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Immer der Nase nach auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden: Osmopraktik hilft

Wenn der Volksmund davon spricht, jemanden oder etwas nicht oder nicht mehr
riechen zu können, so ist damit ein reales Phänomen gemeint, das alle Menschen
immer wieder erleben, sich aber selten bewusst machen: Die Wahrnehmung von
Gerüchen ist ständiger Veränderung unterworfen. Und das nicht allein hinsichtlich
ihrer Intensität (also quantitativ) sondern auch bezüglich der subjektiven Beurteilung
von Gerüchen (also qualitativ). Ein Aroma, das wir gestern noch gern gerochen,
deutlich und mit Freude erlebt haben, kann uns heute so flach und flüchtig
erscheinen, das wir es kaum bemerken. Oder es kann uns unangenehm und
penetrant vorkommen.

Während die meisten Menschen angesichts dieser Erkenntnis vermutlich nur die
Achseln zucken und sie nicht weiter beachten, hat sich Hanna Christiane Günther
intensiv mit dieser Erscheinung auseinander gesetzt.
Bereits in Kindheit und Jugend von Pflanzen fasziniert, hat sich die gebürtige
Oberhessin zunächst intensiv mit aromatischen Ölen und ihren vielseitigen
Anwendungen befasst, von der Medizin bis zur Kosmetik.

Die situative Wahrnehmungsschwankungen bei der individuellen Beurteilung von
Düften hat sie zu eigenen Erhebungen geführt; in empirischer Forschung hat sie
durch Tests und Befragungen eine Reihe von differenzierten Ergebnissen gewonnen,
die den Schluss nahe legten, dass es signifikante Zusammenhänge gibt zwischen
der psychischen und physischen Situation einer Person, ihrer Wahrnehmung und
Beurteilung von Düften und den Eigenschaften der Pflanzen, aus denen die
entsprechenden Aromen gewonnen werden.

Stark verkürzt und sehr oberflächlich dargestellt, lässt sich eine wesentliche
Erkenntnis ihrer Forschung so beschreiben: Der Körper strebt nach Harmonie und
nutzt den Geruchssinn, um Stoffe zu finden, die ihm geben können, was er aktuell
vermisst, um so den Mangel an psychischer und/oder physischer Balance
auszugleichen und das angestrebte Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Es war ein logischer Schritt, daraus ein Analyseverfahren zu entwickeln, das in
seinen Fundamenten auf Erkenntnissen der Aromatologie aufbaut, sie jedoch in eine
neue Richtung entwickelt. Christiane Günther nannte diese, inzwischen
namensrechtlich geschützte Methode „Osmopraktik“.

Osmopraktiker nutzen ein Analysegespräch, für dessen Auswertung eigens ein
spezielles Instrument, das „Osmogramm“ entwickelt wurde, um anhand der
Beurteilung unterschiedlicher aromatischer Öle die Befindlichkeit der Menschen zu
erkennen, Störungen psychischer und physischer Art zu lokalisieren.

Die Erstellung eines Osmogramms für eine beim Osmopraktiker Rat suchende
Person kann bis zu zwei Stunden dauern.
Dabei zeichnen sich anhand der individuellen Reaktionen deutliche Hinweise darauf
ab, an welcher Stelle das körperliche oder seelische Gleichgewicht eines Menschen
gestört ist.

Je nachdem, welcher Natur und wie stark diese Beeinträchtigung des Wohlbefindens
ist, liegt der nächste Schritt des Osmopraktikers entweder darin, eine individuelle
Duftbegleitung oder die Konsultation einer medizinischen oder therapeutischen
Fachkraft zu empfehlen.

Die Duftbegleitung ist ein mehrstufiger Prozess zur Regulation des Wohlbefindens
mittels individueller Duftmischungen, deren Zusammensetzung anhand des
Osmogramms bestimmt wird. Ihre einzelnen Komponenten und deren
Mischungsverhältnis werden den Rat Suchenden jeweils genannt und mit jeder
weiteren Station der Begleitung anhand aktueller Osmogramme variiert.

Für die erfolgreiche Durchführung spielen Alter, Geschlecht oder andere individuelle
Merkmale der Menschen, die beim Osmopraktiker Rat suchen, keine Rolle. Ebenso
wenig die Art der jeweiligen Störung des Wohlbefindens.

Autor: Dr. Herbert Jost-Hof
Weitere Infos
www.aroma-zentrum.de

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