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Grüne Lampen in allen Farben

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Heutzutage leuchtet so ziemlich alles. Das ist ein Zeichen von modern, neu, aber auch von Stil. Mit einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2009 wurden in Deutschland schrittweise die alten Stromfresser verboten, zunächst die mit 100 Watt im Jahr 2009, die klassische Birne mit 75 Watt dann im Jahr 2010 und schließlich ab 2018 im sechsten und letzten Schritt auch die Hochvolt-Halogenlampen. Alle Lampen, bzw. Leuchtmittel, die jetzt noch legal gekauft werden können, müssen mindestens die Energieeffizienzklasse B erfüllen.
Das mag schon sehr umweltfreundlich wirken, aber es geht immer noch besser, denn viele der sogenannten „Energiesparlampen“ sparen zwar im Stromverbrauch, sind aber in der Herstellung und Entsorgung noch immer sehr umweltschädlich und enthalten teils sehr giftige Gase, welche zum Leuchten angeregt werden.

Energiesparlampe

Sparsamer als Sparlampen

Die Alternative zur Energiesparlampe, die den größtmöglichen Umweltschutz nach heutigem Stand der Technik bietet, ist die lichtemittierende Diode, oder kurz: LED. Bei einem ähnlichen Energieverbrauch, wie die Energiesparlampe, ist nicht nur die Lichtausbeute oft höher, sondern die Wärmeabstrahlung niedriger, die Produktion und Entsorgung umweltschonender und sie enthält keine giftigen Gase. Hinzu kommt, dass Leuchtdioden noch kleiner sein können, als Halogenlampen und chipgesteuert in ihrer Leuchtkraft und ihrer Farbe an die Bedürfnisse angepasst werden können. Heutzutage gibt es für jede Glühbirne und Halogenlampe auch die passende Alternative als LED-Leuchtmittel. Zwar etwas teurer, aber dafür noch sicherer, gerade für Kinder, sind dabei die Kalt-LEDs, die selbst nach stundenlangem Gebrauch noch ohne Sorgen angefasst werden können, da sie sich nicht über die Raumtemperatur erwärmen. Durch ihre hochwertigen Baustoffe ist das Recycling der Komponenten nicht nur für Umweltschützer ein inneres Bestreben, sondern auch für die Wirtschaft selbst, welche die einzelnen Bestandteile rückgewinnt und zu neuen Halbleiterbauteilen weiterverarbeitet.

Unkomplizierter Umstieg

Wer an Leuchtdioden denkt, hat oft als erstes ein kleines Lämpchen vor dem inneren Auge, aus dem zwei kleine Drähte ragen, welche dann auf einer Platine im Physikunterricht festzulöten sind. Aus diesem Stadium sind die LED-Lampen inzwischen schon lange herausgewachsen. Es wird nicht einmal mehr eine neue Lampenfassung benötigt, denn LED-Leuchtmittel findet man bereits im Supermarkt schon in den gängigsten Fassungsgrößen E27 (klassische Glühbirne) und E14 (Kerzenlampe), darüber hinaus auch in vielen weiteren Schraub- und Steckfassungen. Auch der Preis braucht sich vor anderen Leuchtmitteln mittlerweile nicht mehr verstecken – der Umweltschutz bei der Lampe ist inzwischen massentauglich geworden. Man könnte fast sagen, dem Handel ist ein umweltbewusstes Licht aufgegangen.

Vielseitig und praktisch

LED-Lampen bieten nicht nur den Vorteil, dass sie bei 80-90% weniger Stromverbrauch dieselbe Leuchtstärke und Helligkeit bieten, sie können darüber hinaus gedimmt werden und in verschiedenen Farben leuchten. Damit ergänzen sie sinnvoll ein wohnliches Ambiente, das mit verschiedenen Sinneseindrücken die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Grünes Licht zur Entspannung, blaues zum Abschalten und viele verschiedene Farben sind mit einer einzigen smarten LED-Lampe umsetzbar. Die dimmbare Helligkeit unterstützt sie noch weiter beim umweltbewussten Leben, denn wenn Sie die volle Leistung nicht benötigen, zum Beispiel wenn die Arbeit des Tages getan ist, können Sie die Leuchtkraft zum Abend reduzieren und den Tag bei angenehm geschwächter Beleuchtung ganz gemütlich ausklingen lassen. Und das ohne schlechtes Gewissen der Natur gegenüber.