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Ethletic Sneaker. Fair. Vegan. Nachhaltig.

Ethletic

Fair
Ethletic-Sneaker sehen nicht nur gut aus – sie geben ein gutes Gefühl. Demjenigen, der sie trägt. Und demjenigen, der sie hergestellt hat. Dafür sorgen wir mit einer gerechten Bezahlung, anständigen Arbeitsbedingungen und freiwilligen Prämien für soziale Projekte. Handel, wie wir ihn verstehen, basiert auf Vertrauen und Wertschätzung. Unsere Mitarbeiter in Sri Lanka, Pakistan und Deutschland teilen ein gemeinsames Ziel: Schuhe anzubieten, die gekauft werden, weil sie schön sind, stylisch, modern und bequem. Und die gekauft werden, weil sie unter menschlichen Bedingungen entstanden sind. Ethletic ist kein Kompromiss. Sondern eine echte Alternative.

Vegan
Unser Respekt vor dem Leben schließt die Tiere mit ein. Unsere Sneaker kommen problemlos ohne tierische Inhaltsstoffe aus und sind zu 100 Prozent vegan. Wir verwenden zudem ausschließlich Rohstoffe aus Anbaugebieten, in denen der Lebensraum von Tieren nicht durch Monokulturen und Raubbau gefährdet wird.

Nachhaltig
Es ist falsch, die Natur auszubeuten. Und es ist auch gar nicht nötig. Wir glauben daran, auch ohne eine Fixierung auf maximale Erträge erfolgreich wirtschaften zu können. Ethletic unterstützt die Bauern dabei, Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen. Das bewahrt wertvolles Agrarland und schützt vor Monokulturen, die Tier- und Pflanzenarten verdrängen. Wir verarbeiten ausschließlich Biobaumwolle und Naturkautschuk aus nachhaltigem Plantagenanbau – keine Pestizide, keine giftigen Chemikalien. Das schont die Umwelt und die Gesundheit der Menschen, die unsere Sneaker produzieren und tragen.

Ethletic ist kein Kompromiss. Sondern eine echte Alternative.
Besuche den Online-Shop https://shop.ethletic.com/de/ oder finde mit Hilfe des Storefinders Händler in deiner Nähe: https://ethletic.com/storefinder/

Du willst mehr über Ethletic erfahren? Hier entlang: https://ethletic.com/about/

Die nachhaltige Umweltdruckerei Taunusstein – zertifiziert und ausgezeichnet

Print Pool GmbH

Wir begleiten Sie vom Scribble bis zur Umsetzung: sei es Fotoproduktion, Grafikdesign oder klimaneutrales Drucken. Als FSC®-zertifizierte Umweltdruckerei und Agentur für nachhaltige Medienproduktion bieten wir Ihnen ökologische Druckherstellungen aus einer Hand. Ihre Flyer oder Visitenkarten aus Recyclingpapier oder FSC®-zertifiziertem Papier mit mineralölfreien Druckfarben, wir setzen Ihre Wünsche termingerecht und mit gebündelter Kompetenz für Sie um.

Ökologische Transparenz und bewusster Umgang mit Ressourcen

Alle Recyclingpapiere mit dem Blauen Engel haben das Umweltzeichen der RAL gGmbH erhalten, die auch die Einhaltung der Vergabekriterien prüft. Darüber hinaus sind wir Mitglied der Umweltallianz Hessen und Climate Partner sowie Partner der Initiative „Pro Recycling Papier“. Alle Mitglieder der Initiative setzen sich für gesamtökologische Lösungen und Strategien ein, die sowohl zum Erhalt der ökologischen Vielfalt beitragen als auch den Schutz von Klima und Ressourcen berücksichtigen. Das Bundesumweltministerium, die Verbraucherzentrale des Bundesverbands und der NABU sind wichtige Partner der Initiative. Wenn Sie Ihre Visitenkarten oder Flyer ökologisch, umweltfreundlich, klimaneutral drucken lassen wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Als FSC®-zertifizierte Umweltdruckerei ist unsere Medienproduktion garantiert nachhaltig.

Zum Download finden Sie hier passende Layoutvorlagen.

Ökologische Nachhaltigkeit

  • Klimaneutraler Druckprozess
  • FSC®- und Recyclingpapiere, Rohstoffe aus verantwortungsvollen Quellen
  • Biodruckfarben auf Baumharz- Pflanzenölbasis, frei von Mineralöl, ISO 2846-1 und EN 71/3
  • Kasein- und Gelatinefreie Klebstoffe -Vegan-
  • Strom aus erneuerbaren Energien

Produkte

Briefbogen, Visitenkarten, Broschüren, Folder, Nachhaltigkeitsbereichte, Plakate, Briefhüllen, Mailings, Blocks, Postkarten, Flyer.

www.print-pool.com

Generationswechsel bei MetaGer oder die Geschichte einer Suchmaschine

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Sicherlich kennen Sie diese Empfehlung auch: Jeder Text, der beim Leser ankommen soll, müsse mit einer GUTEN Nachricht beginnen. Trotzdem mache ich es nun mal umgekehrt. Denn schon immer … habe ich den Tag gehasst, an dem ich in einem Alter oberhalb der 70 Lebensjahre diesen Text, den Sie gerade lesen, schreibe. Das war die schlechte Nachricht. Nun aber kommt die gute: ich habe bemerkt, dass dieser Tag des Generationswechsels gekommen ist. Egal, von welcher Seite er betrachtet wird: irgendwann kommt dieser Tag. Selbst dann, wenn man es nicht bemerkt, was auch nicht selten ist, aber viel schlimmer wäre.

Mittlerweile ist es mehr als 25 Jahren her, dass ich – damals noch als halbwegs junger Mann im Rechenzentrum der Uni Hannover – anfing, mich um das Internet und die Suchmaschinen zu kümmern. Bevor ich mich verabschiede, möchte ich, wenn Sie mögen, zusammen mit Ihnen nochmal in diese Vergangenheit eintauchen. Denn um die Zukunft einschätzen zu können, muss man erstmal die Vergangenheit kennen.

Das Internet war damals noch brandneu in Deutschland, und mir war sofort klar, welches gewaltige Potenzial sich damit öffnet. Auch wenn die meisten Menschen, auch die Fachleute in der IT, dies zu der Zeit noch kaum wahrhaben wollten oder konnten. Eine meiner ersten Taten war es, eine Liste aufzuschreiben, wie man an diesem neuen Netz teilnehmen kann. Daraus entstand die „FAQ: Internet-Zugaenge in Deutschland“; spätere Exemplare davon finden sich noch immer im Netz (z.B. unter http://www.faqs.org/faqs/de-inet-zugang/).

Geschichte/n des Internet

Nie werde ich in diesem Zusammenhang meinen Anruf bei der Firma IBM in ihrer damaligen Filiale in Hannover vergessen. Ich wollte IBM in meine Liste der Firmen, die Internet-Anschluss anbieten, aufnehmen. Also fragte ich telefonisch an, ob und wie bei IBM ein Zugang zum Internet erhältlich sei. Die Antwort werde ich ebenfalls nie vergessen: „Internet, was soll das denn sein?? Davon haben wir hier noch nie gehört.“ Das war sicherlich einer der größten Fehler von IBM – folgerichtig kreiste Jahre später kurzzeitig sowas wie ein „Pleitegeier“ über dem Dach dieser Weltfirma. Wie auch immer: IBM erholte sich davon und ich von meinem Schock über diese Antwort ebenfalls.

Dann kam die Sache mit den Suchmaschinen. Als das Internet in Deutschland um das Jahr 1995 noch ziemlich neu war, gab es bereits eine (damals) „große“ Suchmaschine: die Älteren unter den Lesern dieses Aufsatzes werden sich an den Namen „Altavista“ erinnern. Es war die erste Suchmaschine, welche ernsthaft versuchte, die gesamten Texte des damaligen Internets zu verschlagworten und über Datenbankabfragen für alle Menschen zugänglich zu machen. Für diese Vorgehensweise wurde das Wort „Suchmaschine“ geprägt. Ein gewaltiges Unterfangen war es damals! Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Vortrag im Jahre 1995 zum ersten deutschen „Multimedia-Kongress“ in Heidelberg: ein Mitarbeiter von Altavista verkündete stolz, dass diese Suchmaschine die damals unfassbare Menge von 30 Millionen Webseiten indexiert hat!

Altavista wurde betrieben von der Firma Hewlett-Packard/HP in Palo Alto, Kalifornien, und galt als „Flagschiff“ des Internets. Daneben sprossen viele kleine und kleinste Suchmaschinen und -maschinchen: Hotbot, Kolibri und Excite – vielleicht erinnert sich der eine oder die andere an solche und ähnliche Namen; wie wäre es z.B. angefangen bei „A“ mit Abacho, Aladin oder bis zum „W“ und dem „World Wide Web Wanderer“? Kennt diese Namen heute noch jemand?

Die Sache mit den Suchmaschinen

Mir fiel damals vor allem auf, dass es in Deutschland praktisch kaum etwas gab, was mit den US-Entwicklungen mithalten konnte. Nach zwei Jahren Erziehungsurlaub war ich im Frühjahr 1995 gerade zurück ins Rechenzentrum der Uni Hannover gekommen. In der Zeit des Erziehungsurlaubs hatte ich, neben etlichen Aufsätzen in den Computerzeitschriften des Heise Verlags, vor allem in der iX, auch ein Buch im Addison-Wesley Verlag veröffentlicht: „Internet: kurz und fündig“. Das Wörtchen „fündig“ deutet schon eine inhaltliche Nähe zum „Suchen und Finden“ an. Die erste Auflage dieses Buches durfte ich mit dem Einverständnis des Verlags auch ins Internet stellen; dort steht es noch heute unter der Adresse: https://metager.de/klassik/buecher/inet/all-inet.html.

In dem Buch hatte ich, zusammen mit dem US-Amerikaner Scott Yanoff, eine Liste von Internet-Adressen verarbeitet, die das Ziel hatte, die Inhalte des damaligen Netzes alphabetisch geordnet und komplett zu erfassen. Diese Liste nannte sich die „Updated Internet Services List“. Das reichte von „A“ wie „Agricultural Info“ bis „W“ wie „world-wide-web“, was es damals noch kaum gab. Es war eine Art allererste Such“maschine“. Aber sie war noch komplett zusammengestellt von einem _Menschen_, dem US Amerikaner Scott Yanoff, anstatt von einer Maschine.

Als ich also voller Tatendrang 1995 zurück ins Rechenzentrum der Uni Hannover kam, fragte mich mein damaliger Chef, ob ich mich der gerade neu aufkommenden Webserver in der Uni annehmen wolle. Ich hatte noch keine Ahnung, wie ein Webserver funktioniert, – nahm das Angebot aber gern an. Einer der ersten Server unter meinen Fittichen wurde der zentrale Webserver der Uni Hannover: www.uni-hannover.de. In der Uni gab es damals insgesamt ungefähr 10 weitere Webserver von universitären Einrichtungen; das waren vornehmlich die Informatik- und technischen Institute. Auf jedem dieser Server gab es interessante Seiten zu entdecken, aber mir fiel auf: es gab keine Möglichkeit auf schnelle und einfache Art in ALLEN Servern etwas zu suchen. Viele Webserver hatten zwar für die Suche bereits eine Texteingabebox, mit der dann auf genau diesem Server gesucht werden konnte; aber das musste dann 10 mal geschehen, wenn man in der Uni Hannover etwas finden wollte. Dieses „Inhalte händisch zusammenzustellen“, wäre eine endlose und unmöglich zu leistende Sysiphus-Arbeit gewesen.

Also fragte ich im damaligen Usenet/News (ein heute den meisten unbekannter Teil des Netzes, eine Art „dezentrales Facebook“), ob es dafür eine Software gäbe, mit der über viele Webserver gleichzeitig gesucht werden könne. Die Antwort kam von einem studentischen Hilfsassisten aus Konstanz am Bodensee: ja, diese Software gibt es, und sie heißt treffenderweise „Harvest“, weil sie die Inhalte eines oder mehrerer Webserver erfasst, und über eine abfragbare Datenbank zugänglich macht. Sie ermöglicht damit die „Ernte“ (engl. „harvest“) der Server-Texte. Mit diesem meinem neuen Wissen ging dann in der Uni Hannover die wahrscheinlich erste deutsche Uni-komplett-Suchmaschine im Verlaufe des Jahres 1995 in Betrieb.

Daneben gab es, wie oben beschrieben, im damals jungen Internet bereits zahlreiche weiterer Suchmaschinen (Google gab es noch nicht). Ein Jahr später, 1996, fiel mir auf, dass es das gleiche Problem wie mit den Webseiten von Webservern, auch mit den Suchmaschinen des Internet gibt: um etwas zu finden musste man viele nacheinander abfragen. Bei einem Mittagessen mit einem Ingenieur auf der Cebit 1996 vertieften wir dieses Thema: es müsse doch möglich sein, diese vielen Suchmaschinen unter einem Dach zusammenzufassen! Ich hatte auch ziemlich bald eine Idee, wie das technisch umsetzbar wäre … ließ dann Cebit CeBIT sein, fuhr nach dem Mittagessen nach Hause, und programmierte den ersten einfachen Prototypen, der die damals vorhandenen Suchmaschinen des Internet abfragte, und deren Ergebnisse zusammenfasste. Ich fand dann heraus, dass so etwas „Meta-Suchmaschine“ genannt wird („meta“= griechisch „über“), da es sich um eine „über“-geordnete Suchmaschine handelt. Das war die Geburtsstunde von MetaGer (die Einzelheiten dieser Geschichte können Sie in einem anderen Text nachlesen: https://blog.suma-ev.de/node/207).

Für kurze Zeit dachte ich tatsächlich, wir in der Uni Hannover hätten eine neue Art von Suchmaschine erfunden. Bis wir bemerkten, dass die Kollegen in den USA, in der University of Washington, uns ca. einen Monat voraus gewesen waren, und einen von ihnen so genannten „MetaCrawler“ erfunden hatten, der sehr ähnlich funktionierte. Wir fokussierten uns daher auf den deutschsprachigen Teil des Internets; daher auch der Name MetaGER (für „GERmanien“ oder germanisch: GER = Speer, der das im „Heuhaufen gesuchte herausspießt“).

MetaGer bekommt eine neue Heimat

Oben hatte ich kurz von „meinem Buch“ erzählt („Internet: kurz und fündig“). Um das Jahr 2000 machte sich in Deutschland ein anderer Autor (Helmut Neumann) an ein ganz anderes Buch: „Das Lexikon der Internetpioniere“. Da meine Internet-Zugangs-FAQ schon recht bekannt und MetaGer die ersten Schritte zur Bekanntheit bereits erfolgreich gegangen war, fragte der Autor Helmut Neumann auch bei mir an. So bin ich seitdem mit einem Kapitel in diesem Buch vertreten. In dem Buch finden sich viele bekannte und berühmte Namen aus der Gründerzeit des Internet und ihre persönlichen Geschichten in Kurzform. Ich hatte die Ehre und die Freude viele davon auf Kongressen, bei Vorträgen oder auf Reisen in das „Mutterland des Internet“, die USA, persönlich kennenzulernen.

Nichtsdestotrotz wurde ich jedes Jahr um genau ein Jahr älter … und als davon 65 erreicht waren, stand meine Pensionierung an. Damit war die Frage akut „wie geht es weiter mit MetaGer?“ Im Jahre 2004 hatte ich mit Mitstreitern, vor allem aus der Uni Hannover „in weiser Voraussicht“, wie ich heute sage, einen Suchmaschinen-Verein gegründet: den „SUMA-EV – Verein für freien Wissenszugang“. Da in der Uni Hannover damals kein Interesse an MetaGer bestand, konnte ich es mitnehmen und unter dem Dach dieses gemeinnützigen Vereins weiter betreiben. Für den SUMA-EV mieteten wir im Zentrum von Hannover Büroräume an, und MetaGer wurde fortan von dort weiter entwickelt, betrieben und gemanaged. Da wir mit der Werbung auf MetaGer auch etwas Geld verdienten, konnten wir uns auf die Suche machen, um Mitarbeiter, vor allem studentische, einzustellen; ich kannte diese Vorgehensweise aus der Uni. Glücklicherweise gelang das und noch vieles andere mehr: Dass es MetaGer weiterhin gibt, verdanken wir nur dem Glück, dass wir so hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter gefunden haben und einstellen konnten!

MetaGer war damit aus der Uni Hannover „outgesourced“, und wurde ab dem 1.10.2012 in den Büroräumen des SUMA-EV in der Röselerstraße 5 im Zentrum von Hannover betrieben. Von da an ging es wieder steil bergauf mit MetaGer. Als „Antriebskraft“ kam der „Snowden-Effekt“ dazu; jüngere Leser dieses Aufsatzes, denen der Name „Snowden“ kein Begriff mehr ist, finden die Einzelheiten auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Snowden. Wir hatten Datenschutz und Privatsphäre schon immer ganz oben auf unserer Werteskala und mit MetaGer nun das Instrument, um das alles auch in der Praxis des Netzes umzusetzen.

In dieser Zeit bekam ich auch eine Anfrage eines Wikipedia-Autors, ob ich etwas dagegen hätte, wenn er über mich einen Wikipedia-Eintrag schreibt. Ich hatte natürlich nichts dagegen, und seitdem gibt es https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sander-Beuermann

Sport ist gesund, oder?

Mittlerweile war ich deutlich älter geworden, was mir zwar nicht gefiel, aber im Leben nun mal so geschieht. Mit Ende 20 hatte ich begonnen, regelmäßig Sport zu machen. Der Grund lag zunächst nur darin, um im Urlaub in mein weiteres Hobby, den Tauchsport, immer sofort ohne Verzögerung und mit voller Kraft eintauchen zu können. Im Laufe der Jahre fiel mir auf, dass dieser Sport nicht nur gut zum Tauchen ist, sondern generell das Lebensgefühl zum Positiven wendet und meine Lebensqualität wesentlich bereichert.

Oberhalb meines dann fortgeschrittenen Lebensalters von 65 Jahren fiel mir sodann auf, dass mir „mein Sport“ zunehmend schwerer fiel. Als ich mit Ende 20 damit begann, war ich kaum in der Lage, 5 Liegestütze durchzuhalten. Daraus habe ich mich dann im Laufe der Jahre auf 120 „hochgearbeitet“. Dass das nun nicht mehr gehen sollte, wollte mir partout nicht einleuchten; also erhöhte ich meine Liegestütz-Pensum auf 220. Das war zunächst auch kein Problem. Aber als ich die 70 erreicht hatte, fiel es mir immer schwerer. Dann sinnvollerweise einfach weniger zu machen, kam für mich in meinem Jugendwahn nicht infrage.

Das ging bis zu einem Tag, den ich nun nie vergessen werde: am 7.11.2017 bemerkte ich, dass etwas in meinem Kopf passiert war; ich blieb nach dem 220-ten Liegestütz einfach auf dem Boden liegen, und schaffte es mit keiner Macht der Welt, wieder hochzukommen. In meinem Kopf war ein Blutgefäß geplatzt; ich hatte eine Hirnblutung bekommen, deren Wirkung einem Schlaganfall gleicht. Der Rest ist die fürchterliche „medizinische Routine“: Notarzt, Krankenwagen, Monate in verschiedenen Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen. Ohne die stete Hilfe meiner Frau, die mich in den medizinischen Einrichtungen begleitete, hätte ich dies alles nur als dauerhaft Behinderter und im Rollstuhl überlebt. In dieser Zeit konnte ich zeitweise nicht sprechen, auch dem Krankenhauspersonal nichts mitteilen: Wenn dann meine Frau nicht dabei gewesen wäre, hätte auch die ganze Kunst der Medizin nichts genutzt.

Das genannte Datum – den 7.11. – werde ich auch aus zwei weiteren Gründen nie vergessen: es ist mein umgekehrtes Geburtsdatum (=11.7.) und es ist der Todestag meiner Mutter. Ob das nun einfach Zufall und eine „Laune der Natur“ ist, oder ob ein tieferer Sinn dahinter steht, kann und will ich nicht beurteilen. Man könnte spekulieren, was eine „Umkehrung der Geburt“ bedeutet, aber als Ingenieur bleibe ich erstmal bei den Fakten.

Trotz aller Kunst der Medizin habe ich auch jetzt immer noch starke Einschränkungen. Das geht von mangelnder Konzentrationsfähigkeit über Sprechstörungen bis hin zu Gleichgewichtsproblemen. Daher ist es nicht sinnvoll, dass ich weiterhin in leitender Funktion für SUMA-EV und MetaGer aktiv bin – das können Jüngere nun besser. Ich habe daher die Verantwortung und das Amt als Vorstand und Geschäftsführer des SUMA-EV ab dem 1. Februar 2019 an Jüngere abgegeben, denen ich überaus „glückliche Hände“ wünsche!

Wie es weiter geht

Für einen erweiterten perspektivischen Blick in die Zukunft der Suchmaschinen ist es heute noch nicht der richtige Tag – das sind zu viele Fragen auf einmal. Zuerst mal ist MetaGer sowas wie mein Lebenswerk. Es gibt sie länger im Netz als Google, und sie hat Dutzende von anderen Suchmaschinen überlebt. Oder erinnern Sie sich etwa noch an die teilweise skurrilen Namen am Schluß des ersten Kapitels dieses Textes, der „Geschichte des Internet“?

Hinter MetaGer stehen die Menschen, die sie betreiben und weiter entwickeln. Es geht um mehr, als um’s Geldverdienen. Es geht um die Ideale der Demokratie und des frühen Internet: Information und Wissen müssen frei und für alle Menschen verfügbar sein! Nur dann kann sich eine Gesellschaft positiv entwickeln. Das Internet darf nicht als „Maschine zum Gelddrucken“ verkommen. Sondern es soll den Menschen ermöglichen, die Ideale von Demokratie und Freiheit auch digital zu leben. Weder staatliche Überwachung, noch Großkonzerne dürfen die Menschen darin gängeln oder überwachen. Die MetaGer-Software haben wir daher in den letzten Jahren konsequent zu überwachungsfreier Open-Source entwickelt. Denn nur Software, die von jedem nachprüfbar ist, kann die Ansprüche an Überwachungsfreiheit wirklich erfüllen. Die pure Behauptung eines Betreibers, „dass er sowas nicht tue“, ist ganz nett, vielleicht sogar wahr, aber inhaltsleer.

Ergebnisse einer Suchmaschine sollten unabhängig von kommerziellen Interesssen sein. Anders als bei allen anderen mir bekannten Suchmaschinen ist der Trägerverein von MetaGer, der SUMA-EV, ein eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein. Wäre die Trägerorganisation hingegen ein normales, gewinnorientiertes Unternehmen, dann wäre das primäre Interesse dieser Suchmaschine immer der Profit.

Die Voraussetzungen für eine digitale Zukunft mit MetaGer sind somit bestens: hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter und Mitstreiter, die unsere gemeinsamen Ideale tragen, weiterentwickeln und in Technik umsetzen. Als Voraussetzung dazu konnten wir in den vergangenen Jahren eine solide Finanzierungsbasis schaffen und festigen. Meine Bitte und mein Appell zum Schluss richtet sich an alle Menschen, die diesen Text zum „Generationswechsel bei MetaGer“ lesen: bitte setzen Sie sich auch in der digitalen Zukunft stets für diese Werte ein: freier Wissenszugang, Privatsphäre und Schutz der Menschen vor Datenkraken JEDER Art!

Dr. Wolfgang Sander-Beuermann – SUMA-EV, Verein für freien Wissenszugang
https://suma-ev.de
https://metager.de

 

Buchvorstellung: Gicht – ich helfe mir selbst – Dr. Andrea Flemmer

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Die erfolgreiche Reihe geht weiter: Alles über Gicht!
Die bekannte Ratgeberautorin Dr. Andrea Flemmer hat diesmal die besten Gicht-Therapiemaßnahmen aus der konventionellen und der alternativen Medizin zusammengetragen: Die Leser erfahren, wie sie nach der Linderung der akuten Schmerzen ihre Harnsäurewerte ins Lot bringen, wie sie am besten Übergewicht abbauen und warum Bewegung so wichtig ist. Dazu gibt es viele Tipps, welche Hausmittel und Heilkräuter bei Gicht helfen können und Sie erfahren, welche die neuesten Erkenntnisse zu Gicht sind. Wer die Ratschläge dieses Buches umsetzt, hat eine sehr gute Chance, dass die Gicht verschwindet, seine gesamte Konstitution sich verbessert und seine Lebensqualität wieder so wird, als wäre er nie von Gicht betroffen gewesen.

Ich helfe mir selbst - Gicht

Aus dem Inhalt:
•  Gicht: Das sollten Sie wissen
•  So wird Gicht diagnostiziert
•  Selbsthilfe bei Gicht
•  Purinarme Ernährung in der Praxis
•  Fruchtzucker fördert Gicht
•  Fleisch ohne Reue genießen
•  Ein gesundes Gewicht ohne Gichtanfälle
•  Die richtige Sportart finden
•  Bewegung im Alltag
•  Heilpflanzen zur inneren Anwendung
•  Akupunktur und Blutegeltherapie

Die Autorin
Dr. Andrea Flemmer ist Diplom-Biologin und Ernährungswissenschaftlerin und lebt in Taufkirchen in Bayern. Die Autorin hat zahlreiche Ratgeber zu den Themen Medizin, alternative Therapien und Ernährung veröffentlicht. Ihre Bücher wurden von Fernsehauftritten im ARD, ZDF, MDR, Bayerischen Fernsehen und bei TV München begleitet. Ihr besonderes Interesse gilt natürlichen Behandlungsmethoden, regelmäßig schreibt sie für verschiedene Gesundheitszeitschriften wie dem Kneipp-Journal.

128 Seiten, ca. 40 Abbildungen
15,5 x 21,0 cm, Softcover
ISBN 978-3-86910-076-0
EUR 19,99 [D] * EUR 20,60 [A]
Dieses Buch ist auch als E-Book erhältlich.

https://www.humboldt.de/product/9783869100760/ich-helfe-mir-selbst-gicht