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„Intelligente Stromzähler“ – Fluch oder Segen?

Die Österreichische Ärztekammer (ÖAK) warnt vor den negativen Auswirkungen „Intelligenter“ Stromzähler –  Smart-Meter genannt.

Das sind digitale Messgeräte, mit denen sich der aktuelle Stromverbrauch eines Haushaltes abfragen und steuern lassen soll. Die Bewohner können die Verbräuche im Internet sekundengenau abrufen,  „Stromfresser“ erkennen und Ihr Verbraucherverhalten ändern. Die Daten werden per Mobilfunk- oder Stromnetz an den Energieversorger übermittelt.
Bei der Mobilfunkvariante sind die Bewohner kontinuierlich einer hochfrequenten Strahlung ausgesetzt, ähnlich Mobilfunk.
Obwohl wir es nicht hören oder sehen und die meisten auch nicht spüren können geht es jedem von uns auf die Nerven: Der Medizinphysiker Lebrecht von Klitzing hat die Reaktionen des vegetativen Nervensystems auf gepulste elektromagnetische Felder (Mobilfunk, WLAN…) nachgewiesen. Bei Einschalten eines DECT-Telefons war eine Reaktion der Herzrate  zu erkennen. Ein zeitgleiches Handzeichen zeigte, dass die Belastung für den elektrosensiblen Probanden auch spürbar war.
Der Umweltmediziner Joachim Mutter berichtet, dass viele seiner Patienten nach Einbau von Messsystemen auf Funkbasis über schwere gesundheitliche Symptome klagen wie Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Blutdruckkrisen, Herzpalpitationen, Augen- und Hautbrennen und Tinnitus  – um nur einige wenige zu nennen. Diese wurden jedoch weniger bzw. schwanden gänzlich wenige Tagen nach Austausch der funkbasierten Zähler gegen die alten Systeme.
Ich werde oftmals gerufen, wenn meine Kunden schlecht schlafen können und morgens unausgeruht aufwachen.  „Ich hab das Gefühl innerlich zu vibrieren“ oder „ich bin gestresst und ausgebrannt“ sind  häufige Aussagen. Folgen von Multisystemerkrankungen wie Erschöpfungszustände, Lernprobleme und Depressionen sind häufig Anzeichen einer Umwelterkrankung.
Auch psychische sowie Herzkreislauf-Erkrankungen, ADHS und Burnout werden im Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung beobachtet.
Unstrittig ist, dass die flächendeckende Strahlenbelastung durch Mobilfunk, DECT, Wlan und TETRA gesundheitlich bedenklich ist.
2011 hat die WHO hochfrequente elektromagnetische Felder als möglichweise für den Menschen krebserregend eingestuft.
Was ist zu tun? Funknetze im häuslichen Bereich sind strikt zu meiden.
Dauerstrahler wie DECT-Telefone und WLAN-Netze sind durch schnurgebundene Systeme zu ersetzen. Wo Alternativen zu Verfügung stehen, sollten Funksysteme zur Datenübertragung nicht eingesetzt werden. Aus Gründen der Vorsorge für sich selbst, die Familie, Kinder und Kranke sind „intelligente“, mobilfunkbasierte Netze und Messsysteme konsequent abzulehnen.
Die krankmachende Wirkung der Smart-Meter ist unbestritten – das versprochene Einsparpotential eher zweifelhaft.  Viele Geräte wie Toaster, Kaffeemaschinen und Herde werden täglich zu gleichen Zeiten benutzt. Jedoch Geschirrspüler und Waschmaschinen wird man nicht nachts einschalten, um zu einer gleichmäßigen Auslastung des Stromnetzes beizutragen. Der Spareffekt ist daher eher als gering einzuschätzen. Neben Kosten für Datentransfer und -Speicherung werden für Anschaffung und Bereitstellung der Smart-Meter laut Deutscher Energie-Agentur je nach Anbieter einmalig bis zu 100 Euro und jährliche Gebühren bis zu 240 Euro fällig, wie Wikipedia zu entnehmen ist. Dem gegenüber stehen Einsparungen in der Größenordnung von 9 bis 42 Euro.
Auch aus baubiologischer Sicht wäre es negativ zu bewerten, da neben der nächtlichen Belastung durch hochfrequente Sender zusätzlich durch den fließenden Strom für Waschmaschine und Co. niederfrequente magnetische Wechselfelder generiert würden, die ebenfalls gesundheitlich stark bedenklich und nicht abzuschirmen sind.

Fazit: Funkbasierte „Intelligente“ Stromzähler sind eher ein Fluch – ein Segen ist es dagegen, die eigene Intelligenz einsetzen zu können.

Dipl.-Ing. Jürgen Harder – Akademie Bauen Wohnen Gesundheit

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