habe mich daran gewöhnt und die KundInnen, die meine Arbeit wirklich zu
schätzen wissen, „lieben“ mich dafür, das ich für sie das ungeliebte Thema
Versicherung verwalte.
Wie bereits gesagt: Meine Erstberatung kostet mittlerweile Geld, das erstattet wird,
wenn ein Vertrag zustande kommt.

Wie die anderen Fairsicherungsläden arbeiten, weiß ich nicht. Ich war schon vor 10
Jahren der politische Moralist und mittlerweile ist es weder bei den Kunden noch
Fairsicherungsmaklern angesagt, eine klare linke politische Aussage zu treffen. Aus
den 70er, 80er Jahren sind wir entstanden: Wie die politischen Buchläden,
Druckereien, Linksanwälte, Kollektive, Naturkostläden, Fahrradläden,
Fairsicherungsläden, Heilpraktiker … die politischen Aussagen, die mal dahinter
standen sind mehr oder weniger verschwunden. Wahrscheinlich gibt es mittlerweile
sogar Pirelli-Wandkalender in den Büros.

Sei es drum, wenn die faire Vermittlung nicht darunter gelitten hat!?

EX-Fairsicherungsladen Bochum
EX-Vorstand der Genossenschaft
Jetzt FAIRsicherungsmakler Bochum

Pe Sturm
www.Firstpolice.de

Sanddorn – Naturtalent für Haut und Haar

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Wer im Spätsommer einen Spaziergang durch die Dünenlandschaft an Nord- und Ostsee genießt,
dem fallen die kleinen orangeroten bis gelben Früchte des Sanddorns auf. Von August bis Dezember
bestimmen diese natürlichen Farbtupfer das Landschaftsbild – und gelten als wahres Naturtalent für
die Hautpflege mit Anti-Aging-Effekt. Durch die hohe Konzentration an Vitamin A, B und E bieten die
Öle aus Kernen und Fruchtfleisch zudem einen sehr guten natürlichen Schutz gegen freie Radikale,
wie Sonne, Wasser oder Kälte.

Auf Plantagen in Mecklenburg-Vorpommern wird der Sanddorn kontrolliert biologisch angebaut und
an Natur- und Biokosmetikfirmen sowie Lebensmittelproduzenten geliefert. Als erster deutscher
Naturkosmetik-Hersteller hat die Firma CMD Naturkosmetik aus Lutter im Harzvorland mit der
Kosmetikserie „Sandorini“ eine komplette Pflegeserie mit deutschem Sanddornöl auf den Markt
gebracht.
Sanddorn
Dabei werden für die Kosmetik aus der Beere zwei spezielle Öle gewonnen und gezielt zu geeigneten
Pflegeprodukten kombiniert. Das Fruchtfleischöl ist orange, relativ dünnflüssig und weist den
typischen, fruchtig-frischen Sanddorn-Geruch auf. Sein hoher Anteil an Carotinoiden schützt
vorbeugend vor UV-Strahlen, regt den Stoffwechsel an und wirkt effektiv als
Radikalfänger. Es enthält außerdem Palmitoleinsäure, die eine beruhigende
Wirkung auf gereizte und beanspruchte Haut hat.

Das Sanddorn Kernöl ist ebenfalls eher dünnflüssig und weist hingegen eine
gelbliche Farbe auf. Es wird pur aus den Samen des Sanddorns gewonnen und
enthält seine gesamte Lebenskraft. Das Kernöl hat einen hohen Gehalt an Linolund
Linolensäure, die große Ähnlichkeit mit den Lipiden der oberen Hautschichten aufweisen. Es bietet daher vor allem für trockene,
empfindliche oder reife Haut ideale Pflegeeigenschaften.

Doch Sanddorn tut auch von innen gut. Dank des hohen Anteils an Mineralstoffen, Spurenelementen
(z.B. Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink), Vitaminen und essentieller Fettsäuren kann die
Immunabwehr durch Einnahme von Kapseln oder Saft gestärkt werden.

Text und Bild:
CMD Naturkosmetik
Hinter der Burg 8
38729 Lutter am Bbge.
Telefon: 05383-9686-0
Fax: 05383-968636
eMail: cmd-natur@t-online.de
www.cmd-natur.de

Erprobte Naturkosmetik für Körper, Geist und Seele

élass Cosmetics

Bereits im 12. Jahrhundert hat Hildegard von Bingen die Wirkungen der in den Produkten verwendeten
Pflanzenextrakten und Ölen beschrieben. Dieses Klosterwissen wurde zeitgemäß aufgearbeitet und mit
neuen Erkenntnissen umgesetzt und als Naturkosmetikum hergestellt.
In Bewegung bleiben – mit Kloster Knie- und Gelenksalbe, der Benediktiner Essenz und der Schulter- und Rückensalbe, belebend, entspannend, pflegend, einfach wohltuend.
Diese Präparate regen den Stoffwechsel der Haut an, stimulieren die Gewebeerneuerung und unterstützen die natürliche Regeneration. Einfach mit den
Wirkstoffen aus der Natur.

www.elass-naturkosmetik.de

www.haus-der-naturprodukte.de

Gesundheitsrisiko Wohnschimmel – vorbeugen ist besser als heilen

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Naturkalk an der Wand setzt Schimmelpilze aufs Trockene

Dass Schimmel zu den größten Wohnplagen gehört und die Gesundheit gefährden kann, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Ebenso lässt sich Wohnschimmel nicht mehr alleine mit fehlerhaftem Lüftungsverhalten erklären oder sich auf den Altbau reduzieren. Auch in Neubauten nistet sich der ungebetene Gast zunehmend ein. Die Ursache ist dabei immer die gleiche: Feuchtigkeit, die sich auf verschiedenen Wegen Zutritt verschafft. Doch wieso waren früher beispielsweise die Kellerwände fast immer feucht, aber kaum von Schimmel befallen? Das Erfolgsgeheimnis von damals wirkt auch noch heute: Putze und Wandanstriche aus Naturkalk. Die nämlich entziehen mit ihrem hohen pH-Wert dem Schimmel schlichtweg die Lebensgrundlage.

Wieso sind überhaupt inzwischen schätzungsweise 35% der deutschen Haushalte von Schimmelbefall in zumindest einem Raum betroffen, Tendenz steigend? Im Altbau bescheren oft schadhaftes Mauerwerk und fehlende Dämmung dem Schimmel seine Lieblingsbedingungen Feuchtigkeit und kalte Wände. In energetisch sanierten Gebäuden und Neubauten ist es die hermetische Abdichtung, z.B. durch Energiesparfenster, die einen „natürlichen“ Luftaustausch verhindert. Dazu kommen in der Bauphase monatelang offene, der Witterung ausgesetzte Baustellen und nicht vollständig ausgetrocknete Rohbauten. Alleine durch Mörtel, Beton, Kleber etc. werden in einen Neubau bis zu 20.000 Liter Wasser eingebracht. Ein Übriges tut der Wandel in der Bevölkerungsstruktur: Ca. 40% der deutschen Haushalte sind inzwischen Singlehaushalte, oft mit mangelnder Gelegenheit zum regelmäßigen Lüften. Und: In einem Mehrpersonenhaushalt entstehen täglich bis zu 12 Liter Feuchtigkeit durch Alltägliches wie Atmen, Schwitzen, Duschen, Baden, Kochen, Wäschewaschen, Blumengießen etc. Am liebsten besiedeln Schimmelpilze also die besonders anfälligen Räume wie Badezimmer, wo 53 % der Betroffenen Schimmelbefall beklagen, gefolgt von Schlafzimmer (40 %), Küche oder auch Kinderzimmer.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Neben der weitestgehenden Vermeidung von Feuchtigkeit in der Wohnung kommt v.a. den Wandoberflächen eine Schlüsselfunktion dabei zu, dem Schimmel erst gar keine Angriffsfläche zu bieten. Denn auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Hat sich der Schimmel erst mal eingenistet, hilft nur eine gründliche Sanierung, i.d.R. mit der chemischen Keule. Die wiederum bekämpft zwar die Schimmelpilze, ist aber selbst häufig nicht so unbedenklich für Mensch und Umwelt, wie sie sein sollte. So gilt z.B. der Wirkstoff Carbendazim als beeinträchtigend für die Fortpflanzungsfähigkeit, Isothiazolinone und Benzalkoniumchlorid als allergieauslösend. „Dabei hält die Natur eines der wirkungsvollsten Mittel gegen Schimmel für uns bereit, das schon die alten Römer kannten. Farben und Putze aus reinem Kalk sind mit einem pH-Wert von 11 bis 13 stark alkalisch und damit – für den Schimmelpilz – sprichwörtlich ätzend“, erklärt Experte Thomas Bühler von Haga, der seit vielen Jahren Wandbeschichtungen aus Naturkalk entwickelt. Und ergänzt: „Durch die Fähigkeit von Kalk, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, sitzen Schimmelpilze buchstäblich auf dem Trockenen, sie finden das zum Überleben notwendige dauerhaft feuchte Milieu nicht mehr vor. Obendrein verbessert sich durch die Feuchteregulierung das Raumklima spürbar“.

Um ihn als Wandbeschichtung verwendbar zu machen, durchläuft der Kalk nach dem Abbau aus natürlichen Vorkommen wie den Schweizer Alpen einige Verarbeitungsschritte. Bei ca. 1.000 °C gebrannt und mit Wasser „gelöscht“ entsteht Sumpfkalk, durch Trocknen das pulverförmige Kalkhydrat, das durch Anrühren mit Wasser zum Anstrich wird. Für die gewünschte Farbgebung werden rein natürliche Pigmente beigemischt. So entsteht ein durch und durch natürliches Produkt für die wohngesunde, schimmelvermeidende Wandgestaltung mit allen gestalterischen Möglichkeiten. Solche Naturkalkfarben und –putze bekommt man v.a. im ökologischen Baustoffhandel und kann sie auf allen entsprechend vorbehandelten Wänden anbringen. Ambitionierte Heimwerker können sich in Seminaren die Kniffe für die Verarbeitung aneignen, mit dem Schwerpunkt nach Wahl: Schimmelvorbeugung, kreative Wandgestaltung oder – falls notwendig – Feuchtesanierung. Weniger Versierte sollten einen in der Verarbeitung ökologischer Wandbeschichtungen erfahrenen Maler oder Stuckateur zu Rate ziehen. Weitere Infos zu schimmelhemmender, wohngesunder Wandgestaltung mit Naturkalk und Seminarterminen unter www.haganatur.de

Haga AG Naturbaustoffe
Hübelweg 1
CH-5102 Rupperswil
Tel. 0041/62889/1818

Rundum wohlfühlen – mit Ginseng aus der Heide

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Leckerer Spargel oder schmackhafte Heidekartoffeln aus der Lüneburger Heide als Bestandteile
gewisser Wohlfühlmomente sind inzwischen in ganz Deutschland bekannt, aber dass hier –
fernab seiner ostasiatischen Heimat – auch koreanischer Ginseng in höchster Qualität angebaut
wird, das ist oft nur den Eingeweihten bekannt.

Was vor 30 Jahren von Landwirt Heinrich Wischmann eher aus der foto ginsengNot
heraus als Alternative zum herkömmlichen – nicht mehr
rentablen – Ackerbau etabliert wurde, hat sich inzwischen zu einem
der beliebtesten Ausflugsziele in der Lüneburger Heide entwickelt: die
Ginseng-Gärten der FloraFarm – einzigartig in Europa.

Die auch als „Menschenwurzel“ bezeichnete Heilpflanze begann ihren
Siegeszug bereits vor über 2.000 Jahren. Aufgrund ihrer umfassenden
Wirkweisen und beschränkten Verfügbarkeit wurde sie früher in Gold
aufgewogen und die Nutzung war nur Kaisern und Königen vorbehalten.
Zum Glück hat sich dies inzwischen geändert und mit dem Anbau auf
dem historischen Niedersachsenhof in Walsrode/Bockhorn steht nun
jedem offen, mit hochwertigem Ginseng „Made in Germany“ etwas für
seine Gesundheit zu tun und Erkrankungen vorzubeugen. Bei einem Besuch auf der
FloraFarm erfahren Sie mehr über die Wirkung der Powerwurzel auf Körper, Geist
und Seele. Schon seit jeher werden dem Ginseng wundersame Kräfte zugesprochen, und nun hat
die moderne Wissenschaft diese auch nachgewiesen. So sind heute neben der potenzsteigernden
Wirkung, die den Ginseng so berühmt gemacht hat, auch dessen kraftspendenden und das
Immunsystem stärkenden Eigenschaften belegt. Ginseng steigert die Konzentration und
Leistungsfähigkeit, schützt vor Erkrankungen des Alters und gibt Ihnen Energie – für mehr
Lebensqualität!

Aber auch äußerlich in Form von Ginsengkosmetik oder -pflegeprodukten angewandt entfaltet
Ginseng seine positiven Wirkungen. Denn so wie die Wirkstoffe des Ginsengs von innen wirken,
Florafarm ausgleichend und harmonisierend, wirken sie auch
auf und unter der Haut: Hautalterungsprozesse
werden verzögert, spezifische Hautprobleme wie
Neurodermitis oder Schuppenflechte gelindert und so
für ein wohltuendes, entspanntes Hautgefühl gesorgt.
Gegen vieles ist ein Kraut gewachsen, für Ihre
Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wächst in der
Lüneburger Heide eine Wurzel: FloraFarm Ginseng!

 

Text und Bilder:
FloraFarm Ginseng, Bockhorn 1, 29664 Walsrode

Die heilende Kraft der Stutenmilch

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Naturprodukt der Reitervölker als Nahrungs- und Heilmittel

Vieles in der Natur- und Erfahrungsheilkunde, erscheint uns neu und verblüffend. Doch oft
hat es eine tausendjährige Tradition. Auch die Stutenmilch gehörte bei den Reitervölkern
schon immer zu den Grundnahrungsmitteln, mit Anwendung als Heilmittel.

Seit der Antike findet man geschichtliche Hinweise zur Anwendung der Stutenmilch. Heute wird sie
aus ganzheitlicher Sicht wieder außerordentlich interessant.“Denn im Zusammenspiel der
feinstofflichen und der körperlichen Ebene entfaltet sie ihre große heilende Kraft“ berichtet die
Fachautorin und Heilpraktikerin Maike Höffken, aus Steenfeld.“Neben den positiven,
harmonisierenden Schwingungen sind die physiologisch hochwirksamen Bestandteile dieses
Naturproduktes von besonderer Bedeutung“.

Durch ihre Zusammensetzung, die der menschlichen Muttermilch nahezu identisch ist und ihrer
guten Bekömmlichkeit, wird die Stutenmilch häufig als Muttermilchersatz und zur
Kleinkindernährung eingesetzt, aber auch immer häufiger als Therapeutikum.

Die Wirksamkeit erklärt sich aus dem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, Molkeproteinen,
Enzymen, Immun- und Mineralstoffen. Besonders bei Erkrankungen der Haut, wie Neurodermitis,
Schuppenflechte, Hautallergien und Akne.
Hauptindikationen für eine kurmäßige Stutenmilchkur, sind auch Leber- und Nierenerkrankungen,
Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Fettstoffwechselstörungen, Atemwegs- und
Immunerkrankungen. Eine Durchführung ist denkbar einfach, täglich sollte ein viertel Liter
Stutenmilch getrunken werden über mindestens vier bis sechs Wochen.

Auch zu einer pflegenden Naturkosmetik für sensible und allergiegeplagte Haut und zu
Stutenmilchlikör wird die Stutenmilch inzwischen weiterverarbeitet.

Fachbuch:
„Die heilende Kraft der Stutenmilch“
von Heilpraktikerin und Autorin
Maike Höffken, 25557 Steenfeld

Bekannte Anwender der Stutenmilch:
− Dschingis Khan – Zur Stärkung des Kampfgeistes.
− Leo Toistoi – “Sie nährt meinen Geist und beflügelt meine Seele“
− Marco Polo – Berichtet in seinen Reiseberichten
− Kleopatra – Badet in Stutenmilch
− Kaiserin Sisi – Behandelte ihre Haut mit Stutenmilch
− Liz Taylor – Benutzte Naturkosmetik

Annegret Seraphin
Haflingerhof Seraphin
Heerstr. 20 a
23823 Seedorf-Berlin
Tel.: 04555-531

Der WLAN-Dimmer

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Erhöht die Sicherheit und schützt die Gesundheit

Wlan Dimmer
Wlan-Dimmer

Router sind für den normalen Betrieb in ihrer Sendeleistung stark überdimensioniert. Die WLAN-Netze reichen weit über das eigene Gebäude hinaus und können von anderen empfangen werden. Das stellt ein Sicherheitsrisiko und eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner bzw. Nutzer eines Gebäudes dar. Durch den neu entwickelten und patentierten WLAN-Dimmer kann die WLAN-Intensität auf das minimal erforderliche Maß reduziert werden. Er ist einfach anzuwenden und zu Hause genauso sinnvoll wie im Büro, in Cafés, in Hotels, Schulen und dergleichen.

So wurden in einem Seminarzentrum in Ammersbek durch den baubiologischen Messtechniker und Erfinder Wolfgang Kessel Messungen durchgeführt, da das Unwohlsein einiger Dozenten auf die Leistungsflussdichte der dort vorhandenen acht WLAN-Repeater zurückgeführt wurde. Der Vorschlag auf WLAN ganz zu verzichten, wurde abgelehnt. Wolfgang Kessel hat die patentierte Cuprotect® Siebhülse (bis 30 dB Schirmdämpfung) modifiziert und für die Abschirmung vorgeschlagen. Die Anforderungen: Tagsüber soll der WLAN-Betrieb mit niedrigstmöglicher Intensität garantiert sein. Bei Funktionstests mit einem Smartphone und einem Laptop soll ein YouTube-Film mindestens eine Minute ohne Unterbrechung störungsfrei angesehen werden können. In der Nacht wird die Anlage über eine Zeitschaltuhr abgeschaltet. Die Maßnahmen reduzierten die Strahlungsintensität immens an allen Daueraufenthaltsbereichen, so dass nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik SBM 2008 eine „unauffällige bis schwache Auffälligkeit“ festgestellt wurde – gegenüberr einer „extremen Auffälligkeit“ im Vorfeld. Die Reichweite wurde bei unveränderter Übertragungsqualität reduziert. Sowohl der Cuprotect® WLAN-Dimmer als auch die neu entwickelte WLAN-Dimmertasche für Router ohne Antenne können einfach an den gewünschten Empfangsradius angepasst werden. Sie schützen vor unnötiger

Dimmertasche
Wlan Dimmertasche

Strahlenbelastung durch WLAN Router, DECT-Basis-Stationen bzw. –Repeater und durch andere Sendeanlagen mit und ohne Antenne. Zudem wird die Strahlungsreichweite begrenzt, gegen das heimliche Abhören des WLAN-Netzes, bei gleicher Empfangsqualität und Geschwindigkeit. Ein Video zur Funktionsweise und weitere Infos finden Sie unter www.cuprotect.de

Cuprotect Abschirmsysteme
Umweltanalytik Kessel
Am Bargfeld 15
22941 Bargteheide
Tel. +49 (0)4532/5934

Gesunde Wärme aus einer Wandheizung

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Energiesparendes und gesundes Heizen mit Wandheizungen

Gesunde und sanfte Wärme aus einer Flächenheizung sorgt bekanntlich für Wohlbefinden und ist ein energiesparendes Heizsystem. Denn aufgrund der im Vergleich zum Heizkörper
sehr großen Wärmeübertragungsfläche kommen moderne Flächenheizsysteme mit sehr geringen Vorlauftemperaturen von 30 bis 40 °C zurecht. Gerade durch die niedrigen
Vorlauftemperaturen eignen sich Flächenheizungen hervorragend um sich mit z.B. erneuerbaren Energiesystemen wie Biomasseanlagen in Kombination mit einer effizienten
Solarthermieanlage zu kombinieren. Hierzu gibt es auf dem Markt bereits Wandheizungs-Systeme die dadurch bis zu 75% Energie einsparen.

Um die Funktionsweise einer Flächenheizung verstehen zu können, möchte ich zuerst einmal auf die unterschiedlichen Arten der Wärmeübertragung (Konvektionswärme bei
Heizkörpersystem und Strahlungswärme bei Flächenheizsystemen) hinweisen.

Sind in einem Gebäude Heizkörper als wärmeübertragendes Medium installiert spricht man von Konvektionswärme. Bei diesem System zirkuliert mindestens 50 °C heißes
climatewall_plus_E1Heizungswasser (unter 50°C funktionieren Heizkörper nicht) im Heizkörper, der dann seinerseits die umgebende Luft und schließlich den Menschen erwärmen soll. Die Raumluft gerät durch dieses Verfahren sehr in Rotation. Das kann man sehr einfach mit einem Räucherstäbchen oder einer Kerze nachprüfen indem man diese vor dem Heizkörper auf den Boden stellt. Die heiße Luft strömt vom Heizkörper nach oben, unter der Decke wird es zuerst schön warm, dann fällt die warme Luft durch zunehmende Abkühlung an der gegenüberliegenden kälteren Wand herunter und strömt als kühle Luft am Fußboden entlang zurück zum Heizkörper und erwärmt sich wieder. Dabei transportiert sie auch eine Menge Staub und Pollen durch den Raum, nicht gut für Allergiker und Asthmatiker. Nur ein kleiner Teil der investierten Energie kommt dann irgendwann einmal den Bewohnern der
beheizten Räumlichkeiten zu Gute. Eine unglaubliche Verschwendung! Hieraus ergibt sich, dass diese herkömmliche Umwandlung der Energie nicht besonders clever und effizient sein kann. Trotzdem wird es von den Herstellern und Lobbyisten verstanden die konventionellen Systeme in immer neuer Form als innovative und sparsame Technik darzustellen.

Das Funktionsprinzip von Flächenheizungen wie es eine Fußbodenheizung oder Wandheizung darstellt, überträgt die Wärme durch Strahlungswärme. Diese Art der Wärmestrahlung funktioniert nach einem ganz natürlichen Prinzip und ist bei einer Wandheizung mit nahezu keiner Luftverwirbelung verbunden. Die Wärmewellen werden direkt auf den Körper und andere feste Materialien im Raum übertragen, sie benötigen nicht die Luft als Transportmittel. Die Sonne führt uns dieses Prinzip täglich vor Augen.

Flächenheizungen setzen die zugeführte Energie in Wärmestrahlung um, und beheizen nicht unnötigerweise die Luft, sondern den Menschen ganz direkt. Einfacher und sparsamer geht es nicht! Erklärung StrahlungswärmeWärmestrahlen (Infrarotstrahlen) haben die Eigenschaft, nicht die Luft zu erwärmen, sondern alle im Raum befindlichen Körper, also den menschlichen Körper, die Möbel und die Wände. Es wird also auch Wärmeenergie im Bauwerk eingelagert. Kalte Wände wie bei der Konvektionswärme gibt es nicht. Hier haben alle Wände, Fußboden, Decke die gleichen Oberflächentemperaturen. Das Gefühl von Zugluft gibt es bei Flächenheizungen nicht. Die erwärmten Körper geben die Wärme an die Umgebung ab und sorgen für eine angenehme Raumtemperatur.

Im Prinzip verfügen Sie über zwei verschiedene Arten von Wärme:
a.) Die indirekte Raumwärme, die von Wänden und Möbel zurück gegeben wird und
b.) die direkte Strahlungswärme einer Wandheizung, die bis zu 3 – 4 m deutlich spürbar ist.

Daher kann die gemessene Raumwärme relativ niedrig sein, denn die gespürte Wärme liegt meist um 2 – 3 Grad höher, das spart Energie! Setzen Sie sich einmal vor eine Wandheizung, Sie spüren die angenehme Wärme, genau wie bei einem Kachelofen oder die wärmenden Sonnenstrahlen im Winter. Infrarotstrahlen haben eine gesundheitlich positive
Auswirkung auf den Menschen. Das kennen Sie bereits von der wärmenden Sonne. Als einfaches Beispiel dient ein Badesee, der zu Anfang des Frühjahrs noch eiskalt, wenige
Wochen später, angenehm warm wird. Würde nur die Luftwärme diesen Badesee erwärmen, wäre ein Baden selbst im Hochsommer nicht möglich. Die von der Sonne kommenden
infraroten Wärmewellen durchdringen das Wasser und erwärmen dieses bis in die Tiefe von 20 Meter. Ein weiteres Beispiel: Wenn wir in der Sonne stehen wird es uns warm, gehen wir
in den Schatten wird uns sofort kalt, obwohl die Lufttemperatur in der Sonne und im Schatten gleich sind. Infrarot-Wärme kann man nicht einfach mit dem Thermometer messen. Selbst,
wenn Ihr Raumthermometer nur 18 Grad anzeigt und Sie sich im Abstrahlungsbereich der Wandheizung befinden, werden Sie eine gefühlte Wärme von ca. 20 – 22 Grad erleben. Das
ist ein besonders angenehmes Raumklima und spart Energie. Infrarotstrahlen sind geeignet, Wände zu trocknen, denn eine trockne Wand isoliert besser, als eine feuchte Wand.
Gleichzeitig wird wirkungsvoll eine Schimmelbildung verhindert.

Zu guter Letzt: Wer nicht Äpfel mit Birnen vergleicht, wird feststellen, dass eine Flächenheizung nicht viel teuer sein wird als eine Wärmeübertragung mitels Heizkörper.
Dazu kommt dass neben den energetischen Effekten, die z.B. mit einer Sanierung durch eine Wandheizung mit integrierter diffusionsoffener Innendämmung aus
Holzweichfaserplatten, auch sehr viele gestalterische Freiräume durch den Wegfall unschöner Heizkörper entstehen. Zusätzlich erhalten Sie mit einer Wandheizung ein
Heizsystem das neben einer gesunden Wärmestrahlung, keine Staubverwirbelung im Raum erzeugt und somit auch für Allergiker hervorragend geeignet ist. Und wenn Sie eine
Wandheizung die aus den Naturbaustoffen Kalk und Schamottstein besteht einsetzen, hilft der Kalk durch seine extrem positive Eigenschaft mit Feuchtigkeit sehr gut umzugehen und
Schimmelresistent zu sein auch noch Ihr Raumklima enorm zu verbessern.

Autor: Thomas Rumbach (staatlich geprüfter Techniker, Schwerpunkt Umwelttechnik)
Energiewerkstatt Rhein-Neckar GmbH
Luisenstraße 5
69181 Leimen
Tel. 06224.72042
www.energiewerkstatt-rn.de