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AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE · Aromatherapie von Pflanzen für Pflanzen

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Der Biologe und Begründer der Heilkräuter-Essenz-Therapie Dr. Dietrich Gümbel / Gunsbach – Elsass hatte im Laufe seiner Forschungen zur Aromatherapie (Anwendung und Behandlung mit pflanzlich-ätherischen Ölen = Aromen) einen einleuchtenden universellen Schlüssel für die Anwendung dieser Essenzen für den Menschen gefunden, deren Ergebnisse er dann in seinem Buch „Wie neugeboren mit Heilpflanzen-Essenzen“ publizierte und damit ein neues Kapitel der Aromatherapie eröffnete.

Als Biologe beschäftigte ihn aber auch die ökologische Bedeutung der Aromen der einheimischen Heilkräuter für ihren Lebensraum und für die gesamte Lebensgemeinschaft mit anderen Pflanzen und Tieren.

Er konstatierte: das was seit Jahrtausenden an Heilpflanzen, Küchenkräutern und Pflanzenauszügen den Menschen zur Erhaltung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens half, müsste doch auch den Pflanzen selbst helfen, wenn sie damit in Berührung kamen. So begann er mit ersten Versuchen hochverdünnte Mischungen von biologisch angebauten pflanzlich-ätherischen Ölen mit ausgewählten Sorten auf Feldfrüchte, Obst, Wein und Gartenkulturen regelmäßig auszubringen und wissenschaftlich testen zu lassen. Das Ergebnis zeitigte eine Stärkung aller Pflanzenfunktionen und Entwicklungsförderung im Sinne einer Aromatherapie von Pflanzen für Pflanzen.

Das schweizerische unabhängige Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL http://www.fibl.org/ zur Erforschung von Anwendungen und Methoden im biologischen Anbau und Landbau hat die Präparate der AROMATISCHEPFLANZEN-PFEGE DR.GÜMBEL in 2018 als Pflanzenstärkungsmittel auf organischer Basis anerkannt und gelistet. Diese sind gleichermaßen anwendbar durch die Organisationen DEMETER, ECOVIN, NATURLAND und GÄA.

Diese revolutionäre ökologische Anwendung ist sowohl für Hobby-Gärtner (Haus & Garten) als besonders für den professionellen Gartenbau und die Landwirtschaft (Obst-, Wein-, Gemüsebau und Baumschulen) anwendbar.

Ein besonderes Augenmerk gehört der Stärkung der Bienen, die durch den aromatischen Geruch zur Blütenbestäubung angezogen werden, wobei auch die Bienen selbst eine Stärkung ihrer Vitalität durch diese Aromen erfahren und sogar damit in ihren Stöcken behandelt werden können.

Zudem wurden diese Präparate vormals vom Minister für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft mit der Großen Goldenen Medaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena:

„Wenn man die Sprache der Pflanzen hören könnte, dann wäre es laut im Wald, er wäre erfüllt vom Brummeln, Schwatzen und Schreien der Bäume und Kräuter.
Doch wir können ihre Stimmen nicht hören, ihre Sprache besteht nicht aus Worten, sondern aus Düften. Sie zu verstehen haben sich die Forscher vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena zum Ziel gesetzt…“

Die Präparate der AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE, also die Düfte von Früchten, Blüten, Blättern und Wurzeln sind in der „BLÜTEN-, BLATT- und WURZEL-PFLEGE“ in erprobter Mischung enthalten und ganz einfach anzuwenden: Es müssen alle drei Präparate-Konzentrate mit der 1000-fachen Menge von Trinkwasser verdünnt werden.

BLÜTENPFLEGE

Zur Stärkung der Blütenfunktion im Gemüse-, Obst- und Weinbau, Ackerbau und Zierpflanzen

BLATTPFLEGE

Zur Stärkung der Blattfunktion im Gemüse-, Obst- und Weinbau, Ackerbau und Zierpflanzen

WURZELPFLEGE

Zur Stärkung der Wurzelfunktion im Gemüse-, Obst- und Weinbau, Ackerbau und Zierpflanzen

Bei blühenden und fruchtenden Pflanzen kann man die BLATTPFLEGE mit der BLÜTEN-PFLEGE im Verhältnis von 50: 50 mischen und zusammen ausbringen.

Die wohlduftende Ausbringung der Sprühlösungen ist angenehm und belebend für Mensch und Tier. Die Wurzelpflege wird um die Pflanze auf den Boden gegossen oder bei Pflanzungen in das Pflanzloch gegeben.
Die AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE (siehe gleichnamiges Buch unter Literatur-Empfehlung) stärkt die Vitalität der Pflanzen gegen schädigende Umwelteinflüsse und Stress, fördert deren Lebenskräfte, macht leuchtende Farben in Blättern, Blüten und Früchten und erhöht die typische pflanzeneigene Aromabildung, was bei Gemüse und Obst ein wichtiges Qualitätskriterium ist.

Die drei Präparate der AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE:

  • bestehen aus Wasser und Aromen. Diese belasten nicht die Umwelt mit irgendwelchen Rückständen im Grundwasser oder im Boden sondern beleben deren Mikro-Flora und -Fauna.
  • fördern das Prinzip, dass vorbeugen allemal besser ist als heilen und fördern die Funktion der Pflanzenorgane und dadurch deren Abwehrkräfte gegen Krankheiten und Schädlinge.
  • riechen gut, können sinnlich erlebt werden und wirken wohltuend auf alle Lebewesen, die mit ihnen in Kontakt kommen.
  • und letztlich sind sie eine angenehme und wohlduftende Verbindung zwischen Mensch, Pflanze und tierische Lebewesen.
  • ziehen bestäubende Insekten an, die wiederum als Futter für bedrohte Vogelarten dienen.

Die Präparate sind seit Jahren erfolgreich im Einsatz in Österreich im Bio-Blumen-Gartenbau /Tirol, in Frankreich im Obst-, Wein- und Gemüsebau, in Deutschland und in Brasilien mithilfe eines brasilianischen Buches von Dr. Gümbel.

Literatur-Empfehlung:

Weitere Informationen und Bezugsquelle für diese Präparate und Literatur:

Dr. Dietrich Gümbel, COSMO-THERAPIE DR.GÜMBEL / COSMOMUSIC / AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE 10, rue A.Schweitzer, F-68140 Gunsbach/Alsace/France,
Tel: 0033-38977-0724, dr.guembel@sinnenwohl.de
https://sinnenwohl.de/aromatische-pflanzenpflege
In unserem Flyer finden Sie die Workshops, Seminare und Beratungen bei uns in Gunsbach, http://sinnenwohl.de/wp-content/uploads/2018/02/Sinnesschule-FlyerGunsbach2018.pdf

Natur – und Umweltschutz-Akademie NRW – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)

Das Bewusstsein für den Natur- und Umweltschutz in der Bevölkerung zu wecken und zu stärken sowie die in diesem Bereich Aktiven zu informieren und fortzubilden – das sind die Aufgaben der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Seit ihrer Einrichtung – 1985 zunächst als „Naturschutzzentrum NRW“ und 1997 zur NUA weiterentwickelt – kommt sie dieser Aufgabe mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Lehrgängen, Aktionstagen und Kampagnen sowie durch die Entwicklung und Bereitstellung von Informationsmaterialien nach.

Veranstaltungshinweise:

Lebendige Gewässer – Einsichten und Neues für die Praxis
vom 04. – 05. September 2019 in Stolberg
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BNEpraktisch: Kinderrechte
am 05. September 2019 in Recklinghausen
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Tiere PFLANZEN – Naturnahe Gärten für Insekten (und Menschen!)
Veranstaltung mit Markt der Möglichkeiten, Ideenmarkt und Pflanzenbörse am 14. September in Recklinghausen
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Kartoffel trifft Kurkuma – Interkulturelle Kompetenz trifft Umweltbildung II
Aufbaumodul am 18. September 2019 in Herten
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Die Verbindung von Aromen & Farben

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Im letzten Beitrag von grünvoll.de haben wir über Pflanzenaromen gesprochen, die einsetzbar sind in der Aromatherapie sind, aber nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Pflanzen selbst, vor allem für solche, die keine oder kaum ätherische Öle beinhalten, wie viele Schmuckpflanzen, Garten- und Feldfrüchte. Wir nannten diese Anwendung AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE oder, und das klingt noch viel verständlicher: „Aromatherapie von Pflanzen für Pflanzen“, um die Organfunktionen, Lebens- und Abwehrkräfte gegen Schädlinge und Krankheitserreger zu stärken, was uns seit Jahrzehnten im professionellen Gartenbau, Obstbau und Weinbau mit Erfolg gelingt.

Aber es gibt auch Bezüge zwischen Aromen (pflanzliche-ätherische Öle) und Farben. Sie kennen vielleicht die drei Duftgruppen in der Parfümerie. Die gibt es auch als drei Duftcharaktere in der Aromatherapie:

  • Die Kopfnote, die ganz hell und frisch riecht und sich schnell verflüchtigt wie z.B. Blütendüfte von Zitronen- oder Orangen, aber auch deren Fruchtschalenaromen, dann
  • Die Herznote, die den Hauptanteil des Bouquet’s mit integrierten Kopf- und der Basisnoten liefert und vom Gesamtcharakter mehr blumig bis krautig duftet. Aber auch die Essenzen von Rosmarin oder Melisse als Blattaromen gehören dazu.
  • Die Basisnote, mit ihren Holz- und Wurzel-Noten wie Sandelholz oder die Wurzeln des tropischen Vetiver-Grases.  Diese Aromen haben eine gewisse langanhaltende Schwere, manchmal mit erotischer Note. Sie erden das Parfum und halten die leichtflüchtigeren Aromen länger fest, weshalb man sie auch als Fixateure (= Festhalter) in Parfums einsetzt. Sie sind weniger schnell flüchtig und bleiben auf der Haut länger geruchlich wahrnehmbar.

Und es ist in der Tat so, dass in unserer Heilkräuter-Essenz-Behandlung die Aromen folgendermaßen wirken:

Die Blüten-, Frucht- u. Samenöle stimulieren mehr die Kopforgane, wie das Gehirn mit dem Zentralen Nervensystem und versetzen uns mehr in heitere und leichte Schwingungen. Sie wirken bewusstseinsmäßig aufhellend, nervlich entspannend oder auch konzentrationsfördernd, je nach dem Charakter der Essenz.

Die Blatt- und Sprossöle stimulieren mehr die Kreislauforgane und ihre gesunden Funktionen (Herz, Leber, Lunge, Milz und Nieren) und harmonisieren bestenfalls das Gemüt und den gesamten Blutkreislauf.

Und schließlich die Wurzel- und Holzöle wirken insgesamt vermehrt auf die gesunden Funktionen der Unterleibsorgane, der Verdauungsorgane mit dem Darmtrakt und dem Urogenitalsystem. Allgemein wirkt diese Gruppe von Essenzen erdend oder bisweilen auch erotisierend und stimulierend auf die Sexualorgane (Aphrodisiaka).

Korrespondierende Pflanzen-Essenzen zum Menschen
Korrespondierende Pflanzen-Essenzen zum Menschen

Wir beurteilen die geruchlichen Schwingungen der Basisnoten von Aromen als tief, dunkel, dumpf, und die oben genannten Blüten- bzw. Fruchtöle allgemein als geistig anregend hell und leicht. Die Herznoten liegen irgendwo dazwischen und können seelische Emotionen auslösen.

Es geht also um Schwingungen, die wir entweder mit der Nase oder aber auch mit den Augen wahrnehmen können, wofür wir beim Sehsinn einen physikalischen Nachweis zur Wahrnehmung von Farben haben, denn deren Schwingungen kann man in Wellenlängen in Nanometern (1 nm = 1 zehnmillionstel Zentimeter) messen und definieren. D.h. jede Farbe, jeder Farbton ist durch eine bestimmte Frequenz in Hertz (Hz = Schwingung pro sec) oder in Wellenlängen in nm definiert. Und dann kann man sehen, dass die roten Farben (rot, orange, gelb) geringere Schwingungsanzahlen bzw. größere Wellenlängen (die eben langsamer schwingen) haben als die blauen Farben (türkis, blau, violett) mit immer kürzer werdenden Wellenlängen (die eben schneller schwingen) bis hoch zum Violett.

Und diese Farbschwingungen stehen aufgrund ihrer Frequenz in Wirkungsbeziehungen zu den Körperabschnitten mit ihren inneren Organen des Menschen, wie aus der Abbildung unten erkennbar. Auch wir Menschen sind ja mit unserem Körper und ihren Organen eine „Schwingungstonleiter“, die im Unter-leib beginnt und sich über den Ober-Körper mit Herz als Zentrum der Seele bis zum Kopf aufsteigt, wo alle Wahrnehmungen der Sinnesorgane (Tastsinn, Geschmackssinn, Geruchssinn, Hörsinn, Sehsinn) durch das Gehirn bewusstseinmäßig zentriert sind.

Korrespondierende Farb-Schwingungen zu Pflanze und Mensch
Korrespondierende Farb-Schwingungen zu Pflanze und Mensch

Die kombinierte Anwendung von Essenzen und Farben, wie wir das in unserer HEILKRÄUTER-ESSENZ-THERAPIE machen, ist wirksamer als wenn wir nur eine dieser beiden Behandlungsarten zum Einsatz bringen. In Gewächshäusern kann man auch Farblicht mit Pflanzen-Aromen zur Wachstums- und Entwicklungsanregung auf Kulturen einsetzen, dessen Farbbestrahlung sich nach der Zielsetzung des Anbaues und dem Entwicklungsstand des betreffenden Pflanzenorgans richten.

Im nächsten Beitrag werden wir zu den Farben und Essenzen noch die Töne als weiteres Behandlungselement hinzunehmen und den Zusammenhang aller drei Behandlungsformen aufzeigen.

Die gesamte Thematik dieses und des vorigen Beitrags kann in Form eines Seminars oder Workshops im Elsass nähe Colmar für eine fachgerechte Anwendung mit Zertifikat vertieft werden.

Weitere Informationen und Bezugsquelle für diese Präparate und Literatur:
Dr. Dietrich Gümbel, COSMO-THERAPIE DR.GÜMBEL / COSMOMUSIC / AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE 10, rue A.Schweitzer, F-68140 Gunsbach/Alsace/France,
Tel: 0033-38977-0724, dr.guembel@sinnenwohl.de
https://sinnenwohl.de/aromatische-pflanzenpflege
In unserem Flyer finden Sie die Workshops, Seminare und Beratungen bei uns in Gunsbach, http://sinnenwohl.de/wp-content/uploads/2018/02/Sinnesschule-FlyerGunsbach2018.pdf

Weil der Sommer zu schön ist, um sich nicht wohl zu fühlen

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Gedanken und Tipps zum Wohlbefinden aus der Sicht des Osmopraktikers

Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten. Doch die meisten Menschen lieben den Sommer. Kein Wunder: Die Sonne aktiviert nicht nur die Pigmentbildung in der Haut, sie setzt im Körper auch die Produktion des Glückshormons Serotonin in Gang. Deshalb fühlt man sich im Sommer einfach gut … es sei denn, man hat zu viel Sonne abbekommen, das Falsche gegessen, nicht genügend Flüssigkeit zu sich genommen, wurde von Insekten gestochen oder … oder … oder.

Als Osmopraktikerin ist es meine Aufgabe, das aus der Balance geratene Wohlbefinden von Menschen wieder ins Gleichgewicht zurück zu bringen, daher kenne ich all diese großen und kleinen Probleme. Die Osmopraktik beruht auf der Anwendung intensiven Wissens über Charakter und Körper der Pflanzen in Verbindung mit dem Wissen über Charakter, Psyche und Körper des Menschen.

Wo und wie eine Pflanze wächst, verrät bereits sehr viel darüber, an welchen Stellen sie das körperliche oder geistige Wohlbefinden eines Menschen stärken kann. Nehmen wir einmal ein typisches Sommerbeispiel, passend zur Jahreszeit …

Sommer – die Sonne strahlt … so wie eine „Sonnenblume“, die mit ihren Blütenblättern all die Sonnenstrahlen auffängt für das eigentliche Zentrum der Blüte, für den Nektar. Jedes Blütenblatt liegt dicht neben dem anderen, ohne jedoch die anderen zu verdecken. Hier herrscht Ordnung! Jedes Blütenblatt hat seinen Platz und seine Aufgaben. Alle sind sie verbunden mit dem Zentrum. Dort ist die Schaltzentrale, alles fließt zusammen, alle Energien, jede Kraft aus dem Universum, die über Träger wie das Licht die Pflanze trifft. Obwohl die Sonne im Laufe des Tages wandert, werden ihre Strahlen aufgrund der Blütenstruktur immer wieder ein Blütenblatt berühren, das den Kontakt zur Mitte herstellt.

Manche Korbblütler drehen sich im Laufe des Tages sogar, sie folgen mit ihrem gesamten Stängel der Sonne, um alle Energien aufzunehmen und um nichts zu verpassen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass alle Korbblütler ähnliche Wirkungen oder ähnliche Ziele haben.

Jeder kennt die heimische Kamille. Wer hat sie nicht schon als Tee getrunken, um ein Unwohlsein wieder in den Griff zu bekommen?

Man kann auch sagen: Um die Mitte wieder zu finden, weil etwas aus dem Gleichgewicht geraten war. Etwas war vielleicht nicht verdaut worden und rief Schwindelgefühle und Bauchschmerzen hervor. Der Kopf tat weh, die Brust schmerzte, das Atmen fiel schwer. Die Augen flimmerten, man sah nur noch verschwommen, das Herz begann unruhig zu schlagen und erzeugte das Gefühl von Übelkeit oder Krankheit.

In solchen Fällen hilft Kamille als Tee:

Getrocknete Kamille aufbrühen mit kochendem Wasser, 8-10 Minuten ziehen lassen und in Schlucken trinken. 1- 3 Tassen am Tag sind meist schon ausreichend, um den Ausgleich für Körper und Seele wiederherzustellen.

Auch bei ungewohnter Kost in fremden Ländern, fremdem Klima, bei Angst vor Prüfungen, Magengrummeln, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen und während Reisen, zur Eingewöhnung hilft Kamille.

Gerade weil sie auch besonders geeignet ist zur Anwendung bei Kindern, ist Kamille ein wichtiges heimisches Kraut mit ordnender Wirkung. Selbst wenn es zu fiebrigen Schüben kommen sollte und nicht gleich ein Arzt zu finden ist, leistet Kamille als Tee, auch als Wickel oder rektal lauwarm gute Dienste.

Das Ätherische Öl der Kamille wird mittels Wasserdampfdestillation erzeugt. Kamille römisch (Anthemis nobilis) wird aus der Blüte gewonnen. Es ist in seiner Wirkung wie ein Konzentrat zu betrachten. Die Herstellung des kostbaren Öls aus den Öldrüsen ist ausgesprochen mühsam. Man braucht ca. 500kg Blütenköpfe, um einen Liter ätherisches Öl zu gewinnen. Aber um eine Bauchmassage durchführen zu können, genügen ein Tropfen ätherischen Öls und 10ml Pflanzenöl. Somit kann es sehr gut auf Reisen mitgenommen werden, ein kleines Fläschchen passt in jede Tasche und ist schnell zur Hand.

Kamille entspannt die Muskeln, stärkt die Nerven bei Erschöpfungszuständen und nimmt die Verkrampfung bei Menstruationsschmerzen.

Zu lange in der Sonne gelegen? – Kamille reguliert die Rötungen der Haut und nimmt den Juckreiz. Der Säure-Basen-Haushalt wird wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Auf der osmopraktisch-energetischen Ebene kommuniziert Kamille mit dem Unbewussten zum Thema Ordnung und mütterliche Schutzrollen.

Die Kamille mit der starken Farbe, hat ihren Schwerpunkt in der Fließkraft des Körpers. Bei Hautproblemen wie Akne oder Couperose (kleine geplatzte rote Äderchen, die sich im Gesicht auf der Nase oder auf den Wangen oft zeigen) oder bei Zahnfleischbluten, eingerissenem Nagelbett, Insektenstichen u.ä. empfehle ich die Anwendung von Kamille blau, Matricaria recutita. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Azulen ist sie tiefblau oder -grün. Auch hier benötigt man nur einen Tropfen pro 10ml Pflanzenöl. Eine Mundspülung ist schnell zubereitet: 3 Tropfen ätherisches Öl Kamille blau mit 5ml Weingeist mischen und mit 45ml Hydrolat von Salbei und Pfefferminze auffüllen.

Hydrolat gibt es von jeder Pflanze, von der eine Destillation hergestellt werden kann. Das heißt, man kann auch dann ein Hydrolat herstellen, wenn es kein ätherisches Öl gibt. Zum Beispiel aus Artischocken, Chicoree oder Jasmin.

Ein 100% naturreines Hydrolat ohne Zusätze (ohne Konservierung und ohne Weingeist) besteht nur aus dem filtrierten Wasser der Wasserdampfdestillation. Es wird mehrmals verwendet und ist daher auch mehrmals hoch erhitzt worden – ebenso ist es auch mehrmals filtriert worden.  Die Haltbarkeit liegt zwischen 6 – 48 Monaten.

Der Vorteil von Hydrolaten ist, dass man sie so, wie sie sind, sofort verwenden kann. Sie enthalten ca. noch 0,1 – 0,5% an ätherischem Öl. Es duftet wunderbar nach den Pflanzen, jedoch immer etwas anders als das ätherische Öl.

Das Hydrolat von der Kamille – egal von welcher Sorte – kann man als Tonic verwenden, als Mundspülung (ein Spritzer in ein Glas Wasser), als Gewürz, im Badewasser, Waschwasser, als After Shave, Raumspray, bei strapazierten Augen (mit Wattepad auf die Augen legen) und bei der Babypflege im Windelbereich  u.s.w.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Hydrolate nicht die Haut austrocknen. Sie alle reinigen die Haut und manche wirken sogar desinfizierend. Man sprüht sie sich zweimal auf die Haut – einmal um sich dann den Schmutz mit einem Wattepad abzureiben und zum zweiten Mal um sich das Hydrolat in die Haut einzuklopfen. So bekommt die Haut die nötige Feuchtigkeit und sieht gleich frisch und erholt aus.

Halten Sie also am besten immer ein wenig Kamille bereit. Dann können Ihnen auch die wenigen Schattenseiten des Sommers nichts anhaben.

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu

Waldgeschwätz – was sie schon immer sagen wollten…

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mit osmopraktischer Unterstützung

Es wird bunt in der Natur, wie der Jahreslauf es vorsieht. Doch mit dem Herbst ist noch nicht alles vorbei. Im Gegenteil, es scheint, dass er sich rüstet für ein letztes Abenteuer vor dem Winter: „Ich will doch noch einmal richtig toll was erleben und sehen, was andere tun….“

Die dritte Jahreszeit lässt die Farben spielen und eine Fröhlichkeit mit warmen Tönen übersät unsere Wälder. Alle Laubbäume prangen um die Wette. Sie wissen: Ihre letzten Stunden haben geschlagen, bald werden sie ihre empfindlichen Blätter loslassen und ihre Energien in den Stamm und Wurzeln zurückziehen.

Doch die Tannen, Fichten, Kiefern, Lärchen und Zypressen stehen unermüdlich im grünen Kleid. Ihr Kontakt zur Außenwelt sind nicht Blätter, sondern fest umschlossene Nadeln, die Wind und Wetter trotzen können. Nadelbäume symbolisieren nicht nur eine den Jahreszeiten widerstehende Macht – in ihnen verbirgt sich auch ein unglaublich schlüssiges und flexibles System, das mit vielen Umwelteinflüssen umzugehen weiß.

Herbstwald
Herbstwald

Außerdem besitzen sie eine Struktur zur Reizleitung, die ganz ähnlich unserem Nervensystem funktioniert. Damit können sie sich auch unsteten Temperatur und Klimawechseln anpassen. Damit nicht genug: Sie vermögen ebenfalls, ihre gesamte Bio-Chemie umzustellen und ein gasförmiges Hormon ausstoßen, wenn sie ihre Nachbarn warnen wollen.

Richtig, die Bäume haben ein Sozialverhalten! Sie reagieren als sensible Mitglieder komplexer Biosphären und ‚denken‘ dabei auch an ihren Nachbarn!

Sowie ein Angreifer in der Nähe registriert wird, schütten sie diesen Stoff aus und informieren die umliegenden Bäume. Sofort stellen diese daraufhin ebenso ihre Bio-Chemie um und werden „ungenießbar“ für den Angreifer. Auf diese Weise können ganze Baumregionen gerettet werden. Versuche, die dies belegen, hat man schon in verschiedenen Ländern erfolgreich durchgeführt.

Bäume sind geschickte Könner, wenn es um die Selbstversorgung bei Verletzungen geht, um Not und Schmerzen. Wenn ein Baum abgeschnitten wird, bildet sich sofort eine versiegelnde Schicht auf der offenen Stelle. Die Wunde wird unverzüglich versorgt, indem kurz danach das gelbe Harz heraustritt – das Zeichen, dass der Heilungsprozess beginnt. Biochemisch gesehen werden die Zellen dadurch gereinigt und desinfiziert und gleichzeitig wird die Wunde verschlossen. Aber das ist nicht alles. Dieser „Wundverband“ ist und bleibt luftdurchlässig; durch Stoffe, die die Regeneration und das Wachstum von Zellen bedingen, ist so die Grundlage für neue Triebe gelegt.

In unserem Ökosystem und besonders zwischen Bäumen beobachtet man, wie Pflanzen untereinander lebensnotwendige und lebenserhaltende Informationen austauschen. So weiß man inzwischen, dass sie z.B. in „Geschäftsbeziehungen“ mit Pilzen und Farnen stehen, indem sie mit ihnen in symbiotischem Miteinander wichtige Nährstoffe austauschen.

In einem Versuch mit jungen Fichten, die in einem Keller und damit ohne direkten Einfluss des Mondlichts gehalten wurden, stellten die überraschten Forscher fest, dass die Pflanzen trotzdem „wussten“, wann der Mond voll war: Zu dieser Zeit speicherten sie in ihren Stämmen Wasser, sie wurden dicker – und bei abnehmenden Mond wurden sie entsprechend dünner.

Bäume empfinden Schmerz und können sogar untereinander kommunizieren, wie jüngste Forschungen ergeben haben. Dieser Austausch ist zwar mit unseren Ohren nicht zu hören, aber mit Messgeräten sind die Schwingungen nachweisbar.

Pinus mugo - Latschenkieferblüte
Pinus mugo – Latschenkieferblüte

Alle Jahre wieder stehen wir bewundernd vor den nadeligen Bäumen und sind beeindruckt von ihrem endlos scheinenden Leben, während draußen der Rest der Natur unter einer Schneedecke liegt und in Leblosigkeit erstarrt scheint. Stolz stehen die Nadelbäume vor uns, strahlen, duften und geben uns Lebensfreude.

Selbst ohne bunte Kugeln oder Kerzen – sicherlich schmückt dies auch einen Baum – erfreut uns der Nadelbaum, gibt uns Halt und Stärke. Wenn wir im Wald spazieren gehen, erfasst uns das gleiche Gefühl: Freude, innere Sammlung und eine Ahnung sicherer Ordnung und Geradlinigkeit.

Unsere Wirbelsäule richtet sich auf, der Kopf und Nase rücken Richtung Himmel – wir atmen tief ein. Sauerstoffreiche Luft klärt und hilft bei Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und … Kommunikationsproblemen – Ein- und Ausatmen, Flüstern, Austauschen und Wispern.

Sie wissen schon ja schon: Darin haben Bäume auch viel mehr Erfahrung, als die meisten Menschen denken.

Was uns Menschen betrifft – „Kommunikationsprobleme“ heißt für uns u.a.: Schmerzen in Rachen, Hals und Bronchien, Schwellungen der Nasenschleimhaut, Nebenhöhlen. Hier können uns die Bäume helfen.

Das Ätherische Öl der Nadelbäume von Kiefern, Fichten und Zypressen hilft bei Infekten, verhindern ein Übergreifen von Erkältungskrankheiten, stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, löst den Schleim, entkrampft bei schwerem Husten, lindert Hustenreiz und stärkt bei Mutlosigkeit und Erschöpfung.

Ganzheitliche Osmopraktiker lernen in ihrer Ausbildung auch, die Bäume und Nadeln näher zu betrachten, denn anhand der Farben und Formen sowohl der Nadeln als auch des gesamten Baumes kann man ableiten, ob er für eine feine, sensible, reizlindernde und weiche Kommunikation steht oder für tiefgreifende Verstärkung. Die Länge der Nadeln, ihre Richtung wie auch die der Zweige und die natürliche Heimat des Baumes spielen in diesen Beobachtungen eine große Rolle.

Nadelöle sind ein Geheimtipp für die Sauna. Hier wird z.B. durch Föhre (Waldkiefer), Fichte oder Zirbelkiefer die Durchblutung gefördert und der gesamte Atmungsapparat gestärkt. Besonders angesprochen werden dabei Lunge und Bronchien.

Das Hydrolat der Nadelöle ist hervorragend für unreine und Mischhaut als Gesichts-Tonikum geeignet. Es reinigt die Poren auf sanfte Weise. Ein Sprühstoß anschließend auf das Gesicht aufgetragen und mit der Fingerspitze in die Haut eingeklopft unter einem Gesichtsöl hilft trockener Haut am Abend wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu kommen.

Es lohnt sich, eine ganze Literflasche Zirbelkiefer- oder Föhren-Hydrolat anzuschaffen, denn auch im heimischen Springbrunnen sorgt es für frische Luft in Räumen, in denen eine gepflegte Kommunikation stattfinden soll.

Wer auch eine Brise Selbstbewusst benötigt und eine Aussprache zur Klärung vor sich hat, ist mit einem 100% naturreinen ätherischen Öl oder Hydrolat von einem Baum mit Nadeln gut beraten.

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu

Mit CBD gegen den Jetlag kämpfen

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Der Jetlag ist die wohl bitterste Nebenwirkung, die ein Flug auf den Körper haben kann. Sowohl bei Geschäftsreisen als auch nach dem Urlaub schwingt er mit und macht den Einstieg in den Alltag schwer. Der Jetlag wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Neben der Zeitumstellung tragen das frühe Aufstehen, oft aber auch Flugängste dazu bei.

Mit CBD gegen den Jetlag kämpfen
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen gegen den Jetlag angekämpft werden kann. Eine davon ist CBD. Viele VIPs schwören auf den Einsatz verschiedener CBD-Produkte, um dem Jetlag Herr zu werden. Neben Ölen werden hier Cremes und Kapseln verwendet. Das Geheimnis der CBD-Produkte sind die enthaltenen Cannabinoide. Das Cannabidiol wird aus dem Nutzhanf gewonnen. In Deutschland sind die CBD-Produkte noch recht neu, da der Nutzhanf mit einem THC-Gehalt von maximal 0,2 Prozent erst seit März 2017 hierzulande angebaut werden darf. Nutzhanf wird vielseitig verwendet und findet in der Nahrungsergänzung und Kosmetikbranche Anwendung.

Produkte weisen unterschiedlichen CBD-Gehalt auf

In Deutschland sind CBD-Produkte und die Anwendung an sich noch relativ neu. Auch viele Apotheken wissen noch immer nicht, was genau sich dahinter verbirgt. Bei CBD handelt es sich neben THC um den mit Sicherheit bekanntesten Wirkstoff der Hanfpflanze. Er hat aber eine Besonderheit: Während THC eine psychoaktive Wirkung hat, ist diese bei CBD nicht vorhanden. Dadurch kann es auch bedenkenlos im Alltag verwendet werden. Die CBD-Produkte werden mit unterschiedlicher Dosierung angeboten.

Eines haben alle CBD-Produkte gemeinsam: Sie lassen sich sehr leicht anwenden. So reichen wenige Tropfen des Öles aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Das Öl wird unter die Zunge gegeben, sodass die Wirkstoffe vom Körper aufgenommen werden können. Kapseln können ähnlich wie Tabletten eingenommen werden. Bei allen CBD-Produkten gilt es die Anwendungsempfehlungen der Hersteller einzuhalten.

Welche Auswirkungen des Jetlags können gelindert werden?

Der Jetlag zeigt sich sehr häufig in Form von verschiedenen Schlafproblemen, zudem leiden die Betroffenen unter der eher schlechten Schlafqualität. Genau bei diesen Schlafproblemen setzt CBD an. Dabei kann es die Probleme lindern oder diese auch vollkommen beheben. Das Cannabinoid hat auf den Körper eine außerordentlich beruhigende Wirkung, ohne dabei aber zu sedieren. Es unterstützt insgesamt einen ruhigen und ebenso erholsamen Schlaf.

Während es nachts eine eher beruhigende Wirkung hat, fördert es am Tag eine gute Fitness und bekämpft hier beispielsweise die Müdigkeit. Längere Flugreisen können den Cortisolspiegel im Gehirn durcheinander wirbeln und hier deutliche Spuren hinterlassen. Das sich nicht mehr im Gleichgewicht befindende Cortisol sorgt wiederum für Angst und Reizbarkeit. Auch hier kann CBD zu einer konsequenten Linderung der Symptome beitragen. CBD unterstützt das Gehirn bei der Regulierung von Cortisol und anderen Stoffen. Dadurch wirken die Menschen insgesamt beruhigender und ausgeglichener.

Hilfe für die Verdauung

Häufig gerät durch die Flugreisen auch die Verdauung durcheinander, sodass hier unangenehme Störungen entstehen. CBD kann die Darmaktivitäten unterstützen und hat eine beruhigende Wirkung. So trägt es dazu bei, dass sich Verstopfungen lösen. Die positive Wirkung, die CBD auf den Verdauungstrakt hat, ist erst seit wenigen Jahren bekannt, konnte aber in Untersuchungen belegt werden, weshalb es heute als erfolgreiches Therapiemittel angesehen wird. Verdauungsprobleme nach einem Jetlag können somit also viel schneller behandelt werden als mit anderen Mitteln.

Für Geschäftsreisende ist zudem interessant, dass CBD eine positive Wirkung auf die kognitive Leistungsfähigkeit hat und hier unter anderem für eine bessere Wahrnehmung sorgt.

Jiaogulan – das Unsterblichkeitskraut aus der Provinz Guizhou

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Die traditionelle chinesische Medizin ist für die Verwendung der unzähligen Heilkräuter bekannt. Eines, das auch in Europa zusehends Anerkennung genießt, ist Jiaogulan. In Ost- und Südostasien ist die auch als Unsterblichkeitskraut bekannte Pflanze seit Jahren heimisch. Das Kürbisgewächs ist eine rankende Pflanze, die bei optimalem Wachstum bis zu acht Meter Länge erreichen kann.

Jiaogulan - das Unsterblichkeitskraut aus der Provinz Guizhou
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Chinesen schätzen die vielfältige Wirkung

Die Chinesen haben die vielfältige Wirkung des Jiaogulan schon vor Jahren schätzen gelernt. In Südchina werden vor allem die Blätter, entweder frisch oder getrocknet, verwendet. Aus diesen bereiten die Einheimischen einen speziellen Tee zu, der aufgrund seiner vielfältigen Wirkung sehr geschätzt wird. Lange zwar Jiaogulan ein wohlbehütetes Geheimnis der chinesischen Medizin. Erst 1991 wurde diese besondere Heilpflanze im Rahmen der Conference on Traditional Medicines näher vorgestellt, fand dabei aber sofort Anhänger.

Die Jiaogulan Pflanze ist eine sommergrüne Staude, die mehrjährig wächst und eben nicht nur in China heimisch ist, sondern auch in Korea und Japan wächst. Weiterhin ist sie in Indien heimisch. In Thailand und China wird Jiaogulan nun schon seit einiger Zeit kultiviert, wobei sie insbesondere in der Provinz Guizhou einen ganz besonderen Ruhm genießt. In Guizhou wird der Tee, der aus der Unsterblichkeitspflanze gebrüht wird, seit Langem getrunken. Hier leben heute überdurchschnittlich viele Menschen, die älter als 100 Jahre sind und dazu beigetragen haben, dass die Pflanze ihren Beinamen erhalten hat.

Die Verwendung als Arzneipflanze geht weit in die Vergangenheit zurück. Schon Quellen aus dem 15. Jahrhundert benennen Jiaogulan als Heilpflanze und halten die vielfältige Wirkung fest. In der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin, nimmt sie bis heute eine Schlüsselfunktion ein und wird sowohl in der Volksmedizin als auch als Nahrungspflanze geschätzt.

Markanter Geschmack kennzeichnet Jiaogulan

Die Jiaogulan Blätter werden heute vor allem für ihren markanten Geschmack geschätzt. So sind sie für ihre besonders süße Note bekannt. Deutlich wurde das noch einmal als in Japan nach einer Zuckeralternative gesucht wurde und ein natürliches Süßungsmittel ins Zentrum der Aufmerksamkeit rutschte. Bis heute hat sich Jiaogulan aufgrund seines intensiv süßen Geschmacks bewährt.

Der intensive Geschmack lenkte die Aufmerksamkeit in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Jiaogulan Pflanze, die von Wissenschaftlern intensiv untersucht wurde. Heute ist bekannt, dass die Jiaogulan Pflanze reich an Saponiden ist und zahlreiche Flavonoide enthält. Neben sehr bekannten finden sich auch einige weniger bekannte Flavonoide. Gemeinsam machen sie etwa 5 Prozent der Blätter aus.

Vielfältige Wirkung bekannt

Jiaogulan wirkt nach Erfahrungen, die in China und Japan gesammelt wurden, ähnlich wie ein Adaptogen. Es kann also vor allem bei Erkrankungen, die durch Stress ausgelöst wurden, durch eine wohltuende Wirkung überzeugen. Weiterhin wirkt es sich positiv auf den Stoffwechsel aus und ist für seine neuroprotektive Wirkung bekannt. Viele Wirkungsweisen von Jiaogulan wurden im Laufe der Zeit von Wissenschaftlern im Rahmen von Tierversuchen bestätigt.

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe hat es ähnlich wie Ginseng eine entgiftende und herzstärkende Wirkung. Weiterhin wirkt es sich ausgesprochen positiv auf die Durchblutung aus und kann die Bildung von weißen Blutkörperchen anregen. Jiaogulan senkt die Blutzucker- und Blutfettwerte, wodurch es einen wichtigen Beitrag zum individuellen Wohlbefinden leistet. Empfehlenswert ist der Tee der Jiaogulan Pflanze auch für Menschen, die einen zu hohen Blutdruck haben. Hier können die Blätter eine blutdrucksenkende Wirkung an den Tag legen.

Weihachten als Fest der Düfte … und danach gut ins Neue Jahr

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Tipps und Anregungen von der Osmopraktikerin Hanna Christiane Günther

Neben dem von Blüten und ihren Düften durchwirkten Frühling ist wohl keine andere
Zeit des Jahres so sehr mit Geruchserlebnisse verbunden wie die Weihnachtszeit.
Vanille, Orangen, Zimt gehören ebenso hierher wie die Gerüche des Glühweins mit
seinen Kräutern, die von Räuchermännchen und natürlich der Duft der Nadelbäume,
die entweder ganz oder in Teilen (Adventskränze) Einzug in die Häuser und
Wohnungen halten. Das „Fest der Liebe“ ist auch ein „Fest der Düfte“ – und, das ist
nicht neu, ein Fest des Konsums.
In Läden und Geschäften werden nicht nur weihnachtliche Lieder gespielt, um die
Kunden in die richtige Stimmung zu bringen. Vielerorts wird auch zur Raumbeduftung
gegriffen. Was in diesem Zusammenhang ebenso nach hinten losgehen kann, wie in
den eigenen vier Wänden. Warum, erklärt die Osmopraktikerin und Duftexpertin
Hanna Christiane Günther: „Ist man zu starken Duftreizen ausgesetzt, kann das
leicht in Verstimmungen enden. Es ist im Prinzip mit den Düften nicht anders als mit
Geräuschen. Wenn sie zu einer Überlastung der Sinne führen, entsteht Gereiztheit,
die sich zu Niedergeschlagenheit oder Aggression ausformen kann. Deshalb ist es
wichtig, Düfte mit Maß und mit Bedacht einzusetzen.“

Der Einfluss der Düfte und wie man ihn sich in der Osmopraktik zunutze macht

Was die Wirkung von Duftstoffen etwa von der lauter Geräusche unterscheidet, ist
ihre Wahrnehmungsweise. Während wir Lärm deutlich erkennen, werden uns viele
Duftwahrnehmungen nicht bewusst. „Sie wirken direkt auf das Unbewusste, also auf
unsere Gefühlswelt“, weiß die Osmopraktikerin. „Das ist der Grund, warum sie so
gern zur Verkaufsförderung an Weihnachten genutzt werden. Obwohl wir sie nicht
immer bemerken, wecken sie Erinnerungen in uns, positive Gefühle, Kindheitsbilder.
In einer solchen Stimmung greift man umso lieber zum Geldbeutel, um anderen oder
sich selbst eine Freude zu machen.“
Doch man kann den Einfluss der Düfte auf das Unbewusste nicht nur nutzen, um
Menschen zu manipulieren, sondern auch, um ihnen zu helfen. Das ist das Prinzip
der von H. Christiane Günther entwickelten Osmopraktik: Sie benutzt die individuelle
Duftwahrnehmung des Menschen, um die Ursachen von Defiziten in seinem
Wohlbefinden aufzuspüren und ihm dabei zu helfen, diese zu beseitigen und zur
persönlichen seelischen und körperlichen Balance zurückzufinden.

Wenn der Mensch an Weihnachten aus dem seelischen Gleichgewicht gerät

Gerade die Weihnachtszeit bringt für viele Menschen auch Belastungen mit sich, die
das Wohlbefinden beeinträchtigen. Wer etwa dauerhaft unter starkem Stress
arbeitet, der muss durch die Entspannung an den Feiertagen und im Urlaub zur
Jahreswende mit Problemen rechnen. Der durch die Reaktion auf das sonstige
Stressniveau veränderten Körperchemie fehlen die Stimuli, es kommt zu einer
Unterversorgung mit den sonst zur Stressbewältigung produzierten Stoffen und das
macht sich bemerkbar.
Abgesehen davon bringt die dunkle Jahreszeit ohnehin schon für viele Menschen
gewisse Anpassungsprobleme. Der Organismus ist darauf eingestellt, seine Leistung
während dieser Zeit des Jahres zu reduzieren, was allerdings in unseren modernen
Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften nicht möglich ist.
Da sind auch noch die oft hohen Erwartungen, die gerade zu Weihnachten an das
Zusammenleben in Partnerschaften und Familien gestellt werden, wodurch sich
schnell Enttäuschungen und Frustrationen ergeben. So wird aus einem Fest der
Empfindsamkeit mitunter ein Zusammentreffen der Empfindlichkeiten. Schließlich
sind da auch noch all jene, die die Weihnachtstage ungewollt allein verbringen und
sie daher als belastend empfinden.

Wie man welche Düfte für gute Stimmung einsetzen kann

Man kann solchen Begleiterscheinungen des Fests durchaus mit Düften begegnen,
so lange die Anwendung in Maßen und mit den richtigen Mitteln erfolgt, das heißt
mit 100%ig naturreinen ätherischen Ölen, die in Duftlampen erhitzt werden. Dabei
sollten diese, so empfiehlt die Osmopraktikerin, nicht mehr und nicht länger als zweibis
dreimal täglich für 20 Minuten bis zu einer halben Stunde genutzt werden; das
Mischungsverhältnis hierfür beträgt drei Tropfen reines ätherisches Öl auf 50ml
Wasser. Alle Erzeugnisse mit künstlichen Aromen (z.B. Duftkerzen) sind mit größter
Skepsis und Vorsicht zu betrachten.
„Wer sich und der Familie etwas Gutes tun will“, so Günther, „sollte zu einer
Duftmischung greifen, die den Bedürfnissen der Familie gerecht wird. „Angelika
bietet Schutz und Stärke, um nach vorweihnachtlichem Trubel wieder zur Ruhe zu
kommen, Lavendel klärt so Manches, was liegen geblieben ist. Wacholder lässt
einen partnerschaftliche Enttäuschung schneller verdauen, Jasmin und Blutorange
stärken die Persönlichkeit und Geranium und Rose lassen Gefühle sprechen,
während Chrysantheme und Kamille Spannungen zwischen Müttern aller
Generationen abbauen.“

Natürliche Düfte sind beliebt und tun gut

Natürlicher Weihnachtsduft in Wohnzimmer oder Küche lässt sich auch durch
Dekorationen mit Gewürzen wie Vanilleschoten, Sternanis und Zimtstangen
erreichen – oder eben durch Tannenbäume oder –zweige.
„Die Düfte von Weißtanne, Balsamtanne, Waldkiefer, Latschenkiefer, Fichtennadel
oder Zypresse kennen wir von Kindesbeinen an, weil sie Teil unserer Kultur sind.
Ätherische Tannenöle wirken sehr ausgleichend und harmonisierend.“
Auch beliebt und gut einzusetzen sind Fruchtöle, zum Beispiel aus Orangen,
Blutorangen, Grapefruit oder Clementinen. „Diese frisch-fruchtigen Düfte wirken
entspannend und stimmungserhellend auf die Psyche.“

Für einen guten Start ins Neue Jahr

Nach Weihnachten folgt der Übergang ins neue Jahr – traditionell eine Zeit der
Besinnung, der Rückschau und der guten Vorsätze …. zu denen auch bei vielen ein
gesünderes Leben gehört. Wer sich einer solchen Herausforderung stellen will, der
muss zunächst mit dem alten abschließen und seine negativen
„Hinterlassenschaften“ beseitigen. Auch das ist durchaus kein neuer Gedanke. Ganz
im Gegenteil. Die Tradition des Loslösen von „Schadstoffen“ und unangenehmen
„Geistern“ in dieser Zeit führt bis in das Mittelalter zurück. Schmerzlich empfundenen
Erinnerungen werden mit „Pauken und Trompeten“ zur Faschingszeit und damit zur
Fastenzeit beseitigt. So beginnt circa, ab Mariä Lichtmess die Reinigungszeit bis zum
Osterfest.

Mit natürlichen Mitteln entschlacken

In dieser Fastenzeit helfen Ätherische Öle und Tees besonders stark bei
abnehmendem Mond. Es ist darauf zu achten, dass hier natürlich auch keine extrem
neuen Schadstoffe hinzu genommen werden sollten, z.B. künstliche Duftstoffe,
synthetische Aromen, aromatisierte Tee’s, zu viel Fleisch, Fast Food u.s.w.
Wer sich etwas Gutes tun möchte in der Fastenzeit und keine Heilfastenkur machen
kann, kann hier ein Soft-Programm mit ätherischen Ölen durchführen: 2 x in der
Woche ein Bad mit Ätherischen Ölen aus Grapefruit, Wacholder, Fenchel, Orange,
Zeder, Kiefern, Lavendel, Geranium und Karottensamen – jeweils 3 Sorten mit
insgesamt 8 – 10 Tropfen vermischt in 80 – 100g Meersalz der als Emulgator und
Unterstützer für diesen Wirkvorgang. Für die innere Ausreinigung gelten bekannte
„Putzmittel“ wie Tees aus Brennnesseln, Malve, Labkraut, Bärentraube,
Birkenblätter, Erdbeerblätter und auch Grüner Hafer unterstützt die
Fließeigenschaften.
Viele gute Vorsätze für das kommende Jahr, viele gute Gedanken und ein neuer
Wind, der Spaziergang an frischer Luft – der Beginn und die Chance für einen
gesunden Geist in einem gesunden Körper – all dies vereinen ätherische Öle in ihrer
Wirkungsweise: auf den Körper aufgetragen berühren sie auch unsere Seele und
lassen uns manche Dinge mit einer guten Anleitung bald positiver und strukturierter
und kraftvoller erscheinen.

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu

Die schönen und die stressigen Seiten des Frühlings

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Der Frühling duftet und wie sicherlich viele andere Menschen auch liebe ich es, sein Erwachen zu spüren. Die Sonne kehrt zurück und mit ihr Licht und Wärme. Das macht nicht nur wach und munter, es inspiriert, es erzeugt ein positives Gefühl der Spannung. Man möchte hinaus, möchte laufen, Sonne tanken. Das ist die Zeit für einen Neubeginn, vieles scheint plötzlich möglich, wenn man die lichtlosen Wochen und den Winterschlaf hinter sich lassen kann.

Was gestern in Ordnung war, gefällt heute nicht mehr und man möchte vieles in den Müll werfen, es für alle Tage hinter sich lassen. Das neue Licht lässt spüren, dass es viel Besseres gibt, viel schönere Dinge, viel buntere und kreativere und erfolgreichere und aufbaubare.

In dieser Stimmung wird unser Körper heftig mit Adrenalin versorgt, das das Blut in Wallung bringt und die Sinne neu schärft: Neue Eindrücke müssen verarbeitet werden, einer tief inneren Neugier folgend.

Dieser Zustand ist überall in der Natur zu finden, nicht nur im Menschen: der Löwenzahn streckt seine Blätter aus und die Schneeglöckchen sind schon fast verblüht. Der Frühling ist die Geburt der Natur für die sich unterirdisch noch die Wurzeln stärken und kleine Blätter den Weg nach oben suchen.

Als ich vor 25 Jahren das Aroma-Zentrum in Alsfeld gründete, kamen viele Kunden zu mir und fragten nach einem Mittel, mit denen sie Beschwerden ihrer Haut begegnen konnten. Denn immer, wenn es auf das Frühjahr zuging, begann sie zu kribbeln.

So schön auch das Erwachen des Frühlings ist, es bedeutet Stress für uns, eine Umstellung unserer Körperchemie – umso mehr als wir uns schon seit vielen Jahren davon verabschiedet haben, im Rhythmus der Natur zu leben.

Was also tun mit einer feurroten, trockenen, juckenden übermäßig gestressten Haut? Hierfür hat die Natur uns ein reichhaltiges Angebot zur Verfügung gestellt, das Linderung bringt. Bekannt sind etwa die mit viel Gammalinolensäure (GLA) ausgestatteten Öle von den Nachtkerzen, der Chilenischen Wildrose, der Rosa Mosqueta (Hagebuttenkernöl), und dem europäischen Borretschsamen, der „Jungfrau im Grünen“, wie sie volkstümlich auch genannt wird.

Hilft das nicht, wie gewünscht, oder wird noch eine Substanz zum Mischen benötigt, ist man mit hochwertigen Mazerationen von Calendula oder Ringelblumen gut beraten.

Calendula officialis - Ringelblume
Calendula officialis – Ringelblume

Kenner schmelzen und mischen auch Sheabutter hinzu. Unraffiniert enthält diese noch 8 – 11% heilende und schützende unverseifbare Anteile, die Allantoin, Vitamin A und E sowie feuchtigkeitsbindende Eigenschaften für die Haut haben. Außerdem wird durch sie die Haut weicher und durch einen natürlichen Filter von der Sonne geschützt.

Auch in Avocadoöl sind diese Wunderteile enthalten, bis zu 6% können hier gemessen werden. Wen wundert es, wenn diese wertvollen Stoffe auch separat verkauft werden. So kann man sich selbst seine „Wunderbalsam“ mischen.

Auf die Haut aufgetragen, lindert es den schmerzenden Juckreiz.

In meiner Praxis kann mit Hilfe der von mir entwickelten Duft-Reaktions-Methode, der Osmopraktik, ein Osmogramm erstellt werden. Es verhilft zu einer tiefergehenden Analyse aller Störungen des körperlichen oder seelischen Wohbefindens und weist den Weg dazu, diese mit individuellen Duftmischungen auszugleichen und so die innere Balance des Menschen wieder herzustellen. Unruhen, die im Frühjahr entstehen, Schlaflosigkeit und Nervosität können mit dieser Regulations-Methode ausgeglichen werden.

Mittel für genügend Feuchtigkeit und zur Reinigung bieten die Hydrolate. Dabei handelt es sich um den wasserlöslichen Bestandteil eines ätherischen Öls, gewonnen mittels Wasserdampfdestillation. Es ist sozusagen das Kondenswasser. Alles, was riecht, enthält ätherisches Öl, das sich durch Wasserdampfdestillation herauslösen lässt. Dieses Hydrolat, sofern qualitativ hochwertig, kann verwendet werden für eine sanfte Gesichtsreinigung und –erfrischung, außerdem als beruhigendes Feuchthaltemittel für die gestresste Haut. Speziell angenehm und wirksam sind hier Hydrolate von Lavendel, Geranie, Fenchel, Calendula, Neroli, Cistrose, Kamille blau und Muskatellersalbei.

Versuchen Sie es – machen Sie den Frühling zu Ihrem Verbündeten, nutzen Sie seine positive Kraft und vergessen Sie seine stressigen!

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu