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Der Gesundheit zuliebe: Ökologische Farben im Überblick

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Kopfschmerzen, Übelkeit und Allergien: Viele Wandfarben enthalten Schadstoffe, die zu Krankheitssymptomen führen können. Da herkömmliche Wandfarben in der Regel Stoffe enthalten, die beim Ausdünsten an die Raumluft abgegeben werden. Die Raumluft wird so negativ beeinflusst. Doch keine Sorge: Auf Wandfarbe müssen Sie nicht verzichten, es gibt Alternativen ohne problematische Inhaltsstoffe.

Gesund und Schick: Öko-Wandfarben

Purpurrot, mystisches Königsblau oder ein dezentes Grau. Spätestens seit IKEA und Co. ist klar: Deutschland ist im Renovierungsfieber. Da ist es nicht verwunderlich, dass etwa 500.000 Liter Wandfarbe im Jahr verpinselt werden.

Einfach zu verarbeiten, deckend und schön anzusehen soll dabei die Farbe sein. Die Zusammensetzung der Wandfarben beachtet fast niemand. Ein prüfender Blick ist unerlässlich. Viele Wandfarben erhalten Allergene wie Isothiazolinone oder Formaldehyde, die als krebsverdächtig gelten. Hautreizungen, allergische Reaktionen und im schlimmsten Fall Atemnot sind die Folge.

Doch es geht auch ohne: Gesundheitsbewusste Menschen müssen nicht auf schöne Wandfarben ganz verzichten. Die gesündere Alternative Farben, die ohne aggressive Stoffe auskommen. Hierzu zählen beispielsweise Lehmfarbe, Kalkfarbe, Silikatfarbe oder Kaseinfarbe.

Die Wandfarben im Überblick:

Silikatfarbe

Silikatfarbe eignet sich gerade aus ökologischer Sicht besonders gut für die eigenen vier Wände. Die Wandfarbe enthält weder Lösungsmittel, Weichmacher noch Konservierungsstoffe.

Dies macht die Farbe äußerst gut verträglich für Allergiker. Silikatfarbe setzt sich aus anorganischen Bestandteilen zusammen. Diese verleihen der Farbe Robustheit und Langlebigkeit. Einziges Manko: Die Farbe ist nur beim Fachhändler erhältlich und wird auf Nachfrage angerührt. Dies erklärt auch den hohen Preis.

Kalkfarbe

Diffusionsoffen und mineralisch – Kalkfarbe eignet sich bestens zum Streichen von Innen- und Außenbereich. Die Farbe hat einen relativ hohen pH-Wert (ca. 12) und ist somit sehr alkalisch. Dies macht Kalkfarbe besonders umweltfreundlich.

Der hohe pH-Wert ist nämlich ein Grund, warum Kalkfarben keine bedenklichen Konservierungsmittel benötigen. Zudem wirkt die Farbe keimtötend und bietet Schimmelpilzen keinen Nährboden. Die Wand kann “atmen”.

Lehmfarbe

Lehmfarbe wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Die ökologische Wandfarbe besteht meist aus Tonmehl, Pflanzenstärke  und pflanzlichem Eiweiß. Das Zubereiten der Farbe ist ganz einfach: Lehmfarbe wir in Pulverform verkauft. Zum Streichen wird die Farbe einfach mit Wasser verdünnt ( je nach Herstellerangabe)

Lehmfarbe lässt wie alle anderen ökologischen Farben auch Wände “atmen”. Auch kann die Farbe die Feuchtigkeit in einem Raum regulieren. Ist es beispielsweise zu trocken im Raum, gibt die Farbe Feuchtigkeit ab. So ist ein gesundes Raumklima vorprogrammiert.

Kaseinfarbe

Kaseinfarbe ist wischfest, atmungsaktiv und enthält keine Schadstoffe. Eine gesunde Farbe zu herkömmlichen Wandfarben eben. Das Kasein wird übrigens aus Milcheiweiß gewonnen und als Pulver angeboten. Wie bei Lehmfarbe wird die Kaseinfarbe erst vor dem Gebrauch angerührt.

Da es sich bei Kasein um einen organischen Stoff handelt, können Bakterien die Farbe befallen. Um dies zu verhindern, können Sie Kalk zur Kaseinfarbe hinzumischen. Vorsicht: Kaseinfarbe eignet sich nicht für Feuchträume, da die Farbe schimmelanfällig ist.

Ökologische Wandfarben verarbeiten

Ökologische Wandfarben kommen häufig ohne Verlaufsmittel und Füllstoffe aus. So werden  Ausdünstungen vermieden. Dies erschwert jedoch das Auftragen der Farbe. Unser Tipp: Grundierungen sorgen dafür, dass die Farbe besser haftet.

Zeit und Geduld erfordern ökologische Wandfarben: Bis zu sechs Anstriche können je nach Farbe notwendig sein, ehe Sie mit Deckkraft und Farbverlauf zufrieden sind. Für Ihre Gesundheit lohnt sich der Aufwand jedoch allemal!

Weitere hilfreiche Tipps finden Sie hier: www.weissmaler.de/ratgeber

Online-Vogelführer

NABU Vogelfuehrer

Mit ein paar Klicks 225 heimische Vogelarten bestimmen / Auch für Smartphones

Sie haben einen interessanten Vogel gesehen und wüssten nun gerne, was für einer das war? Der NABU hilft Ihnen dabei, die richtige Vogelart herauszufinden.

Wo hielt sich der Vogel auf? War er so groß wie ein Spatz oder eher wie eine Taube? Welche Farben fielen Ihnen auf? Ein wichtiges Merkmal ist immer auch der Schnabel eines Vogels. Denn er verrät bereits viel über seine Lebensweise und die bevorzugte Nahrung.

Der NABU wünscht allen Vogelfreunden viel Spaß und Erfolg bei der Suche nach dem „richtigen“ Vogel!

zum Vogelführer

Sick Building Syndrom

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Gute Raumluft bestimmt Behaglichkeit und Wohlgefühl

Neuere Studien zur Gesundheitsqualität in Gebäuden zeigen, dass vielerorts die
Kosten für die Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas für den Eigentümer
bzw. Arbeitgeber oft höher sind, als die gesamten Energiekosten. Nachweislich ist
aber auch, dass ein gesundes Raumklima sich positiv auf die Gesamtleistung beim
Lernen und Arbeiten auswirkt und sich die Fehltage verringern.

In welcher Form bereits der Standort, die Bausubstanz bzw. die Bauausführung die
Behaglichkeit der Nutzer bestimmt, soll dieser Beitrag in kurzer Form aufzeigen.

In unserer Klimazone verbringen wir die überwiegende Zeit des Tages in
geschlossenen Räumen. Dort umgibt uns mit der Raumluft eines der wichtigsten
„Lebensmittel“, die jedoch in der Regel deutlich höher mit Schadstoffen belastet ist
als die Außenluft. Bei der Luft, die wir atmen ist es jedoch weit schwieriger auf
„gesunde Kost“ zu achten, Wasser und Nahrungsmittel wählen die meisten
Menschen heute weitaus sorgfältiger aus.

In den letzten Jahrzehnten nehmen Berichte über das so genannte Sick Building
Syndrom deutlich zu. Nach längerem Aufenthalt am Arbeitsplatz fühlen sich in
modernen Gebäuden Mitarbeiter unwohl und sind nicht leistungsfähig. Beim
Aufenthalt an anderen Orten verschwinden die Beschwerden wieder. Da viele Fragen
bisher offen sind, wird das Syndrom als psychisches Stress-Empfinden der
Betroffenen bewertet.

Der Gesetzgeber hat Regeln für die Bewertung der Innenraumhygiene geschaffen
und es gibt eine Reihe von Messgeräten, um im Schadensfall die Anteile aller
gelösten Giftstoffe in der Raumluft festzustellen. Im Vorfeld der Errichtung oder
Sanierung von Gebäuden sind dagegen in der Regel nur die voraussichtlichen
Kosten primärerer Gegenstand der Betrachtungen. Die Lebensqualität des
Bauwerkes, der Baugrund, die Baustoffe und die Bauweise sind nebensächlich.

Das Geheimnis gesunder Raumluft ist der Gehalt an Energie. Als vitalisierende
Elemente in unserer Atemluft gelten negativ geladene Sauerstoffionen. In
geschlossenen Räumen ist weitgehend nur „passiver“ Sauerstoff vorhanden, der
keine Schadstoffe binden kann. Sauerstoff ist aber nur dann biologisch aktiv und
gesundheitsfördernd, wenn er negativ geladen ist. Reine Luft am Meer oder im
Gebirge enthält ca. 3.000 – 4.000 Minus-Ionen pro Kubikmeter. In Innenräumen
städtischer Wohnungen sind es oftmals weniger als 500. In Bürogebäuden,
Versammlungsräumen oder z.B. in modernisierten Schulen sinkt ihre Zahl oft auf
unter 100 Minus-Ionen je Kubikmeter, was zu Konzentrationsstörungen,
Kopfschmerzen und allgemeiner Mattigkeit führen kann. Genau diese Symptome
werden beim „Sick Building Syndrom“ (SBS) beschrieben.

In Bürogebäuden mit Klima-Anlagen verschlimmert sich das Problem sogar noch,
denn diese entziehen der Raumluft die letzten Energieteilchen. Die Filterwirkung
negativer Raumionen liegt darin, dass sie sich an die gelösten Luftschadstoffe heften
und diese zu Boden sinken lassen. Die Luft wird so gesäubert und der Mensch fühlt
sich frischer und vitaler.

Was sind die Ursachen für die Minimierung der Anzahl der Negativionen in der
Innenluft von Gebäuden?

Das Sick Building Syndrom wurde erstmalig in den 70er Jahren bekannt. Es ist daher
zu erwarten, dass die mangelnde Umwelthygiene und moderne technische Baustoffe
und Bauweisen einen nicht unerheblichen Anteil daran haben. Der Anteil des
Standortes wurde, mit der Ausnahme der Untersuchung der Strahlung von Radon,
bisher nicht untersucht. Untersuchungen von Robert Endrös („Die Strahlung der Erde
und ihre Auswirkung auf das Leben“) bestätigen jedoch die Abnahme von Minus-
Ionen über geopathogenen Reizzonen, wie unterirdischen Wasserläufern oder
geologischen Brüchen. Die Bedeutung von natürlich einfallenden Energien im
Wohnraum wird von der Wissenschaft bis heute deshalb ausgegrenzt, weil die
Mutung dieser Kräfte bisher eine Domäne der Rutengänger war. Heute gibt es
jedoch empfindliche Messgeräte, die auch die Änderung natürlicher
Spannungspotentiale über Störstellen im Baugrund nachweisen können.

Als weitere Ursachen für die Minderung der Minus-Ionen in der Innenluft ist die
großzügige Verwendung von Betonstahl und Stahlkonstruktionen im Bauwerk zu
sehen, die darüber hinaus das Wohlgefühl der Nutzer durch Verzerrung des
Erdmagnetfeldes beeinträchtigen. Auch die Energiefelder der elektrischen
Hausinstallation bzw. die Strahlung von Funktechnologien außerhalb und innerhalb
des Bauwerkes verringert den Ionengehalt der Innenluft. Dabei wirkt ein
elektromagnetisches Feld nicht grundsätzlich störend im Raum. Das biologische
Problem entsteht durch die mangelnde Ordnung der technisch erzeugten Strahlung
im Vergleich zu natürlichen Feldern, z. B. der Sonnenstrahlung.

Nicht zuletzt wirkt sich die zunehmende Verwendung von Kunststoffen, Klebstoffen
und Chemikalien am Bau und bei der Einrichtung negativ auf die Qualität der
Innenluft aus. Mit den modernen Gebäuden aus hochglänzenden Kunststoff und
Metall haben wir uns eine „widernatürliche Umgebung“ geschaffen, in der durch
Klimatechnik, Ausdünstungen von Baustoffen, Feinstaub aus Tonern u. a. m. die
Anzahl negativer Ionen in der Raumluft weiter dezimiert wird. Die Zunahme des „Sick
Building Syndroms“ verlangt zukünftig ein Umdenken und neue Lösungsansätze in
der Architektur.

Aber auch für die momentan vom Sick Building Syndrom betroffenen Gebäude kann
der Verfasser Lösungen anbieten, um die Behaglichkeit für die Nutzer
wiederherzustellen. Dipl.-Ing. Paul Sommer arbeitet seit mehreren Jahren an
Technologien, um die Ordnung im energetisch gestörten Wohnraum den natürlichen
Energiefeldern anzugleichen. Der begleitende Anstieg von Vitalität und Wohlgefühl
konnte durch Biofeedbackstudien wiederholt belegt werden. Beim Einsatz in der
Praxis bietet sich für die Eigentümer von betroffenen Gebäuden die Möglichkeit an,
die Wirksamkeit dieser Technologien durch wissenschaftliche Untersuchungen mit
modernen Messgeräten zu beobachten.

Paul Sommer
Dipl.-Ing.
www.paulsommer.eu
Tel. 036841.31481