Genauer Begriff
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Beiträgen
Suche in Seiten
Kategorien Filtern
Arbeitswelt, Bildung und Finanzen
Bauen und Renovieren
Essen und Trinken
Freizeit, Reisen und Literatur
Gesundheit und Wohlbefinden
News
Startseite
Veranstalter und Akteure
Verbände, Vereine und Behörden
Wohnen und Leben

gruenesmoothies.org

gruenesmoothies
gruenesmoothies
(Bildquelle: Fotolia © Liddy Hansdottir: muskelmann)

Informationen und Tipps rund um die Zubereitung grüner Smoothies lesen Interessierte auf www.gruenesmoothies.org nach.

Außerdem werden Hochleistungsmixer namhafter Hersteller angeboten.

Grüne Smoothies – Nährstoffpower satt.

Grünes Blattgemüse ist reich an essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und Antioxidantien. Es macht den Körper basisch und stärkt das Immunsystem. Es enthält jede Menge Chlorophyll und fördert damit die Wundheilung und wirkt gegen Giftstoffe im Körper. Ebenso ist die grüne Kost geruchsneutralisierend (Mundgeruch und Körpergeruch), reinigt den Darm, hilft gegen Entzündung und Vieles mehr. Du siehst, es lohnt sich, regelmäßig Grünzeug zu konsumieren.
Der Clou – die Sache mit dem Mixer.

Durch das Zerkleinern in einem guten Mixer wird die Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen. So kommen wir an die guten Sachen, die beim unzulänglichen Kauen nicht geknackt werden und für unseren Organismus dann verloren sind. Auch entlastet das Mixen unsere Verdauung und erleichtert den Konsum größerer Mengen. Und schließlich erreichen wir durch den Anteil von etwa 50% frischem Obst einen fruchtigen, etwas süßen Geschmack der Green Smoothies. Er macht die gesunden Bitterstoffe des Blattgrüns für unseren Gaumen erträglicher. Das Ergebnis ist ein schmackhafter Imbiss mit Nährstoffpower, wie du sie sonst nicht bekommst.

www.gruenesmoothies.org

Oasis Teehandel

OASIS Teehandel

OASIS Teehandel GmbH

Der Hersteller für besten Biotee der Marke OASIS und der Marke Queensland und Großhändler für viele Produkte, die das Leben schöner und erfreulicher machen.

Die Marke OASIS gibt es mittlerweile schon über 20 Jahre. OASIS wurde bekannt über die Naturkost-Fachgeschäfte. Es war uns schon immer ein Anliegen beste
Qualitäten aus kontrolliert biologischem Anbau zu verarbeiten. Viele Projekte wurden von uns initiiert und wir arbeiten nach wie vor mit unseren Projektpartnern zusammen.Teeanbau
Die OASIS Teehandel GmbH ist Großhändler und Hersteller. Das bietet unseren Kunden eine Menge Vorteile.

Unser Sortiment umfasst mittlerweile über 300 verschiedene Tee-Sorten aus aller Welt. All unsere Tees stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Außerdem handeln wir mit Gewürzen und Kaffee aus kontrolliert biologischem Anbau, sowie Tee- und Kaffee-Zubehör.
Unser Sortiment wird umrahmt von Produkten, die das Leben schöner machen: Naturkosmetik, Räucherstäbchen, Schokolade aus Belgien und vieles mehr.

Neu: das Bio-Forum im Internet – die Plattform für Diskussionen und Tipps: www.bio-treff.net
Neu: das Bio-Tee-Portal im Internet mit vielen Infos zum Thema Tee: www.biotee.de

OASIS Teehandel GmbH
Boschstraße 18
71149 Bondorf
www.oasistee.de
Tel.: 07457 94 60 0
Fax: 07457 94 60 90

Biogartenmesse 2018/2019

Biogartenmesse

Nachhaltige Gartenkultur und Lebensart

Die einzige Biogartenmesse in Deutschland mit ausschließlich zertifizierten Bio-Gartenbaubetrieben geht mit fünf Veranstaltungen und je rund 80 Ausstellern in die vierte Runde!

Mit Bio-Pflanzenmarkt: Rosen, einheimische Wildgewächse, mediterrane Kübelpflanzen, Stauden, Saatgut, Kräuter. Mit kleinen Handwerksbetrieben und Manufakturen, die ihre Ware selbst herstellen oder das Fair-Trade-Siegel tragen: Hängematten, Gartenmöbel, Objekte aus Stein, Werkzeuge zur ökologisch, nachhaltigen Gartenpflege sowie viele nützliche und wertige Artikel, die Garten und Freizeit verbinden.

Biogartenmesse Termine 2018/2019:

Orangerie Schloßpark Biebrich
Sa, 25. + So, 26. August 2018
Wiesbaden

Romantik Hotel Schloss Rettershof
Sa, 06. April + So, 07. April 2019
Kelkheim bei Frankfurt

Schloss Türnich
Sa, 27. + So, 28. April 2019
Kerpen bei Köln

Bodensee
Sa, 08. + So, 09. Juni 2019
Ort wird noch bekanntgegeben

Orangerie Schloßpark Biebrich
Sa, 24. + So, 25. August 2019
Wiesbaden

www.biogarten-messe.de

Eine Brise Meerluft gefällig?

Bild für Beitrag

Wände aus reinem Bergsalz

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Wohnzimmer, schließen die Augen und haben das Gefühl Strandluft in die Nase geweht zu bekommen. Sie riechen das Salz in der Luft und fühlen die befreiende Wirkung bei jedem Atemzug. Klingt nach viel Phantasie könnte aber tatsächlich möglich sein.

Die meisten von Ihnen kennen sicher Salzlampen, kleine Tischlampen, die äußerlich einen felsstückähnlichen Salzbrocken aufzeigen und von innen her beleuchtet sind.  Eben dieses Salz gibt es nun auch als Wandplatten zum Verkleiden von Innenwänden.  Visuell nahe einem rötlichen Marmorgestein mit seiner typischen Maserung und dem feinen Glitzern von Salzkristallen und dem großen Vorteil, dass eine Wand aus diesen Bergsalzelementen bei weitem nicht so teuer ist, wie echter roter Marmor und all die Vorteile von Salz mit sich bringt, wie wir sie großteils schon kennen. So bindet Salz mitunter Gerüche, wirkt antibakteriell und reinigt somit auch die Raumluft. Manche von Ihnen werden wohl die diversen Angebote von Salztherapien kennen, eine schon in der Antike genutzte Methode, die das Salz als Heilmittel einsetzt. So wird oftmals beschrieben, dass Salz die Heilung von Atemwegserkrankungen, Entzündungen des Halses, der Nasennebenhöhlen oder auch Stirnhöhlen, Neurodermitis, Kopfschmerzen, rheumatische Erkrankungen, Pilzerkrankungen oder allgemein Schwächungen des Immunsystems und einiges Weitere unterstützt, zumindest jedoch lindernd wirkt. Viele gesundheitliche Vorteile, von denen einige wohl auch mit Hilfe solcher Salzplattenwände in den eigenen Wohnraum geholt werden könnten. Für Freunde des Feng-Shui sei hierzu editierend erwähnt, dass Salz gerne bei der sogenannten energetischen Raumreinigung eingesetzt wird.

Für Bergsalz gibt es einige Bezeichnungen, die zumeist aber auch recht fragwürdig sind. So wird gerne mal mit der Handelsbezeichnung Himalayasalz geworben, was rein von der Bezeichnung jedoch recht irreführend ist, denn das Salz stammt keinesfalls aus dem Himalayagebirge sondern tatsächlich aus Pakistan oder sogar Polen. Es mag viele schöne Dinge im Himalayagebirge geben, vor allem viele Berge, aber Salz wurde bis dato noch keines gefunden. Es handelt sich hier rein wissenschaftlich betrachtet auch nicht um ein besonderes Salz, sondern schlicht und einfach um ein Bergsalz (Steinsalz), das von der stofflichen Zusammensetzung ebenso in Frankreich, Deutschland und anderen Ländern dieser Welt vorkommt. Berg- oder genauer Steinsalz besteht grob beschrieben aus ca. 97 % Natriumchlorid und weiteren Mineralien, wie beispielsweise Anhydrit. Die charakteristische rötliche bis orangene Färbung entsteht durch das in sehr geringen Mengen beinhaltete Eisenoxid bzw. deren Eisenionen. Der Ursprung des Steinsalzes ist in vor vielen Millionen Jahren gewesenen Ozeanen zu finden. Damit liegt auch der Vorteil des Pendants aus den heutigen Meeren auf der Hand. Während das heute aus Meeren gewonnene (Meer-)Salz durch die unterschiedlichen Umweltverschmutzungen oftmals mit Schadstoffen verunreinigt ist, ist das Steinsalz durch dessen Ursprung und die langen Zeit in der es in der Tiefe magazinierte, relativ „sauber“.

Aber zurück zur Salzwand, deren Salz übrigens aus den pakistanischen Steinsalzbergen stammt. Es wurde zwar Versuche mit europäischem Bergsalz durchgeführt, allerdings weist dieses nach Angaben des Herstellers nicht die für Wandbausteine nötige Festigkeit auf. Die Salzwand selbst wird kleberfrei aufgestellt. Dies ist äußerst vorteilhaft, denn somit bleiben gerade für sehr sensible Menschen Stoffe außen vor, die etwaige allergischen Reaktionen auslösen könnten. Es handelt sich um eine selbsttragende Wand, deren Aufstellung mit Hilfe eines Holzrahmens, den Platten aus Bergsalzen und kleinen Plexiglasverbindungsstücken vollzogen wird. Die Bergsalzplatten bzw. –steine  können in unterschiedlichen Formaten bezogen werden, wobei die Elementstärken in 2 und 5 cm beziehbar sind.  Auch wenn ich anfangs mit rotem Marmor verglichen habe, kann man die Salzplatten selbst neben einem roten auch in einem weißen oder orangen Grundton erhalten. Um eine noch wärmere Stimmung erzeugen zu können, besteht auch die Option, die aufgebaute Wand, ähnlich der Salzlampe, mit LED-Lichtern zu beleuchten.  Der Hersteller bietet hierzu nicht nur das Material, er bietet auch den Aufbau der Wand mit oder ohne Beleuchtung an und das auch speziell auf das von Ihnen gewünschte Maß.

Neben dem häuslichen Wohnraum werden die Salzbauwände mittlerweile auch in Wellnessbereichen wie Saunen, Infrarotkabinen, diversen Therapieräumen aber auch in Geschäftsräumen und in der Lebensmittelproduktion, hier vor allem in Metzgereibetrieben, eingesetzt. Sie werden sich nun vielleicht über die Erwähnung des Metzgereibetriebes wundern. Gerade hier erfüllt die Salzwand ganz spezielle Aufgaben, denn neben der Bindung von Gerüchen, die wir hier häufig und zahlreich haben, kann und wird der Baustoff für Räume genutzt, in denen zum Beispiel Rindfleisch trocknet. Durch die antibakterielle und vor allem auch den hygroskopischen Effekt des Salzes, wirkt ein mit Salzplatten ausgestatteter Raum wie eine Trockenkammer. Ohne Impfungen und in nahezu geruchsfreier Umgebung kann das Fleisch in einem solchen Raum ausgezeichnet trocknen, wobei bei Rindfleisch mitunter das sogenannte Dry Aged Beef entsteht.

Um Sie nun nicht mit dem Gedanken an getrocknetes Fleisch zu verabschieden, sei erwähnt, dass die Salzwand mit dem „Wellness Innovation Award 2012“ ausgezeichnet wurde und zwar in der Kategorie „Wellness Zu Hause“. Für weitere Fragen rund um das Thema Salzwände aber selbstverständlich auch andere Baustoffe und deren fachgerechte Anwendung steht Ihnen das Sachverständigenbüro Holzmann-Bauberatung gerne bundesweit und natürlich auch vor Ort zur Verfügung (Tel.: 08293 – 96 56 48).

Autor: Ing. Gerhard Holzmann, Sachverständigenbüro Holzmann – Bauberatung/Augsburg

Gräser aus den Meeren als umweltfreundlicher Dämmstoff

Bild für Beitrag

So manch einer wird sich in letzter Zeit schon abwenden, wenn er einen Bericht zur Gebäudedämmung sah, denn so gut wie alle kommerziellen Buntblattillustrierten schrieben über Wärmedämm-Verbundsysteme (kurz: WDVS). Manche seriös, manche weniger seriös, die meisten jedoch zählten nicht Alternativen zur energiesparenden Gebäudedämmung auf, sondern kritisierten, wiesen auf mögliche Brandrisiken, Schadstoffe oder gar die später in manchen Fällen als kritisch zu bewertenden Entsorgungsmöglichkeiten hin. Viele denken mittlerweile im Zusammenhang mit der Wärmedämmung eines Hauses nur noch an etwaige Kunstschaumplatten, wie zum Beispiel solche aus Polystyrol (Markenbezeichnung: Styropor). Klar, ungefähr 70 % der Fassadendämmungen werden mit diesem Stoff ausgeführt und fast jedes Boulevardmagazin sowie einige Tageszeitung berichteten über Dämmmaßnahmen mit einem solchen Produkt. Ein Produkt, das nicht ohne Grund in die Missgunst der Bauwilligen und sogar von manch Fachkollegen geraten ist, denn die Nachteile sind im Gros zahlreicher als die Vorteile. Aber ich will nun nicht wieder all die Eigenschaften eines solchen Produktes aufzählen, denn als neutraler Bausachverständiger, der bundesweit und oft auch über die Grenzen Deutschlands hinaus in Sachen Bauschäden und Baumängel unterwegs ist und sich über Jahre hinweg auch auf natürliche Baustoffe spezialisiert hat, will ich natürlich auf Alternativen hinweisen. Alternativen, die nachhaltig sind und das nicht nur auf dem Papier. Alternativen, die möglichst keinerlei Abdruck in der Umwelt hinterlassen, weder in der Gewinnung, der Produktion, dem Einsatz auf der Baustelle noch bei der später kommenden Entsorgung. Vor allem aber auch Alternativen, die auch für Mensch und Tier keinerlei Risiken darstellen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn solche Produkte sind nicht all zu zahlreich.

Ein hervorragendes Beispiel ist die Wiederbelebung der Nutzung von Seegräsern als Rohstoff für unterschiedliche Produkte, hier vor allem für die Gebäudedämmung. Das Prinzip der Rohstoffnutzung ist bei beiden bis dato genutzten Seegrasarten sehr identisch und könnte mit nur einem Satz erklärt werden: „Das an die Küsten gespülte Seegras wird aufgesammelt, gereinigt, aufgefasert oder geschnitten, getrocknet und schon ist es als Baustoff nutzbar.“ Bleibt bei den Dämmmaßnahmen etwas übrig, düngt man sein Gemüsebeet damit. Die schwarze Tonne oder die Sondermülldeponie bleiben ungenutzt. Die chemische Industrie hat nicht den geringsten Zusatz geleistet. So einfach und auch natürlich kann Dämmstoff sein. Soweit die Theorie! Die Praxis ist zwar ein wenig umfangreicher, schon aus dem Grund, da es Technik und Manpower benötigt und natürlich auch ein wenig Logistik. Aber auch dies hat seine Vorteile, vor allem wenn man sieht, dass hierbei mehr als nur ein Laborarbeitsplatz geschaffen wird.

Aber beginnen wir von vorne und hierbei erst einmal bei den genutzten Seegräsern, als da wären:

Das Neptungras, botanisch korrekt als Posidonia oceanica betitelt. Diese Seegrasart wächst ausschließlich an den küstennahen Bereichen des Mittelmeers und Australiens. Das Neptungras wird in Form von kleinen oder auch größeren Kügelchen an die Küsten gespült. Die Formgebung erhält dieses Seegras von den Meeresbewegungen. Die abgestorbenen Pflanzenteile werden am Meeresboden so lange hin und her bewegt bis alle verrottbaren Teile der Laubblätter abgerieben sind und nur noch die stabilen Rippen der Blätter übrig bleiben. Diese Blattrippen wiederum werden über die vorgenannte Bewegung des Meerwassers zu Bällchen gerollt. An anderer Stelle habe ich diesen Vorgang mit dem Formen von Semmelknödeln zwischen den Händen beschrieben. Ich denke das erklärt die Sache einfacher. Die nun am Meeresboden geformten Bällchen, man nannte sie in früheren Zeiten auch Gamsballen, werden aber nicht nur von den Bewegungen des Meeres geformt, sie werden dadurch, vor allem bei stürmischem Wetter, auch an die Strände getragen, von wo sie dann aufgesammelt werden. Der Universitätsprofessor und Architekt Richard Meier aus Karlsruhe hat die Eigenschaften dieses im Grunde fast schon fertig aufbereiteten Faserstoffes erkannt und nutzt diesen zur Herstellung eines losen Dämmstoffes. Er lässt die Bällchen an mehreren Orten rund ums Mittelmeer aufsammeln, womit er unter anderem an so manch Ort Arbeitsplätze schafft, wo es ansonsten eher kaum Beschäftigung für die Anwohner gibt. Dann transportiert er sie nach Karlsruhe und geht dort die weiteren Schritte der Aufbereitung an. Klingt nach viel, ist es aber nicht, denn die Bällchen werden im Grunde nur auseinander „gezupft“, von Sand und anderen Verunreinigungen gesäubert und sind dann ohne etwaige Zusätze als naturreiner Dämmstoff nutzbar. Bis dato gibt es diesen Dämmstoff als bauaufsichtlich zugelassenen Schütt- und auch Einblasdämmstoff, allerdings laufen bereits die ersten Versuche für einen Plattendämmstoff. Es kann nach heutigem Stand durchaus davon ausgegangen werden, dass es auch bald einen solchen auf dem Markt gibt.

Die zweite Seegrasart, die aktuell als loser Dämmstoff zu haben ist, ist das „Gemeine Seegras“ mit der botanischen Bezeichnung Zostera marina. Dieses Seegras wächst an vielen küstennahen Bereichen auf unserer Welt, u.a. an der Ostsee, von wo aus ein Händler im Schleswig-Holsteinschen Westerau auch seinen Seegrasdämmstoff bezieht.  Im Grunde geschieht hier ähnliches wie beim Posidonia, nur dass das Zostera nicht in Bällchen an die Küsten gespült wird, sondern die abgestorbenen Blätter nahezu im Ganzen an die Strände gelangen. Auch hier wird dann das angespülte Strandgut aufgesammelt, gereinigt, geschnitten und getrocknet, bevor es bautechnisch genutzt wird. Da das ans Ufer gespülte Seegras aufgrund der vielen Verunreinigungen im Meer bis dato in vielen Bundesländern als Sondermüll gilt, war und ist es teilweise ein erheblicher Aufwand die Strände zu reinigen. Mit Sondergenehmigungen gelangt zwar einiges von dem Naturgut auch als Dünger auf die Felder oder in Kompostieranlagen aber eben nur ein Teil. Die stoffliche Nutzung zu der das Naturprodukt gereinigt wird, bietet hierbei die Möglichkeit hohe Auslagen für die Strandreinigung und –pflege zu kompensieren. Diese Vorteile wurden ab 2003 auch ein paar Jahre lang über ein Forschungsprojekt verwirklicht, vermutlich aber aufgrund eines Investorenmangels später wieder eingestellt. Herr Jörn Hartje hat mit seinem Seegrashandel die Rohstoffnutzung mit dem Seegras aus der Ostsee aber just in diesem Jahr wiederbelebt. Er bezieht sein getrocknetes Seegras zwar noch von dänischen Küsten und es fehlt ihm auch noch die in Deutschland nötige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung als Dämmstoff, aber sein Tatendrang lässt durchaus die Vermutung zu, dass auch diese Dinge bald positiviert sind. Für die Küstenregionen Deutschlands wäre eine Zusammenarbeit sicherlich eine Bereicherung.

Natürlich gibt es zu den Seegräsern noch viel mehr zu berichten und selbstverständlich sind auch bei der baulichen Nutzung einige Dinge zu beachten, hierzu jedoch fehlt an dieser Stelle nicht nur der Platz, Bauvorhaben sind auch immer als individuelle Leistungen zu betrachten, die explizit dem jeweiligen Projekt anzupassen sind. Von daher können Sie mich auch gerne für weitere Informationen telefonisch kontaktieren (08293 – 96 56 48). Viel wichtiger ist jedoch, dass man erkennt, dass man sich nicht über die Vor- oder Nachteile von synthetischen Produkten auslassen muss, wenn der Einsatz von natürlichen Alternativen dieses erst gar nicht erfordert. Hat man dann noch welche, die einem von Mutter Natur fast schon einbaufertig geliefert werden, ist eine Polemik wie wir sie in Bezug auf Kunstschäume die letzten Jahre hatten, völlig obsolet.

Autor:
Ing. Gerhard Holzmann, Sachverständigenbüro Holzmann-Bauberatung/Augsburg

 

Hanfwaren

Hanfwaren

Onlineshop für Naturprodukte aus Hanf

Glücklicherweise erfährt die älteste Kulturpflanze der Welt, welche nahezu 60 Jahre lang totgeschwiegen wurde, eine Renaissance.
In unserem Naturshop finden Sie ausgewählte Hanfprodukte wie Hanfbekleidung, Naturtextilien, Hanfschuhe bzw. Naturschuhe, Hanfsamen, Hanföl sowie Naturkosmetik aus Fairtrade Handel.

www.hanfwaren.de

Willkommen – im „Urwald vor den Toren der Stadt“

Bild für Beitrag

Das URWALD-Projekt

Seit 1997 gibt es das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt“
im Saarkohlenwald im Herzen des Saarlandes. „Die Natur Natur sein lassen“, lautet das Ziel in diesem etwas mehr als 1.000 ha großen Wald-Naturschutzgebiet. Auf eine wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz wird hier ganz verzichtet, die Motorsägen schweigen zu Gunsten von Wildnis. Wildnis bedeutet: umgefallene Bäume, zuwachsende Wege, Baummoose und eine immer ursprünglich werdende Vegetation überwuchern langsam die Zivilisation. Der natürliche Entwicklungsprozess verändert langsam, aber stetig die Tier- und Pflanzenwelt.
Der Mensch wird aus diesem Schutzgebiet, welches als so genanntes NATURA 2000-Gebiet (nach der Europäischen Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) auch Teil des europäischen Naturerbes ist, aber nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: die Menschen sollen an der natürlichen Entwicklung des Urwaldes vor den Toren der Stadt Saarbrücken teilhaben – sie sind willkommen im Urwald.
Allerdings gelten hier andere Regeln als in sonstigen Wäldern. Nicht alle Wege sind gut ausgebaut, manche bilden nur schmale Pfade oder wiederum andere Wege müssen selbst erkundet und erforscht werden. „Abstimmung mit den Füßen“ nennen das die Urwald-Macher.

 

Holzstamm
Im „Urwald vor den Toren“ ruhen seit über 10 Jahren die Motorsägen. „Natur Natur sein lassen“ lautet die Devise im rd. 1.000 ha großen Wald-Naturschutzgebiet.

Der „Urwald vor den Toren der Stadt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, SaarForst Landesbetrieb und dem Naturschutzbund (NABU) Saarland e.V. Im Jahre 2002 wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit, Organisation und Einrichtung des Projektes beschreibt.  Zur Begleitung des Projektes wurde eine „Urwaldkooperationsgruppe“ eingesetzt.
Als eine wichtige Informations- und Orientierungshilfe für die Besucherinnen und Besucher des Urwaldes ist die Urwald-Erlebniskarte erschienen. Damit werden das Wanderwegenetz und die vielen besonderen Erlebnisorte des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ übersichtlich dargestellt.

URWALD mit UN-Auszeichnung

Das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt“ erhielt erstmals im Jahre 2006 und dann nochmals 2008 die Auszeichnung als offizielles „UN-Dekade-Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Damit wurde insbesondere das Wildnispädagogik-Projekt „URWALD macht Schule“ ausgezeichnet. In diesem Projekt werden Kinder und Jugendliche auf eine einzigartig intensive und damit nachhaltige Art und Weise gleichermaßen erreicht. Auch der Grundsatz „Jeder Fußgänger darf jederzeit an jeden Ort des Urwaldes laufen“ als Weg zur Integration von Mensch und Natur wurde von der UN mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

„URWALD macht Schule“ im WildnisCamp

„Urwald macht Schule“ sind halb- bis mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtung im Urwaldrevier, in der Scheune Neuhaus und dem WildnisCamp als Basislager und zentraler Ort. Je nach Alter gibt es unterschiedliche Themenschwerpunkte zum Ökosystem Wald und seiner sukzessiven Entwicklung zum wilden (Ur)Wald.
„Urwald macht Schule“ hat unmittelbaren Bezug zum Ökosystem Urwald und der Wildnis. Die Gruppen arbeiten unter fachkundiger Anleitung am Thema „Biologische Vielfalt“. Eingebettet in das WildnisCamp kommt natürlich der Abenteuer- und Spaßfaktor nicht zu kurz. Die Teilnehmer müssen ihre Bleibe herrichten und sich Gedanken über die Zubereitung ihrer Verpflegung machen. Wie können wir ohne Feuerzeug Feuer machen und am Brennen halten, ist eine bedeutsame Frage und eine Nacht im WildnisCamp wird sicherlich gänsehautschaurig schön werden. Die Klassen werden von der Saarbahn-Haltestelle Heinrichshaus abgeholt werden. Unsere fachkundigen Betreuerinnen und Betreuer begleiten und verpflegen die Gruppe.
Allen Maßnahmen gemeinsam ist ein sinnlich-emotionaler Ansatz mit Freude und Spaß am gemeinsamen Erleben eines „anderen, wilden“ Wald-Ortes. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Liebe zur Natur geweckt.

Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur –

Im Herzen des Saarkohlenwaldes und inmitten des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ liegt die „Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur“.
Die Scheune Neuhaus entstand aus einer Einzelspende eines ehemaligen Hüttenarbeiters und Mitglieds des Pfälzer Waldvereins aus Neunkirchen. Aus „Sorge um den Wald“ der Forstverwaltung hinterließ er einen bedeutenden Nachlass. Diese Sorge bezog sich auf das Waldsterben. Neben dieser großzügigen Spende stellte das Land in der Folgezeit weitere Mittel bereit.
Heute ist die Scheune Neuhaus vielen Besucherinnen und Besuchern schon seit vielen Jahren als „Zentrum für Waldkultur“ bekannt, wo zahlreiche Veranstaltungen in den Wald locken. Hier erfahren die Menschen mehr zur werdenden Wildnis inmitten einer Stadtlandschaft.

Scheune Neuhaus
Die Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur – liegt zwischen Riegelsberg und Fischbach und ist der zentrale Veranstaltungsort des SaarForst Landesbetriebes für vielfältige Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Wald, Urwald, Wildnis beschäftigen.

 

In den Jahren 2005 und 2006 wurde die Scheune Neuhaus im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes „Innovatives Kommunikationskonzept“ zum Informations- und Aktionszentrum ausgebaut.
In der Scheune werden Vorträge, Diskussionsforen, Führungen, Wildnis-, Kunst-Workshops mit Bürgerbeteiligung und Fortbildungen für Multiplikatoren angeboten.
Die Scheune Neuhaus steht darüber hinaus für private Veranstaltungen (Familienfeiern, Betriebsfeste u.ä.) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Urwald-Projekt und zum Veranstaltungsprogramm unter www.saar-urwald.de

 

Dr. Volker Wild
SaarForst – Öffentlichkeitsarbeit
Von der Heydt 12
66115 Saarbrücken
Tel.: 0681/9712-01
Besuchen Sie uns im Internet: www.saarforst.de

Natural-Farben.de

Banner Natural Farben

Natural Naturfarben bieten natürlichen Schutz und Pflege für Holz, Stein, Böden und Wände.

Für jeden Anstrich gibt es eine natürliche Alternative. Es können Infos über Holzschutz, Wandfarbe und Bodenpflege mit viel Rat Service abgerufen werden. Seit über 60 Jahren hat Natural Erfahrung mit Naturharzen und Naturfarben. Die Holzlasuren, Wachse, Oele und Pflegemittel sind aus nachwachsenden Rohstoffen und werden voll deklariert.

Holzlasur, Wandfarbe, Holzschutz, Steinöl, Holzfarbe, Holzöl, Holzwachs, Hartöl, Parkettöl, Terrassenöl

natural-farben.de

Schmankerlbox

Schmankerlbox

Bio-Produkte, Schmankerln und Geschenk-Kassetten – 24 h online
aus der Genussregion Waldviertel/Österreich

Online-Shopwww.schmankerlbox.at

wir bieten Ihnen das kulinarische Waldviertel aus einer Hand! In unserem Online-Shop finden Sie rund 350 hochwertige Lebensmittel, die hervorragend schmecken, zu leistbaren Preisen angeboten werden und rund um die Uhr bestellbar sind.

Sie können wählen zwischen

hochwertigen Einzelprodukten
repräsentativen Geschenk-Kassetten
praktischen Küchen-Boxen
originellen Mitbringseln

Und Sie werden überrascht sein, wie Lebensmittel heute noch schmecken können, im Vergleich zur Massenware aus dem Supermarkt. Genießen Sie etwa einen Löffel handgerührter Marillenmarmelade, lassen Sie ein Stück handgeschöpfter Schokolade vom Konditormeister auf der Zunge zergehen oder erfreuen Sie sich am Duft frischgekochter Bärlauchspaghetti. Gesundheitsbewußte Konsumenten schätzen zum Beispiel unsere ballaststoffeichen Vollkornnudeln, Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz, das Hanfnuss-Öl mit vielen ungesättigten Fettsäuren oder die Bio-Weine ohne Histamin!

Die Geschenkkassetten mit unseren Waldviertler Schmankerl erweisen sich als feine Geschenkideen für alle feierlichen Anlässe wie Geburtstage, Jubiläen, Muttertage, Hochzeiten und Weihnachten aber auch für Firmen als exquisite, persönliche Mitarbeiter- und Kundenpräsente, speziell wieder für Weihnachten.

Bestellen Sie einfach, schnell und wann immer Sie wollen aus unserem umfangreichen Angebot. Unsere Schmankerl werden bequem und sicher verpackt von unserem Post Premium Paket zu Ihnen nach Hause geliefert, durchschnittliche Lieferzeit: 2-4 Werktage.

Und nach dem Bestellen heißt es „Sich auf die Lieferung freuen, Auspacken und Genießen“.

Lumbricus UmweltEdutainment

Lumbricus

UmweltBildung – natürlich!

Wir sind ein Unternehmen,
im Bereich der Umweltbildung für Groß & Klein!

Unser Programmangebot in der Übersicht:

  • Wildkräuterwanderungen (mit Verkostung)
  • Kräuterseminare
  • Praxiskurse
  • Vortragsveranstaltungen
  • Walderlebnistage
  • Waldgeburtstage (für groß und klein)
  • Ferienprogramme/Nachmittagsbetreuung
  • Märchenwanderungen
  • umweltbezogene Unterrichtsbegleitung (für alle Schulformen und Klassenstufen)
  • naturbezogene Kinder-Workshops
  • Lesungen zu allen Anlässen

Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle. Und dazu die Begabung, all das zu genießen! (indianische Weisheit)

www.der-lumbricus.de

e+m Holzprodukte

e+m Holzprodukte

Feine Geschenke aus edlen Hölzern!

Die Natur bringt Schönheit, Funktionalität und Vielfalt in Perfektion hervor.

Diese Perfektion haben wir uns zum Vorbild genommen und verwenden deshalb für unsere Produkte reine Naturmaterialien, heben deren natürliche Schönheit hervor und kombinieren diese mit modernem Design und klarer Funktionalität.

Schreibgeräte, Lieblingsstifte, kleine Accessoires für den Schreibtisch und vieles mehr aus FSC-zertifizierten Hölzern…
Hergestellt in eigener Fertigung, made in Germany.

www.em-holzprodukte.de

Empfehlenswert: Blogs und Veranstaltungskalender

Bild für Beitrag

Hier finden Sie zahlreiche Links zu themenübergreifenden Blogs und Veranstaltungen. Sie vermissen ein wichtiges Blog oder kennen einen empfehlenswerten Veranstaltungskalender.
Mailen Sie mir Ihre Tipps und bereichern Sie das Angebot von grünvoll.de.

Blogs:

Fairtrade Deutschland | Blog – Fairtrade Inside

In diesem Blog berichten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins TransFair von Ihrer Arbeit für den Fairen Handel in Deutschland.
http://blog.fairtrade-deutschland.de

I am Fair! Der Fairtrade Marktplatz | Blog

Willkommen bei I am Fair! – dem Fair Trade Marktplatz
http://www.iamfair.de/fairtrade-blog

Weblog von Utopia.de | Das Bulletin für den strategischen Konsumenten

Utopia.de ist das Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil.
Inhaltsgetrieben, informativ, praktisch, realitätsnah und serviceorientiert.
http://utopiablog.wordpress.com

CSR Media – Blog der Technischen Universität Ilmenau, Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft

Dieses Blog beschäftigt sich mit dem Thema Corporate Social Responsibility und Medien.
http://blogs.tu-ilmenau.de/csrmedia

Fairtrade Schools | Dokumentations-Blog

Hier im Fairtrade-Schools-Blog dokumentiert ihr eure Beiträge zu den einzelnen Kriterien der Kampagne.
Berichtet u.a. über die Gründung eures Schulteams, ladet Fotos und Videos zu euren Aktionen hoch
und teilt anderen Schulen mit, welche Fairtrade-Themen ihr im Unterricht umgesetzt habt.
http://blog.fairtrade-schools.de

Wissenschaft im Dialog: Science Blogs

Wissenschaft im Dialog (WiD) — die Initiative der deutschen Wissenschaft
engagiert sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland.
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/aus-der-forschung/science-blogs.html

NaWis – Nachhaltige Wissenschaft

Klima- und Umweltherausforderungen sprengen Disziplinengrenzen.
Sie erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Natur- und Technik- mit Sozial- und Kulturwissenschaften.
Nur so lassen sich Übergänge zu einer nachhaltigen Gesellschaft gestalten.
http://nachhaltigewissenschaft.blog.de

Umweltakademie-Blog

Blog der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
http://umweltakademie-blog.com

Forschungs-Blog | Forschungs-Blog.de

Das Forschungs-Blog von Discover Markets ist ein Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft,
gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
http://www.forschungs-blog.de

Klimaforschung und Naturschutz

Blog für Querdenker und alle die etwas bewegen wollen !
http://www.klimaforschung.net/blog/germany

Verkehr, Transport und Mobilität neu denken

Blog über Elektromobilität, Verkehrspolitik, Hochgeschwindigkeitszüge, Elektroautos, ÖPNV, Eisenbahn,
Luftverkehr und die Zukunft der Mobilität » Zukunft Mobilität
http://www.zukunft-mobilitaet.net

Blog des Bundesverband Carsharing

Mehr als 110 Unternehmen und Vereine in ganz Deutschland bieten Ihnen CarSharing-Angebote in Ihrer Nähe oder an einem anderen Ort.
http://carsharing.de/blog

Was ist eigentlich Greenwashing? – BUNDjugend Blog

Greenwashing ist etwas, das uns ständig umgibt und doch bemerken wir es nicht, wenn wir nicht darauf achten.
Greenwashing ist Marketingstrategie großer und kleiner Unternehmen, die sich in gutem (grünen) Licht darstellen wollen.
http://blog.bundjugend.de/was-ist-eigentlich-greenwashing

Greenwashing News and Information: The Greenwashing Blog

Sprache Englisch, aber empehlenswert.
http://thegreenwashingblog.com

Ökologie Blog | Ökologischer Landbau und mehr

http://www.agoel.de

DZVhÄ Homöopathie.Blog

Das Blog des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
http://dzvhae-homoeopathie-blog.de

Medizin und Naturheilkunde Blog-Verzeichnis

http://www.naturheilkundeverzeichnis.com/medizin_und_naturheilkunde_blog-verzeichnis.html

Mobbing – Bossing – Folgen und Hilfen für Mobbingopfer

Welche Folgen und Hilfen gibt es bei Mobbing ?  Jeder kann Mobbingopfer werden !
Ich erhoffe mir mit diesem Blog anderen Mut zu machen sich gegen Mobber zu wehren.
http://mobbing-schule.blogspot.de

Bund behinderter Blogger

Der Verein versteht sich als Zusammenschluss (Bund) freier Blogautorinnen und Blogautoren,
die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, und ihrer Freunde und Förderer.
Gemeinsam verfolgen wir das oberste Ziel einer inklusiven und vielfältigen Gesellschaft mit der dazu gehörigen Nichtdiskriminierung,
Chancengleichheit und Barrierefreiheit.
http://www.bloggerbund.de

JuraBlogs – Die Welt juristischer Blogs

http://www.jurablogs.com

Datenschutzbeauftragter INFO – Der Datenschutz-Blog mit aktuellen Datenschutz-Themen

Dieser Datenschutz-Blog beschäftigt sich mit aktuellen Datenschutz-Themen
und bietet Datenschutzbeauftragten aber auch Interessierten ein Forum zum Meinungsaustausch.
http://www.datenschutzbeauftragter-info.de

Datenschutzbeauftragter Online – Blog zu Datenschutz und Datensicherheit. Externer Datenschutzbeauftragter.

http://www.datenschutzbeauftragter-online.de

Social Media Recht Blog

Aufgrund ihrer Passion für neueste Kommunikationsformen sowie das damit verbundene Recht
hat die Rechtsanwältin Nina Diercks den Social Media Recht Blog Mitte 2010 gegründet.
http://socialmediarecht.wordpress.com

querblog – Das Blog zum kritischen, satirischen Magazin vom BR – Thema Naturschutz

http://blog.br.de/quer/tag/naturschutz

report München-Blog | Das Blog zum Politmagazin im Ersten

http://blog.br.de/report-muenchen

MONITOR – Weblog

MONITOR – Die Sendung des WDR
http://www.wdrblog.de/monitor

Blog des Magazins agora42

Das philosophische Wirtschaftsmagazin. urban, intelligent, ohne ideologische Scheuklappen
http://agora42.de/blog

 

Veranstaltungskalender:

 Treffpunkt Wald

Die Idee von Treffpunkt Wald – den Wald ganz neu entdecken!Dem Förster über die Schulter schauen …
Bundesweiter Veranstaltungskalender mit regionaler Suche
http://www.treffpunktwald.de

Mellifera e.V. | Seminar & Vortrag

Bei Mellifera e.V. steht die wesensgemäße, nachhaltige und ökologische Bienenhaltung im Zentrum der Vereinsarbeit.
Wir engagieren uns in vielen verschiedenen, für die Bienen relevanten Bereichen: Mit Forschung, Lehre, Öffentlichkeitsarbeit
und auch mit Lobbyarbeit für die Bienen. Dieses Portal bietet Zugang zu unseren vielfältigen Initiativen für Biene, Mensch, Natur.
http://www.mellifera.de/portal/portal.terminkalender/index.html

Naturgarten e.V. – Mit Kindern in der Natur

Naturgarten, naturnaher Garten, Natur-Erlebnis-Räume, öffentliches naturnahes Grün,
aber auch Bewahrung und Förderung der Natur in der freien Landschaft – diese Begriffe
und alles was sich dahinter verbirgt, prägen die Arbeit des Naturgarten e.V. Deutschland.
http://www.naturgarten.org/

Das Biosphärenreservat Bliesgau – Schatztruhe für besondere Arten

Das Biosphärenreservat Bliesgau liegt in der südöstlichsten Ecke des Saarlandes, an der Grenze zu Frankreich und Rheinland-Pfalz.
Die sanfthügelige Landschaft ist geprägt durch ausgedehnte Streuobstwiesen, wertvolle Buchenwälder, artenreiche Trockenrasen und
eine eindrucksvolle Auenlandschaft, die von dem namensgebenden Fluss, der Blies, durchzogen wird.
http://www.biosphaere-bliesgau.eu/index.php/de/aktuelles/veranstaltungskalender

 Freilichtmuseum Hessenpark

Im Freilichtmuseum finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die Ihnen einen lebendigen Einblick
in 400 Jahre ländliches und kleinstädtisches Hessen geben.
http://www.hessenpark.de/index.php?id=veranstaltungen

 Öko-Sommer und Öko-Herbst in Rheinland-Pfalz und Saarland | Veranstaltungen auf Öko-Höfen

„Informationen und Unterhaltung rund um den ökologischen Landbau“ – unter diesem Motto führt die Arbeitsgruppe
Ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz / Saarland den Ökosommer und Ökoherbst durch.
Schauen Sie am besten selbst und seien Sie herzlich eingeladen, die Hoffeste, Öko-Märkte, Weinproben, Wanderungen,
http://www.oekosommer.de

Die Interessensgemeinschaft Streuobst Rheinland-Pfalz

Die Interessensgemeinschaft Streuobst Rheinland-Pfalz (IG Streuobst) ist ein offener Zusammenschluss von Streuobst-Aktiven. Sie wurde 2010 gegründet und hat sich 2014 als offene Arbeitsgruppe dem Pomologenverein angeschlossen. Die IG Streuobst setzt sich u. a. zusammen aus Vereinen, Verbänden, Betriebe, Firmen, öffentlichen Institutionen und Privatpersonen. Mit dem Ziel, die heimische Streuobstkultur zu erhalten und zu beleben, vernetzt sie Interessierte und Akteure.
http://www.streuobst-rlp.de/veranstaltungs-kalender.html

NABU | Veranstaltungen

Aktuelle Termine des NABU-Bundesverbandes
http://www.nabu.de/nabu/veranstaltungen

Stiftung Ökologie & Landbau

Die seit fünf Jahrzehnten aktive Stiftung engagiert sich für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus.
Arbeitsschwerpunkte der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) sind die Koordination der Akteure sowie das Erschließen
und Verbreiten von Informationen über den Biolandbau an Entscheidungsträger in Wissenschaft, Praxis und Beratung.
http://www.soel.de/service/soel_termine.html

DNR Deutscher Naturschutzring – Termine

Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzverbände
http://www.dnr.de/termine/index.php

Ökolandbau Veranstaltungskalender

Hier finden Sie unsere aktuellen Termine. Über die „Veranstaltungssuche“ können Sie als Verbraucher, Erzeuger
oder Hersteller gezielt in Ihrer Region oder zu Ihrem Wunschthema nach Veranstaltungen suchen.
http://www.oeko-komp.de/veranstaltungen/index.php?t=bioland

Aktuelle Veranstaltungen | demeter.de

Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise.
Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück,
der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.
http://www.demeter.de

oekolandbau.de | Termine

Das Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau bietet das ganze Jahr über Informationen zum ökologischen Landbau „live“ und aus erster Hand.
http://www.oekolandbau.de/service/termine

NaturErlebnisWochen – Veranstaltungen der Umweltakademien

Welche Veranstaltungen durch die Umweltakademien und ihrer vielen Partner organisiert wurden, erfahren Sie durch das Anklicken
der Links zu den Websites der Umweltakademien. Sie landen dann auf der Homepage der jeweiligen Umweltakademie, von wo aus Sie
schauen können, welche in Ihrer Nähe oder auch, falls Sie ein anderes Ziel ansteuern, in anderen Gegenden zur NaturErlebnisWoche stattfinden.
http://www.naturerlebniswoche.info/veranstaltungen.aspx

VDI Wissensforum: Seminare, Konferenzen, Weiterbildung für Ingenieure | VDI Wissensforum

http://www.vdi-wissensforum.de/

 

Öko- und Upcycling-Markt

Öko- und Upcycling-Markt

Auf dem Online-Marktplatz für ökologische und nachhaltige Produkte werden Upcycling, Design, Nachhaltigkeit und Ökologie auf einer Plattform gebündelt.

Innerhalb der festgelegten Nachhaltigkeitskriterien sind dem Produktangebot keine Grenzen gesetzt.
Es reicht von Bekleidung über Taschen, Möbel, Wohnen & Leben, Geschenkartikel, Lesestoff, Papier & Co., Gesundheit & Pflege bis zu Essen & Trinken.
Ziel der Marktplatzbetreiber ist es ökologischen, ethischen und sozial verantwortlichen Konsum zu fördern und bei immer mehr Verbrauchern ein Bewusstsein für die Vielfalt im grünen Segment zu schaffen. Mit seinem zweisprachigen (deutsch/englisch) Internetauftritt (www.upcycling-markt.de + www.upcycling-markt.com) richtet sich Öko- und Upcycling-Markt direkt an ein internationales Publikum.

Alles Nano – oder was?

Bild für Beitrag

Die Nano-Technologie gilt als Technologie der Zukunft.

Die Nano-Partikel sind winzige Teilchen,
gerade mal ein Millionstel-Millimeter groß, und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Sie sind
vielseitig einsetzbar und chemische Stoffe entfalten als winzige Flocken oder mikroskopisch dünne
Röhrchen ungeahnte Eigenschaften.
Fasern werden schmutzabweisend, Brillengläser kratzfest und Festplatten leistungsfähiger. In Cremes
oder Lebensmitteln sorgen Nanokapseln dafür, dass Pflege- und Nährstoffe sicher ans Ziel kommen
und die Produkte nicht so schnell verderben.
Ein weitverbreitetes Nano-Partikel ist das Pigment Titandioxid. Als Zusatzstoff wird es überall dort
verwendet, wo ein strahlend weißer optischer Eindruck erzielt werden soll,
z. B. in Wandfarben, Tabletten, Zahnpasta oder Genussmitteln. Aufgrund seiner photokatalytischen
Eigenschaften wird es auch als UV-Blocker in Sonnencremes verwendet.
Dr. Dieter Wenzel, Baubiologe und Physiker, kommentiert die Entwicklung so: „Immer mehr
Produkte enthalten Nano-Partikel und die Entwicklung der Nanotechnologie schreitet schnell voran,
wobei die Risiken und Langzeitwirkungen auf Mensch und Umwelt noch nicht genügend erforscht
sind.“
Nano-Partikel stehen im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. Eine jüngst vom Umweltbundesamt
in Auftrag gegebene Studie an Ratten zeigte, das Titanoxid Partikel von 20 Nanometer Größe, wenn
sie eingeatmet werden, die Luft-Blut-Schranke überwinden und sich in kurzer Zeit in allen Organen
anreichern. Über die toxikologischen Folgen für den Organismus können die Forscher zur Zeit noch
keine Aussagen machen.
Ende 2009 hat das Umweltbundesamt ein Hintergrundpapier veröffentlicht, das auf die
Wissenslücken aufmerksam machte, die eine objektive Bewertung von gesundheitlichen Risiken und
Gefahren beim Umgang mit Nanoprodukten erschweren. Es gilt als sicher, dass die Partikel über die
Haut oder die Atemwege in den Körper eindringen können, und dass sie von Form und Struktur
Asbest sehr ähnlich sind.
In den USA hat die Umweltschutzagentur EPA alle Firmen, die Nanomaterialien herstellen oder
verwenden, dazu aufgerufen, Daten über diese Materialien und aufgetretene Probleme zu melden.
Um mehr Erkenntnisse über die möglichen Gefahren von Nano-Partikeln zu erhalten fördert das
Bundesforschungsministerium drei Projekte. Diese sind: NanoCare, Inos und Tracer, die sich jeweils
mit unterschiedlichen Materialien (Nano-Keramiken, Kohlenstoff-Nanotubes und -Nanofasern sowie
Metalloxiden) beschäftigen und im Wesentlichen mögliche Expositionen und biologische Effekte
erfassen und beurteilen wollen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei qualifizierten Baubiologen in den bundesweiten
Beratungsstellen des Vereins BIOLYSA e. V.
Infos gibt Biolysa über Telefon oder auf der Homepage:
0700 – BIOLYSAEV – In Ziffern: 0700 – 246 597 238
Verbindungskosten aus dem Festnetz: 14 Cent / Min.
www.biolysa.de

„Intelligente Stromzähler“ – Fluch oder Segen?

Bild für Beitrag

Die Österreichische Ärztekammer (ÖAK) warnt vor den negativen Auswirkungen „Intelligenter“ Stromzähler –  Smart-Meter genannt.

Das sind digitale Messgeräte, mit denen sich der aktuelle Stromverbrauch eines Haushaltes abfragen und steuern lassen soll. Die Bewohner können die Verbräuche im Internet sekundengenau abrufen,  „Stromfresser“ erkennen und Ihr Verbraucherverhalten ändern. Die Daten werden per Mobilfunk- oder Stromnetz an den Energieversorger übermittelt.
Bei der Mobilfunkvariante sind die Bewohner kontinuierlich einer hochfrequenten Strahlung ausgesetzt, ähnlich Mobilfunk.
Obwohl wir es nicht hören oder sehen und die meisten auch nicht spüren können geht es jedem von uns auf die Nerven: Der Medizinphysiker Lebrecht von Klitzing hat die Reaktionen des vegetativen Nervensystems auf gepulste elektromagnetische Felder (Mobilfunk, WLAN…) nachgewiesen. Bei Einschalten eines DECT-Telefons war eine Reaktion der Herzrate  zu erkennen. Ein zeitgleiches Handzeichen zeigte, dass die Belastung für den elektrosensiblen Probanden auch spürbar war.
Der Umweltmediziner Joachim Mutter berichtet, dass viele seiner Patienten nach Einbau von Messsystemen auf Funkbasis über schwere gesundheitliche Symptome klagen wie Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Blutdruckkrisen, Herzpalpitationen, Augen- und Hautbrennen und Tinnitus  – um nur einige wenige zu nennen. Diese wurden jedoch weniger bzw. schwanden gänzlich wenige Tagen nach Austausch der funkbasierten Zähler gegen die alten Systeme.
Ich werde oftmals gerufen, wenn meine Kunden schlecht schlafen können und morgens unausgeruht aufwachen.  „Ich hab das Gefühl innerlich zu vibrieren“ oder „ich bin gestresst und ausgebrannt“ sind  häufige Aussagen. Folgen von Multisystemerkrankungen wie Erschöpfungszustände, Lernprobleme und Depressionen sind häufig Anzeichen einer Umwelterkrankung.
Auch psychische sowie Herzkreislauf-Erkrankungen, ADHS und Burnout werden im Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung beobachtet.
Unstrittig ist, dass die flächendeckende Strahlenbelastung durch Mobilfunk, DECT, Wlan und TETRA gesundheitlich bedenklich ist.
2011 hat die WHO hochfrequente elektromagnetische Felder als möglichweise für den Menschen krebserregend eingestuft.
Was ist zu tun? Funknetze im häuslichen Bereich sind strikt zu meiden.
Dauerstrahler wie DECT-Telefone und WLAN-Netze sind durch schnurgebundene Systeme zu ersetzen. Wo Alternativen zu Verfügung stehen, sollten Funksysteme zur Datenübertragung nicht eingesetzt werden. Aus Gründen der Vorsorge für sich selbst, die Familie, Kinder und Kranke sind „intelligente“, mobilfunkbasierte Netze und Messsysteme konsequent abzulehnen.
Die krankmachende Wirkung der Smart-Meter ist unbestritten – das versprochene Einsparpotential eher zweifelhaft.  Viele Geräte wie Toaster, Kaffeemaschinen und Herde werden täglich zu gleichen Zeiten benutzt. Jedoch Geschirrspüler und Waschmaschinen wird man nicht nachts einschalten, um zu einer gleichmäßigen Auslastung des Stromnetzes beizutragen. Der Spareffekt ist daher eher als gering einzuschätzen. Neben Kosten für Datentransfer und -Speicherung werden für Anschaffung und Bereitstellung der Smart-Meter laut Deutscher Energie-Agentur je nach Anbieter einmalig bis zu 100 Euro und jährliche Gebühren bis zu 240 Euro fällig, wie Wikipedia zu entnehmen ist. Dem gegenüber stehen Einsparungen in der Größenordnung von 9 bis 42 Euro.
Auch aus baubiologischer Sicht wäre es negativ zu bewerten, da neben der nächtlichen Belastung durch hochfrequente Sender zusätzlich durch den fließenden Strom für Waschmaschine und Co. niederfrequente magnetische Wechselfelder generiert würden, die ebenfalls gesundheitlich stark bedenklich und nicht abzuschirmen sind.

Fazit: Funkbasierte „Intelligente“ Stromzähler sind eher ein Fluch – ein Segen ist es dagegen, die eigene Intelligenz einsetzen zu können.

Dipl.-Ing. Jürgen Harder – Akademie Bauen Wohnen Gesundheit

Naturgucker

Naturgucker

Das Netzwerk für Naturbeobachter und alle, die es werden wollen.

Sammeln Sie Ihre Beobachtungen, Naturbilder und Informationen in einem persönlichen Datenzentrum und werten Sie alles gemeinsam aus.
Ihre gesammelten Beobachtungen helfen so direkt dem Naturschutz, die natürliche Artenvielfalt zu bewahren. Und selbstverständlich freuen sich auch viele andere Naturbeobachter, wenn sie etwas Neues begucken können, sei es zuhause oder am Urlaubsort.

www.naturgucker.de

mehr grün

mehr-grün

mehr grün – der Online-Shop für nachhaltige Produkte

„mehr grün“ ist der grüne Internetshop für ausgesuchte, schöne und vor allem nachhaltige Produkte aus den Bereichen Familie, Haushalt und Wohnen.
Bei „mehr grün“ finden Sie ausgesuchte, schöne und vor allem nachhaltige Dinge für die ganze Familie. Hier kaufen Sie nicht nur ein, sondern Sie tun gleichzeitig sich, Ihren Mitmenschen und der Umwelt mit grünen Produkten Gutes. Denn alle unsere Produkte tragen bestimmte nachhaltige Aspekte, wie beispielsweise „schadstoffarm“, „Ressourcen schonend“, „CO2-sparend“, „aus fairer und sozialer Produktion“ oder „biologisch abbaubar“.
Entdecken Sie das grüne Einkaufserlebnis mit Lust und gutem Gewissen!
„mehr grün“ bietet Ihnen stets eine nachhaltige, gesunde und faire Alternative.

www.mehr-grün.de

Der Hanf-Willi

Hanf-Willi

Wohlig warm im Winter – angenehm kühl im Sommer.

Ein angenehmes Raumklima wird beeinflusst von
•  der richtigen Lüftung
•  der Anordnung der Fenster
•  der Beschattung der Fenster
•  dem Wärmeschutz mit wärmespeichernder Dämmung.

Rat & Tat erhalten Sie beim Team vom Hanf-Willi.
www.hanfwilli.de

Ganz gleich, ob man auf die Hilfe eines Architekten setzt oder ob man selbst baut, ob es sich um ein Ein- oder Mehrfamilienhaus handelt – modernes Bauen heißt heute auch immer bauen mit ökologischen Baustoffen.
Aufgrund der kontinuierlich steigenden Energiepreise geht der Trend zum Passivhaus oder zumindest zum Niedrigenergiehaus.
Hierbei kommt der effizienten Dämmung eine besondere Bedeutung zu. Konventionelle Dämm-Materialien, wie Styropor, werden mehr und mehr von natürlichen Dämmstoffen wie Hanf, Schilf oder andere Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien ersetzt.
Dabei können diese natürlichen Dämmstoffe überall im Haus angewendet werden. So eignen sich Hanf (Thermo-Hanf) und Schilf sowohl für die Dämmung in Neu- und Altbauten, von Decken oder Böden, bei Innen- und Außendämmung, als auch zur Isolierung von Dächern.

In Verbindung z. B. mit Lehm- oder Textilputz führen diese Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität.

Ziel ist ein behagliches und gesundes Raumklima ohne gesundheits-gefährdende Chemie.

Reden Sie mit uns, wir haben die richtigen ökologischen Produkte und die Erfahrung, die Ihnen eine umfassende Beratung garantiert.

Wir sind darauf bedacht, dass sowohl Ökologie als auch Ökonomie eine ideale Partnerschaft bilden.

Groß- und Einzelhandel
Fachhandel

A. Wilbois
Am Stauden 8
66663 Merzig-Mechern
Telefon: 06861-790804
Fax: 06861 790803
www.hanfwilli.de

 

 

Leben mit Hochsensibilität

Bild für Beitrag

Typische Situationen im Leben eines hochsensiblen Menschen könnten sein:

Es gibt Menschen, die an ihrer Arbeitsstelle viel schneller als ihre Kollegen zwischenmenschliche Prozesse erfassen und so merken, was dem Arbeitsablauf gut tut und was nicht. Oft genug werden sie dafür mit Argwohn betrachtet, weil sie so unkompliziert erfassen können, was andere vielleicht lieber im Verborgenen gehalten hätten.

Es gibt Menschen, denen große Menschenansammlungen wie in Fußballstadien oder anderen öffentlichen Veranstaltungen wenig Freude bereiten. Schon das Fahren in einem voll besetzten Zug ist für sie unangenehm, wenn nicht gar eine Qual. Die Nähe so vieler anderer Menschen, deren Stimmungen und Verfassungen ein hochsensibler Mensch wahrnimmt, kann ihn schnell überfordern und schwächen.

Viele hochsensible Menschen verurteilen sich für die so leicht und rasch eintretende Reizüberflutung. Sie brauchen mehr Regeneration, mehr Auszeiten. Aber genau das lässt sie nach gültigen gesellschaftlichen Wertmaßstäben weniger leistungsfähig und damit in den eigenen Augen als weniger “wertvoll” im Dienste der Gemeinschaft erscheinen. Für Hochsensible ist es deshalb sehr wichtig zu verstehen, woher diese Überreizung rührt, was wie bewirkt und welche Wege es gibt, die individuelle Kapazität zur Reizverarbeitung zu erhöhen.

Alle Menschen sind einer ständig wachsenden Flut von Informationen ausgesetzt. Bei hochsensiblen Menschen jedoch treffen diese auf ein reduziertes Reizfiltersystem in ihrem Körper. Seine Reaktionen berichten vom Ausmaß seiner Beschäftigung in der Reizverarbeitung. Sie lassen sich nicht ausblenden und können damit zu einer Belastung werden – es sei denn, es gelingt, sie als Richtung weisende Signale zu verstehen.
Die Krankheitsdisposition der Hochsensiblen ergibt sich als Folge der ständigen Inanspruchnahme des gesamten Systems durch die Reizverarbeitung. Alle Erkrankungen, die in Zusammenhang mit Dauerstress erwähnt werden, gehören daher zu den “Gesichtern der Hochsensibilität” (www.aurum-cordis.de/gesichter-und-schaetze-der-hochsensibilitaet) wie z.B. Bluthochdruck, chronische Magen-Darm-Erkrankungen, chronische Muskelverspannungen und Schmerzzustände, Erkrankungen des Bewegungsapparates, ein reduziertes Immunsystem mit einer erhöhten Neigung zu Entzündungen, Depressionen, Burn-out, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen und vieles mehr. Die Therapie dieser Erkrankungen ist langwierig, kostenintensiv und schenkt den Betroffenen all zu oft keine nachhaltigen Heilungserfolge. Bei diesen Menschen versagen häufig klassische Behandlungsmethoden und Medikamente rufen nicht selten das Gegenteil ihrer eigentlich heilsamen Wirkung hervor. Daher ist der Weg zu alternativen Heilmethoden oft die Alternative.

Gerade hier kommt die Gabe der Hochsensibilität zum Tragen. Die starke Wahrnehmungs- und Reflexionsfähigkeit hochsensibler Menschen eröffnet ihnen die Möglichkeit zur Aktivierung ihrer Selbstheilungskräfte sowie neue Wege zur Selbstregulation und Selbstwirksamkeit. Eine Neubewertung ihres Lebens und ihrer Situation im Lichte einer übergeordneten Sichtweise (Metareflexion!) kann eine neue Perspektive auf ein sinnerfülltes Leben mit einer entwickelten empathischen Wahrnehmungskompetenz eröffnen. Sinnerfahrung jedoch trägt zur Wandlung des krankmachenden Di-Stresses in beflügelnden Eu-Stress bei!

Autorin: Jutta Böttcher, Aurum Cordis | Kompetenzzentrum für Hochsensibilität | www.aurum-cordis.de

Hauptsache wohngesund

Bild für Beitrag

Aus optischen Gründen war Holz als Baumaterial den Eigentümern von Haus „Kieler Förde“ anfangs gar nicht so wichtig. In erster Linie wollten sie ein Haus mit möglichst gesundem Wohnklima bauen, und das hätte auch ein Steinhaus sein dürfen. Gründliche Recherchen ergaben dann, dass chemisch unbehandelte Massivholzhäuser das beste Raumklima besitzen, besonders in Kombination mit Lehmwänden für einen optimalen Feuchteausgleich. Also ging man auf die Suche nach dem passenden Holzhaushersteller und entschied sich nach diversen Besichtigungen von Muster- und Kundenhäusern für einen Spezialisten, der Setzungsfreiheit und Winddichtigkeit versprach. Zusammen mit einem befreundeten Bauingenieur entwarfen die Hauseigentümer ihr Haus ganz nach den eigenen Vorstellungen, so dass die Holzhausfirma nur noch zu prüfen und zu erarbeiten brauchte, was machbar war.

Helligkeit und Kommunikation haben Priorität

Haus Kieler FördeEin helles Haus mit viel Tageslicht wünschten sich die Hausbesitzer, weshalb sie an der Südseite ihres Hauses große, bodentiefe Glasflächen einsetzten. Das bringt nicht nur ein Maximum an Sonnenlicht, sondern spart auch Heizenergie im Winter, wenn die tiefer stehende Sonne hereinscheint. Für das Ehepaar stand von vorneherein die Entscheidung für eine offene Küche fest, sodass auch beim Kochen die Kommunikation mit Gästen möglich ist. So entstand gleichzeitig ein großzügiger Wohnbereich, in dem Küche, Esszimmer und Sofaecke fließend ineinander übergehen. Besonders schön: Der Esstisch befindet sich im angeschlossenen Zwerchhaus, das nach Süden hin fast komplett verglast ist. Ganz konsequent wählte das Eigentümerpaar überwiegend Naturmaterialien für Ausbau, Dekoration und Möbel aus. Heute freuen die beiden sich besonders über die unnachahmliche Behaglichkeit, die von den massiven Kiefernwänden ausgeht, und empfinden die gefühlte Temperatur in ihrem Hause deutlich höher als beispielsweise in konventionellen Steinhäusern. Kein Wunder, da Holz eine höhere Oberflächentemperatur hat und allein rein optisch „wärmt“. Während die Holzwände im Innenbereich lediglich mit UV-Schutz gegen Nachdunkeln behandelt wurden, trug man außen einen Schutzanstrich mit minimaler weißer Pigmentierung auf, der Haus „Kieler Förde“ noch einen Tick heller erscheinen lässt und gleichzeitig vor unerwünschter Vergrauung schützt. Dieser Anstrich wurde aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen und ist für die Wertbeständigkeit und Lebensdauer der Massivholzwände nicht notwendig.

Passgenaue Elemente schnell und leicht montiert

Viel Eigenleistung brachte das Ehepaar bei der Hausmontage und beim Ausbau mit ein: Zusammen mit dem Richtmeister des Hausherstellers und drei befreundeten Helfern, darunter ein Zimmermann, bauten die beiden ihr Haus innerhalb einer Woche auf, bis es regendicht war. Alle Wandteile und Balken waren nummeriert und passten genau; nur ein einziger, kleiner Balken musste vor Ort nachbearbeitet werden. Auch beim Ausbau packten beide viel mit an und arbeiteten als „Helfer und Schlepper“ der beauftragten Fachhandwerker mit. Nach nur vier Monaten Bauzeit, gerechnet ab dem Tag der Hauslieferung, konnte Haus „Kieler Förde“ schon bezogen werden. Nun besticht es außen mit seiner geradlinigen Symmetrie, die besonders an der südlichen Längsseite mit dem Zwerchhaus und den beiden Gauben angenehm auffällt. Die ausgewogenen Proportionen ergeben, zusammen mit den sehr hellen, naturfarbenen Holzwänden und den in Anthrazit gewählten Dachziegeln und Fensterrahmen, ein gleichermaßen ruhiges und harmonisches Bild. Ebenfalls im Innern des Hauses spürt man gleich eine gewisse Ruhe, die vermutlich von den verbauten Materialien (Holz, Lehm, Feinsteinzeug) und dezenten Farben (weiß, grau, beige, braun) der Wände, Böden und Möbel erzeugt wird. Ein besonders luftiges Gefühl hat man im Zwerchhaus, im Bad und im Schlafzimmer, denn dort ist die Raumhöhe extrahoch – jeweils bis zum offenen First. Wenn es so etwas wie die Lebensenergie „Chi“ tatsächlich gibt, kann sie in Haus „Kieler Förde“ ungehindert fließen.

Funktionaler Grundriss mit Blick auf den Sonnenlauf

Hauptsache_wohngesund_02Neben reichlich Tageslicht im Haus legten die Hauseigentümer viel Wert auf einen praktischen, unkomplizierten Wohnalltag. Im Erdgeschoss nimmt der offene Wohnbereich der Länge nach die komplette Südhälfte des Hauses ein, während sich darüber (im Dachgeschoss) ein großes Arbeitszimmer und ein geräumiges Bad befinden. Oben sind Schlafzimmer und Büro nach Norden ausgerichtet, wobei das Schlafzimmer ein Fenster gen Osten hat und das Büro über ein Fenster Richtung Westen verfügt. Im Erdgeschoss tritt man an der Nordseite in die Diele, von wo man links zur Gästetoilette und daneben zum Hauswirtschaftsraum gelangt, rechts in ein Gäste- und Arbeitszimmer und geradeaus in den abgetrennten Wohnbereich. Der Hauswirtschaftsraum hat zusätzlich einen eigenen Eingang, den die Hausbewohner meistens benutzen. Die weißen Holztüren, die weiße Küche und die weiße Holztreppe lassen alles besonders hell und freundlich-frisch wirken; im Dachgeschoss schmeicheln fußwarme Eichendielen nackten Sohlen; im Erdgeschoss erleichtern große graue – bzw. braune (Bad) – Bodenfliesen die Hauspflege. Beheizt wird Haus „Kieler Förde“ mit einer Gasbrennwerttherme, welche die Fußbodenheizung versorgt, und mit einem Kaminofen im Wohnbereich, dessen Feuer gemütliche Strahlungswärme erzeugt. Das Brauchwasser wird von der Solaranlage auf dem Hausdach erwärmt.

Autorin: Jannette Weiser-Lieverscheid, Fullwood Wohnblockhaus
Bildquelle: Fullwood Wohnblockhaus

www.fullwood.de

bioRe Stiftung – Menschenrechte durch BIO-Baumwolle

bioRe Stiftung

Menschenrechte durch BIO-Baumwolle – unsere Mission

Durch den Anbau von Bio-Baumwolle und damit zusammenhängende Entwicklungsprojekte im sozialen Bereich sichert die bioRe® Stiftung Familien im Süden das grundlegende Menschenrecht auf ein würdiges Leben und eine langfristig gesicherte Existenz in einer intakten Umwelt. Menschenrechte verstehen wir gemäss dem erweiterten Menschenrechtsbegriff der UN Earth Charta, der auch zukünftige Generationen und natürliche Lebensräume umfasst.
www.biore-stiftung.ch

Murks? nein danke!

Murks nein danke

Zahllose Produkte gehen kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Dieser Murks muss aufhören!

Wir fordern nachhaltige Produktverantwortung der Hersteller! Wir machen den Murks für alle sichtbar.
Dazu brauchen wir viele Meldungen. Melde jetzt Deine Murkserlebnisse!

„MURKS? NEIN DANKE!“ setzt sich als Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität ein.

Gilbert Wilbois e.K.

Gilbert Wilbois

„Blech ist unsere Leidenschaft – Ökologie ist unser Leitgedanke“

Mit diesem klaren Bekenntnis zum Klempnerhandwerk führt Armin Wilbois das 1966 von seinem Vater, Gilbert Wilbois in der Gemeinde Beckingen gegründete Handwerksunternehmen als Firma Gilbert Wilbois e.K. weiter.

www.meister-wilbois.de

Für den Klempnermeister und seine Mitarbeiter stehen bei der Herstellung oder Bearbeitung von Gegenständen aus Metall zwei Themen im Mittelpunkt der Arbeit: Funktionalität und Ästhetik. Aus Sicht der Profis Themen, die unbedingt zusammengehören und in gelungener Kombination die Arbeit eines Meisterbetriebes ausmachen. Meisterliche Lösungen sind heute am Bau nicht mehr selbstverständlich, denn sie gelingen nur dann, wenn das eingesetzte handwerkliche Können auch meisterlich ist.

Für Wilbois schon lange eine Selbstverständlichkeit. Deshalb hat man sich auch zum Ziel gesetzt, junge Menschen an den Beruf des Klempners heranzuführen und dafür zu sorgen, dass theoretisches und fachliches Wissen gleichermaßen vermittelt werden „Es bereitet uns Freude zu sehen, wie unser Traditionshandwerk in talentierten jungen Händen seine Fortsetzung findet.“

Das Tätigkeitsfeld der Firma Wilbois umfasst heut Klempnerei, Blecheindeckungen, Bedachungen, Kunstgewerbe und Graffitischutz. Mit der Zusatzqualifikation zum geprüften Baubiologen, verbindet Wilbois Handwerkertradition, gesunde Baustoffe und innovative Oberflächenbehandlung. Die Kunden erleben dadurch eine vernünftige Kombination traditioneller und moderner Methoden mit Wohlfühl-Charakter

Wilbois- das heißt für Sie:

Größtmöglicher Nutzen, beste handwerkliche

Qualität und zeitgemäße Beratung,

ökologisch und nachhaltig

Das Team von Christel und Armin Wilbois
Das Team von Christel und Armin Wilbois

Gilbert Wilbois e.K.
Dillinger Straße 32a
66701 Beckingen
Tel.: +49 (0) 6861 770647 oder 770648
Fax: +49 (0) 6861 770649

www.meister-wilbois.de

Die Konferenz der Tiere

Bild für Beitrag

Parallel zum Klimagipfel 2011 im schönen Durban, Südafrika, fand eine weitaus bedeutendere Konferenz statt, die im Gegensatz zu denen der Menschen sofort zu Ergebnissen führte und diese wurden auch sofort umgesetzt. Die Tierwelt dieser Erde hat sich unter Vorsitz von Mutter Natur und den Beisitzern der Pflanzenwelt auf ein grundlegendes Protokoll geeinigt, welches das auslaufende Kyoto-Protokoll in seiner Effizienz weit übertrifft. Da die Menschen noch streiten, ob sie sich a) anpassen müssen an das Klima, Adaption genannt, oder ob man b)Staaten, die bisher weniger an der Atmosphärenverschmutzung beteiligt waren, nicht erst auch mal die Gelegenheit dazu geben sollte, Klimagerechtigkeit genannt, oder ob man c) Gegenmaßnahmen einleiten sollte,

See auf Amrum
See auf Amrum – noch ohne Anopheles

Migitation genannt, will man hier bis zum nächsten Klimagipfel im Dezember 2012 in Katar nicht warten.
Einige Auszüge aus dem Protokoll sollen hier seine Auswirkung in diesem Jahr belegen. Um den Klimakiller Nr.1 (Mensch lat.: homo sapiens) sofort an seinen akuten Wirkungsstätten in seiner Tätigkeit zu behindern, wollen die Untergattungen Anopheles (auch Malaria-, Gabel- oder Fiebermücke genannt) und Aedes, Haemagoggus und Sabethes (gemeine Stechmücken) ihre Populationen in dessen noch subtropische und gemäßigte Hemisphäre ausweiten und nicht nur Drittstaaten in tropischer Umgebung das Leben schwer machen (Klimagerechtigkeit).

Die Rippenqualle Mnemiopsis leidyi, die zuvor aus wärmeren Meeren wie dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer bekannt war, gründet Filialen (Migitation) in der Ostsee und Nordsee und hat Fischlarven traditionell auf dem Speiseplan – der Mensch eher die daraus entstehenden Fische. Offen gelassen hat man im Protokoll, welche Quallen es sich neben Mnemiopsis noch bequem machen an den Badestränden und nicht nur den Restaurantbesuch teuer machen, sondern – wenn schon, denn schon – auch das Badevergnügen parallel vermiesen.
Eine besonders hinterlistige Form der Anpassung (Adaption) hat die beisitzende Pflanzenwelt in das Protokoll eingebracht. Viele Menschen, zu denen die Befürworter für gleichbleibenden oder steigenden CO2-Ausstoss gehören, argumentieren mit höheren Erträgen der Biomasse, denn „ für die Pflanzen ist das Treibhausgas ein wichtiger Rohstoff für ihre Photosynthese.“ Ja nee, is` klar sagten die Pflanzen und schon heute ist belegt: „Bei CO2-Konzentrationen von 550 ppm, dem Wert, der in etwa 50 Jahren erwartet wird, sank der Eiweißgehalt vieler Kulturpflanzenarten deutlich ab. Beim Weizen waren gerade die für die Brotherstellung wichtigen Gluten-Eiweiße um 20 Prozent reduziert.“ (Vgl.: http://scinexx.de/dossier-detail-424-8.html)

Na ja, in 50 Jahren…

Trotz dieser Maßnahmen – genau wie das Kyoto-Protokoll bleibt auch das Protokoll der Konferenz der Tiere global wirkungslos. „Die ständig wachsende Menschheit hat dafür gesorgt, dass immer mehr Naturlandschaft neuem Ackerland, Städten oder Straßen weichen muss. Rund ein Viertel der jährlichen Biomasseproduktion weltweit wird vom Menschen geerntet, verbrannt oder durch

Biotop auf Spiekeroog
Biotop auf Spiekeroog – Oktober 2012, 20° C Außentemperatur

Landnutzung verändert. Dadurch schrumpfen die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten oder werden so verändert, dass sich ihre Bewohner nicht mehr anpassen können….. Rund ein Drittel aller Tier und Pflanzenarten gelten heute bereits als bedroht.“
Parallel zum Klimagipfel in Katar wird es übrigens wieder eine Konferenz der Tiere geben. Da man dazugelernt hat, wird sie allerdings umgetauft: Konferenz der Arten soll sie heißen und in einem Symposium will man darauf eingehen, wie man der letzten bedrohten Art auf diesem Planeten helfen kann: Dem homo sapiens, mutiert in wenigen Generationen vom homo oeconomicus zum dankbaren homo oecologicus reciprocans, idealtypisch rücksichtsvoll und menschlich.

Text und Bilder: Jürgen Beckmann, 59174 Kamen, 0163 391 63 99, Fachjournalist (FJS), Dipl. Kfm.(FH), www.beratung-kamen.de

Nachhaltig online einkaufen – Die Zukunft des E-Commerce?

Bild für Beitrag

Einleitung – die Macht des Konsumenten

Immer mehr Menschen versuchen ihren Alltag so nachhaltig und umweltschonend wie möglich zu gestalten und machen entsprechend auch ihre Kaufentscheidungen davon abhängig, ob Produkte und Waren ökologisch verträglich, sozial und fair gefertigt wurden. Dies beschränkt sich inzwischen nicht mehr nur auf einen verhältnismäßig kleinen Teil von „Ökos” oder der vermeintlichen Elite von gutsituierten und umweltbewussten “Lohas” (Lifestyle of Health and Sustainablility), sondern umfasst sehr breite Teile der Bevölkerung. Nach aktuellen Studien geben inzwischen über 80% der Deutschen an, zumindest gelegentlich bewusst ethisch korrekte Produkte zu kaufen, den Aspekt Ökologie in ihr Konsumverhalten einfließen zu lassen und dass sie bereit sind, mehr Geld für Produkte auszugeben, die regional & biologisch produziert und fair & klimafreundlich gehandelt wurden. Folglich ist es nur logisch, dass das Thema Nachhaltigkeit auch im E-Commerce eine zunehmend bedeutsame Rolle spielt. Immer mehr auf Nachhaltigkeit spezialisierte Online-Anbieter bedienen demnach diese Nachfrage gezielt mit einem passenden Warenangebot.

Nachhaltig_Einkaufen_1Mit seinem alltäglichen Einkaufsverhalten hat jeder Konsument einen großen Einfluss auf Umwelt und Wirtschaft. Annähernd 300 Milliarden Euro geben die Bürger für Lebensmittel, Getränke, Genussmittel und Bekleidung aus und können mit diesen enormen finanziellen Mitteln mehr bewegen als ihnen bewusst ist. Gleichzeitig hat der private Konsum aber auch große Auswirkungen auf die Natur und Umwelt, da die Konsumenten und deren Haushalte für über 15-20% des Ausstoßes an CO2 und Stichoxiden verantwortlich sind. Mehr und mehr Menschen wollen dem bewusst entgegenwirken und entscheiden sich für einen möglichst nachhaltigen Einkauf. Dies umfasst dabei im zunehmenden Maße auch den Bereich des Online-Shoppings. Immer häufiger werden gezielt Produkte bestellt, welche in Hinsicht auf Herstellung und Produktionsbedingungen umweltschonend und energiesparend gefertigt wurden. Darüber hinaus geht es zunehmend aber auch um sozial und faire Arbeitsbedingungen, also eine angemessene Bezahlung in einem menschenwürdigen Umfeld. Gleichzeitig ist aber auch die Unsicherheit gestiegen, welche Produkte als wirklich Fair und Ökologisch zu betrachten sind und ob der Onlinekauf von nachhaltigen Produkten ökologisch überhaupt sinnvoll erscheint.

Ein Umdenken ist notwendig – was dabei zu beachten ist

Mit unserem Lebensstil bestimmen wir unmittelbar auch den ökologischen Fußabdruck, also die jährlich vom „World Wide Fund for Nature“ (WWF) errechneten Fläche, die jeder zur Aufrechterhaltung seines jeweiligen Konsumniveaus benötigt. In Deutschland beträgt dieser ca. 4,5 Hektar pro Bürger, bzw. die Fläche von annähernd vier Fußballfeldern. Problematisch wird dies dadurch, dass jedem Deutschen aber nicht mehr als 2 Hektar zur Verfügung steht und dieser damit faktisch über seine natürlichen Verhältnisse lebt. Dem kann aber dabei mit erstaunlich einfachen Mitteln individuell entgegengewirkt werden. Allein im Bereich des alltäglichen Lebensmittelbedarfs kann der Kauf von regionalen Produkten, Saisonwaren, Bioprodukten und verpackungslosen Zutaten einen effektiven ersten Schritt zu Verkleinerung des ökologischen Fußabdruckes darstellen. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine große Auswahl an hochwertigen Lebensmitteln die aus der unmittelbaren Umgebung stammen und von regionalen Bauern erzeugt wurden. Bei Fleisch sollte auf artgerechte Haltung und bei Fisch auf nachhaltige Fangmethoden geachtet werden. Bei Getränken ist dagegen darauf zu achten, dass diese in Mehrwegflaschen gekauft werden.

Aber auch die Beachtung der ethischen Komponente kann mit relativ simplen Mitteln Rechnung getragen werden. Auch wenn viele Hersteller (bewusst) auf die Deklarierung der Herkunft und Inhaltsstoffe ihrer Produkte verzichten, sollte hierbei insbesondere auf tierische Produkte aus einer artgerechten Haltung, Fair-Trade-Produkte und Haushalts- & Kosmetikprodukte ohne Tierversuche geachtet werden. Oftmals geben auch die Unternehmenspolitiken erste Indizien über den internen Verhaltenskodex und konkrete Selbstverpflichtungen bezüglich Umweltschutz, fairen Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit etc.. Obwohl einerseits also die Bereitschaft und das Bewusstsein für einen nachhaltigen Einkauf vorhanden ist, herrscht ein gewisses Maß an Verunsicherung in welcher Form ein ökologisch und ethisch korrekter Einkauf offline und online realisiert werden kann.

Siegel nicht gleich Siegel

Nachhaltig_Einkaufen_2Alleine in Deutschland existieren annähernd 1000 verschiedene Siegel für ökologisch und nachhaltig hergestellte Produkte. Bei vielen dieser werden aber weder die konkreten Arbeits- und Produktionsbedingungen, noch die genaue Energiebilanz berücksichtigt, die zusammengenommen ein Produkt erst umweltfreundlich und nachhaltig machen. Dennoch gibt es eine Reihe von Siegeln, die Aufgrund ihrer Unabhängigkeit, Expertise und Konzeption als vertrauenswürdig einzuschätzen sind und damit als verlässliche Wegweiser für einen nachhaltigen Einkauf fungieren können.

Eines der ohne Frage relevantesten Siegel ist sicherlich das Fair-Trade-Siegel der “Fairtrade Labelling Organizations International“ (FLO). Innerhalb dieser sind 20 nationale Siegel aus über 20 Ländern vereint. Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel garantieren dem Käufer, dass der Inhalt und die Produktionsbedingungen strengen Kriterien und Standards entsprechen und somit direkt zur nachhaltigen Entwicklung benachteiligter Kleinbauern in aller Welt beitragen. Im Lebensmittelbereich ist das EU-Bio-Siegel bedeutsam, da es die Erfüllung von Mindeststandards der europäischen Verordnung zum ökologischen Landbau garantiert. Bei dem deutschen Bio-Siegel verhält es sich ähnlich, nur werden hier noch strengere nationale ökologische Richtlinien angewandt. Auch die diversen Siegel privater ökologischer Anbauverbände wie Demeter, Bioland, Naturland etc. stehen für ökologische Anbaumethoden und eine nachhaltig betriebene Landwirtschaft. Außerhalb der Lebensmittelbranche hat sich vor allem der Blaue Engel seit vielen Jahren fest etabliert und im Kundenbewusstsein verankert. Eine unabhängige Jury verleiht diesen zielgerichtet nur an besonders umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Insbesondere ist der Kauf von ökologisch sowie sozial & fair produzierter Kleidung oftmals aber nach wie vor kein leichtes Unterfangen, da es bisher nur wenige umfassende und ganzheitliche Nachhaltigkeitssiegel gibt. Immer wieder zeigen Fabrikunfälle und Berichte über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in zumeist asiatischen Textilfabriken, dass die freiwilligen Selbstverpflichtungen der global agierenden Unternehmen nicht ausreichen und durch ein unabhängiges und verlässliches Kontroll-System und transparente Lieferketten ersetzt werden müssen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Mitgliedschaft in der “Fair Wear Foundation“. Diese Nichtregierungsorganisation (NGO) verpflichtet die teilnehmenden Unternehmer, Zulieferer und Hersteller innerhalb der Textilindustrie auf die Einhaltung fairer und sozial verträglicher Arbeitsbedingungen. Im Kosmetikbereich können durch den Kauf von Produkten welche den internationalen “Humane Cosmetics Standarts“ (HCS) entsprechen, Tierversuche zurückgedrängt und fair gehandelte Schönheitsprodukte aktiv unterstützt werden. Beim Möbelkauf sollte man am besten auf Massivholz setzen, welches mit dem FSC-Siegel des “Forest Stewardship Councils“ gekennzeichnet ist. Als unabhängige und gemeinnützige NGO garantiert das FSC dem Käufer, dass das verwendete Holz aus einer nachhaltigen und verantwortungsvoll betriebenen Forstwirtschaft stammt. Das gleiche gilt auch für Büro-, Papier- und Schreibwaren, die man inzwischen ebenfalls in großer Auswahl als FSC-zertifizierte Produkte erwerben kann.

Pro & Contra des nachhaltigen Online-Handels

Nachhaltig_Einkaufen_3Schon seit geraumer Zeit ist die allgemeine Nachhaltigkeitswelle auch auf den Online-Handel übergesprungen. Unterstützt wird dies durch das steigende Bewusstsein vieler Konsumenten, die mit der Wahl der gekauften Produkte unmittelbaren Einfluss auf das Warenangebot der Anbieter nehmen können. Hierdurch werden diese stark in ihren Entscheidungen beeinflusst, für welche Produkte sie ihre Ressourcen und Kapital zukünftig verstärkt einsetzen. Zum modernen und nachhaltigen Lebensstil immer mehr Menschen gehört es deshalb, nicht nur in die naturnahen Outdoor-Urlaube zu fahren und voll auf Öko-Strom zu setzten, sondern auch das Online-Einkaufsverhalten daran auszurichten. Immer mehr Verbraucher legen beim Kauf im Internet gesteigerten Wert auf umweltschonende Produkte und faire Produktionsbedingungen. Darüber hinaus bieten die dort angebotenen nachhaltigen Produkte aber weitere wertvolle Vorteile. Zumeist sind sie von einer höheren Qualität und halten damit länger als konventionelle Produkte, lassen sich länger nutzen und sind anschließend wesentlich umweltverträglicher zu recyceln. Inzwischen bieten eine ganze Reihe an spezialisierten Online-Shops ein umfangreiches Sortiment an Bio-Lebensmitteln, Naturprodukten, Eco-Fashion, Öko-Spielzeug, Bio-Tiernahrung und vielen weiteren nachhaltigen Produktbereichen an.

Jeder bewusste Konsument muss sich dabei aber stets darüber im Klaren sein, dass die Umwelt- und Sozialverträglichkeit einiger dort angebotenen Produkte nur Teile der Lieferketten abdeckt und ein zu 100% nachhaltiges Produkt damit nicht immer garantiert werden kann. Dennoch steigert man mit jedem online gekauften Bio- und Fair-Trade-Produkt effektiv die Chance darauf, das Konsumverhalten, die Unternehmenspolitiken und die Produktionsabläufe konkret zu verändern. Ein weiterer möglicher Kritikpunkt ist das durch den E-Commerce verstärkte generelle Lieferaufkommen. Umso mehr Waren online bestellt werden, um so mehr Produkte müssen transportiert und zugestellt werden, bzw. belastet damit die Umwelt mit einem erhöhten CO2-Ausstoß. Ein sicherlich berechtigter Punkt, der von vielen Online-Shops und Marktplätzen aber mit dem konsequenten Versand mittels spezieller Liefermethoden – wie dem DHL GoGreen-Program – entgegengewirkt wird. Zum Ausgleich der durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen fließt hierbei für jeden Kilometer Lieferstrecke ein bestimmter Betrag in spezielle Klimaschutzprojekte. Auch mag es nicht immer sinnvoll erscheinen alle Produkte online einzukaufen, die man evtl. besser direkt im örtlichen (Bio-)Laden bekommen könnte. Gerade im ländlichen Raum bzw. in kleineren Städten sind das Angebot und die Verfügbarkeit an nachhaltigen Produkten aber nach wie vor alles andere als Flächendeckend und selbst in Großstädten können die meisten Bio-Märkte und regulären Geschäfte nicht mit dem umfassenden Online-Angebot an umwelt- und sozialverträglichen Produkten aller Art der nachhaltigen Online-Marktplätze konkurrieren.

Fazit:

Eine große und stetig wachsende Zahl an Konsumenten setzt sich immer differenzierter mit der ökologischen Qualität und der menschenwürdigen Herstellung von Produkten auseinander und berücksichtigt diese Aspekte demnach auch maßgeblich im alltäglichen (online-) Konsumverhalten. Neben Umweltschutz und sozialen Produktionsbedingungen haben auch die Bereiche Fair-Trade, Regionalität und Recycelbarkeit einen festen Platz in der heutigen Konsumentenpsychologie eingenommen. Demnach ist es nur konsequent und logisch, dass sich dies verstärkt auch im E-Commerce niederschlägt und sich das dortige Sortiment an der entsprechenden Nachfrage der Kunden anpasst. Ohne Frage ist es eine der zentralen Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft, im Sinne der Nachhaltigkeit weniger endliche Ressourcen und Materialien zu nutzen sowie den effektiven Umgang mit den Rohstoffen unserer Erde zu optimieren. Der Konsument verfügt dabei über ein überraschend großes Maß an direkten Einflussmöglichkeiten auf die Wirtschaft. Alleine durch die gezielte Nachfrage nach nachhaltig gefertigten Konsumprodukten, kann er der Wirtschaft attraktive Anreize für die verstärkte Herstellung entsprechender Produkte bieten. Umso stärker die Nachfrage des Verbrauchers nach entsprechend „grünen“ Produkten also ist, desto mehr werden auch die großen Anbieter, Produzenten und Ketten sich dem Thema annehmen und entsprechend nachhaltiger und sozial fairer produzieren lassen. Insbesondere der steigende Umsatz im nachhaltigen E-Commerce wird auf kurz oder lang auch den „normalen“ Handel aufhorchen lassen. Das es sich hierbei aber um keinen Freifahrtschein für ein grünes Gewissen handelt, sich die angeschobenen Prozesse erst am Anfang befinden und sich die Unternehmen und Produzenten erst am Beginn ihres Weges hin zu einer wirklich nachhaltigen Wende befinden, muss jedem ökologisch orientieren Konsumenten dabei aber stets bewusst sein. Nur der bewusste und möglichst konsequente Kauf von umweltverträglichen, ressourcenschonenden und unter sozial & fairen Produktionsbedingungen gefertigten Produkten, wird die Unternehmen langfristig aufhorchen und ihre bisherige Produktpolitik überdenken lassen. In einem kapitalistischen System hat der Konsument, bzw. sein ausgegebenes Geld aber definitiv ein überaus machtvolles Instrument zur Verfügung, um den Aspekt der Nachhaltigkeit effektiv zu stärken.

Autor: Benjamin Müller – Freiberuflicher Mitarbeiter der FROSCHking Internet GmbH aus Berlin.

Blogs: Bauen und Renovieren

Bild für Beitrag

Blog Baubiologie Plauen – gesundes wohnen · geundes leben
baubiologie-plauen.de

Blog der Wohnwerkstatt Kupferzell – Wohnen und Leben mit der Natur
die-wohnwerkstatt-kupferzell.blogspot.de/

Natural-Farben.de – Fragen und Antworten zu Naturfarben
natural-farben.de/aktuell

Blog Holzmann-Bauberatung & Sachverständigenbüro
baubegriffe.com/Bausachverstandiger_Holzmann-Bauberatung/Blog/Blog.html

BIOLYSA e.V. Gesundes Wohnen und Leben
baubiologie-plauen.blogspot.com/

ÖkoEnergie-Blog
oekoenergie-blog.at/

Sentinel-Haus-Blog
blog.sentinel-haus.eu/

Blog von SR Grünhaus – Dachbegrünung – Naturland Gartenbau
srgruenhaus.blogspot.de/

Biosphärenreservat Bliesgau

Bild für Beitrag

Biologische Vielfalt im Bliesgau

Im Gebiet des Biosphärenreservat Bliesgau ist die höchste Dichte an europa-, bundes- und landesweit bedeutsamen Lebensraumtypen und Arten im Saarland zu verzeichnen. Deshalb liegen hier auch viele der vom Saarland gemeldeten NATURA 2000-Gebiete.

Orchideenwiese

Bildautor Axel Krieger: Das Orchideengebiet in Gersheim im Frühsommer

Prägend für das Gebiet ist die Blies und ihr Tal mit den naturnahen Auenwäldern, in denen sich der Biber seit der erfolgreichen Wiederansiedlung wieder flächendeckend ausgebreitet hat, den Röhrichten, Hochstaudenfluren und den großflächigen Auwiesen. Auch viele schutzwürdige Amphibien und Libellenarten sind in den feuchteren Gebieten des Bliesgaus zu finden. Größer und auffälliger in den Auwiesen bei Beeden sind jedoch die Wasserbüffel, die Heckrinder und seit diesem Frühjahr auch die Konik-Pferde, die hier Flächen beweiden, um sie so freizuhalten, dass auch die Störche genügend Nahrung für ihre Jungen finden.
Daneben gibt es gerade im südlichen, ländlichen Bereich viele Orchideen- und Waldmeister-Buchenwälder und die für den Bliesgau typischen Salbei-Glatthaferwiesen, Streuobstwiesen und Halbtrockenrasen mit ihren reichen Orchideenvorkommen. Schöne und individuenreiche Populationen gibt es z.B. von Ohnsporn, Pyramiden-Orchis, Bocks-Riemenzunge und Hummelragwurz unter anderem im bekannten Orchideengebiet bei Gersheim.
Ganz in der Nähe des Orchideengebiets, im ehemaligen Kalkbergwerk in Gersheim haben sich auch Fledermäuse angesiedelt. Hier sind 11 der 19 im Saarland nachgewiesenen Arten vertreten z.B. die Breitflügelfledermaus oder die Bechsteinfledermaus, die hier eines ihrer deutschlandweit größten Winterquartiere besitzt. Sie nutzen die alten Schächte und Höhlen als Unterschlupf.
Bemerkenswert sind aber auch die Tagfalter-Arten im Bliesgau. Alle aktuell im Saarland nachgewiesenen FFH-Arten der Tagfalter sind in der Region vertreten. Der Große Feuerfalter ist eher in etwas feuchteren Bereichen zu finden, seine Raupen fressen an großblättrigen Ampferarten. Der Dunkle Wiesenknopfameisenbläuling ist an die Vorkommen vom Großen Wiesenknopf gebunden, Goldener Scheckenfalter und Thymian-Ameisenbläuling sind in den Halbtrockenrasen zu finden.

Goldener Schneckenfalter
Bildautor Anita Naumann: Der Goldene Scheckenfalter
kommt im Bliesgau vor allem in den orchideenreichen
Halbtrockenrasen vor

Doch auch weniger gefährdete Arten wie Ochsenauge, Schachbrett, Großer Perlmuttfalter, Wiesenvögelein, Ehrenpreis-Scheckenfalter und die Widderchen fliegen zurzeit in großer Zahl über die blühenden Wiesen.
Beim Fliegen und auf Futtersuche kann man auch Heidelerche, Rotkopfwürger, Neuntöter oder Rotmilan beobachten. Typisch für die alte Kulturlandschaft der Streuobstwiesen ist auch der Steinkauz, der in den Höhlen von alten Obstbäumen seine Jungen großzieht.
Auch Heuschrecken sind in den mageren Wiesen häufig. So gibt es im Bliesgau u.a. große Populationen der Feldgrille, des Weinhähnchens (eine Art aus dem Mittelmeerraum) und des Warzenbeißers.

www.biosphaere-bliesgau.eu

Der Wetterfrosch und seine Helfer

Bild für Beitrag

Das digitale Zeitalter hat dem allseits beliebten, zuverlässigen und putzigen Gesellen Wetterfrosch den Kampf angesagt.  Großrechner und immer raffiniertere Technik der Wetterbeobachtung gefährden seine Existenz und die Art gilt als bedroht. Hat der Wetterfrosch wirklich ausgedient? Kann man unseren Großeltern noch trauen, die präzise Angaben zur Wetterentwicklung am hundertjährigen Kalender festmachen konnten? Zur Beantwortung dieser Fragen muss man schon eigene Beobachtungen machen und seine Schlüsse ziehen. Eine bekannte Boulevardzeitung

Hamburger Erklärung
Unterzeichnung der „Hamburger Erklärung“ – Foto: J. Beckmann

fühlte sich bereits im April 2011 kompetent, das Wetter für den gesamten Sommer voraus zu sagen. Ob raffinerte Technik dahinter steckte, die versagte oder Inkompetenz, weiß man nicht. Vorbeugend realistisch waren da einige Meteorologen, unter ihnen die beliebten TV-Moderatoren  Inge Niedeck und Sven Plöger, die in der „Hamburger Erklärung“ die Grenzen der langfristigen Vorhersagemöglichkeiten aufzeigten.

Danach ist es nur eingeschränkt möglich, Prognosen über einen Zeitraum von mehr als vier bis sechs Wochen als zuverlässig hinzustellen. Eines steht jedenfalls fest, der Jo-Jo-Sommer 2011 hat unseren Wetterfröschen – den Profis aus den Wetterredaktionen, Hobbymeteorologen und unserem Original im Glas – alles abverlangt. Es gab den Sommer im April und den Herbst im August.  Des einen Freud, des anderen Leid . Missernten gingen einher mit der Freude über den „Weinherbst“ im August, die Tourismusbranche freute sich über regen Flugverkehr gen Süden, aber der lang ersehnte Urlaub an den Küsten Deutschlands fiel für viele Familien ins Wasser.
Auf eine Veränderung der klimatischen Verhältnisse müssen wir uns in Deutschland mittelfristig einstellen, da sind sich die Meteorologen einig. Wer dem Wetterbericht nicht traut, kann das als Einstieg sehen für ein spannendes Hobby – die Betätigung als Wetterbeobachter und Wettermelder. Im Internet stehen Einsteigern und Profis viele hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung. Die meteorologischen Dienste, u.a. die Unwetterzentrale der Meteomedia AG, bieten Radaranalyse, umfangreiche Wetterkarten, Meldesysteme und Tools für die eigene Homepage weitestgehend kostenfrei an. Wer Spaß an der eigenen Wetterstation hat, und deren Daten auch im Internet präsentieren möchte, kann eine durchaus semiprofessionellen Ansprüchen genügende Hard – und Software beispielsweise der Firma Davis Instruments verwenden, muss dafür aber je nach Ausstattung 300 bis 800 € kalkulieren. Kostenlose und durchaus fähige Software, kompatibel mit vielen Wetterstationen, gibt es aber auch im Netz.
Will man sich mit anderen austauschen, lernen, über das Wetter klönen oder sogar Analysen liefern zu Extremwetterereignissen, stehen viele Foren und Communities im WorldWideWeb bereit, in denen man auch weitere wertvolle Tipps zur Wetterbeobachtung, Naturfotografie und der Unwetterjagd (engl.: Stormchasing) bekommt.

Gewitterfront
Gewitterfront mit Regenkern – Foto: J. Beckmann

Auf keinen Fall sollte man ohne entsprechende Kenntnisse das Dokumentieren von Unwettern zu seiner Passion machen. Wer daran Interesse verspürt, sollte sich mit dem Gefährdungspotential von Gewittern und Stürmen auseinandersetzen und niemals sich und andere in Gefahr bringen. Wie man sich korrekt verhält und alles, was man sonst noch wissen muss, kann man beim Verein Skywarn Deutschland e.V. erfragen und ggf. eine Prüfung als „Advanced spotter“ ablegen.
Hat man sich mal eine Saison lang damit beschäftigt, wird man die Freude an der Natur nicht mehr los. Unser Wetterfrosch im Glas hat nicht ausgedient, sondern wird zum ständigen, zumindest symbolischen Begleiter bei einer aufregenden Beschäftigung mit dem komplexesten und am meisten diskutierten Thema in der Gesellschaft – dem Wetter.

Autor: Jürgen Beckmann, 59174 Kamen, 0163 391 63 99, Fachjournalist (FJS), Dipl. Kfm.(FH), www.beratung-kamen.de

Wie verreise ich richtig

Bild für Beitrag

Wie verreise ich richtig oder: müssen wir jetzt alle zu Hause bleiben?

Als reflektierte, gebildete und sozial engagierte Menschen liegen uns das Wohl aller, der Umweltschutz, die Artenvielfalt und globale Fairness am Herzen. Wir kaufen Bio-Kost aus dem Hofladen, fahren möglichst mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, meiden Kleidung, die in Billiglohnländern produziert wurde, kaufen fair-trade Kaffee und – wollen manchmal in den Urlaub fahren. Doch schon beim Blick auf die verlockenden Reiseziele kommt das schlechte Gewissen. Fliegen ist doch falsch, oder? Erderwärmung, Co2, das weiß inzwischen jeder. Bleibt jetzt nur noch die Radtour durch die heimischen Weinberge?

Eine schnelle Recherche im Internet lässt einen tatsächlich zu diesem Schluss kommen. Viele Seiten, die sich mit dem Thema des verträglichen Reisens beschäftigen, empfehlen den „Urlaub zu Hause“. Ganz unberechtigt ist das nicht. Denn natürlich ist es ökologisch bedenklicher, einen dreitägigen Kurzurlaub in New York City zu machen, als die heimische Natur wandernd zu erkunden. Und eine Woche in einer Bettenburg in der Dominikanischen Republik hat natürlich eine schlechtere Ökobilanz, als eine Woche im Ferienhaus auf Sylt.

Die Auswirkungen des Reisens lassen sich nicht allein in CO2-Emissionen messen

Eine pauschale Empfehlung zum „Urlaub um die Ecke“ ist dennoch sehr unüberlegt. Richtig ist, dass das Flugzeug den größten CO2-Ausstoß unter den gängigen Vermitteln verursacht. Fliegen ist ökologisch bedenklich. Die Auswirkungen des Reisens lassen sich aber nicht allein in CO2-Emissionen messen. Reisen bedeutet auch kulturellen Austausch, Inspiration, Lernen, Erleben und nicht zuletzt: Konsumieren.

Entwicklungs- und Schwellenländer nicht mehr zu besuchen, wäre eine wirtschaftliche Katastrophe

Es gibt viele Länder, die in einer vertretbaren, dem normalen Arbeitnehmer zumutbaren Zeit nur per Flug zu erreichen sind. Dazu zählen beliebte Reiseziele wie der südostasiatische Raum, Südamerika und Afrika. Industriestaaten wie Frankreich, Italien und England sind auch anders zu erreichen. Doch gerade Entwicklungs- und Schwellenländer profitieren vom Tourismus. Sie sind auf diesen Wirtschaftszweig angewiesen. Werden in den Industrienationen „nur“ zwischen 2% und 10% des Bruttoinlandsproduktes durch die Tourismusbranche generiert, sind es in vielen Entwicklungsländern 25-40%. Diese Länder nicht mehr zu besuchen, wäre eine wirtschaftliche Katastrophe. Der Tourismus sorgt für Arbeitsplätze, nicht nur in Entwicklungsländern. Pro 1 Mio. US-Dollar, die weltweit im Tourismus umgesetzt werden, entstehen 50 Arbeitsplätze. Außer im Bildungssektor sind nirgends mehr Menschen direkt beschäftigt, als im Tourismus. Es sind sechsmal so viele Menschen im Tourismus tätig, wie in der Automobilbranche und ein Drittel mehr als in der Finanzwirtschaft. Einen Zusammenbruch dieses Wirtschaftszweiges kann kein Weltverbesserer wollen.

In finanzschwachen Ländern ermöglichen Besucher die Finanzierung von Nationalparks und einer modernen Infrastruktur. Reisen kann sich positiv auf angrenzende Industriezweige wie Landwirtschaft, Transportwesen und die Baubranche auswirken. Wenn man ein wenig mithilft jedenfalls.

Wichtig ist, dass das Reiseland maßgeblich von den Besuchern profitiert

Inzwischen haben das viele Reiselustige erkannt und achten bei ihren Urlauben darauf, Angebote dem Bereich des nachhaltigen Tourismus zu buchen. Aber was ist das eigentlich genau?

Wie so oft gibt es hier verschiedene Definitionen, die sich jedoch in den Kernpunkten gleichen. Wichtig ist, dass das Reiseland maßgeblich von den Besuchern profitiert. Dazu gehört, dass Lebensmittel aus der Region bezogen werden, die Freizeitangebote die Kultur und Religion der Einheimischen respektieren, dass Regelungen für den Besuch von besonderen Naturräumen vereinbart werden und dass Einheimische einer Beschäftigung mit vertretbarem Gehalt nachgehen können. Auch sollten die Besucher viel über Kultur, Natur und Geschichte des Landes lernen und in Austausch mit der Bevölkerung kommen.

Viele klassischen Angebote, die den Besuch wichtiger, schöner und besonderer Orte eines Landes vorsehen, sowie Erholung am Strand und die Teilnahme an Kulturveranstaltungen, sind inzwischen in der verträglichen Variante buchbar. Die Veranstalter kaufen ihre Dienstleistungen nicht mehr möglichst billig, sondern möglichst gerecht ein. Das kostet den Verbraucher zwar etwas mehr, aber glücklicherweise sind viele Menschen mittlerweile so gut informiert, dass sie bei der Wahl des Urlaubs nicht nur auf Preise schauen. Dafür erhalten sie dann ein Angebot, das sie guten Gewissens genießen können und das qualitativ überzeugt.

Ecotraining – mehr als eine Auszeit

Noch weiter gehen Reiseveranstalter bei einem neuen Trend des verträglichen Tourismus: Sogenannte „Ecotrainings“  sind immer mehr im kommen. Bei dieser Art Urlaub geht es den Reisenden nicht mehr nur um Abwechslung, Erholung und neue Eindrücke. Sie wollen persönlich weiterkommen, etwas lernen, sich mit dem Reiseziel tief verbinden. Die Ecotrainings sind kleine oder größere Ausbildungen zu verschiedenen Themen. Ob Vogelbeobachtung, Wildtierfotografie, Spurenlesen oder eine Fortbildung zum Wildnisführer: In Phasen von mindestens zwei Wochen bis hin zu Angeboten, die ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr dauern, wird der Urlaub genutzt, um sich selbst in ein neues Thema einzuarbeiten. Für manche Reisenden wird daraus weit mehr als eine Auszeit. Die Begeisterung, die durch die wirkliche Kenntnis des Landes und seiner Natur und Kultur entstehen kann, ist so groß, dass nach dem Besuch des Trainings einige ein neues Berufsfeld für sich entdeckt haben und als Reiseleiter selbst Touren in die entsprechende Region anbieten.

Diese Angebote erfüllen gleich zahlreiche Bedingungen für verträgliche Reisen: Bei einer Ausbildung zum Wildnisführer beispielsweise werden Einheimische gebraucht, die ihre traditionellen Wildnistechniken weitergeben können. Sie erhalten in der lehrenden Funktion gute Löhne und können gleichzeitig ihr Brauchtum auf eine natürliche Weise am Leben erhalten, die sich deutlich von den bekannten Vorführungen für Touristen unterscheidet.

Die Besucher bekommen durch den sehr persönlichen Kontakt eine direkte Verbindung zur Tradition des Landes, die weit über „angucken“ hinausgeht. Sie verstehen, warum bestimmte Bräuche existieren und dass es wichtig ist, Räume frei zu lassen, in denen Traditionen weiter gelebt werden können, ohne Zäune, Hotelanlagen und Souvenirstände. Sie begreifen die Zusammenhänge des besonderen Lebensraumes, in dem sie sich befinden.

Außerdem sind die Teilnehmer hinterher in der Lage, zu Hause als Botschafter dieser Kultur im eigenen Bekanntenkreis Wissen weiter zu geben.

Reisen ist toll!

Wir können also aufatmen: Reisen ist toll! Wie aber erkenne ich als Laie, welches Angebot tatsächlich nachhaltig ist?

Ein entscheidender Faktor ist der Preis. Wenn eine Reise inklusive Flug, Unterkunft und Vollpension für 10 Tage nicht mehr kostet, als drei größere Familieneinkäufe im Bio-Supermarkt, dann kann da etwas nicht ganz sauber sein. Wo Flüge Co2-kompensiert werden, MitarbeiterInnen in der Gastronomie und Raumpflege vernünftige Löhne erhalten und nachhaltig produzierte Lebensmittel zum guten Ton gehören, ist der Preis meist vierstellig. Billig ist nicht gut. Wirklich nicht. Geht gar nicht.

Andersherum ist leider nicht alles nachhaltig, nur weil es teuer ist. Um Abzocke von Qualität unterscheiden zu können, gibt es mittlerweile aufwändige Zertifizierungsverfahren. Bekannt ist beispielsweise das CSR-Zertifikat. Es wird Reiseunternehmen ausgestellt, die nachweisen können, dass sie eine nachhaltige Unternehmensstruktur haben und Reisen anbieten, von denen das Reiseland maßgeblich profitiert.

Wie sieht es also aus, das perfekte Reiseangebot? Hier ein paar Tipps:
  • Wenn sich das Reiseland nur per Flugzeug erreichen lässt, sollte die Reisedauer die Emissionen rechtfertigen. Fernreisen unter 14 Tagen sind zu vermeiden. Machen Sie nur hin und wieder einen langen Urlaub in der Ferne und steigen sie für Kurzurlaube tatsächlich auf das Fahrrad in den Weinbergen um.
  • Kompensieren Sie den Flug. Bei Atmosfair (www.atmosfair.de) können Sie berechnen, wieviel CO2 ihr Flug verursacht. Durch einen freiwilligen Aufpreis unterstützen Sie klimaschonende Projekte und können den negativen Einfluss des Fluges etwas abfangen.
  • Es ist ok, wenn Sie nur am Strand liegen wollen. Überlegen Sie aber bitte, welches der nahegelegenste Strand ist. Nur für ein bisschen Sand muss man wirklich nicht um die halbe Welt fliegen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Menschen im Reiseland von Ihrem Besuch profitieren, indem Sie in lokalen Geschäften einkaufen, Cafés besuchen und zu Kulturveranstaltungen gehen.
  • Bringen Sie Interesse für das Land mit und nicht nur den Wunsch nach schönem Wetter und Strand. Wenn Sie viel über Land und Leute lernen, können Sie dazu beitragen, dass zu Hause mehr Verständnis für diese Kultur entwickelt wird.
  • Fragen sie bei der Reisbuchung nach Zertifikaten. Hotels können ebenso wie Reisebüros und Tourenanbieter ihre Produkte zertifizieren lassen. Das fängt beim Fisch in der Hotelküche an, der mehr oder weniger nachhaltig gefangen werden kann und geht über faire Arbeitsbedingungen weiter bis zur Programmgestaltung, die möglichst respekt – und rücksichtsvoll mit der Kultur und den Ressourcen des Landes umgehen sollte. Ein guter Reiseveranstalter weiß, aus welchem Garn seine Produkte gestrickt sind und kann Sie aufklären.

Autorin: Lilith Chromow, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsreferentin bei Aventerra e. V.

Quellen: www.aventerra.de, www.wikipedia.de, www.giz.d