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Chjlya

Chjlya – HAL Handelsgesellschaft mbH

Chjlya Bio-Cocktails gibt es in den 3 Basis-Geschmacksrichtungen Limette (Caipirinha), Maracuja (Batida de Maracuja con Limao) und Kokos Ananas (Pina Colada), zum Genuss als Cocktail, Aperitif oder Heißgetränk. Einfaches Mixen von Mojito, Cuba Libre.

Chjlya – HAL Handelsgesellschaft mbH
Baldungweg 20
73614 Schorndorf Baden-Württemberg
Deutschland
Telefon: 07181-8878884
Fax: 07181-706943
E-mail: info@chjlya.de
Homepage: http://www.chjlya.de
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Chjlya – Wie alles begann

Brasilien ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken: Vor über zwanzig Jahren bin ich aus beruflichen Gründen in Sao Paulo gelandet und habe dort nicht nur einige Zeit gearbeitet, sondern auch die portugiesische Landessprache gelernt. Selbstverständlich reiste ich viel herum und bin mit den Menschen in Kontakt gekommen. Egal, ob ich über die Jahre beruflich oder privat in Brasilien weilte, stets haben sich herzliche Freundschaften entwickelt. Im Nachhinein kann ich nicht mehr sagen, was mich mehr beeindruckt: Land, Leute oder die Kultur. Auch das ausgiebige Strandleben, die brasilianische Küche sowie der bunte Karneval ist natürlich der pure Genuss! Da bleibt es nicht aus, dass man den Cachaça – das ist der berühmte Zuckerrohrschnaps – und die Cachaça-Mixgetränke kennenlernt.

Eine zündende Idee

Zunächst war es nur die Idee aus einer Laune heraus: Ich wollte selbst einen Cocktail mixen und diesen als einzigartiges Mixgetränk in Deutschland anbieten; vielleicht könnte ich sogar den europäischen Markt damit erobern! Welch eine ehrgeizige Herausforderung dahinter steckte, offenbarte sich erst im Jahr 2011, als ich mich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigte. Langsam tastete ich mich an Themen wie den Cachaça-Anbau, die Importbestimmungen für Lebensmittel in der EU und die gesetzlichen Vorgaben für den Vertrieb von alkoholischen Getränken heran – es galt, eine schier endlose Liste trockener Regularien abzuarbeiten.

Cachaça mit Bio-Zertifikat

Zum Jahreswechsel 2012 stieg ich in die vielfältige Welt der Zuckerrohrschnäpse und meiner ebenso abwechslungsreichen  Mischungen ein. Plötzlich war alles klar: Als ich den bio-zertifizierten Cachaça Tropical Brazilis in meinem Mix probierte, schmeckte ich die wahre Cocktail-Freude. Dieser Cachaça stand in seiner Intensität und Fruchtigkeit außerhalb jeglicher Konkurrenz.
Vor lauter Begeisterung reichte ich neben meiner Komposition auch den reinen Bio-Zuckerrohrschnaps bei einer Party mit Freunden. Es mag lustig klingen, aber nachdem ich selbst von dem Getränk reichlich genossen hatte und am nächsten Tag keinerlei dröhnende Nachwirkungen spürte, war ich von dessen Qualität endgültig  überzeugt. Jeder fängt mal klein an, deshalb nutzte ich meine heimische Küche als Entwicklungslabor und fand zusammen mit meiner Frau Heike die perfekte Mischung aus Cachaça, Limettensaft, Rohrzucker und Wasser.
Galt das Remstal, in dem sich mein Wohnort befindet, lange Zeit als Wein- und Fruchtsaftgegend, konnte ich den schwäbischen Landstrich um eine weitere Flüssigkeits-Facette erweitern: Eine Fruchtsaftkelterei, deren Wurzeln in der Herstellung von Bio- und Demetersäften lagen, mischte für mich den Bio-Cachaça zum Cocktail.

Aufbruch nach Süd-Brasilien – Rio Grande do Sul

Ein erhebender Moment war die Bestellung des ersten Containers mit 1000 Litern Bio-Cachaça Tropical Brazilis, der per Schiff 12 Wochen später in Hamburg ankam. Pfingsten 2012 reisten Heike und ich nach Süd-Brasilien: Um eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufzubauen, wollten wir den Tropical Brazilis-Hersteller persönlich kennenlernen und den ökologischen Anbau sowie die Destillerie in Augenschein nehmen.
Nach dem Flug nach Sao Paulo fuhren wir mit dem Auto 1400 Kilometer in den Süden, beinahe bis an die argentinische Grenze. In der Kleinstadt Crissiumal trafen wir uns mit dem Chef der aus sieben Kleinbauern bestehenden Kooperative Colonia Nova. Roberto Tormes Machado empfing uns herzlich und übernahm in unserem kleinen Auto-Konvoi die Führung bis zu seiner 30 Kilometer entfernten Farm. Darüber waren wir sehr froh, denn der Weg führte in abendlicher Dunkelheit größtenteils über unbefestigte Straßen – als Ortsunkundige wären wir in der Nacht verloren gewesen.

Überwältigende Gastfreundschaft

Auf der idyllisch gelegenen Farm angekommen, wurden wir in Robertos eigenes Steinhaus geleitet, wo wir während unseres Aufenthalts wohnen durften. Er zog wie selbstverständlich zu seinen Eltern ins Nachbarhaus. In seiner gemütlichen Wohnküche mit offener Feuerstelle und Rauchabzug lernten wir Robertos Eltern kennen – offensichtlich fleißige Menschen, die ihr Leben lang harte Feldarbeit gewohnt waren. Bei ihnen gab es später ein gemeinsames Nachtessen mit Hühnersuppe, Brot und Rotwein. Für uns Europäer ungewohnt: In der Suppe schwammen die Hühnerfüße. Nicht nur an diesem Abend ging es mir mehrmals durch den Kopf, wie unendlich hilfreich die Kenntnis der Sprache im Ausland ist. Müde, aber in froher Stimmung, die Reise zu diesen sympathischen Menschen mit ihrer ehrlichen Lebensfreude gemacht zu haben, gingen wir zu Bett – in Robertos Schlafzimmer.

Nachhaltig-ökologischer-zertifizierter Zuckerrohranbau

Am Morgen marschierten wir mit Roberto über die Zuckerrohrfelder. Er zeigte uns die Anpflanzungen, den abgedeckten Mist seiner Tiere zur Düngung der Felder, die Zisterne zur Sammlung von Regenwasser und die einfachen Unterkünfte seiner Feldarbeiter. Zur Sicherstellung des nachhaltigen, ökologischen und zertifizierten Landbaus mußte er seine Zuckerrohrfelder mit hohen dichten Büschen und Bäumen gegen die Nachbarfelder anderer Bauern eingrenzen. Dies soll verhindern, dass der Wind den chemischen Dünger der Nachbarfelder zu ihm herüber weht. Wir fuhren auch an den Fluß Uruguai, dem Grenzfluß zu Argentinien, wo er uns den Wald zeigte, den er vor fünf Jahren wieder aufgeforstet hatte, nachdem dieser gerodet und zerstört worden war. Nachmittags besuchten wir die Familien der Kleinbauernkooperative, mit welchen er den ökologischen Zuckerrohranbau beschlossen hatte. Anschließend erkundeten wir seine Destillerie und die Werkstätten zur Herstellung und Abfüllung des Schnapses.

Fairer Handel: Ehrensache

Nach den gemeinsamen Tagen stand für uns fest: Unsere Erwartungen wurden eindeutig übertroffen. Die gegenseitige Vertrauensbeziehung in das zukunftsträchtige Cachaça-Geschäft hatte eine solide Grundlage, und unsere Intuition gebot es, keine Preisverhandlungen über den Zuckerrohrschnaps zu führen. Wir sind auch heute noch davon überzeugt, dass diese Menschen einen fairen Preis angeboten haben und ihn zuverlässig erhalten sollen.

Durchstarten mit Bio-Siegel und Markennamen

Voller Schaffenskraft machten wir uns daheim an die letzten Aufgaben, um die professionelle Produktion und den Vertrieb beginnen zu können. Ein bisschen stolz sind wir darauf, als erster Hersteller eines alkoholischen Mixgetränkes mit Bio-Siegel aufzutreten.
Die Erschaffung des Markennamens dürfte bei manchem Betrachter ein Lächeln hervorrufen: Auf dem Küchentisch haben wir mit den Namen unserer drei Kinder Scrabble gespielt. So mixten wir die Buchstaben von Yannic (18), Silja (17) und Chiara (13) kräftig durcheinander und hatten am Ende die Lösung parat: Chjlya – was könnte denn schöner sein, als mit Chjlya zu chillen? Nun weilt Chjlya geschützt auf dem Patentamt.

Brasilianische Karnevalstänzerin: Logo!

Schwungvolle brasilianische Lebensfreude, nachhaltig-ökologischer Landbau, Bio-Zertifizierung und ein sexy Auftreten: Dies alles wollten wir in dem Logo vereint wissen, das die zierlichen Flaschen in 0,2- und 0,7-Liter-Größen schmücken sollte. All das vermittelt die brasilianische Karnevalstänzerin in ihrer stilisierten Chjlya-Aufmachung. In diesem Sinne ist es uns wichtig, unseren Kunden und den Chjlya-Interessierten ein kräftiges „Saúde!“ zuzurufen  –

 

Meine verfügbaren Getränke in Bio-Qualität sind
– Chjlya Cachaça-Limette in 0,2l, 0,7l und 10l
– Chjlya Cachaça-Maracuja in 0,2l, 0,7l
– Chjlya Cachaça-Kokos Ananas in 0,2l, 0,7l
– Chjlya Rum do Brasil in 0,7l
– Chjlya Rum do Brasil barrique in 0,7l
– Cachaça Tropical Brazilis silver in 0,7l
– Cachaça Tropical Brazilis gold in 0,7l