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Nachhaltige Hersteller und Händler sind wirtschaftlich erfolgreicher

Nachhaltige Betriebe und Unternehmen mit einem sozialen Gewissen sind wirtschaftlich erfolgreicher. Allerdings ist dies nicht die Regel, denn viele Betriebe sind wirtschaftlich eher kurzfristig orientiert und denken nur bis zu der nächsten Bilanz. Unternehmen die jedoch langfristig denken und nachhaltig wirtschaften sind profitabler. An der Spitze des internationalen Nachhaltigkeitsrankings stehen Firmen wie Henkel, SAP, BMW und Siemens sowie Umicore. Umicore macht beispielsweise seinen größten Umsatz mit Katalysatoren. Andere Unternehmen stellen Zubehör für Fotovoltaikanlagen her oder recyceln Batterien. Keines der Unternehmen, die im Dow Jones Sustainability Index oder im Ranking des Analyseunternehmens Coporate Knights aus Kanada gelistet sind, schreibt rote Zahlen.

Plastikmüll
Plastikmüll ©istock.com/Viorika

Wie wird Nachhaltigkeit bei Unternehmen definiert?

Nachhaltig bedeutet nicht nur, dass Abfälle und Abwässer des Unternehmens fachgerecht entsorgt werden – es steckt viel mehr hinter. Genau genommen geht es bei einem nachhaltigen Unternehmen darum, dass Ökologie und Ökonomie mit der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung in Einklang gebracht werden. Von dem Faktor Nachhaltigkeit hängt nach Meinungen vieler Experten die Zukunft der Unternehmen ab. Nachhaltige Unternehmen, die ein soziales Gewissen besitzen vereinen Innovationsfreude mit konservativen Werten und einer bestimmten Führungsmentalität. Sie haben ein deutlich höheres Budget für die Forschung und Entwicklung.

 

Nachhaltigkeit am Beispiel von Biokunststoffen

Plastikverpackung
Plastikverpackung ©istock.com/fcafotodigital

Biokunststoffe werden für Verpackungen von meistens kurzlebigen Gütern eingesetzt und sind ein 100% biologisch abbaubares Verpackungsmaterial. Der wesentliche Aspekt für die Verwendung von Biokunststoff liegt in der Kompostierbarkeit. Damit ist es möglich, dass organische Ware, die verdorben ist, gemeinsam mit der Verpackung entsorgt wird und dadurch das ansonsten erforderliche Auspacken entfällt. Da Biokunststoff atmungsaktiv ist, ist es möglich, dass Frischgemüse und Salate sowie andere Produkte, die auf einen gewissen Luftaustausch angewiesen sind, auch ohne Perforation mit Bio Kunststofffolie eingepackt werden können. Dahingegen können Nahrungsmittel, an die kein Sauerstoff gelangen darf, nicht uneingeschränkt mit Biokunststoffen verpackt werden.

Der Begriff Biokunststoff ist nicht gesetzlich geschützt, hiermit werden alle Materialien bezeichnet, die biologisch zu 100 % abbaubar sind. Gleichzeitig kann es aber auch bedeuten, dass die Kunststoffe zumindest teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Inzwischen ersetzen Verpackungen aus Biokunststoff auch zunehmend Verbundverpackungen oder Verpackungen aus Papier.

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