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Haus und Garten mit praktischen Tipps im Sommer kühlen

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Klettert das Thermometer im Sommer über die Marke von 30 Grad Celsius, dauert es häufig auch nicht lange, bis es im Haus unangenehm warm ist. Vor allem wenn die erhoffte Abkühlung in der Nacht ausbleibt, staut sich in den Wohnräumen rasch die Wärme und sorgt für unangenehme Hitze. Dabei machen die hohen Temperaturen dem Organismus zu schaffen. Schon mit wenigen Tricks können im Sommer Raumtemperaturen effizient minimiert werden, sodass der Wohnkomfort spürbar steigt.

Haus und Garten mit praktischen Tipps im Sommer kühlen
Pixabay.com / hschmider / https://pixabay.com/de/photos/einfamilienhaus-haus-garten-gebäude-2704998/

Zunächst einmal sollte auch in den Sommermonaten darauf geachtet werden, dass eine Wohnung regelmäßig und gründlich gelüftet wird. Am besten ist es einen Durchzug zu schaffen, sodass ein vollständiger Luftaustausch stattfinden kann. Am besten werden Fenster und Türen in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend geöffnet, wenn es sich draußen schon ein wenig abgekühlt hat. Wer kein Problem damit hat, mit offenem Fenster zu schlafen, kann während der gesamten Nacht lüften. Dadurch kühlen sich Wände, Decken und Böden optimal ab. Gerade die äußere Hülle des Gebäudes speichert sehr viel Wärme und gibt diese langsam an den Raum ab.

Fensterfolien sorgen für geringes Aufheizen

Im besten Fall wird natürlich dafür gesorgt, dass sich die Räume nicht zu stark aufheizen. Hierfür bedarf es lediglich der richtigen Hilfsmittel. Wer keine Außenrollos hat, kann an dieser Stelle auf Fensterfolien zurückgreifen. Fensterfolien lassen sich ohne weitere Hilfsmittel direkt an der Glasoberfläche anbringen. Sie sind selbstklebend, wodurch eine einfache Ausrichtung möglich ist.

Für den Sommer gibt es spezielle Sonnenschutzfolien. Sie bieten eine zuverlässige Beschichtung für die Fenster. Die in den Raum eingehende Sonneneinstrahlung kann dadurch um bis zu 80 Prozent minimiert werden, wodurch sie für den Raum weniger belastend ist. Die Fensterfolien bieten sich vor allem da an, wo sich Rollläden beispielsweise nur schwer anbringen lassen. So sind sie eine preisgünstige Alternative bei den Dachfenstern. Sie werden in verschiedenen Größen passgenau für alle Fensterarten angeboten. Werden sie nicht mehr benötigt, können die Fensterfolien wieder entfernt werden. Die Folien bestehen aus außerordentlich robustem Kunststoff, weshalb ihnen auch die Fensterreinigung nichts ausmachen kann.

Sonnenschirm bleibt erste Wahl für den Garten

Nicht nur im Innenbereich wünschen sich die meisten Haushalte einen zuverlässigen Hitzeschutz. Dieser ist auch im Garten gefragt, wobei es hier ganz unterschiedliche Möglichkeiten gibt. An das Haus angeschlossene Terrassen können beispielsweise mit einer Markise einen zuverlässigen Sonnenschutz erhalten. Eine deutlich häufigere und ebenso auch günstigere Lösung sind Sonnenschirme.

Sonnenschirme gibt es in verschiedenen Bauweisen. Sie spenden Schatten und bieten damit beispielsweise am Gartentisch einen effizienten Sonnenschutz. Die Sonnenschirme unterscheiden sich nicht nur durch die Bauweise, sondern auch durch Maße und Form des Schirmdachs. Neben den klassischen Mittelmastschirmen haben in den letzten Jahren vor allem die Ampelschirme an Beliebtheit gewonnen. Beim Ampelschirm befindet sich der Schirmmast an der Seite. Sie haben ihre Popularität vor allem der Flexibilität zu verdanken. Da hier mehr Platz unter dem Schirmdach vorhanden ist, spenden sie auch deutlich mehr Schatten. Die Sonnenschirme können mit den passenden Verankerungen fest im Garten integriert werden. Sollen sie an verschiedenen Standorten aufgestellt werden, bieten sich Modelle mit einem Schirmständer an. Für einen sicheren Stand muss dieser eventuell beschwert werden.

AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE · Aromatherapie von Pflanzen für Pflanzen

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Der Biologe und Begründer der Heilkräuter-Essenz-Therapie Dr. Dietrich Gümbel / Gunsbach – Elsass hatte im Laufe seiner Forschungen zur Aromatherapie (Anwendung und Behandlung mit pflanzlich-ätherischen Ölen = Aromen) einen einleuchtenden universellen Schlüssel für die Anwendung dieser Essenzen für den Menschen gefunden, deren Ergebnisse er dann in seinem Buch „Wie neugeboren mit Heilpflanzen-Essenzen“ publizierte und damit ein neues Kapitel der Aromatherapie eröffnete.

Als Biologe beschäftigte ihn aber auch die ökologische Bedeutung der Aromen der einheimischen Heilkräuter für ihren Lebensraum und für die gesamte Lebensgemeinschaft mit anderen Pflanzen und Tieren.

Er konstatierte: das was seit Jahrtausenden an Heilpflanzen, Küchenkräutern und Pflanzenauszügen den Menschen zur Erhaltung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens half, müsste doch auch den Pflanzen selbst helfen, wenn sie damit in Berührung kamen. So begann er mit ersten Versuchen hochverdünnte Mischungen von biologisch angebauten pflanzlich-ätherischen Ölen mit ausgewählten Sorten auf Feldfrüchte, Obst, Wein und Gartenkulturen regelmäßig auszubringen und wissenschaftlich testen zu lassen. Das Ergebnis zeitigte eine Stärkung aller Pflanzenfunktionen und Entwicklungsförderung im Sinne einer Aromatherapie von Pflanzen für Pflanzen.

Das schweizerische unabhängige Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL http://www.fibl.org/ zur Erforschung von Anwendungen und Methoden im biologischen Anbau und Landbau hat die Präparate der AROMATISCHEPFLANZEN-PFEGE DR.GÜMBEL in 2018 als Pflanzenstärkungsmittel auf organischer Basis anerkannt und gelistet. Diese sind gleichermaßen anwendbar durch die Organisationen DEMETER, ECOVIN, NATURLAND und GÄA.

Diese revolutionäre ökologische Anwendung ist sowohl für Hobby-Gärtner (Haus & Garten) als besonders für den professionellen Gartenbau und die Landwirtschaft (Obst-, Wein-, Gemüsebau und Baumschulen) anwendbar.

Ein besonderes Augenmerk gehört der Stärkung der Bienen, die durch den aromatischen Geruch zur Blütenbestäubung angezogen werden, wobei auch die Bienen selbst eine Stärkung ihrer Vitalität durch diese Aromen erfahren und sogar damit in ihren Stöcken behandelt werden können.

Zudem wurden diese Präparate vormals vom Minister für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft mit der Großen Goldenen Medaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena:

„Wenn man die Sprache der Pflanzen hören könnte, dann wäre es laut im Wald, er wäre erfüllt vom Brummeln, Schwatzen und Schreien der Bäume und Kräuter.
Doch wir können ihre Stimmen nicht hören, ihre Sprache besteht nicht aus Worten, sondern aus Düften. Sie zu verstehen haben sich die Forscher vom Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena zum Ziel gesetzt…“

Die Präparate der AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE, also die Düfte von Früchten, Blüten, Blättern und Wurzeln sind in der „BLÜTEN-, BLATT- und WURZEL-PFLEGE“ in erprobter Mischung enthalten und ganz einfach anzuwenden: Es müssen alle drei Präparate-Konzentrate mit der 1000-fachen Menge von Trinkwasser verdünnt werden.

BLÜTENPFLEGE

Zur Stärkung der Blütenfunktion im Gemüse-, Obst- und Weinbau, Ackerbau und Zierpflanzen

BLATTPFLEGE

Zur Stärkung der Blattfunktion im Gemüse-, Obst- und Weinbau, Ackerbau und Zierpflanzen

WURZELPFLEGE

Zur Stärkung der Wurzelfunktion im Gemüse-, Obst- und Weinbau, Ackerbau und Zierpflanzen

Bei blühenden und fruchtenden Pflanzen kann man die BLATTPFLEGE mit der BLÜTEN-PFLEGE im Verhältnis von 50: 50 mischen und zusammen ausbringen.

Die wohlduftende Ausbringung der Sprühlösungen ist angenehm und belebend für Mensch und Tier. Die Wurzelpflege wird um die Pflanze auf den Boden gegossen oder bei Pflanzungen in das Pflanzloch gegeben.
Die AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE (siehe gleichnamiges Buch unter Literatur-Empfehlung) stärkt die Vitalität der Pflanzen gegen schädigende Umwelteinflüsse und Stress, fördert deren Lebenskräfte, macht leuchtende Farben in Blättern, Blüten und Früchten und erhöht die typische pflanzeneigene Aromabildung, was bei Gemüse und Obst ein wichtiges Qualitätskriterium ist.

Die drei Präparate der AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE:

  • bestehen aus Wasser und Aromen. Diese belasten nicht die Umwelt mit irgendwelchen Rückständen im Grundwasser oder im Boden sondern beleben deren Mikro-Flora und -Fauna.
  • fördern das Prinzip, dass vorbeugen allemal besser ist als heilen und fördern die Funktion der Pflanzenorgane und dadurch deren Abwehrkräfte gegen Krankheiten und Schädlinge.
  • riechen gut, können sinnlich erlebt werden und wirken wohltuend auf alle Lebewesen, die mit ihnen in Kontakt kommen.
  • und letztlich sind sie eine angenehme und wohlduftende Verbindung zwischen Mensch, Pflanze und tierische Lebewesen.
  • ziehen bestäubende Insekten an, die wiederum als Futter für bedrohte Vogelarten dienen.

Die Präparate sind seit Jahren erfolgreich im Einsatz in Österreich im Bio-Blumen-Gartenbau /Tirol, in Frankreich im Obst-, Wein- und Gemüsebau, in Deutschland und in Brasilien mithilfe eines brasilianischen Buches von Dr. Gümbel.

Literatur-Empfehlung:

Weitere Informationen und Bezugsquelle für diese Präparate und Literatur:

Dr. Dietrich Gümbel, COSMO-THERAPIE DR.GÜMBEL / COSMOMUSIC / AROMATISCHE-PFLANZEN-PFLEGE 10, rue A.Schweitzer, F-68140 Gunsbach/Alsace/France,
Tel: 0033-38977-0724, dr.guembel@sinnenwohl.de
https://sinnenwohl.de/aromatische-pflanzenpflege
In unserem Flyer finden Sie die Workshops, Seminare und Beratungen bei uns in Gunsbach, http://sinnenwohl.de/wp-content/uploads/2018/02/Sinnesschule-FlyerGunsbach2018.pdf

Blumen pflanzen – eine blühende Oase selbst gestalten

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Blumen lassen sich mit wenigen Handgriffen pflanzen und bereichern den Sommer.

Blumen pflanzen
Pixabay.com / congerdesign / https://pixabay.com/de/photos/garten-gartenarbeit-blumen-pflanzen-1444235/

Der Anblick einer Blumenwiese erfreut das Auge und macht gute Laune. Auch ohne grünen Daumen lassen sich Blumen einfach einpflanzen und kultivieren. Damit die Pflanzen ihre üppige Blüte nicht vermissen lassen, sollte bei der Pflanzung einiges bedacht werden.

Pflanzzeit beachten

Im Frühling ist Pflanzzeit. Schon ab März lassen sich Rosen einpflanzen. Eine Pflanzung im Frühling garantiert, dass sich die mehrjährigen Pflanzen bis zum ersten Frost gut eingewurzelt haben und damit die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen. Für Blumen, die in Töpfen vorgezogen wurden und meist einjährig sind, ist Mitte Mai die ideale Pflanzzeit. Dann sind keine Bodenfröste mehr zu erwarten.

Blumen, die im Herbst blühen sollen, können auch noch im Sommer gepflanzt werden. Hierfür sollte ein trüber und eher kühler Tag gewählt werden. Rosen können auch im Herbst eingepflanzt werden. Ab Mitte September können die Blumenzwiebeln in den Boden. Dann bezaubern Krokusse, Narzissen oder Tulpen mit ihrer Blüte im kommenden Frühjahr.

Blumen einpflanzen – Schritt für Schritt

  • Standort bestimmen
  • Boden vorbereiten
  • Pflanzen aus den Töpfen nehmen
  • Pflanzen wässern
  • Pflanzloch ausheben
  • Pflanze einsetzen
  • Pflanzloch schließen
  • Erde leicht andrücken
  • Pflanze gut angießen

Vor der Pflanzung ist der Boden am gewählten Standort zu bearbeiten. Harke, Spaten und Rechen sollten bereitliegen. Das Erdreich sollte von Wurzeln, Steinen und Unkraut befreit werden. Der Boden sollte gut aufgelockert werden. Die wenigsten Blumenpflanzen vertragen Staunässe. Ein zu dichter, lehmiger Boden kann durch die Zugabe von Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden. Wer möchte, kann vor der Pflanzung etwas Kompost als biologischen Dünger in den Boden einarbeiten.

Die Blumen werden nun aus ihren Töpfen entfernt. Dies sollte vorsichtig geschehen, damit die Wurzeln nicht verletzt werden. Die Pflanzen werden mit dem Wurzelballen in einem Eimer mit Wasser gestellt. So können sich die Wurzeln vor der Pflanzung ausreichend mit Wasser versorgen.

Das Pflanzloch wird mit dem Spaten ausgestochen und sollte mindestens die doppelte Größe des Wurzelballens umfassen. Die Pflanzen werden vorsichtig eingesetzt. Anschließend wird die Erde aufgefüllt und leicht angedrückt. Damit die Pflanzen sich gut anwurzeln können, sollten sie täglich gegossen werden.

Den passenden Standort finden

Ein farbenfroher Blumengarten ist der ideale Ort, um sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und die Natur zu erleben. Am Anfang steht die Wahl des passenden Standortes. Jede Pflanze besitzt bestimmte Standortansprüche. Die meisten Blühpflanzen sind Sonnenkinder. Sie mögen einen warmen und sonnigen Standort. Die pralle Mittagssonne sollte dabei aber möglichst ausgespart werden. Verschiedene Blumen vertragen keine Sonne und sollten folglich im Schatten angepflanzt werden.

Einen sonnigen Standort vertragen:

  • Wandelröschen
  • Petunien
  • Kapkörbchen

Einen eher schattigen Standort benötigen:

  • Begonien
  • Fuchsien
  • Fleißiges Lieschen

Blumen, welche sonnig stehen benötigen regelmäßige Wassergaben. An heißen Tagen muss vermutlich sogar mehrmals gegossen werden. Schattenpflanzen werden mäßig, aber ebenfalls regelmäßig gegossen.

Nach der Pflanzung ist vor der Blüte

Sind die Pflanzen im Boden, beginnt die eigentliche Pflegearbeit durch den Hobbygärtner. Die Blumen benötigen viel Feuchtigkeit. Der Boden sollte keinesfalls austrocknen. Blühpflanzen vertragen während der Sommermonate einen entsprechenden Flüssigdünger. Dieser wird einfach dem Gießwasser beigegeben. Die natürliche Blütezeit vieler Pflanzen lässt sich verlängern, wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird.

Ökologisches Gold aus der Eder

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Wer das grünvoll-Magazin aufmerksam liest, wird sich vielleicht daran erinnern, vor 2 Jahren schon einmal einen Beitrag über Gold gelesen zu haben (im Frühjahr 2011, auf Seite 4). Damals habe ich erzählt, wie ich dazu gekommen bin, Fairtrade-Gold aus Argentinien zu verarbeiten. Der seelische Schock, den ich erlitt, als ich durch ein konventionelles Goldabbaugebiet fuhr, hat mich in meiner Goldschmiedeleidenschaft tief erschüttert. Gut so, denn wie das so ist im Leben, braucht man manchmal einen Wachrüttler, und den habe ich bekommen. 2003 habe ich daraufhin meine ganze Produktion (das klingt jetzt hochtrabend, bin ich doch nur eine 1-2 Mann-, bzw. Frau-Goldschmiede) auf Fairtradegold umgestellt. In den ersten Jahren war viel Aufklärungsarbeit nötig, doch es hat sich gelohnt, denn nun kommen aus ganz Deutschland, manchmal sogar aus den angrenzenden Ländern, Kunden zu mir, die großen Wert auf ethisch korrekten Schmuck legen. Und diese Menschen werden im sich wandelnden Zeitgeist immer mehr, das konnte ich in den letzten Jahren gut beobachten. An dieser Stelle sei ein Dank an all die ausgesprochen, die durch ihre Entscheidung, faires Gold, z.B. für ihre Eheringe, zu wählen, die Abbaubedingungen und die Lebensbedingungen für die Mineros verbessert haben.

9 Jahre habe ich ausschließlich dieses argentinische Gold bezogen und verarbeitet, doch im Jahr 2012 hat sich eine neue goldene Alternative aufgetan; mitten in Deutschland, in Hessen, da wo es eigentlich keiner vermutet. Dort fließt die Eder, ein Fluss, der in den Edersee mündet. Und dieser Fluss ist, wie einige andere Flüsse in Deutschland auch, goldhaltig. Der Goldgehalt ist allerdings sehr gering. So gering, dass es sich nicht lohnt, extra danach zu graben. Selbst der hohe Goldpreis der letzten Jahre würde keinen Abbau lohnenswert machen. Sie fragen sich, wie das Gold dann an die Oberfläche kommt? Die Antwort führt uns zu einem Kieswerk. Dort werden Kieselsteine verschiedener Größen sortiert und der verbleibende Quarzsand für die Bauindustrie bereitgestellt. Und genau in diesem Quarzsand befinden sich winzigste Goldteilchen, die bisher in Deutschlands Straßen und Häusern verbaut wurden. Da der Goldpreis im Lauf der Jahre stark gestiegen ist, hat man sich Gedanken gemacht, ob es nicht doch möglich wäre, das Gold als Nebenprodukt aus einem Kieswerk zu gewinnen. Nach langen Forschungen und Tests ist es schließlich gelungen, eine Anlage zu entwickeln, die ganz ohne Chemikalien in der Lage ist, das Gold von den anderen Mineralien im Sand zu trennen. Schließlich wird das Gold noch in einer Scheideanstalt gereinigt, damit es legiert und von Goldschmieden verarbeitet werden kann. Das Edergold wird als Deutschlands Ökogold angeboten und mir persönlich ist es besonders sympathisch, denn für dieses Gold wird nicht eigens gegraben, es fällt in geringen Mengen als Nebenprodukt ab.

So kann ich seit 2012 sowohl argentinisches Fairtradegold, als auch deutsches Öko-Edergold anbieten. Da beide Goldarten preisgleich sind, können sich die Kunden bei ihrem Kauf frei überlegen, welche Komponente ihnen die liebere ist, und diese dann fördern.

Auch wenn die Menge des Goldes nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, so fängt doch jede Veränderung im Kleinen an. Und wer weiß, wie viele Kieswerke in Zukunft mit einer Goldfilteranlage versehen werden und ökologisch unbedenkliches Gold auf den Markt bringen.

Autorin: Petra Hoch-Dosch – Atelier Dosch – FaireRinge.de

Suche im Web und pflanze Bäume

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Ecosia ist die Suchmaschine, die mit ihren Werbeeinnahmen Bäume pflanzt.

Installiere die kostenlose Browser-Erweiterung und verwende Ecosia immer, wenn du was im Internet suchst.

ecosiaDeine Chance, gemeinsam mit uns die Entwaldung aufzuhalten

Ecosia ist ein Social Business, das von einem kleinen Team engagierter Mitarbeiter betrieben wird. Gemeinsam entwickeln wir Tools, mit denen jeder Nutzer ganz einfach Bäume pflanzen und somit etwas Gutes für die Umwelt tun kann. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Bäume diese Welt für alle Bewohner zu einem besseren Ort machen.

www.ecosia.org

Greenhouse Hanfkontor

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Naturprodukte rund um Hanf – Made in Germany!

Seit 1996 bieten wir Naturprodukte mit Hanf an.
Unser Ziel ist nach wie vor den wertvollen Bio-Rohstoff Cannabis Sativa wieder in ein angemessenes, positives Licht zu rücken und mit qualitativ hochwertigen Naturprodukten rund um Hanf zu überzeugen.

Hanf-Bettwäsche
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Hanf ist eine der vielseitigsten und wertvollsten Nutzpflanzen der Menschheit und wahrscheinlich auch eine der gebräuchlichsten Heilpflanzen unserer Erde.

Die Spuren der Hanfkultivierung lassen sich über 10.000 Jahre zurückverfolgen.
Aus Hanf wurden u. a. Kleidung, Seile, Leuchtöle, Papier und Arzneimittel

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Onlineshop für Naturprodukte aus Hanf

Glücklicherweise erfährt die älteste Kulturpflanze der Welt, welche nahezu 60 Jahre lang totgeschwiegen wurde, eine Renaissance.
In unserem Naturshop finden Sie ausgewählte Hanfprodukte wie Hanfbekleidung, Naturtextilien, Hanfschuhe bzw. Naturschuhe, Hanfsamen, Hanföl sowie Naturkosmetik aus Fairtrade Handel.

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Das Gartenwerkzeug 1×1: Was sollte jeder Gärtner zu Hause haben?

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Für manche eine Passion, für andere eine unüberwindbare Verpflichtung – die Gartenarbeit. Hierbei darf natürlich das aller Wichtigste nicht fehlen, das richtige Werkzeug. Aus diesem Grund bietet dir dieser Beitrag erste Hilfe Vorschläge und einen Ratgeber an, der die ersten Schritte im Garten einfacher gestaltet gerade wenn es sich um einen Naturgarten handelt. Vorweg möchten wir dir auf den Weg geben, dass du beim Kauf des Werkzeuges nicht immer sparen solltest. Dabei darf auch mal in professionelle “Unterstützung” investieren werden. Sie ist nicht nur robuster, sondern beweist sich auch in ihrer Langlebigkeit.

Was für Erwartungen soll dein Garten erfüllen?

Angefangen bei den offensichtlichen Dingen, zählen natürlich Schaufeln, Harke, Rechen, Scheren oder Rasenmäher dazu. Diese Sachen sind ein ständiger Begleiter, um die Grundbedürfnisse zu stillen, beziehungsweise, um Ihren Garten ansehnlich zu halten. Vergessen Sie hierbei nicht, dass du dir schon im Voraus Gedanken machen solltest, welches Ausmaß an Arbeit du dir zumutest oder was für Ziele du letztlich verfolgst. Das bedeutet, liegt deine Priorität darin, dass der Garten besonders pflegeleicht sein soll oder möchtest du einen Garten, der besonders ansprechend aussieht und dem ein oder anderen Freund ein Kompliment hervorgelockt.

Beginne bei deiner eigenen Ausrüstung

Vergesse dich selbst bei der ganzen Planung nicht. Zur Grundausrüstung gehören natürlich passende, komfortable und wasserfeste Gummistiefel und Handschuhe – wer weiß wie viel Zeit sie im Endeffekt im Garten verbringen werden!

Halte das Unkraut mit dem richtigen Werkzeug in Schach

Lästig aber notwendig, die Bekämpfung des Unkrauts. Hierzu muss zunächst der Boden gelockert werden und am besten gelingt dies mit der sogenannten Gartenkralle. Bei richtiger Anwendung lockert diese den Boden und ermöglicht es das Unkraut leicht aus der Erde zu ziehen. Zugleich bewirkt dies eine bessere Zufuhr von Wasser und Luft, womit Mikroorganismen besser arbeiten können.

Die passenden Scheren für unterschiedliche Anwendungsbereiche finden

Auch das muss sein, damit ist das Beschneiden der Pflanzen gemeint. Für Blumen sollte man sich die übliche Gartenschere zur Hand nehmen. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass diese auch immer scharf ist. Damit verhindert man ein Reißen und Quetschen der Pflanzen, was oft durch stumpfe Geräte passiert.

Handelt es sich wiederum um größere Äste, ist es ratsam auf ein größeres Format zurückzugreifen, beispielsweise eine Heckenschere. Hilfreich können hierbei unter anderem Sägen sein, jedoch sind diese zugleich auch teurer, und für die ersten Schritte in der Gartenarbeit nicht vonnöten. Am besten lässt man sich diesbezüglich von Experten beraten. Zusätzlich bieten eine Vielzahl von Ratgebern im Internet fundierte Testberichte zu Gartenscheren für unterschiedlichen Anwendungsgebiete.

Das Laub, und wie man wieder für klare Verhältnisse sorgt

Nicht zuletzt schiebt man es gerne auf, aber es ist unabwendbar – das Laub muss weg. Die beste Möglichkeit bietet dazu ein Rechen in Kombination mit einer Schubkarre oder einem Laubsack. Hier bieten Fachgeschäfte auch eine breite Auswahl an Modellen an, sodass der Überblick sehr schnell verloren wird und man angesichts des Angebotes schnell überfordert ist. Am besten wendest du dich in einer solchen Situation an einen Fachmann deines Vertrauens oder informierst dich online.

Die verschiedenen Bewässerungsmöglichkeiten – Wasser marsch!

Zur richtigen Gartenpflege gehört natürlich auch die angemessene Bewässerung der Pflanzen. Hierzu kann uns das die Gießkanne aushelfen. Natürlich ist sie ein Muss, besonders im Sommer werden die Pflanzen dafür danken. Alternativ kann man hier auch zum Gartenschlauch greifen – falls vorhanden – oder eine Regentonne an einem geeigneten Platz positionieren. Dies reduziert Kosten und ist zugleich umweltschonend.

Die Qual der Wahl – Worauf sollte man bei seinem Kauf besonders achten?

Schaufel ist nicht gleich Schaufel, Schere ist nicht gleich Schere. Ein paar Tipps, die man als Käufer beachten muss, soll dieser Ratgeber noch auf den Weg geben, damit du am Ende die optimale Ausstattung zu Hause hast.

Zunächst solltest du beim Kauf die Materialien näher unter die Lupe nehmen und hierbei auf die Stabilität und Verarbeitung achten. Bei Werkzeugen mit zusätzlicher Holzverarbeitung, sollte hartes Holz benutzt worden sein. Ist jedoch in erster Linie Metall das Grundmaterial, sollte dieses rostfrei und stabil sein. Greift man hier zu Edelstahlgeräten, kann man davon ausgehen, dass das Werkzeug langlebiger ist, allerdings muss in dieses auch mehr Geld investiert werden.

Zusätzlich sollte die Größe der Geräte berücksichtigt werden. Als Beispiel wir eine kleine Frau sehr wahrscheinlich eine andere Stiellänge bevorzugen als ein großgewachsener Mann.

Ein weiterer Fall sind die motorbetriebenen Werkzeuge, darunter beispielsweise der Rasenmäher. Hier ist Achtsamkeit gefragt, um die Bewegungsfreiheit zu gewährleisten und die Handhabung zu erleichtern. Informieren sie sich dazu zunächst im Geschäft, lassen sie sich das Gerät bei Gelegenheit vorführen und im Anschluss dienen zusätzliche Erfahrungsberichte und vertrauenswürdige Kaufberater im Internet als Entscheidungshilfe beim Kauf.

Fazit

Letztlich möchten wir dir noch auf den Weg geben, dass ein persönlicher Besuch im Fachhandel/Baumarkt empfehlenswert ist. Hier kannst du bei Unschlüssigkeit, die Produkte direkt miteinander vergleichen und das Fachpersonal um Rat bitten. Abschließend empfiehlt es sich, achtsam bei der Garantie zu sein und zu prüfen, wie lange diese andauert und ob der Hersteller Ersatzteile anbietet. Weitere Helfer sind beispielsweise auf Nabu.de zu finden.

 

eco-logisch.de

eco-logisch.de

Webshop für umweltfreundliche und nachhaltige Produkte rund um das Haus

Nachhaltige Produkte – Die Vorteile auf einem Blick

Viele Menschen sind sich über den Klimawandel bewusst und wechseln darum oft zu nachhaltigen Produkten. Die Anschaffung ist dann manchmal vielleicht etwas teurer, aber letztendlich können Sie mit nachhaltigen Produkten viel Energie sparen und sie sind nachhaltiger.

Vorteile von nachhaltigen Produkten

Nachhaltige Produkte helfen langfristig viel mehr Energie zu sparen. Dies beginnt z.B. schon damit, die Beleuchtung in Ihrer Wohnung durch die richtigen LED Lampen zu ersetzen. Gleichzeitig können Sie mit nachhaltigen Produkten auch enorm viel an Heizkosten sparen. Wenn Sie nachhaltiges Isolationsmaterial benutzen, sorgen Sie für langfristige Kosteneinsparungen.

Ökologische Farben

Beim ökologischen Bauen möchten Sie natürlich nur nachhaltige Produkte benutzen. Dies gilt also auch bei der Auswahl Ihrer Farbe. Die bekanntesten Farbsorten, die Sie z.B. im Baumarkt holen, sind wahrscheinlich synthetisch. Deshalb entscheiden Sie sich bei der Wahl von nachhaltigen Produkten auch für ökologische Farben. Diese Farbe ist besser für die Umwelt und für Ihre Gesundheit und wird zudem auch noch länger halten.

Lehmputz

Lehmputz ist ein sehr beliebtes nachhaltiges Produkt, denn Lehmputz ist nämlich wiederverwendbar. Wenn der Lehmputz, den Sie verarbeiten möchten, getrocknet ist und sie ihn wieder nass machen, haben Sie die Möglichkeit, ihn wieder neu anzubringen. Dadurch können Sie immer Anpassungen machen, sollten Sie einen Fehler während des Auftragens gemacht haben, also sehr praktisch! Unter unseren nachhaltigen Produkten finden Sie auch Lehmfarbe, die anschließend auf die Mauer aufgetragen werden kann.

Alles in allem sorgen nachhaltige Produkte für einen umweltfreundlicheren Lebensraum und es können damit viele Kosten gespart werden. Wir sollten natürlich alle auf einen umweltfreundlichen Lebensraum zugehen. Und das beginnt mit dem Gebrauch von nachhaltigen Produkten.

www.eco-logisch.de

Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V.

QUL

Der Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V.

ist ein Zusammenschluß von Latexschäumern, Matratzenherstellern und Händlern von Naturmatratzen mit dem Ziel, für eine gesicherte Qualität beim Einsatz von Naturlatex einerseits sowie mehr Sicherheit für den Verbaucher bei Naturlatexmatratzen zu sorgen.
Der Verband wurde Ende 1994 gegründet und hat zur Zeit 21 Mitglieder.
Auf Initiative des eco-Institutes in Köln entstand zunächst eine Art „runder Tisch“ mit allen an der Herstellung und Verarbeitung von Naturlatex befassten Gruppen.

www.qul-ev.de

Abgefahren! Marder im Motor

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Die Deutsche Wildtier Stiftung erklärt die Beißwut der kleinen Raubtiere und was man dagegen machen kann

Läuft der Motor unrund oder funktioniert die Scheibenwischanlage im Auto nicht? Vielleicht
hat der Steinmarder das Zündkabel angebissen und die Waschwasser-Schläuche mit seinen
scharfen Zähnen perforiert. „Gerade jetzt im Hochsommer kommt es häufig zu
Marderschäden im Auto“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.
Doch was lockt den Marder in den Motor? „Es ist nicht die Wärme des Motors oder der
Geschmack von Kunststoff und Gummi – es ist der Duft eines Rivalen“, sagt Goris.

Jetzt in der Ranzzeit sind die Steinmarder auf Brautschau und markieren mit Sekreten aus
Duftdrüsen ihr Revier. „Und wehe wenn ein Rivale ins eigene Revier eingedrungen ist, dort
markiert hat und ein nichtsahnender Autofahrer hat genau dort vorher seinen Wagen geparkt“,
sagt die Expertin der Deutschen Wildtier Stiftung und beschreibt die Beißwut der nur zwei
Kilogramm schweren Felltiere: „Kunststoffschläuche, Isolierungen und Kabel sind vor den
Beißattacken des wütenden Mardermännchens nicht mehr sicher.“ Fährt der unwissende
Autofahrer gar zwischen zwei Marder-Revieren hin und her, hat er gleich zwei markierende
Marder als Gegner.

Wenn Marder Hochzeit feiern, können sie sehr unangenehm werden. „Der häufig gehörte
Tipp, mit anderen Duftstoffen wie Mottenkugeln oder WC-Steinen dagegen anzustinken, um
das Tier zu vertreiben, kann die Situation nur verschlimmern“, sagt Eva Goris und rät
tunlichst davon ab! „Eine Motorwäsche ist eine wesentlich effektivere Abwehrmaßnahme“,
sagt sie. Einige Autohersteller bieten die Abschottung des Motorraums als Hilfsmaßnahme an.
Auch die Ummantelung der Kabel mit Hartkunststoffen kann helfen. „In den Autowerkstätten
weiß man meist Rat“, sagt die Expertin.

Während es den Steinmarder in die Nähe menschlicher Siedlungen und in den Motorraum der
Autos lockt, bleibt der Baummarder dort, wo er dank seines Namens auch vermutet wird: Im
Wald! Für Laien sehen die beiden sich zum Verwechseln ähnlich, aber sie unterscheiden sich
deutlich durch den Kehlfleck. Er ist beim Baummarder ockergelb und nicht weiß und bis zu
den Vorderpfoten gegabelt wie beim Steinmarder. Generell geht man sich aus dem Weg und
würde sich auch nie auf eine geschlechtliche Beziehung einlassen. Baum- und Steinmarder
paaren sich nicht.

Deutsche Wildtier Stiftung
Billbrookdeich 216
22113 Hamburg
Telefon 040 73339-1880
www.DeutscheWildtierStiftung.de

ÖkoControl-Verband punktet mit Kindermöbeln aus Massivholz

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Kinderausstattungsbranche bestätigt gestiegenes Bewusstsein für nachhaltige Produkte

Die „Kind + Jugend“, weltweit größte Messe für Kinderausstattung, präsentiert nicht nur die
neuesten Produkte für Kinderzimmer, immer auch ist sie Trend- und Stimmungsbarometer für die
gesamte Branche. Gewinner sind dem Branchenbericht zufolge vor allem Hersteller, die bei ihren
Produkten auf Nachhaltigkeit und Schadstofffreiheit setzen. Die Kindermöbel, die der ÖkoConotrol-
Verband mit dem grünen Gütesiegel seines Verbandes ausgezeichnet hat, zählen zu diesen
hochwertigen Produkten.

Die Kindermöbelkollektion, Triline, Clara, Wicki, Nils und Triolino sowie das Sprossenbett Zaubermaus
entsprechen den strengen ÖkoControl-Kriterien. Der Verband wirbt in seinem „Sensibler Wohnen“-
Katalog für die Kindermöbel des süddeutschen Handwerksbetriebes, der alle Möbel sorgsam fertigt,
die ein Kind in den ersten Lebensjahren braucht. Dazu gehören multifunktionale Kinderbetten mit
höhenverstellbarem Lattenrost und herausnehmbaren Schlupfsprossen, eine Sitzgruppe für die
ersten Spiele, eine Wickelkommode sowie ein Schrank als Stauraum. Das Kinderbettmodell Triline
lässt sich zudem zur Liege und später zum Schreitisch umbauen. Die Möbel sind robust und
funktional. Das schlichte Design zeitlos, unaufdringlich und fantasieanregend. Alle Möbel sind aus
stabholzverleimtem Erlenholz aus der Region gefertigt und bieten vielseitige
Verwandlungsmöglichkeiten. Die satinartig schimmernde Holzoberfläche wurde nach Prüfungen der
physiologischen Unbedenklichkeit mit einem Ölwachs behandelt.

Das Käuferverhalten hat sich dem Bericht zufolge in den letzten Jahren geändert. Entscheidend ist
nicht nur der Preis, sondern Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit sind weitere wesentliche
Kaufkriterien. Einem Umsatzplus von 6,8 Prozent im letzten Jahr folgt eine weitere
Wachstumsprognose von 3 Prozent für 2011. Diese Entwicklung bestätigt, dass wieder mehr in
hochwertige Kindermöbel investiert wird. In diesem Zusammenhang sorgt das ÖkoControl-Siegel des
Verbandes für Transparenz, die sich viele Käufer wünschen. Denn der Verband veröffentlicht auf
seiner Website www.oekocontrol.com die Kriterien, nach denen von einem unabhängigen Institut
geprüft wird. Dabei sind die Grenzwerte von ÖkoControl nicht nur strenger als gesetzliche Vorgaben,
wie bei Formaldehyd (z.B. Leime) oder flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), sondern auch als
die Grenzwerte manch anderer Gütesiegel.

Eine Checkliste mit den wichtigsten Kriterien, auf die beim Kauf zu achten ist, stellt der Verband
kostenlos als Download auf seiner Internet-Seite zur Verfügung. Ein Händlerverzeichnis listet die
Adressen der Geschäfte auf, die im Verband organisiert sind und bei denen man die Kindermöbel
kaufen kann. Wie viel Sicherheit das Prüfzeichen genau bietet, dokumentiert ein Kriterienkatalog, der
jeder Zertifizierung zugrunde liegt (s. www.oekocontrol.com)

Infos über den Verband
Die ÖkoControl Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser ist ein
Zusammenschluss von rund 50 ökologisch engagierten Möbelhändlern, der seit 1994 als Verband
europäischer ökologischer Einrichtungshäuser e. V. agiert. Die hier organisierten Einrichtungshäuser
stehen für qualitativ hochwertige Möbel, bei deren Herstellung nachhaltige Materialien verwendet
werden. Für Kunden bieten die Mitglieder im gesamten Bundesgebiet sowie in Österreich
hervorragende Beratung, Service und weisen auf Qualitätsstandards hin, die als Hilfestellung für die
Kaufentscheidung gerne in Anspruch genommen werden.

ÖkoControl Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser mbH,
Subbelrather Str. 24, 50823 Köln.
Tel: 0221-569680, Fax: 0221-5696821
email: info@oekocontrol.com, Internet: www.oekocontrol.com

Öko- und Upcycling-Markt

Öko- und Upcycling-Markt

Auf dem Online-Marktplatz für ökologische und nachhaltige Produkte werden Upcycling, Design, Nachhaltigkeit und Ökologie auf einer Plattform gebündelt.

Innerhalb der festgelegten Nachhaltigkeitskriterien sind dem Produktangebot keine Grenzen gesetzt.
Es reicht von Bekleidung über Taschen, Möbel, Wohnen & Leben, Geschenkartikel, Lesestoff, Papier & Co., Gesundheit & Pflege bis zu Essen & Trinken.
Ziel der Marktplatzbetreiber ist es ökologischen, ethischen und sozial verantwortlichen Konsum zu fördern und bei immer mehr Verbrauchern ein Bewusstsein für die Vielfalt im grünen Segment zu schaffen. Mit seinem zweisprachigen (deutsch/englisch) Internetauftritt (www.upcycling-markt.de + www.upcycling-markt.com) richtet sich Öko- und Upcycling-Markt direkt an ein internationales Publikum.

Wolle – alte Faser ganz aktuell

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Wussten Sie schon…
Schafedass Wolle aufgrund ihrer komplexen Zellstruktur von Natur aus chemische Eigenschaften besitzt, die die Luft reinigen und bis zu 30 Jahre rein halten? Und das ist nur ein Vorteil dieser seit 10 000 Jahren vom Menschen genutzten Faser.

In allen Zeiten – der griechischen und römischen Antike, während des Mittelalters, von der Renaissance bis zur industriellen Revolution, haben Schafe immer schon dazu beigetragen, die Menschheit zu ernähren als auch zu bekleiden. Im Laufe der langen Geschichte hat die Komplexität und Vielseitigkeit dieser einzigartigen Faser zu einer enormen Vielseitigkeit geführt.

Wollfasern können in dem kompletten Farbsprektrum gefärbt werden, sie können gestrickt, gefilzt und gewebt werden und so für eine große Anzahl an Stoffen verwendet werden. Wolle bietet über ihre fühlbaren Qualitäten hinaus einzigartige Eigenschaften, die in dieser Form von keiner anderen Faser erreicht werden. Wolle ist heute ebenso wie vor 10 000 Jahren die beste Faser für Kleidung und Innenausstattung – trotz aller Versuche des Menschen, künstliche Fasern herzustellen, die die gleichen Anforderungen erfüllen.
Silke Gropp – Chiemgauer Weberei
www.chiemgauer-weberei.de

Alles Nano – oder was?

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Die Nano-Technologie gilt als Technologie der Zukunft.

Die Nano-Partikel sind winzige Teilchen,
gerade mal ein Millionstel-Millimeter groß, und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Sie sind
vielseitig einsetzbar und chemische Stoffe entfalten als winzige Flocken oder mikroskopisch dünne
Röhrchen ungeahnte Eigenschaften.
Fasern werden schmutzabweisend, Brillengläser kratzfest und Festplatten leistungsfähiger. In Cremes
oder Lebensmitteln sorgen Nanokapseln dafür, dass Pflege- und Nährstoffe sicher ans Ziel kommen
und die Produkte nicht so schnell verderben.
Ein weitverbreitetes Nano-Partikel ist das Pigment Titandioxid. Als Zusatzstoff wird es überall dort
verwendet, wo ein strahlend weißer optischer Eindruck erzielt werden soll,
z. B. in Wandfarben, Tabletten, Zahnpasta oder Genussmitteln. Aufgrund seiner photokatalytischen
Eigenschaften wird es auch als UV-Blocker in Sonnencremes verwendet.
Dr. Dieter Wenzel, Baubiologe und Physiker, kommentiert die Entwicklung so: „Immer mehr
Produkte enthalten Nano-Partikel und die Entwicklung der Nanotechnologie schreitet schnell voran,
wobei die Risiken und Langzeitwirkungen auf Mensch und Umwelt noch nicht genügend erforscht
sind.“
Nano-Partikel stehen im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. Eine jüngst vom Umweltbundesamt
in Auftrag gegebene Studie an Ratten zeigte, das Titanoxid Partikel von 20 Nanometer Größe, wenn
sie eingeatmet werden, die Luft-Blut-Schranke überwinden und sich in kurzer Zeit in allen Organen
anreichern. Über die toxikologischen Folgen für den Organismus können die Forscher zur Zeit noch
keine Aussagen machen.
Ende 2009 hat das Umweltbundesamt ein Hintergrundpapier veröffentlicht, das auf die
Wissenslücken aufmerksam machte, die eine objektive Bewertung von gesundheitlichen Risiken und
Gefahren beim Umgang mit Nanoprodukten erschweren. Es gilt als sicher, dass die Partikel über die
Haut oder die Atemwege in den Körper eindringen können, und dass sie von Form und Struktur
Asbest sehr ähnlich sind.
In den USA hat die Umweltschutzagentur EPA alle Firmen, die Nanomaterialien herstellen oder
verwenden, dazu aufgerufen, Daten über diese Materialien und aufgetretene Probleme zu melden.
Um mehr Erkenntnisse über die möglichen Gefahren von Nano-Partikeln zu erhalten fördert das
Bundesforschungsministerium drei Projekte. Diese sind: NanoCare, Inos und Tracer, die sich jeweils
mit unterschiedlichen Materialien (Nano-Keramiken, Kohlenstoff-Nanotubes und -Nanofasern sowie
Metalloxiden) beschäftigen und im Wesentlichen mögliche Expositionen und biologische Effekte
erfassen und beurteilen wollen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei qualifizierten Baubiologen in den bundesweiten
Beratungsstellen des Vereins BIOLYSA e. V.
Infos gibt Biolysa über Telefon oder auf der Homepage:
0700 – BIOLYSAEV – In Ziffern: 0700 – 246 597 238
Verbindungskosten aus dem Festnetz: 14 Cent / Min.
www.biolysa.de

Greenpicks

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ÖkoControl

Verband der ökologischen Einrichtungshäuser

Verband der ökologischen Einrichtungshäuser

Wir sind ein Zusammenschluß von derzeit rund 50 ökologisch engagierten Möbelhändlern. Seit 1994 agieren wir als Europäischer Verband ökologischer Einrichtungshäuser e.V.. Unser Ziel ist es, Ihnen als unseren Kunden, uns, die wir Möbel für ein ansprechendes Sortiment aussuchen und unseren Möbel-Herstellern mehr Sicherheit beim gesunden Einrichten zu geben. Mit unserer Tochtergesellschaft ÖkoControl, Gesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser mbH, haben wir hierzu ein wirkungsvolles Instrument geschaffen.

www.oekocontrol.com

Effektive Mikroorganismen und die wichtigsten Anwendungsbereiche

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Bei effektiven Mikroorganismen (EM) handelt es sich um eine Mischung von Mikroorganismen, die ursprünglich in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt wurde. EM sind überall in der Natur vorhanden. Dazu zählen zum Beispiel Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefepilze. Die einzelnen Mikroorganismen leben miteinander in einer Art Symbiose, sodass sie Leistungen erbringen können, wozu die einzelnen Arten nicht in der Lage wären. EM können eine übermäßige Oxidation wie etwa Schimmelbildung ebenso verhindern wie Fäulnis. Stattdessen werden die Prozesse durch positive Fermentation ersetzt. Auf diese Weise schaffen EM eine positive Mikrobiologie, die für Tiere, Menschen und Pflanzen äußerst gesund und wohltuend ist. Schon seit 1997 bietet zum Beispiel Multikraft eine EM-Technologie auf höchstem Niveau als ökologische kleine Helfer für Garten, Haus, Reinigung, Kosmetik und Teich. Alle von Multikraft hergestellten Produkte haben für Mensch, Tier und Umwelt dabei einen nachhaltigen Nutzen. Doch wie genau und in welchen Bereichen lassen sich EM im Alltag einsetzen?

Die Geschichte der EM

Ursprünglich wurden effektive Mikroorganismen zu Beginn der 80er-Jahre von Teruo Higa, einem japanischen Gartenbauprofessor entwickelt, der einen Bodenhilfsstoff benötigte, damit Pflanzenschutzmittel und mineralische Düngemittel nach und nach ersetzt werden konnten. Schnell wurde aber klar, dass EM auch im Haushalt, in der Industrie, in der Tierhaltung und in der Umwelt eingesetzt werden können. Danach verbreiteten sich effektive Mikroorganismen zunächst in Japan, in Thailand und in Brasilien. Erst in den letzten 20 Jahren fanden sie ihren Weg auch in Richtung Westen.

Effektive Mikroorganismen im Haushalt

Im Haushalt können effektive Mikroorganismen als Putzmittel eingesetzt werden – ähnlich wie Essigreiniger. Sie verbessern das Raumklima und reduzieren unangenehme Gerüche. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass sich weniger Staub neubildet. Demzufolge müssen Sie weniger Zeit mit Staub wischen und Fenster putzen verbringen. Überall, wo Wasser eingesetzt wird, können Sie ebenfalls mit EM arbeiten. Geben Sie EM-Produkte beispielsweise in den Putzeimer, in die Waschmaschine oder in den Geschirrspüler.

Im Haushalt
Quelle: unsplash.com

Effektive Mikroorganismen im Garten

In der heutigen Zeit gehören effektive Mikroorganismen zu dem Gartenwerkzeug, das jeder Gärtner daheim haben sollte. Sie können EM zwei- oder dreimal jährlich zum Gießen verwenden oder die entsprechenden Produkte einsetzen, um den Kompost zu durchfeuchten. Dies trägt zu einer schnellen positiven Umsetzung bei. Es gibt auch EM-Produkte, mit denen Sie Schädlinge auf ökologische Weise bekämpfen können. Darüber hinaus eignen sich EM auch für Teichbesitzer, denn sie helfen effektiv gegen Algen im Teich. Da sie vor allem die Selbstreinigungskraft eines Gewässers unterstützen, müssen Sie auf die Ergebnisse mitunter länger warten als das bei einem Algenfällmittel üblich ist. Im Endeffekt führen effektive Mikroorganismen aber zu einer stabilen und hervorragenden Wasserqualität, die die Teichbewohner gesund hält.

Effektive Mikroorganismen in Kosmetikprodukten

Mittlerweile werden auch Kosmetikprodukte angeboten, die effektive Mikroorganismen enthalten. Sie eignen sich für die Gesichts-, Mund-, Körper- und Haarpflege. Gerade Menschen, die unter einer empfindlichen Haut oder unter Allergien leiden, sind mit EM-Kosmetik- und Pflegeprodukten gut beraten, da dafür nur wertvolle Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet werden. Die Produkte sind frei von Farbstoffen, Duftstoffen, Tensiden und synthetischen Emulgatoren. Dabei wirken die effektiven Mikroorganismen antioxidativ und regenerativ und helfen der Haut dabei, ihren natürlichen Schutzmantel wieder aufzubauen.

 

Von Hunde- und Pferdeflüsterern

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Manchmal erreicht mich ein Anruf, eine Mail mit der Frage, ob ich als Hundeflüsterer mal dem Hund…
sagen kann, dass er nicht mehr jagen soll.
Auf die Frage: ‚Was ist es denn für ein Hund ?’
kommt die Antwort: ‘Ein kleiner Münsterländer.’

Mein Einwurf ‘aber das ist ein Jagdhund’ verhallt ungehört und wird eher als unerhört empfunden.
Schliesslich sei man ja bereit etwas dafür zu zahlen,
also für die Flüsterinformation an den Hund.

Ich sage Ihnen etwas,
ganz unverblümt,
ganz ehrlich,
ganz undiplomatisch:
wer flüstert, der lügt.

Erziehung und Training wird nicht im Flüsterton mittels eines Satzes erreicht.
Freundschaft übrigens auch nicht.
Bindung braucht viele Monate.
Je nach Erfahrungsschatz oft auch Jahre.

Geduld und Achtsamkeit sind die Zauberworte,
die ich allerdings auch laut und deutlich aussprechen kann, wenn ich überhaupt irgendwem irgendwas flüstere,
dann eher den Haltern, die ihren Hund zum Trottel machen, ihm Hasenzähne zu Ostern ankleben und Biene Maja Kostüme zu Karneval anziehen.
Wobei Flüstern reicht da nicht mehr aus,
das braucht schon eine deutliche Aus- und Ansprache, denn das ist achtlos und respektlos
und wer mir dann weismachen will, er habe schließlich (im Gegensatz zu mir) Humor,
der hat ein klares Statement abgegeben:
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Zweifelhaft witzig auf Kosten eines anderen Lebewesens.

HundefluesternSie sehen: ich bin kein Hundeflüsterer, auch bei Pferden, Katzen und Lamas ziehe ich den Dialog vor,
der ist seitens des Tieres deutlich und klar.
Unmissverständlich lassen sie uns wissen, was ihnen gefällt und was ihnen missfällt.

Ich höre zu, nehme mir Zeit und vermittle dem Halter was wir gemeinsam verändern könnten.
Er und sein Tier,
gern mit Unterstützung von meiner Seite.

Mein Anliegen ist einzig und allein Klarheit und Verständnis zu fördern,
auch wenn es manchmal zur Herausforderung für den Halter wird.

 

Aber: geflüstert wird nicht,
denn: wer flüstert, der lügt oder traut sich einfach nicht, es laut auszusprechen.

Anmerkung:
Nicht, dass ich missverstanden werde: auch wenn es eine andere Rasse gewesen wäre, hätte ich den Halter gebeten, das vermeintliche Problem mittels einfühlsamen Hundetrainers zu lösen.
Ein jagdlich ambitionierter Hund ist eine große Verantwortung.
Der Halter trägt die Verantwortung, dass keine anderen Tiere zu Schaden kommen,
weder durch die Hatz mit Erfolg noch durch die Hatz um der Hatz willen.

Die Tierkommunikation ist eine wunderbare Möglichkeit um unsere Gefährten besser zu verstehen,
um ihre Gefühle nachzuvollziehen und auch die Ursache für manches Verhalten zu verstehen.

Die Tierkommunikation ist aber keine Möglichkeit um ein Tier zu manipulieren oder unerwünschte Charaktereigenschaften oder gar rassesespezifische Verhaltensweisen wegzuflüstern.

Text und Foto: Gabriele Sauerland, Die Sicht der Tiere – communicanis.de

Fairtradegold – Gold aus umweltschonendem Abbau

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Wäre ich nicht 1999 auf einem USA-Urlaub durch das Dörfchen Cripple Creek gefahren, hätte ich wahrscheinlich weiterhin sorglos Gold zu schönen Schmuckstücken verarbeitet. Aber was ich damals sah, hat mich schockiert und wachgerüttelt. In diesem verlassenen Dorf im Staat Colorado wurde Gold abgebaut. Romantisch, dachte ich, genau das Richtige   für eine Goldschmiedin, an die Wurzeln des Goldabbaus vorzudringen und den Kunden spannende Geschichten darüber erzählen zu können. Doch ich hatte nicht damit gerechnet, in eine total verwüstete und geschundene Landschaft einzutauchen. Eine seltsam umgestülpte Natur fand ich vor. Abraumhalden, die wie riesige Maulwurfhaufen das Bild dominierten. Große Felder zertrümmerter Erde, flach ausgebreitet. Immer wieder Plastikfolie, die an den Rändern der Felder herausschaut. Alles in allem ein Bild der Zerstörung.

Zuhause wollte das Arbeiten keinen rechten Spass mehr machen. Trage ich die Mitschuld daran, dass es woanders auf der Welt so ausschaut?

Argentinisches Rohgold
Argentinisches Rohgold

Ich habe mich informiert, welche Umstände den Goldabbau begleiten. Was bedeuten die Geröllfelder und die Plastikfolien? Ich habe also dort die „Zyanidlaugerei“ gesehen. Das goldhaltige Gestein wird klein zertrümmert und dann mit Zyanidlauge (Zyankali) übergossen. Das Zyankali löst das Gold aus dem Gestein, wird in Becken aufgefangen, dann das Gold chemisch aus der  Zyanidlauge herausgelöst. Zurück bleibt der zyankalihaltige Abfall, und der gibt sein Gift langsam an die Luft und im schlimmsten Fall an das Grundwasser ab.

Ich erfuhr, dass es die unterschiedlichsten Problematiken beim Goldabbau gibt. Viele Goldvorkommen liegen in sogenannten Entwicklungsländern, in denen die Bevölkerung meist von Landwirtschaft und Fischfang lebt. Diese Menschen werden rücksichtslos von ihrem Grund und Boden vertrieben, um Platz zu machen für den industriellen Goldabbau, bei dem das Land von riesigen Maschinen umgegraben und ausgebeutet wird. Die Ureinwohner warten meist vergeblich auf Entschädigungen der großen Konzerne und werden von ihren eigenen Regierungen schmählich im Stich gelassen.

Je mehr ich mich informierte, desto mehr Missstände erfuhr ich, und ich konnte mir gar nicht mehr vorstellen, dass jemand unter diesen Bedingungen Schmuck tragen möchte. Dieser Preis war einfach zu hoch in meinen Augen.

Doch parallel zu den frustrierenden Neuigkeiten tat sich auch etwas positives Neues auf. Ich erfuhr, dass es durchaus Alternativen zu diesem konventionellen Goldabbau gibt. Fairtradegold, angeboten von einem Geologen, der schon jahrelang Entwicklungsarbeit im Kleinbergbau leistet. Er betreut eine argentinische Dorfgemeinschaft, die Gold aus dem Fluss Chuspimayo fördert. Mit viel Handarbeit, aber dafür ganz ohne Chemikalien. Nur mit Wasserkreisläufen wird das Gold aus dem Geröll gewaschen und es findet ein minimaler Eingriff in die Natur statt. Die Goldwäscher können sich eine Lebensgrundlage sichern und  bekommen für das so gewonnene Gold einen höheren Preis als den Weltmarktpreis bezahlt. Die argentinische Umweltstiftung Ecoandina, die sich auch sehr transparent im Internet (sogar auf deutsch) präsentiert, unterstützt diese Kleinbergbauern bei den organisatorischen Aufgaben und ist in dieser Andengegend auch mit Solar- und Wasserprojekten sehr aktiv.

Zu Eheringen verarbeitetes Gold
Zu Eheringen verarbeitetes Gold

Doch das ist nicht die einzige Quelle sauberen Goldes. Oro Verde, eine kolumbianische Initiative, fördert ebenfalls auf vorbildliche Weise einen umweltschonenden Abbau von Gold. Gesund für die Menschen und den Regenwald. Oro Verde hat als erste Organisation, das schon lange fällige, aber auch sehr teure Fairtradesiegel erhalten. Es wird in Deutschland aber erst in einigen Monaten regelmäßig geliefert werden.

Das sind also die freudigen Nachrichten. Für die Menschen, denen es wichtig ist, welches Gold und welche Geschichte sie damit auf der Haut tragen, gibt es genug „faires“ Gold. Und indem Sie den Mehrwert eines guten Gefühles und Gewissens beim Schmuckkauf haben, profitieren auch die Menschen, die dieses Gold ans Tageslicht bringen.

Text und Bilder: Petra Hoch-Dosch, www.atelierdosch.de

Made in Germany: Eine hochwertige und faire Alternative

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Das Mitte Oktober in Kraft getretene „Bündnis für nachhaltige Textilien“ soll für bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungs-Industrie sorgen. Doch viele Unternehmen verweigern sich bisher noch den Bemühungen um Mindeststandards. Dabei gibt es eine bessere – und naheliegende – Alternative: Wer auf Produkte setzt, die in Deutschland hergestellt werden, erhält beste Ware, die guten Gewissens gekauft werden kann.

„Man muss es wollen“, lautet Entwicklungsminister Gerd Müllers knappes Statement zur Umsetzung fairer Konditionen bei der Textilherstellung. „Es gibt keinen Kompromiss bei der Einhaltung von Menschenrechten.“ Müller will mit dem am 16. Oktober abgeschlossenen „Bündnis für nachhaltige Textilien“ eine Brücke schlagen zwischen den Interessen der Unternehmen, denen der Gewerkschaften sowie den Konsumenten der Produkte, die meist in Fernost gefertigt werden. Ziel der Vereinbarung ist es, die Lebensbedingungen der Arbeiter in der Bekleidungsindustrie zu verbessern und neue ökologische Richtlinien einzuführen.

Bei der Umsetzung ergeben sich allerdings etliche Probleme. Dazu zählt, dass sich viele Textilmultis weigern, das Abkommen zu unterzeichnen: Bislang ist nur etwa die Hälfte der relevanten Firmen dem Bündnis beigetreten. Andere äußern Bedenken an der Umsetzbarkeit, die vor allem durch die Auslagerung einzelner Dienstleistungen auf andere Unternehmen massiv erschwert wird. Zudem, wie man sich denken kann, minimiert die Einhaltung der Standards die Gewinnmarge. So stehen viele Interessen der Durchsetzung gerechter Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesh entgegen.

Doch es gibt Alternativen. So sieht Kai Petersen, Geschäftsführer des Männerlabels Dailybread, die Zukunft der Textilindustrie im wachsenden Bewusstsein der Käufer. Seine Wäsche-Basics werden in Deutschland hergestellt – aus Überzeugung: „Es spricht einfach vieles dafür: von der hochwertigen Qualität der Ware bis hin zum Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort und den fairen Produktionsbedingungen. Das macht unsere Sachen zwar etwas teurer als die der großen Ketten – aber es lohnt sich in jeder Hinsicht.“

Der Online-Händler arbeitet deutschlandweit mit vier Herstellern zusammen, die in Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen sitzen; CO2-trächtige Transfers aus Übersee entfallen somit. Zudem produzieren die Unternehmen nach hohen ökologischen Standards und bieten zuverlässige Qualität, die sich in besserer Verarbeitung und längerer Haltbarkeit der Produkte zeigt. Immer mehr Unternehmen finden so ihre Nische auf dem Markt der nachhaltig produzierten Textilien. Die Kunden können sicher sein, dass die Ware nicht unter ausbeuterischen Bedingungen oder gar dem Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wurde. Textilien „Made in Germany“ machen den Käufer unabhängig von Aktionsplänen wie dem „Bündnis für nachhaltige Textilien“, deren Umsetzung nur langsam vonstatten geht und kaum kontrolliert werden kann.

Daily Bread GmbH
Untere Bergstr. 15
85456 Wartenberg, Deutschland
Internet: www.dailybread.eu