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Generationswechsel bei MetaGer oder die Geschichte einer Suchmaschine

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Sicherlich kennen Sie diese Empfehlung auch: Jeder Text, der beim Leser ankommen soll, müsse mit einer GUTEN Nachricht beginnen. Trotzdem mache ich es nun mal umgekehrt. Denn schon immer … habe ich den Tag gehasst, an dem ich in einem Alter oberhalb der 70 Lebensjahre diesen Text, den Sie gerade lesen, schreibe. Das war die schlechte Nachricht. Nun aber kommt die gute: ich habe bemerkt, dass dieser Tag des Generationswechsels gekommen ist. Egal, von welcher Seite er betrachtet wird: irgendwann kommt dieser Tag. Selbst dann, wenn man es nicht bemerkt, was auch nicht selten ist, aber viel schlimmer wäre.

Mittlerweile ist es mehr als 25 Jahren her, dass ich – damals noch als halbwegs junger Mann im Rechenzentrum der Uni Hannover – anfing, mich um das Internet und die Suchmaschinen zu kümmern. Bevor ich mich verabschiede, möchte ich, wenn Sie mögen, zusammen mit Ihnen nochmal in diese Vergangenheit eintauchen. Denn um die Zukunft einschätzen zu können, muss man erstmal die Vergangenheit kennen.

Das Internet war damals noch brandneu in Deutschland, und mir war sofort klar, welches gewaltige Potenzial sich damit öffnet. Auch wenn die meisten Menschen, auch die Fachleute in der IT, dies zu der Zeit noch kaum wahrhaben wollten oder konnten. Eine meiner ersten Taten war es, eine Liste aufzuschreiben, wie man an diesem neuen Netz teilnehmen kann. Daraus entstand die „FAQ: Internet-Zugaenge in Deutschland“; spätere Exemplare davon finden sich noch immer im Netz (z.B. unter http://www.faqs.org/faqs/de-inet-zugang/).

Geschichte/n des Internet

Nie werde ich in diesem Zusammenhang meinen Anruf bei der Firma IBM in ihrer damaligen Filiale in Hannover vergessen. Ich wollte IBM in meine Liste der Firmen, die Internet-Anschluss anbieten, aufnehmen. Also fragte ich telefonisch an, ob und wie bei IBM ein Zugang zum Internet erhältlich sei. Die Antwort werde ich ebenfalls nie vergessen: „Internet, was soll das denn sein?? Davon haben wir hier noch nie gehört.“ Das war sicherlich einer der größten Fehler von IBM – folgerichtig kreiste Jahre später kurzzeitig sowas wie ein „Pleitegeier“ über dem Dach dieser Weltfirma. Wie auch immer: IBM erholte sich davon und ich von meinem Schock über diese Antwort ebenfalls.

Dann kam die Sache mit den Suchmaschinen. Als das Internet in Deutschland um das Jahr 1995 noch ziemlich neu war, gab es bereits eine (damals) „große“ Suchmaschine: die Älteren unter den Lesern dieses Aufsatzes werden sich an den Namen „Altavista“ erinnern. Es war die erste Suchmaschine, welche ernsthaft versuchte, die gesamten Texte des damaligen Internets zu verschlagworten und über Datenbankabfragen für alle Menschen zugänglich zu machen. Für diese Vorgehensweise wurde das Wort „Suchmaschine“ geprägt. Ein gewaltiges Unterfangen war es damals! Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Vortrag im Jahre 1995 zum ersten deutschen „Multimedia-Kongress“ in Heidelberg: ein Mitarbeiter von Altavista verkündete stolz, dass diese Suchmaschine die damals unfassbare Menge von 30 Millionen Webseiten indexiert hat!

Altavista wurde betrieben von der Firma Hewlett-Packard/HP in Palo Alto, Kalifornien, und galt als „Flagschiff“ des Internets. Daneben sprossen viele kleine und kleinste Suchmaschinen und -maschinchen: Hotbot, Kolibri und Excite – vielleicht erinnert sich der eine oder die andere an solche und ähnliche Namen; wie wäre es z.B. angefangen bei „A“ mit Abacho, Aladin oder bis zum „W“ und dem „World Wide Web Wanderer“? Kennt diese Namen heute noch jemand?

Die Sache mit den Suchmaschinen

Mir fiel damals vor allem auf, dass es in Deutschland praktisch kaum etwas gab, was mit den US-Entwicklungen mithalten konnte. Nach zwei Jahren Erziehungsurlaub war ich im Frühjahr 1995 gerade zurück ins Rechenzentrum der Uni Hannover gekommen. In der Zeit des Erziehungsurlaubs hatte ich, neben etlichen Aufsätzen in den Computerzeitschriften des Heise Verlags, vor allem in der iX, auch ein Buch im Addison-Wesley Verlag veröffentlicht: „Internet: kurz und fündig“. Das Wörtchen „fündig“ deutet schon eine inhaltliche Nähe zum „Suchen und Finden“ an. Die erste Auflage dieses Buches durfte ich mit dem Einverständnis des Verlags auch ins Internet stellen; dort steht es noch heute unter der Adresse: https://metager.de/klassik/buecher/inet/all-inet.html.

In dem Buch hatte ich, zusammen mit dem US-Amerikaner Scott Yanoff, eine Liste von Internet-Adressen verarbeitet, die das Ziel hatte, die Inhalte des damaligen Netzes alphabetisch geordnet und komplett zu erfassen. Diese Liste nannte sich die „Updated Internet Services List“. Das reichte von „A“ wie „Agricultural Info“ bis „W“ wie „world-wide-web“, was es damals noch kaum gab. Es war eine Art allererste Such“maschine“. Aber sie war noch komplett zusammengestellt von einem _Menschen_, dem US Amerikaner Scott Yanoff, anstatt von einer Maschine.

Als ich also voller Tatendrang 1995 zurück ins Rechenzentrum der Uni Hannover kam, fragte mich mein damaliger Chef, ob ich mich der gerade neu aufkommenden Webserver in der Uni annehmen wolle. Ich hatte noch keine Ahnung, wie ein Webserver funktioniert, – nahm das Angebot aber gern an. Einer der ersten Server unter meinen Fittichen wurde der zentrale Webserver der Uni Hannover: www.uni-hannover.de. In der Uni gab es damals insgesamt ungefähr 10 weitere Webserver von universitären Einrichtungen; das waren vornehmlich die Informatik- und technischen Institute. Auf jedem dieser Server gab es interessante Seiten zu entdecken, aber mir fiel auf: es gab keine Möglichkeit auf schnelle und einfache Art in ALLEN Servern etwas zu suchen. Viele Webserver hatten zwar für die Suche bereits eine Texteingabebox, mit der dann auf genau diesem Server gesucht werden konnte; aber das musste dann 10 mal geschehen, wenn man in der Uni Hannover etwas finden wollte. Dieses „Inhalte händisch zusammenzustellen“, wäre eine endlose und unmöglich zu leistende Sysiphus-Arbeit gewesen.

Also fragte ich im damaligen Usenet/News (ein heute den meisten unbekannter Teil des Netzes, eine Art „dezentrales Facebook“), ob es dafür eine Software gäbe, mit der über viele Webserver gleichzeitig gesucht werden könne. Die Antwort kam von einem studentischen Hilfsassisten aus Konstanz am Bodensee: ja, diese Software gibt es, und sie heißt treffenderweise „Harvest“, weil sie die Inhalte eines oder mehrerer Webserver erfasst, und über eine abfragbare Datenbank zugänglich macht. Sie ermöglicht damit die „Ernte“ (engl. „harvest“) der Server-Texte. Mit diesem meinem neuen Wissen ging dann in der Uni Hannover die wahrscheinlich erste deutsche Uni-komplett-Suchmaschine im Verlaufe des Jahres 1995 in Betrieb.

Daneben gab es, wie oben beschrieben, im damals jungen Internet bereits zahlreiche weiterer Suchmaschinen (Google gab es noch nicht). Ein Jahr später, 1996, fiel mir auf, dass es das gleiche Problem wie mit den Webseiten von Webservern, auch mit den Suchmaschinen des Internet gibt: um etwas zu finden musste man viele nacheinander abfragen. Bei einem Mittagessen mit einem Ingenieur auf der Cebit 1996 vertieften wir dieses Thema: es müsse doch möglich sein, diese vielen Suchmaschinen unter einem Dach zusammenzufassen! Ich hatte auch ziemlich bald eine Idee, wie das technisch umsetzbar wäre … ließ dann Cebit CeBIT sein, fuhr nach dem Mittagessen nach Hause, und programmierte den ersten einfachen Prototypen, der die damals vorhandenen Suchmaschinen des Internet abfragte, und deren Ergebnisse zusammenfasste. Ich fand dann heraus, dass so etwas „Meta-Suchmaschine“ genannt wird („meta“= griechisch „über“), da es sich um eine „über“-geordnete Suchmaschine handelt. Das war die Geburtsstunde von MetaGer (die Einzelheiten dieser Geschichte können Sie in einem anderen Text nachlesen: https://blog.suma-ev.de/node/207).

Für kurze Zeit dachte ich tatsächlich, wir in der Uni Hannover hätten eine neue Art von Suchmaschine erfunden. Bis wir bemerkten, dass die Kollegen in den USA, in der University of Washington, uns ca. einen Monat voraus gewesen waren, und einen von ihnen so genannten „MetaCrawler“ erfunden hatten, der sehr ähnlich funktionierte. Wir fokussierten uns daher auf den deutschsprachigen Teil des Internets; daher auch der Name MetaGER (für „GERmanien“ oder germanisch: GER = Speer, der das im „Heuhaufen gesuchte herausspießt“).

MetaGer bekommt eine neue Heimat

Oben hatte ich kurz von „meinem Buch“ erzählt („Internet: kurz und fündig“). Um das Jahr 2000 machte sich in Deutschland ein anderer Autor (Helmut Neumann) an ein ganz anderes Buch: „Das Lexikon der Internetpioniere“. Da meine Internet-Zugangs-FAQ schon recht bekannt und MetaGer die ersten Schritte zur Bekanntheit bereits erfolgreich gegangen war, fragte der Autor Helmut Neumann auch bei mir an. So bin ich seitdem mit einem Kapitel in diesem Buch vertreten. In dem Buch finden sich viele bekannte und berühmte Namen aus der Gründerzeit des Internet und ihre persönlichen Geschichten in Kurzform. Ich hatte die Ehre und die Freude viele davon auf Kongressen, bei Vorträgen oder auf Reisen in das „Mutterland des Internet“, die USA, persönlich kennenzulernen.

Nichtsdestotrotz wurde ich jedes Jahr um genau ein Jahr älter … und als davon 65 erreicht waren, stand meine Pensionierung an. Damit war die Frage akut „wie geht es weiter mit MetaGer?“ Im Jahre 2004 hatte ich mit Mitstreitern, vor allem aus der Uni Hannover „in weiser Voraussicht“, wie ich heute sage, einen Suchmaschinen-Verein gegründet: den „SUMA-EV – Verein für freien Wissenszugang“. Da in der Uni Hannover damals kein Interesse an MetaGer bestand, konnte ich es mitnehmen und unter dem Dach dieses gemeinnützigen Vereins weiter betreiben. Für den SUMA-EV mieteten wir im Zentrum von Hannover Büroräume an, und MetaGer wurde fortan von dort weiter entwickelt, betrieben und gemanaged. Da wir mit der Werbung auf MetaGer auch etwas Geld verdienten, konnten wir uns auf die Suche machen, um Mitarbeiter, vor allem studentische, einzustellen; ich kannte diese Vorgehensweise aus der Uni. Glücklicherweise gelang das und noch vieles andere mehr: Dass es MetaGer weiterhin gibt, verdanken wir nur dem Glück, dass wir so hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter gefunden haben und einstellen konnten!

MetaGer war damit aus der Uni Hannover „outgesourced“, und wurde ab dem 1.10.2012 in den Büroräumen des SUMA-EV in der Röselerstraße 5 im Zentrum von Hannover betrieben. Von da an ging es wieder steil bergauf mit MetaGer. Als „Antriebskraft“ kam der „Snowden-Effekt“ dazu; jüngere Leser dieses Aufsatzes, denen der Name „Snowden“ kein Begriff mehr ist, finden die Einzelheiten auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Snowden. Wir hatten Datenschutz und Privatsphäre schon immer ganz oben auf unserer Werteskala und mit MetaGer nun das Instrument, um das alles auch in der Praxis des Netzes umzusetzen.

In dieser Zeit bekam ich auch eine Anfrage eines Wikipedia-Autors, ob ich etwas dagegen hätte, wenn er über mich einen Wikipedia-Eintrag schreibt. Ich hatte natürlich nichts dagegen, und seitdem gibt es https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sander-Beuermann

Sport ist gesund, oder?

Mittlerweile war ich deutlich älter geworden, was mir zwar nicht gefiel, aber im Leben nun mal so geschieht. Mit Ende 20 hatte ich begonnen, regelmäßig Sport zu machen. Der Grund lag zunächst nur darin, um im Urlaub in mein weiteres Hobby, den Tauchsport, immer sofort ohne Verzögerung und mit voller Kraft eintauchen zu können. Im Laufe der Jahre fiel mir auf, dass dieser Sport nicht nur gut zum Tauchen ist, sondern generell das Lebensgefühl zum Positiven wendet und meine Lebensqualität wesentlich bereichert.

Oberhalb meines dann fortgeschrittenen Lebensalters von 65 Jahren fiel mir sodann auf, dass mir „mein Sport“ zunehmend schwerer fiel. Als ich mit Ende 20 damit begann, war ich kaum in der Lage, 5 Liegestütze durchzuhalten. Daraus habe ich mich dann im Laufe der Jahre auf 120 „hochgearbeitet“. Dass das nun nicht mehr gehen sollte, wollte mir partout nicht einleuchten; also erhöhte ich meine Liegestütz-Pensum auf 220. Das war zunächst auch kein Problem. Aber als ich die 70 erreicht hatte, fiel es mir immer schwerer. Dann sinnvollerweise einfach weniger zu machen, kam für mich in meinem Jugendwahn nicht infrage.

Das ging bis zu einem Tag, den ich nun nie vergessen werde: am 7.11.2017 bemerkte ich, dass etwas in meinem Kopf passiert war; ich blieb nach dem 220-ten Liegestütz einfach auf dem Boden liegen, und schaffte es mit keiner Macht der Welt, wieder hochzukommen. In meinem Kopf war ein Blutgefäß geplatzt; ich hatte eine Hirnblutung bekommen, deren Wirkung einem Schlaganfall gleicht. Der Rest ist die fürchterliche „medizinische Routine“: Notarzt, Krankenwagen, Monate in verschiedenen Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen. Ohne die stete Hilfe meiner Frau, die mich in den medizinischen Einrichtungen begleitete, hätte ich dies alles nur als dauerhaft Behinderter und im Rollstuhl überlebt. In dieser Zeit konnte ich zeitweise nicht sprechen, auch dem Krankenhauspersonal nichts mitteilen: Wenn dann meine Frau nicht dabei gewesen wäre, hätte auch die ganze Kunst der Medizin nichts genutzt.

Das genannte Datum – den 7.11. – werde ich auch aus zwei weiteren Gründen nie vergessen: es ist mein umgekehrtes Geburtsdatum (=11.7.) und es ist der Todestag meiner Mutter. Ob das nun einfach Zufall und eine „Laune der Natur“ ist, oder ob ein tieferer Sinn dahinter steht, kann und will ich nicht beurteilen. Man könnte spekulieren, was eine „Umkehrung der Geburt“ bedeutet, aber als Ingenieur bleibe ich erstmal bei den Fakten.

Trotz aller Kunst der Medizin habe ich auch jetzt immer noch starke Einschränkungen. Das geht von mangelnder Konzentrationsfähigkeit über Sprechstörungen bis hin zu Gleichgewichtsproblemen. Daher ist es nicht sinnvoll, dass ich weiterhin in leitender Funktion für SUMA-EV und MetaGer aktiv bin – das können Jüngere nun besser. Ich habe daher die Verantwortung und das Amt als Vorstand und Geschäftsführer des SUMA-EV ab dem 1. Februar 2019 an Jüngere abgegeben, denen ich überaus „glückliche Hände“ wünsche!

Wie es weiter geht

Für einen erweiterten perspektivischen Blick in die Zukunft der Suchmaschinen ist es heute noch nicht der richtige Tag – das sind zu viele Fragen auf einmal. Zuerst mal ist MetaGer sowas wie mein Lebenswerk. Es gibt sie länger im Netz als Google, und sie hat Dutzende von anderen Suchmaschinen überlebt. Oder erinnern Sie sich etwa noch an die teilweise skurrilen Namen am Schluß des ersten Kapitels dieses Textes, der „Geschichte des Internet“?

Hinter MetaGer stehen die Menschen, die sie betreiben und weiter entwickeln. Es geht um mehr, als um’s Geldverdienen. Es geht um die Ideale der Demokratie und des frühen Internet: Information und Wissen müssen frei und für alle Menschen verfügbar sein! Nur dann kann sich eine Gesellschaft positiv entwickeln. Das Internet darf nicht als „Maschine zum Gelddrucken“ verkommen. Sondern es soll den Menschen ermöglichen, die Ideale von Demokratie und Freiheit auch digital zu leben. Weder staatliche Überwachung, noch Großkonzerne dürfen die Menschen darin gängeln oder überwachen. Die MetaGer-Software haben wir daher in den letzten Jahren konsequent zu überwachungsfreier Open-Source entwickelt. Denn nur Software, die von jedem nachprüfbar ist, kann die Ansprüche an Überwachungsfreiheit wirklich erfüllen. Die pure Behauptung eines Betreibers, „dass er sowas nicht tue“, ist ganz nett, vielleicht sogar wahr, aber inhaltsleer.

Ergebnisse einer Suchmaschine sollten unabhängig von kommerziellen Interesssen sein. Anders als bei allen anderen mir bekannten Suchmaschinen ist der Trägerverein von MetaGer, der SUMA-EV, ein eingetragener und gemeinnützig anerkannter Verein. Wäre die Trägerorganisation hingegen ein normales, gewinnorientiertes Unternehmen, dann wäre das primäre Interesse dieser Suchmaschine immer der Profit.

Die Voraussetzungen für eine digitale Zukunft mit MetaGer sind somit bestens: hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter und Mitstreiter, die unsere gemeinsamen Ideale tragen, weiterentwickeln und in Technik umsetzen. Als Voraussetzung dazu konnten wir in den vergangenen Jahren eine solide Finanzierungsbasis schaffen und festigen. Meine Bitte und mein Appell zum Schluss richtet sich an alle Menschen, die diesen Text zum „Generationswechsel bei MetaGer“ lesen: bitte setzen Sie sich auch in der digitalen Zukunft stets für diese Werte ein: freier Wissenszugang, Privatsphäre und Schutz der Menschen vor Datenkraken JEDER Art!

Dr. Wolfgang Sander-Beuermann – SUMA-EV, Verein für freien Wissenszugang
https://suma-ev.de
https://metager.de

 

Mit einem ethischen Bankkonto Gutes tun

EthikBank

Geld regiert die Welt, und seien wir ehrlich: Im Grunde hätte jeder gerne finanziell ausgesorgt. Auf der anderen Seite werden wirtschaftliche Interessen immer wieder vor ökologische gestellt. An der Umwelt interessierte Menschen bewegt in Sachen Sparanlage und Bankkonto daher eine besondere Frage: Kann ich mein Geld auf ethisch gute Weise anlegen?

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit wächst. Zwar werden Neurowissenschaftler und Verkaufspsychologen nicht müde zu betonen, dass der Mensch zwar Gutes will, in letzter Konsequenz aber häufig egoistisch handelt, dennoch gibt es eine breite Masse, die von sich sagt, dass ethische Überlegungen sich sehr wohl auf ihr Konsumverhalten auswirken.

Bild 1 Ethikbank
©istock.com/simarik

Was tut meine Bank mit meinem Geld?

Hierzu zählt auch die Wahl des richtigen Bankkontos oder besser gesagt: der passenden Bank. Denn in den Dienstleistungen unterscheiden sich viele Angebote nur minimal. Viel entscheidender ist die Frage, was eine Bank mit dem Geld ihrer Kunden anstellt. Investiert sie in Waffengeschäfte und fragwürdige Unternehmen, bei denen Ausbeutung und Umweltverschmutzung auf der Tagesordnung steht?

Oder stellt sie ihr soziales, kulturelles und ökologisches Interesse in den Vordergrund, so wie die Ethikbank? Im Kern lautet die Botschaft hier nicht mehr „Was muss ich tun, um mein Geld möglichst rasch zu vermehren?“, sondern stattdessen „Wie kann mein Geld sinnvoll genutzt werden?“

Bild 2 Ethikbank
©istock.com/weerapatkiatdumrong

Wo das grüne Gewissen regiert

Oft ist in diesem Zusammenhang die Rede von dem „grünen Gewissen“. Obwohl der Begriff die Naturverbundenheit ins Zentrum rückt, nimmt eine ethisch handelnde Bank gleichermaßen Abstand von nicht erneuerbaren Energien und Atomkraft, von Kinderarbeit und der Rüstungsindustrie.

Auf diese Stichworte sollten Sie bei der Beschreibung von sogenannten grünen Finanzprodukten achten:

  • transparente Anlagekriterien
  • regelmäßige Ethikprüfungen nach anerkannten Kriterien
  • Offenlegung der Geschäfte
  • Förderung von Kunst, Kultur, Sport und sozialen Projekten

Sicher, auch eine ethische Bank möchte ihr Kapital vermehren. Darüber hinaus aber strebt sie danach, das Allgemeinwohl zu stärken und die Gewinne in sinnstiftende Aktivitäten fließen zu lassen.

Unter Umständen fallen dabei minimal höhere Gebühren an. Dafür aber gibt die Bank dem Kontoinhaber idealerweise nicht nur eine optimale Beratungsleistung an die Hand, sondern auch das Gefühl, das richtige zu tun. Und das ist schließlich unbezahlbar.

 

Bild 3 Ethikbank
©istock.com/kirisa99

Suche im Web und pflanze Bäume

Ecosia Bild

Ecosia ist die Suchmaschine, die mit ihren Werbeeinnahmen Bäume pflanzt.

Installiere die kostenlose Browser-Erweiterung und verwende Ecosia immer, wenn du was im Internet suchst.

ecosiaDeine Chance, gemeinsam mit uns die Entwaldung aufzuhalten

Ecosia ist ein Social Business, das von einem kleinen Team engagierter Mitarbeiter betrieben wird. Gemeinsam entwickeln wir Tools, mit denen jeder Nutzer ganz einfach Bäume pflanzen und somit etwas Gutes für die Umwelt tun kann. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Bäume diese Welt für alle Bewohner zu einem besseren Ort machen.

www.ecosia.org

BTB-Bildungswerk für therapeutische Berufe

BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe

Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) ist seit über 30 Jahren auf Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen spezialisiert. Alle Lehrgänge in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung, Psychologie und Pädagogik, Human- und Veterinärmedizin, Betreuung und Pflege sowie Fitness und Sport zeichnen sich durch Praxisnähe und hohe fachliche Qualität aus. Das BTB ist Kooperationspartner wichtiger Berufsverbände. Damit gehört das BTB zu den führenden Anbietern im Weiterbildungssektor.

Die Ausbildungen des BTB sind nach dem Leitsatz ‚Aus der Praxis – für die Praxis‘ konzipiert. Durch die Möglichkeit, bestimmte Studiengänge von Anfang an mit unterschiedlichen Fachrichtungen zu kombinieren, erhalten Absolventinnen und Absolventen einen fachlich umfassenden Einstieg in die Praxis. Das pädagogische Konzept des BTB verknüpft Fernlehrgänge mit Präsenzseminaren, so dass die Studierenden von den Vorteilen beider Unterrichtsmethoden profitieren.

Alle Fernlehrgänge sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen. Über 40 erfahrende Dozenten und Tutoren leiten die Ausbildungen sowie Seminare. Dazu betreut das BTB die Studierenden noch zwei Jahre nach Ende der Studienzeit. Diejenigen, die sich für eine berufliche Selbstständigkeit entscheiden, haben Anspruch auf eine kostenlose Beratung zu sämtlichen Fragen der Existenzgründung und des Marketings. Absolventinnen und Absolventen einer berufsbegleitenden Ausbildung erhalten eine kostenfreie Mitgliedschaft in einem Berufsverband.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.btb.info

Lumbricus UmweltEdutainment

Lumbricus

UmweltBildung – natürlich!

Wir sind ein Unternehmen,
im Bereich der Umweltbildung für Groß & Klein!

Unser Programmangebot in der Übersicht:

  • Wildkräuterwanderungen (mit Verkostung)
  • Kräuterseminare
  • Praxiskurse
  • Vortragsveranstaltungen
  • Walderlebnistage
  • Waldgeburtstage (für groß und klein)
  • Ferienprogramme/Nachmittagsbetreuung
  • Märchenwanderungen
  • umweltbezogene Unterrichtsbegleitung (für alle Schulformen und Klassenstufen)
  • naturbezogene Kinder-Workshops
  • Lesungen zu allen Anlässen

Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle. Und dazu die Begabung, all das zu genießen! (indianische Weisheit)

www.der-lumbricus.de

Aroma-Zentrum-ASOMI

Asomi Aroma-Zentrum

Die Schule lehrt mit ätherischen Ölen die Schwingungen im Körper zu erkunden und gegebenenfalls zu stärken.

Diese neue Methode wird Osmopraktik genannt. Sehr schnell konnte festgestellt werden, dass man hierfür eine ausgesprochen saubere und sensible Qualität von 100% naturreinen Ätherischen Ölen benötigt. Nur mit dieser hochsensiblen Qualität läßt sich das limbische System erkunden und das Auto-Regulationssystem anstossen.

www.aroma-zentrum.de

Nachhaltige Hersteller und Händler sind wirtschaftlich erfolgreicher

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Nachhaltige Betriebe und Unternehmen mit einem sozialen Gewissen sind wirtschaftlich erfolgreicher. Allerdings ist dies nicht die Regel, denn viele Betriebe sind wirtschaftlich eher kurzfristig orientiert und denken nur bis zu der nächsten Bilanz. Unternehmen die jedoch langfristig denken und nachhaltig wirtschaften sind profitabler. An der Spitze des internationalen Nachhaltigkeitsrankings stehen Firmen wie Henkel, SAP, BMW und Siemens sowie Umicore. Umicore macht beispielsweise seinen größten Umsatz mit Katalysatoren. Andere Unternehmen stellen Zubehör für Fotovoltaikanlagen her oder recyceln Batterien. Keines der Unternehmen, die im Dow Jones Sustainability Index oder im Ranking des Analyseunternehmens Coporate Knights aus Kanada gelistet sind, schreibt rote Zahlen.

Plastikmüll
Plastikmüll ©istock.com/Viorika

Wie wird Nachhaltigkeit bei Unternehmen definiert?

Nachhaltig bedeutet nicht nur, dass Abfälle und Abwässer des Unternehmens fachgerecht entsorgt werden – es steckt viel mehr hinter. Genau genommen geht es bei einem nachhaltigen Unternehmen darum, dass Ökologie und Ökonomie mit der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung in Einklang gebracht werden. Von dem Faktor Nachhaltigkeit hängt nach Meinungen vieler Experten die Zukunft der Unternehmen ab. Nachhaltige Unternehmen, die ein soziales Gewissen besitzen vereinen Innovationsfreude mit konservativen Werten und einer bestimmten Führungsmentalität. Sie haben ein deutlich höheres Budget für die Forschung und Entwicklung.

 

Nachhaltigkeit am Beispiel von Biokunststoffen

Plastikverpackung
Plastikverpackung ©istock.com/fcafotodigital

Biokunststoffe werden für Verpackungen von meistens kurzlebigen Gütern eingesetzt und sind ein 100% biologisch abbaubares Verpackungsmaterial. Der wesentliche Aspekt für die Verwendung von Biokunststoff liegt in der Kompostierbarkeit. Damit ist es möglich, dass organische Ware, die verdorben ist, gemeinsam mit der Verpackung entsorgt wird und dadurch das ansonsten erforderliche Auspacken entfällt. Da Biokunststoff atmungsaktiv ist, ist es möglich, dass Frischgemüse und Salate sowie andere Produkte, die auf einen gewissen Luftaustausch angewiesen sind, auch ohne Perforation mit Bio Kunststofffolie eingepackt werden können. Dahingegen können Nahrungsmittel, an die kein Sauerstoff gelangen darf, nicht uneingeschränkt mit Biokunststoffen verpackt werden.

Der Begriff Biokunststoff ist nicht gesetzlich geschützt, hiermit werden alle Materialien bezeichnet, die biologisch zu 100 % abbaubar sind. Gleichzeitig kann es aber auch bedeuten, dass die Kunststoffe zumindest teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Inzwischen ersetzen Verpackungen aus Biokunststoff auch zunehmend Verbundverpackungen oder Verpackungen aus Papier.

Sick Building Syndrom

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Gute Raumluft bestimmt Behaglichkeit und Wohlgefühl

Neuere Studien zur Gesundheitsqualität in Gebäuden zeigen, dass vielerorts die
Kosten für die Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas für den Eigentümer
bzw. Arbeitgeber oft höher sind, als die gesamten Energiekosten. Nachweislich ist
aber auch, dass ein gesundes Raumklima sich positiv auf die Gesamtleistung beim
Lernen und Arbeiten auswirkt und sich die Fehltage verringern.

In welcher Form bereits der Standort, die Bausubstanz bzw. die Bauausführung die
Behaglichkeit der Nutzer bestimmt, soll dieser Beitrag in kurzer Form aufzeigen.

In unserer Klimazone verbringen wir die überwiegende Zeit des Tages in
geschlossenen Räumen. Dort umgibt uns mit der Raumluft eines der wichtigsten
„Lebensmittel“, die jedoch in der Regel deutlich höher mit Schadstoffen belastet ist
als die Außenluft. Bei der Luft, die wir atmen ist es jedoch weit schwieriger auf
„gesunde Kost“ zu achten, Wasser und Nahrungsmittel wählen die meisten
Menschen heute weitaus sorgfältiger aus.

In den letzten Jahrzehnten nehmen Berichte über das so genannte Sick Building
Syndrom deutlich zu. Nach längerem Aufenthalt am Arbeitsplatz fühlen sich in
modernen Gebäuden Mitarbeiter unwohl und sind nicht leistungsfähig. Beim
Aufenthalt an anderen Orten verschwinden die Beschwerden wieder. Da viele Fragen
bisher offen sind, wird das Syndrom als psychisches Stress-Empfinden der
Betroffenen bewertet.

Der Gesetzgeber hat Regeln für die Bewertung der Innenraumhygiene geschaffen
und es gibt eine Reihe von Messgeräten, um im Schadensfall die Anteile aller
gelösten Giftstoffe in der Raumluft festzustellen. Im Vorfeld der Errichtung oder
Sanierung von Gebäuden sind dagegen in der Regel nur die voraussichtlichen
Kosten primärerer Gegenstand der Betrachtungen. Die Lebensqualität des
Bauwerkes, der Baugrund, die Baustoffe und die Bauweise sind nebensächlich.

Das Geheimnis gesunder Raumluft ist der Gehalt an Energie. Als vitalisierende
Elemente in unserer Atemluft gelten negativ geladene Sauerstoffionen. In
geschlossenen Räumen ist weitgehend nur „passiver“ Sauerstoff vorhanden, der
keine Schadstoffe binden kann. Sauerstoff ist aber nur dann biologisch aktiv und
gesundheitsfördernd, wenn er negativ geladen ist. Reine Luft am Meer oder im
Gebirge enthält ca. 3.000 – 4.000 Minus-Ionen pro Kubikmeter. In Innenräumen
städtischer Wohnungen sind es oftmals weniger als 500. In Bürogebäuden,
Versammlungsräumen oder z.B. in modernisierten Schulen sinkt ihre Zahl oft auf
unter 100 Minus-Ionen je Kubikmeter, was zu Konzentrationsstörungen,
Kopfschmerzen und allgemeiner Mattigkeit führen kann. Genau diese Symptome
werden beim „Sick Building Syndrom“ (SBS) beschrieben.

In Bürogebäuden mit Klima-Anlagen verschlimmert sich das Problem sogar noch,
denn diese entziehen der Raumluft die letzten Energieteilchen. Die Filterwirkung
negativer Raumionen liegt darin, dass sie sich an die gelösten Luftschadstoffe heften
und diese zu Boden sinken lassen. Die Luft wird so gesäubert und der Mensch fühlt
sich frischer und vitaler.

Was sind die Ursachen für die Minimierung der Anzahl der Negativionen in der
Innenluft von Gebäuden?

Das Sick Building Syndrom wurde erstmalig in den 70er Jahren bekannt. Es ist daher
zu erwarten, dass die mangelnde Umwelthygiene und moderne technische Baustoffe
und Bauweisen einen nicht unerheblichen Anteil daran haben. Der Anteil des
Standortes wurde, mit der Ausnahme der Untersuchung der Strahlung von Radon,
bisher nicht untersucht. Untersuchungen von Robert Endrös („Die Strahlung der Erde
und ihre Auswirkung auf das Leben“) bestätigen jedoch die Abnahme von Minus-
Ionen über geopathogenen Reizzonen, wie unterirdischen Wasserläufern oder
geologischen Brüchen. Die Bedeutung von natürlich einfallenden Energien im
Wohnraum wird von der Wissenschaft bis heute deshalb ausgegrenzt, weil die
Mutung dieser Kräfte bisher eine Domäne der Rutengänger war. Heute gibt es
jedoch empfindliche Messgeräte, die auch die Änderung natürlicher
Spannungspotentiale über Störstellen im Baugrund nachweisen können.

Als weitere Ursachen für die Minderung der Minus-Ionen in der Innenluft ist die
großzügige Verwendung von Betonstahl und Stahlkonstruktionen im Bauwerk zu
sehen, die darüber hinaus das Wohlgefühl der Nutzer durch Verzerrung des
Erdmagnetfeldes beeinträchtigen. Auch die Energiefelder der elektrischen
Hausinstallation bzw. die Strahlung von Funktechnologien außerhalb und innerhalb
des Bauwerkes verringert den Ionengehalt der Innenluft. Dabei wirkt ein
elektromagnetisches Feld nicht grundsätzlich störend im Raum. Das biologische
Problem entsteht durch die mangelnde Ordnung der technisch erzeugten Strahlung
im Vergleich zu natürlichen Feldern, z. B. der Sonnenstrahlung.

Nicht zuletzt wirkt sich die zunehmende Verwendung von Kunststoffen, Klebstoffen
und Chemikalien am Bau und bei der Einrichtung negativ auf die Qualität der
Innenluft aus. Mit den modernen Gebäuden aus hochglänzenden Kunststoff und
Metall haben wir uns eine „widernatürliche Umgebung“ geschaffen, in der durch
Klimatechnik, Ausdünstungen von Baustoffen, Feinstaub aus Tonern u. a. m. die
Anzahl negativer Ionen in der Raumluft weiter dezimiert wird. Die Zunahme des „Sick
Building Syndroms“ verlangt zukünftig ein Umdenken und neue Lösungsansätze in
der Architektur.

Aber auch für die momentan vom Sick Building Syndrom betroffenen Gebäude kann
der Verfasser Lösungen anbieten, um die Behaglichkeit für die Nutzer
wiederherzustellen. Dipl.-Ing. Paul Sommer arbeitet seit mehreren Jahren an
Technologien, um die Ordnung im energetisch gestörten Wohnraum den natürlichen
Energiefeldern anzugleichen. Der begleitende Anstieg von Vitalität und Wohlgefühl
konnte durch Biofeedbackstudien wiederholt belegt werden. Beim Einsatz in der
Praxis bietet sich für die Eigentümer von betroffenen Gebäuden die Möglichkeit an,
die Wirksamkeit dieser Technologien durch wissenschaftliche Untersuchungen mit
modernen Messgeräten zu beobachten.

Paul Sommer
Dipl.-Ing.
www.paulsommer.eu
Tel. 036841.31481

Was ist eine faire Versicherungsvermittlung?

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Für mich als FAIRsicherungsmakler ist die Versicherungsberatung immer auch eine
politische Aussage. 90 Prozent der EndverbraucherInnen begreifen dies nicht, sie
schielen nach dem eingesparten Geld und halten mich wahrscheinlich noch für naiv
oder gar dämlich.
Meine Antwort darauf ist, dass ich meine Erst-Beratung mittlerweile nur noch gegen
ein geringes Entgeld mache, weil meine sorgfältigen Angebote anderen vorgelegt
werden – Beispiel: Gaststätte Pfefferminzia-Erstangebot 2.500 EUR – mein Angebot
1.700 EUR – Gegenangebot Pfefferminzia 1.699 EUR und ich bin draußen … das
macht bitter!

Zurück mit der Zeitschraube

„Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein!“ So sahen
die Jungs aus, die sich Mitte der 80er zum ersten alternativen
Versicherungsvermittler-Treffen zusammenfanden.
Nachdem ich in den Fairsicherungsladen Bochum eingestiegen war, musste ich 1988
eine politische Prüfung ablegen vor dem Rat der 7 Weisen, die mich an meine
Kriegsdienstverweigerung erinnerte.
Als früherer Hausbesetzer, AStA-Mitglied der RUB, EX-Schülersprecher und
Anarchist wurde ich von den Grün-Alternativen bis EX-KBW´lern schnell akzeptiert.
Die fachliche Versicherungsreife erhielt ich durch meinen damaligen Partner Lutz F.,
durch viele schlaue Fragen bei den Versicherungsgesellschaften und eine externe
Ausbildung bei der IHK Dortmund als Versicherungskaufmann.
Anfang der 90er wurde aus dem losen Zusammenschluss von mittlerweile fast 20
Fairsicherungsläden eine Genossenschaft. Wir trafen uns nicht mehr in
Selbstversorgungshütten auf dem Land mit Lagerfeuer, sondern in Hotels mit
Kellerbar.
1997 gab es dann einen Aufstand der kleinen Fairsicherungsläden gegen die
Großen, die Jungen gegen die Alten, Gruppe B gegen Gruppe A – es ging
schlichtweg um Machtspielchen von ein paar Idioten, aber die Genossenschaft
zerbrach daran. Jetzt gibt es den Fairbund der Fairsicherungsmakler eV und den
Verbund der Fairsicherungsläden eG und das Namensrecht vereint uns.
Ach ja – die Bärte sind längst ab, die Haare kürzer, die Büros machen was her und
selbstverwaltete Betriebe gibt es m. W. auch nicht mehr.

Was ist eine faire Versicherungsvermittlung?

Vor drei Tagen rief mich ein Mann an, der seine private Krankenversicherung
wechseln wollte, weil er zwei unzufriedene Telefonate mit seiner Gesellschaft geführt
hatte. Ein gefundenes Fressen für jeden Vermittler, denn so ein Wechsel bringt je
nach Alter und Versicherungswünschen zwischen 1.000 und 3.000 EUR Provision in
die Kasse.
Ich verwies ihn darauf, dass es nicht empfehlenswert ist, nach 5 Jahren
Mitgliedschaft eine PKV zu wechseln, weil der Beitrag sich zumeist nicht reduzieren
würde, Vor-Erkrankungen eine Rolle spielen und es vielleicht einfach besser sei, den
Sachbearbeiter zu wechseln. Ein fairer Rat, den er nicht hören wollte.
Nun wird er bei einem anderen Makler oder Vermittler über den Tisch gezogen –
Hauptsache er fühlt sich gut beraten!

Die meisten Menschen kennen den Unterschied zwischen Versicherungsmakler und
Vermittler nicht. Ich als Makler vertrete die Rechte und Pflichten des Kunden
gegenüber einer Versicherungsgesellschaft von der Antragsstellung bis hin zum
Schadensfall. Vergleichbar mit dem Rechtsanwalt bei Gericht.

Die großen Versicherungsgesellschaften suggerieren dem Verbraucher, dass er oder
sie uns Makler gar nicht benötigt. Selbst die Verbraucherverbände stellen uns als
gierige Monster dar. Die Versicherer bieten Billigtarife online an, bei denen im
Schadensfall dann die Kundin alleine dasteht und die Verbraucherzentralen
verkaufen Versicherungsberatung.

Ich kann Euch nur dringend raten, sämtliche Versicherungsverträge über echte
Versicherungsmakler abzuwickeln, weil Ihr mit Euren fundierten Halbwissen nach 1-2
Beratungen im Detail so viele Dinge überseht, die Euch im Schadensfall oder
Rentenalter teuer zu stehen kommen können.

Was ist eine Rentengarantiezeit? Kennt Ihr den Unterschied zwischen
Versicherungsdauer und Leistungsdauer? Was ist eine Pauschaldeklaration? Was
sind Zuhaltungen? Was sind Mietsachschäden bei der Hundehaftpflicht? Zahlt
Euer Auto-Haftpflicht-Versicherer bei einem Unfall hinter der Ampel, die rot
leuchtete?

Wir Versicherungsmakler haben in der Bevölkerung einen schlechten Ruf und
manch ein Mensch, der mich auf einer Party kennen lernt, distanziert sich ad
hoc, wenn er oder sie meinen Beruf erfährt – unter dem Motto „Hilfe … gleich
schwatzt er mir was auf!“
Ich habe mich daran gewöhnt und die KundInnen, die meine Arbeit wirklich zu
schätzen wissen, „lieben“ mich dafür, das ich für sie das ungeliebte Thema
Versicherung verwalte.
Wie bereits gesagt: Meine Erstberatung kostet mittlerweile Geld, das erstattet wird,
wenn ein Vertrag zustande kommt.

Wie die anderen Fairsicherungsläden arbeiten, weiß ich nicht. Ich war schon vor 10
Jahren der politische Moralist und mittlerweile ist es weder bei den Kunden noch
Fairsicherungsmaklern angesagt, eine klare linke politische Aussage zu treffen. Aus
den 70er, 80er Jahren sind wir entstanden: Wie die politischen Buchläden,
Druckereien, Linksanwälte, Kollektive, Naturkostläden, Fahrradläden,
Fairsicherungsläden, Heilpraktiker … die politischen Aussagen, die mal dahinter
standen sind mehr oder weniger verschwunden. Wahrscheinlich gibt es mittlerweile
sogar Pirelli-Wandkalender in den Büros.

Sei es drum, wenn die faire Vermittlung nicht darunter gelitten hat!?

EX-Fairsicherungsladen Bochum
EX-Vorstand der Genossenschaft
Jetzt FAIRsicherungsmakler Bochum

Pe Sturm
www.Firstpolice.de

Der WLAN-Dimmer

Bild für Beitrag

Erhöht die Sicherheit und schützt die Gesundheit

Wlan Dimmer
Wlan-Dimmer

Router sind für den normalen Betrieb in ihrer Sendeleistung stark überdimensioniert. Die WLAN-Netze reichen weit über das eigene Gebäude hinaus und können von anderen empfangen werden. Das stellt ein Sicherheitsrisiko und eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner bzw. Nutzer eines Gebäudes dar. Durch den neu entwickelten und patentierten WLAN-Dimmer kann die WLAN-Intensität auf das minimal erforderliche Maß reduziert werden. Er ist einfach anzuwenden und zu Hause genauso sinnvoll wie im Büro, in Cafés, in Hotels, Schulen und dergleichen.

So wurden in einem Seminarzentrum in Ammersbek durch den baubiologischen Messtechniker und Erfinder Wolfgang Kessel Messungen durchgeführt, da das Unwohlsein einiger Dozenten auf die Leistungsflussdichte der dort vorhandenen acht WLAN-Repeater zurückgeführt wurde. Der Vorschlag auf WLAN ganz zu verzichten, wurde abgelehnt. Wolfgang Kessel hat die patentierte Cuprotect® Siebhülse (bis 30 dB Schirmdämpfung) modifiziert und für die Abschirmung vorgeschlagen. Die Anforderungen: Tagsüber soll der WLAN-Betrieb mit niedrigstmöglicher Intensität garantiert sein. Bei Funktionstests mit einem Smartphone und einem Laptop soll ein YouTube-Film mindestens eine Minute ohne Unterbrechung störungsfrei angesehen werden können. In der Nacht wird die Anlage über eine Zeitschaltuhr abgeschaltet. Die Maßnahmen reduzierten die Strahlungsintensität immens an allen Daueraufenthaltsbereichen, so dass nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik SBM 2008 eine „unauffällige bis schwache Auffälligkeit“ festgestellt wurde – gegenüberr einer „extremen Auffälligkeit“ im Vorfeld. Die Reichweite wurde bei unveränderter Übertragungsqualität reduziert. Sowohl der Cuprotect® WLAN-Dimmer als auch die neu entwickelte WLAN-Dimmertasche für Router ohne Antenne können einfach an den gewünschten Empfangsradius angepasst werden. Sie schützen vor unnötiger

Dimmertasche
Wlan Dimmertasche

Strahlenbelastung durch WLAN Router, DECT-Basis-Stationen bzw. –Repeater und durch andere Sendeanlagen mit und ohne Antenne. Zudem wird die Strahlungsreichweite begrenzt, gegen das heimliche Abhören des WLAN-Netzes, bei gleicher Empfangsqualität und Geschwindigkeit. Ein Video zur Funktionsweise und weitere Infos finden Sie unter www.cuprotect.de

Cuprotect Abschirmsysteme
Umweltanalytik Kessel
Am Bargfeld 15
22941 Bargteheide
Tel. +49 (0)4532/5934

Deutsches Bienenmuseum Weimar

Deutsches Bienenmuseum Weimar

Das „Deutsche Bienenmuseum Weimar“ ist eine einzigartige, der Natur und der Volkskunde verpflichtete, Einrichtung.

Es ist eine, vom Landesverband Thüringer Imker e. V., getragene Kultur- und Bildungseinrichtung.

Auf Grund seiner räumlichen Ausstattung, bietet unser Museum unter anderem auch Platz für Vorträge, Konzerte und Sonderausstellungen im Bibliotheksraum oder auch in unserem großen Saal.

Von Lehrveranstaltungen, bis hin zu unseren beliebten Bienenprodukten, in unserem Hofladen, gibt es viel zu entdecken und zu erleben.

Das „Deutsche Bienenmuseum Weimar“ ist, in der angebotsreichen Weimarer Museumslandschaft, eine einzigartige, der Natur und der Volkskunde verpflichtete, Einrichtung. Es ist eine, vom Landesverband Thüringer Imker e. V., getragene Kultur- und Bildungseinrichtung.

In Zeiten bevorstehender, vielleicht bereits erlebbarer Klimaveränderungen und zunehmender ökologischer Probleme, in einer beinahe überindustrialisierten Weltgesellschaft, bieten wir hier noch ein Ort der Wiederbesinnung, auf die Wichtigkeit unserer Natur und ein Platz zum eigenen Tätigwerden in der Natur.

In unserem Haus gibt es seit Neuesten auch wieder eine Gaststätte „Immenhof“, mit erlesenen Speisen aus frischen und saisonalen Zutaten der Region.

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