Genauer Begriff
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Beiträgen
Suche in Seiten
Kategorien Filtern
Arbeitswelt, Bildung und Finanzen
Bauen und Renovieren
Essen und Trinken
Freizeit, Reisen und Literatur
Gesundheit und Wohlbefinden
News
Startseite
Veranstalter und Akteure
Verbände, Vereine und Behörden
Wohnen und Leben

Leitungswasser trinken und dabei die Umwelt schonen

Bild für Beitrag

Was glauben Sie, wie viele Tonnen CO2 nicht in die Umwelt gelangen würden, wenn wir uns für Leitungswasser als Trinkwasser entscheiden? Um die jährlichen CO2 Emissionen der weltweiten Produktion von PET-Flaschen auszugleichen, müssten wir eine Fläche 100x so groß wie das Saarland bepflanzen. Plastik stellt somit eine enorme Gefahr für unsere Umwelt dar.

Wir alle nutzen zu viel Plastik. Deutschland verbraucht mit 11,7 Millionen Tonnen am meisten Plastik in Europa. In den USA waren es 2010 sogar 31 Millionen Tonnen. Hier wurde 2011 unter Ex-Präsident Barack Obama ein Verbot von Plastikflaschen in Nationalparks eingeführt. Eine Anordnung hat hier den Verkauf von Einweg-Wasserflaschen verboten, sodass die Parks vermehrt Mehrwegflaschen verkauften und Wasserspender installieren. Solche Initiativen sollen dabei helfen, weniger Plastik zu verbrauchen und damit die Umwelt zu schonen. Gelangt nämlich eine Plastikflasche in die Natur, kann es bis zu 1.000 Jahre dauern, bis diese biologisch abgebaut ist. Jedoch hat Donald Trump das Verbot kürzlich zurückgenommen und Naturschützer fürchten, dass es in Parks bald wieder zu viel Plastikmüll gibt.

Aber nicht nur Verbote können das Plastikaufkommen mindern. Jeder Einzelne kann nachhaltig (Wasser) konsumieren. In Deutschland liegt Flaschenwasser im Trend: Nach Mexiko, Thailand und Italien liegen wir mit einem Pro-Kopf-Konsum von 142 Litern unter den Top 4 Ländern weltweit. Abgefülltes Wasser belastet die Umwelt 100mal mehr als Leitungswasser. PET-Flaschen werden auf Erdölbasis hergestellt: 100ml Erdöl wird für eine 1l-Plastik-Flasche benötigt.

Infografik abgefülltes Wasser

Sowohl bei der Produktion der Flaschen, als auch beim Transport des Wassers von der Quelle zu Hersteller und wiederum zum heimischen Supermarkt wird CO2 ausgestoßen. Zudem richtet die Entsorgung enormen Schaden an: Zwar gibt es in Deutschland ein Pfandsystem, doch die Flut an Einwegflaschen ist damit nicht zu stoppen. Nur aus 25% der recycelten Flaschen werden neue Flaschen hergestellt. Oft passiert das sogenannte Downcycling. Beim Downcycling sinkt der Wert des recycelten Materials mit jeder Wiederaufbereitung in seinem Wert. Die Mehrheit der Flaschen unterliegt diesem Prozess und sie werden zu minderwertigerem Granulat, aus welchem dann beispielsweise Spielzeug in China hergestellt wird.

Wer Leitungswasser trink spart Geld, Zeit und schon dabei auch noch die Umwelt. Warum trinken wir dennoch so viel abgefülltes Wasser? Sind Verbraucher verunsichert und gehen davon aus, dass abgefülltes Wasser automatisches hochwertiger ist? Schauen Sie sich diese neue Infografik an und sagen auch Sie: Nein zu Plastikflaschen!

Autorenhinweis:

Maike Radermacher arbeitet bei TradeMachines, einer Suchmaschine für Gebrauchtmaschinen. TradeMachines fördert die Wiederverwendung von gebrauchten Maschinen. Die Rückführung von Maschinen in die Kreislaufwirtschaft ist notwendig, um Ressourcen zu schonen und somit die Umwelt zu schützen.

 

In Ruhe Kraft tanken: Wandern im Winterwald

Bild für Beitrag

 

An den Wochenenden kann es in den Wäldern auf den wirklich schönen Routen zuweilen wunderschön sein. Wer diese in Ruhe genießen möchte, sollte einen Ausflug im Winter planen. Sobald der erste Schnee gefallen ist, wird es auf den Wanderwegen deutlich leerer. Mit zunehmender Schneehöhe wird es in der Regel noch einsamer. Allerdings gilt es im Winter beim Wandern einiges zu beachten.

Keine großen Experimente

Die Strecken für eine Winterwanderung müssen anders geplant werden als bei schönem Wetter. Zwar kann auch große Hitze das Lauftempo im Hochsommer durchaus reduzieren. Im Winter ist dieses aber in jedem Fall deutlich herabgesetzt. Je tiefer der Schnee ist, desto geringer sollte die zurückzulegende Entfernung sein. Auch bei der Anfahrt in den Wald ist besondere Vorsicht angesagt. Zum einen sind in den Wald liegende Strecken oft nicht geräumt und zum anderen können Verkehrsschilder zugeschneit sein. Dies schützt aber nicht vor einem Bußgeld, wenn Wege befahren werden, die für den Autoverkehr gesperrt sind. Auf dem Weg zum Ausflugsziel sollte zudem auf Wildwechsel geachtet werden, insbesondere auf Winterstraßen kann dies für eine erhöhte Unfallgefahr sorgen.

Außerdem spielt der Faktor Zeit beim Wandern im Winter eine zentrale Rolle. Schon am späten Nachmittag wird das Licht in der Regel trüber und die Dunkelheit setzt früh ein. Für den Fall, dass die Wanderung länger dauert als geplant, sollte deshalb eine Taschenlampe mitgenommen werden.

Verhaltensvorschriften

  • Reaktion bei Wildunfällen: Diese müssen korrekt gemeldet werden. Unfallstelle absichern – Polizei kontaktieren. Wer den Unfall nicht meldet muss mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro rechnen.
  • Nicht alle Waldwege dürfen befahren werden – hier drohen Bußgelder bei falscher Nutzung. Die Bußgelder können zwischen 25 bis 120 Euro liegen. Ebenso muss beachtet werden, ob es sich um Privatweg handelt.

Eine Frage der richtigen Ausrüstung

Von entscheidender Bedeutung für eine schöne Wanderung im Winter ist die richtige Kleidung. Kühlt der Körper aus, ist oft eine langwierige Erkältung die Folge. Hier sind viele dünnere Schichten nach dem Zwiebelprinzip meist sinnvoller als eine möglichst schwere Jacke und besonders dick gefütterte Hosen. Letztere erschweren die Bewegung beim Wandern. Da das Gehen ab einer gewissen Schneetiefe ohnehin deutlich anstrengender wird, sollten anderen Bewegungseinschränkungen möglichst vermieden werden. Besonders empfehlenswert ist atmungsaktive Funktionskleidung. Je weniger Schweiß sich unmittelbar am Körper sammelt, desto geringer ist das Auskühlen während der Pausen. Weiterhin sollte ein Smartphone mit GPS Funktion oder ein Outdoor Navigationsgerät mit dabei sein. Selbst bekannte Wege verändern ihr Aussehen schnell, wenn keine Blätter mehr an den Bäumen sind und die Landschaft ringsum tief eingeschneit ist. Dann fällt eine genaue Orientierung ohne entsprechende Erfahrung oder aber moderne Technik oft schwer.

Es passiert selten etwas – trotzdem

Passend gekleidet und auf einer überschaubaren Strecke kann im Winter im Wald eigentlich wenig schief gehen. Trotzdem ist es wichtig, auch beim Abschalten in der freien Natur ein Stück weit aufmerksam zu bleiben. Ab einer gewissen Schneelast können Äste abrechen und auf den Weg stürzen. Genauso kann es in seltenen Fällen vorkommen, Tieren zu begegnen. Diese haben in der Regel einen natürlichen Fluchtinstinkt. Wer aber etwa Wildschweinen zu nahekommt, sollte im Zweifel die Arme hochreißen, laut werden und dann ruhig den Rückweg antreten. Vor allem aber ist gutes Schuhwerk mit ausreichend Profil wichtig, weil die größte Gefahr von Verletzungen nach einem Sturz ausgeht.

Der Gesundheit zuliebe: Ökologische Farben im Überblick

Bild für Beitrag

Kopfschmerzen, Übelkeit und Allergien: Viele Wandfarben enthalten Schadstoffe, die zu Krankheitssymptomen führen können. Da herkömmliche Wandfarben in der Regel Stoffe enthalten, die beim Ausdünsten an die Raumluft abgegeben werden. Die Raumluft wird so negativ beeinflusst. Doch keine Sorge: Auf Wandfarbe müssen Sie nicht verzichten, es gibt Alternativen ohne problematische Inhaltsstoffe.

Gesund und Schick: Öko-Wandfarben

Purpurrot, mystisches Königsblau oder ein dezentes Grau. Spätestens seit IKEA und Co. ist klar: Deutschland ist im Renovierungsfieber. Da ist es nicht verwunderlich, dass etwa 500.000 Liter Wandfarbe im Jahr verpinselt werden.

Einfach zu verarbeiten, deckend und schön anzusehen soll dabei die Farbe sein. Die Zusammensetzung der Wandfarben beachtet fast niemand. Ein prüfender Blick ist unerlässlich. Viele Wandfarben erhalten Allergene wie Isothiazolinone oder Formaldehyde, die als krebsverdächtig gelten. Hautreizungen, allergische Reaktionen und im schlimmsten Fall Atemnot sind die Folge.

Doch es geht auch ohne: Gesundheitsbewusste Menschen müssen nicht auf schöne Wandfarben ganz verzichten. Die gesündere Alternative Farben, die ohne aggressive Stoffe auskommen. Hierzu zählen beispielsweise Lehmfarbe, Kalkfarbe, Silikatfarbe oder Kaseinfarbe.

Die Wandfarben im Überblick:

Silikatfarbe

Silikatfarbe eignet sich gerade aus ökologischer Sicht besonders gut für die eigenen vier Wände. Die Wandfarbe enthält weder Lösungsmittel, Weichmacher noch Konservierungsstoffe.

Dies macht die Farbe äußerst gut verträglich für Allergiker. Silikatfarbe setzt sich aus anorganischen Bestandteilen zusammen. Diese verleihen der Farbe Robustheit und Langlebigkeit. Einziges Manko: Die Farbe ist nur beim Fachhändler erhältlich und wird auf Nachfrage angerührt. Dies erklärt auch den hohen Preis.

Kalkfarbe

Diffusionsoffen und mineralisch – Kalkfarbe eignet sich bestens zum Streichen von Innen- und Außenbereich. Die Farbe hat einen relativ hohen pH-Wert (ca. 12) und ist somit sehr alkalisch. Dies macht Kalkfarbe besonders umweltfreundlich.

Der hohe pH-Wert ist nämlich ein Grund, warum Kalkfarben keine bedenklichen Konservierungsmittel benötigen. Zudem wirkt die Farbe keimtötend und bietet Schimmelpilzen keinen Nährboden. Die Wand kann “atmen”.

Lehmfarbe

Lehmfarbe wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Die ökologische Wandfarbe besteht meist aus Tonmehl, Pflanzenstärke  und pflanzlichem Eiweiß. Das Zubereiten der Farbe ist ganz einfach: Lehmfarbe wir in Pulverform verkauft. Zum Streichen wird die Farbe einfach mit Wasser verdünnt ( je nach Herstellerangabe)

Lehmfarbe lässt wie alle anderen ökologischen Farben auch Wände “atmen”. Auch kann die Farbe die Feuchtigkeit in einem Raum regulieren. Ist es beispielsweise zu trocken im Raum, gibt die Farbe Feuchtigkeit ab. So ist ein gesundes Raumklima vorprogrammiert.

Kaseinfarbe

Kaseinfarbe ist wischfest, atmungsaktiv und enthält keine Schadstoffe. Eine gesunde Farbe zu herkömmlichen Wandfarben eben. Das Kasein wird übrigens aus Milcheiweiß gewonnen und als Pulver angeboten. Wie bei Lehmfarbe wird die Kaseinfarbe erst vor dem Gebrauch angerührt.

Da es sich bei Kasein um einen organischen Stoff handelt, können Bakterien die Farbe befallen. Um dies zu verhindern, können Sie Kalk zur Kaseinfarbe hinzumischen. Vorsicht: Kaseinfarbe eignet sich nicht für Feuchträume, da die Farbe schimmelanfällig ist.

Ökologische Wandfarben verarbeiten

Ökologische Wandfarben kommen häufig ohne Verlaufsmittel und Füllstoffe aus. So werden  Ausdünstungen vermieden. Dies erschwert jedoch das Auftragen der Farbe. Unser Tipp: Grundierungen sorgen dafür, dass die Farbe besser haftet.

Zeit und Geduld erfordern ökologische Wandfarben: Bis zu sechs Anstriche können je nach Farbe notwendig sein, ehe Sie mit Deckkraft und Farbverlauf zufrieden sind. Für Ihre Gesundheit lohnt sich der Aufwand jedoch allemal!

Weitere hilfreiche Tipps finden Sie hier: www.weissmaler.de/ratgeber

Blockhäuser und Holzhäuser stehen für ökologisches Bauen und gesundes Wohnen

Chiemgauer Holzhaus

Möchten Sie ein Blockhaus oder Massivholzhaus bauen? Sollen die Wände Ihres Holzhauses leimfrei und ohne zusätzliche Bauchemie sein? Sind Themen wie „ökologisch bauen“ und „gesundes Wohnen“ in einem schadstofffreien Haus wichtig für Sie?

Als etablierter Hersteller von Blockhäusern und Holzhäusern, die sich durch gesunde und ökologische Bauweise auszeichnen, sind wir Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Leimfrei und ohne Einsatz von Bauchemie im Wandaufbau sowie ohne Verwendung von chemischen, Holzschutzmitteln sorgen die Blockhäuser und Holzhäuser vom Chiemgauer Holzhaus für gesundes Wohnen vom ersten Tag an.

www.chiemgauer-holzhaus.de

WEMAG AG – MENSCHEN. MACHEN. ENERGIE.

WEMAG AG

Wir denken heute schon an morgen! Deshalb versorgt die WEMAG (http://www.wemag.com) nicht nur West-Mecklenburg, sondern auch das gesamte Bundesgebiet ganz natürlich mit Energie. Unsere Kunden erhalten ökologische Strom- und Erdgasprodukte und investieren direkt oder indirekt in neue Ökokraftwerke, zum Beispiel in großflächige Solaranlagen.