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Ethletic Sneaker. Fair. Vegan. Nachhaltig.

Ethletic

Fair
Ethletic-Sneaker sehen nicht nur gut aus – sie geben ein gutes Gefühl. Demjenigen, der sie trägt. Und demjenigen, der sie hergestellt hat. Dafür sorgen wir mit einer gerechten Bezahlung, anständigen Arbeitsbedingungen und freiwilligen Prämien für soziale Projekte. Handel, wie wir ihn verstehen, basiert auf Vertrauen und Wertschätzung. Unsere Mitarbeiter in Sri Lanka, Pakistan und Deutschland teilen ein gemeinsames Ziel: Schuhe anzubieten, die gekauft werden, weil sie schön sind, stylisch, modern und bequem. Und die gekauft werden, weil sie unter menschlichen Bedingungen entstanden sind. Ethletic ist kein Kompromiss. Sondern eine echte Alternative.

Vegan
Unser Respekt vor dem Leben schließt die Tiere mit ein. Unsere Sneaker kommen problemlos ohne tierische Inhaltsstoffe aus und sind zu 100 Prozent vegan. Wir verwenden zudem ausschließlich Rohstoffe aus Anbaugebieten, in denen der Lebensraum von Tieren nicht durch Monokulturen und Raubbau gefährdet wird.

Nachhaltig
Es ist falsch, die Natur auszubeuten. Und es ist auch gar nicht nötig. Wir glauben daran, auch ohne eine Fixierung auf maximale Erträge erfolgreich wirtschaften zu können. Ethletic unterstützt die Bauern dabei, Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen. Das bewahrt wertvolles Agrarland und schützt vor Monokulturen, die Tier- und Pflanzenarten verdrängen. Wir verarbeiten ausschließlich Biobaumwolle und Naturkautschuk aus nachhaltigem Plantagenanbau – keine Pestizide, keine giftigen Chemikalien. Das schont die Umwelt und die Gesundheit der Menschen, die unsere Sneaker produzieren und tragen.

Ethletic ist kein Kompromiss. Sondern eine echte Alternative.
Besuche den Online-Shop https://shop.ethletic.com/de/ oder finde mit Hilfe des Storefinders Händler in deiner Nähe: https://ethletic.com/storefinder/

Du willst mehr über Ethletic erfahren? Hier entlang: https://ethletic.com/about/

Fairtradegold – Gold aus umweltschonendem Abbau

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Wäre ich nicht 1999 auf einem USA-Urlaub durch das Dörfchen Cripple Creek gefahren, hätte ich wahrscheinlich weiterhin sorglos Gold zu schönen Schmuckstücken verarbeitet. Aber was ich damals sah, hat mich schockiert und wachgerüttelt. In diesem verlassenen Dorf im Staat Colorado wurde Gold abgebaut. Romantisch, dachte ich, genau das Richtige   für eine Goldschmiedin, an die Wurzeln des Goldabbaus vorzudringen und den Kunden spannende Geschichten darüber erzählen zu können. Doch ich hatte nicht damit gerechnet, in eine total verwüstete und geschundene Landschaft einzutauchen. Eine seltsam umgestülpte Natur fand ich vor. Abraumhalden, die wie riesige Maulwurfhaufen das Bild dominierten. Große Felder zertrümmerter Erde, flach ausgebreitet. Immer wieder Plastikfolie, die an den Rändern der Felder herausschaut. Alles in allem ein Bild der Zerstörung.

Zuhause wollte das Arbeiten keinen rechten Spass mehr machen. Trage ich die Mitschuld daran, dass es woanders auf der Welt so ausschaut?

Argentinisches Rohgold
Argentinisches Rohgold

Ich habe mich informiert, welche Umstände den Goldabbau begleiten. Was bedeuten die Geröllfelder und die Plastikfolien? Ich habe also dort die „Zyanidlaugerei“ gesehen. Das goldhaltige Gestein wird klein zertrümmert und dann mit Zyanidlauge (Zyankali) übergossen. Das Zyankali löst das Gold aus dem Gestein, wird in Becken aufgefangen, dann das Gold chemisch aus der  Zyanidlauge herausgelöst. Zurück bleibt der zyankalihaltige Abfall, und der gibt sein Gift langsam an die Luft und im schlimmsten Fall an das Grundwasser ab.

Ich erfuhr, dass es die unterschiedlichsten Problematiken beim Goldabbau gibt. Viele Goldvorkommen liegen in sogenannten Entwicklungsländern, in denen die Bevölkerung meist von Landwirtschaft und Fischfang lebt. Diese Menschen werden rücksichtslos von ihrem Grund und Boden vertrieben, um Platz zu machen für den industriellen Goldabbau, bei dem das Land von riesigen Maschinen umgegraben und ausgebeutet wird. Die Ureinwohner warten meist vergeblich auf Entschädigungen der großen Konzerne und werden von ihren eigenen Regierungen schmählich im Stich gelassen.

Je mehr ich mich informierte, desto mehr Missstände erfuhr ich, und ich konnte mir gar nicht mehr vorstellen, dass jemand unter diesen Bedingungen Schmuck tragen möchte. Dieser Preis war einfach zu hoch in meinen Augen.

Doch parallel zu den frustrierenden Neuigkeiten tat sich auch etwas positives Neues auf. Ich erfuhr, dass es durchaus Alternativen zu diesem konventionellen Goldabbau gibt. Fairtradegold, angeboten von einem Geologen, der schon jahrelang Entwicklungsarbeit im Kleinbergbau leistet. Er betreut eine argentinische Dorfgemeinschaft, die Gold aus dem Fluss Chuspimayo fördert. Mit viel Handarbeit, aber dafür ganz ohne Chemikalien. Nur mit Wasserkreisläufen wird das Gold aus dem Geröll gewaschen und es findet ein minimaler Eingriff in die Natur statt. Die Goldwäscher können sich eine Lebensgrundlage sichern und  bekommen für das so gewonnene Gold einen höheren Preis als den Weltmarktpreis bezahlt. Die argentinische Umweltstiftung Ecoandina, die sich auch sehr transparent im Internet (sogar auf deutsch) präsentiert, unterstützt diese Kleinbergbauern bei den organisatorischen Aufgaben und ist in dieser Andengegend auch mit Solar- und Wasserprojekten sehr aktiv.

Zu Eheringen verarbeitetes Gold
Zu Eheringen verarbeitetes Gold

Doch das ist nicht die einzige Quelle sauberen Goldes. Oro Verde, eine kolumbianische Initiative, fördert ebenfalls auf vorbildliche Weise einen umweltschonenden Abbau von Gold. Gesund für die Menschen und den Regenwald. Oro Verde hat als erste Organisation, das schon lange fällige, aber auch sehr teure Fairtradesiegel erhalten. Es wird in Deutschland aber erst in einigen Monaten regelmäßig geliefert werden.

Das sind also die freudigen Nachrichten. Für die Menschen, denen es wichtig ist, welches Gold und welche Geschichte sie damit auf der Haut tragen, gibt es genug „faires“ Gold. Und indem Sie den Mehrwert eines guten Gefühles und Gewissens beim Schmuckkauf haben, profitieren auch die Menschen, die dieses Gold ans Tageslicht bringen.

Text und Bilder: Petra Hoch-Dosch, www.atelierdosch.de

Was ist eine faire Versicherungsvermittlung?

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Für mich als FAIRsicherungsmakler ist die Versicherungsberatung immer auch eine
politische Aussage. 90 Prozent der EndverbraucherInnen begreifen dies nicht, sie
schielen nach dem eingesparten Geld und halten mich wahrscheinlich noch für naiv
oder gar dämlich.
Meine Antwort darauf ist, dass ich meine Erst-Beratung mittlerweile nur noch gegen
ein geringes Entgeld mache, weil meine sorgfältigen Angebote anderen vorgelegt
werden – Beispiel: Gaststätte Pfefferminzia-Erstangebot 2.500 EUR – mein Angebot
1.700 EUR – Gegenangebot Pfefferminzia 1.699 EUR und ich bin draußen … das
macht bitter!

Zurück mit der Zeitschraube

„Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren, müssen Männer mit Bärten sein!“ So sahen
die Jungs aus, die sich Mitte der 80er zum ersten alternativen
Versicherungsvermittler-Treffen zusammenfanden.
Nachdem ich in den Fairsicherungsladen Bochum eingestiegen war, musste ich 1988
eine politische Prüfung ablegen vor dem Rat der 7 Weisen, die mich an meine
Kriegsdienstverweigerung erinnerte.
Als früherer Hausbesetzer, AStA-Mitglied der RUB, EX-Schülersprecher und
Anarchist wurde ich von den Grün-Alternativen bis EX-KBW´lern schnell akzeptiert.
Die fachliche Versicherungsreife erhielt ich durch meinen damaligen Partner Lutz F.,
durch viele schlaue Fragen bei den Versicherungsgesellschaften und eine externe
Ausbildung bei der IHK Dortmund als Versicherungskaufmann.
Anfang der 90er wurde aus dem losen Zusammenschluss von mittlerweile fast 20
Fairsicherungsläden eine Genossenschaft. Wir trafen uns nicht mehr in
Selbstversorgungshütten auf dem Land mit Lagerfeuer, sondern in Hotels mit
Kellerbar.
1997 gab es dann einen Aufstand der kleinen Fairsicherungsläden gegen die
Großen, die Jungen gegen die Alten, Gruppe B gegen Gruppe A – es ging
schlichtweg um Machtspielchen von ein paar Idioten, aber die Genossenschaft
zerbrach daran. Jetzt gibt es den Fairbund der Fairsicherungsmakler eV und den
Verbund der Fairsicherungsläden eG und das Namensrecht vereint uns.
Ach ja – die Bärte sind längst ab, die Haare kürzer, die Büros machen was her und
selbstverwaltete Betriebe gibt es m. W. auch nicht mehr.

Was ist eine faire Versicherungsvermittlung?

Vor drei Tagen rief mich ein Mann an, der seine private Krankenversicherung
wechseln wollte, weil er zwei unzufriedene Telefonate mit seiner Gesellschaft geführt
hatte. Ein gefundenes Fressen für jeden Vermittler, denn so ein Wechsel bringt je
nach Alter und Versicherungswünschen zwischen 1.000 und 3.000 EUR Provision in
die Kasse.
Ich verwies ihn darauf, dass es nicht empfehlenswert ist, nach 5 Jahren
Mitgliedschaft eine PKV zu wechseln, weil der Beitrag sich zumeist nicht reduzieren
würde, Vor-Erkrankungen eine Rolle spielen und es vielleicht einfach besser sei, den
Sachbearbeiter zu wechseln. Ein fairer Rat, den er nicht hören wollte.
Nun wird er bei einem anderen Makler oder Vermittler über den Tisch gezogen –
Hauptsache er fühlt sich gut beraten!

Die meisten Menschen kennen den Unterschied zwischen Versicherungsmakler und
Vermittler nicht. Ich als Makler vertrete die Rechte und Pflichten des Kunden
gegenüber einer Versicherungsgesellschaft von der Antragsstellung bis hin zum
Schadensfall. Vergleichbar mit dem Rechtsanwalt bei Gericht.

Die großen Versicherungsgesellschaften suggerieren dem Verbraucher, dass er oder
sie uns Makler gar nicht benötigt. Selbst die Verbraucherverbände stellen uns als
gierige Monster dar. Die Versicherer bieten Billigtarife online an, bei denen im
Schadensfall dann die Kundin alleine dasteht und die Verbraucherzentralen
verkaufen Versicherungsberatung.

Ich kann Euch nur dringend raten, sämtliche Versicherungsverträge über echte
Versicherungsmakler abzuwickeln, weil Ihr mit Euren fundierten Halbwissen nach 1-2
Beratungen im Detail so viele Dinge überseht, die Euch im Schadensfall oder
Rentenalter teuer zu stehen kommen können.

Was ist eine Rentengarantiezeit? Kennt Ihr den Unterschied zwischen
Versicherungsdauer und Leistungsdauer? Was ist eine Pauschaldeklaration? Was
sind Zuhaltungen? Was sind Mietsachschäden bei der Hundehaftpflicht? Zahlt
Euer Auto-Haftpflicht-Versicherer bei einem Unfall hinter der Ampel, die rot
leuchtete?

Wir Versicherungsmakler haben in der Bevölkerung einen schlechten Ruf und
manch ein Mensch, der mich auf einer Party kennen lernt, distanziert sich ad
hoc, wenn er oder sie meinen Beruf erfährt – unter dem Motto „Hilfe … gleich
schwatzt er mir was auf!“
Ich habe mich daran gewöhnt und die KundInnen, die meine Arbeit wirklich zu
schätzen wissen, „lieben“ mich dafür, das ich für sie das ungeliebte Thema
Versicherung verwalte.
Wie bereits gesagt: Meine Erstberatung kostet mittlerweile Geld, das erstattet wird,
wenn ein Vertrag zustande kommt.

Wie die anderen Fairsicherungsläden arbeiten, weiß ich nicht. Ich war schon vor 10
Jahren der politische Moralist und mittlerweile ist es weder bei den Kunden noch
Fairsicherungsmaklern angesagt, eine klare linke politische Aussage zu treffen. Aus
den 70er, 80er Jahren sind wir entstanden: Wie die politischen Buchläden,
Druckereien, Linksanwälte, Kollektive, Naturkostläden, Fahrradläden,
Fairsicherungsläden, Heilpraktiker … die politischen Aussagen, die mal dahinter
standen sind mehr oder weniger verschwunden. Wahrscheinlich gibt es mittlerweile
sogar Pirelli-Wandkalender in den Büros.

Sei es drum, wenn die faire Vermittlung nicht darunter gelitten hat!?

EX-Fairsicherungsladen Bochum
EX-Vorstand der Genossenschaft
Jetzt FAIRsicherungsmakler Bochum

Pe Sturm
www.Firstpolice.de

Made in Germany: Eine hochwertige und faire Alternative

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Das Mitte Oktober in Kraft getretene „Bündnis für nachhaltige Textilien“ soll für bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungs-Industrie sorgen. Doch viele Unternehmen verweigern sich bisher noch den Bemühungen um Mindeststandards. Dabei gibt es eine bessere – und naheliegende – Alternative: Wer auf Produkte setzt, die in Deutschland hergestellt werden, erhält beste Ware, die guten Gewissens gekauft werden kann.

„Man muss es wollen“, lautet Entwicklungsminister Gerd Müllers knappes Statement zur Umsetzung fairer Konditionen bei der Textilherstellung. „Es gibt keinen Kompromiss bei der Einhaltung von Menschenrechten.“ Müller will mit dem am 16. Oktober abgeschlossenen „Bündnis für nachhaltige Textilien“ eine Brücke schlagen zwischen den Interessen der Unternehmen, denen der Gewerkschaften sowie den Konsumenten der Produkte, die meist in Fernost gefertigt werden. Ziel der Vereinbarung ist es, die Lebensbedingungen der Arbeiter in der Bekleidungsindustrie zu verbessern und neue ökologische Richtlinien einzuführen.

Bei der Umsetzung ergeben sich allerdings etliche Probleme. Dazu zählt, dass sich viele Textilmultis weigern, das Abkommen zu unterzeichnen: Bislang ist nur etwa die Hälfte der relevanten Firmen dem Bündnis beigetreten. Andere äußern Bedenken an der Umsetzbarkeit, die vor allem durch die Auslagerung einzelner Dienstleistungen auf andere Unternehmen massiv erschwert wird. Zudem, wie man sich denken kann, minimiert die Einhaltung der Standards die Gewinnmarge. So stehen viele Interessen der Durchsetzung gerechter Arbeitsbedingungen in Ländern wie Bangladesh entgegen.

Doch es gibt Alternativen. So sieht Kai Petersen, Geschäftsführer des Männerlabels Dailybread, die Zukunft der Textilindustrie im wachsenden Bewusstsein der Käufer. Seine Wäsche-Basics werden in Deutschland hergestellt – aus Überzeugung: „Es spricht einfach vieles dafür: von der hochwertigen Qualität der Ware bis hin zum Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort und den fairen Produktionsbedingungen. Das macht unsere Sachen zwar etwas teurer als die der großen Ketten – aber es lohnt sich in jeder Hinsicht.“

Der Online-Händler arbeitet deutschlandweit mit vier Herstellern zusammen, die in Westfalen, Baden-Württemberg und Sachsen sitzen; CO2-trächtige Transfers aus Übersee entfallen somit. Zudem produzieren die Unternehmen nach hohen ökologischen Standards und bieten zuverlässige Qualität, die sich in besserer Verarbeitung und längerer Haltbarkeit der Produkte zeigt. Immer mehr Unternehmen finden so ihre Nische auf dem Markt der nachhaltig produzierten Textilien. Die Kunden können sicher sein, dass die Ware nicht unter ausbeuterischen Bedingungen oder gar dem Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wurde. Textilien „Made in Germany“ machen den Käufer unabhängig von Aktionsplänen wie dem „Bündnis für nachhaltige Textilien“, deren Umsetzung nur langsam vonstatten geht und kaum kontrolliert werden kann.

Daily Bread GmbH
Untere Bergstr. 15
85456 Wartenberg, Deutschland
Internet: www.dailybread.eu