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Wie baue ich einen Gemüsegarten / ein Gewächshaus?

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Mit einem Gemüsegarten und dem dazu gehörigen Gewächshaus lassen sich das ganze Jahr über Obst, Kräuter und Gemüse anbauen. Wer sich als Selbstversorger im heimischen Garten etabliert, der kann die Qualität und Sortenvielfalt in Eigenregie kontrollieren. Auf diese Weise kann jeder einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, lange Anfahrtswege für die Produkte fallen dergestalt komplett weg. Außerdem lassen sich die hohen Preise von Öko-Lebensmitteln umgehen, die zwar frei von Schadstoffen und Pestiziden sind, dafür aber um ein Vielfaches mehr kosten.

Gemüsebeete im eigenen Garten anlegen
In der heutigen Zeit machen sich immer mehr Menschen viele Gedanken über die qualitativen Eigenschaften der Produkte aus dem Supermarkt. Diese werden überwiegend als Massenware hergestellt und sind voll mit schädlichen Chemikalien. Diese Chemikalien schaden nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Natur und Tierwelt. Aufgrund von toxischen Pestiziden kommt es vielerorts zu einem Massensterben von Bienen und anderen nützlichen Insekten. Aus diesen Gründen ist ein eigener Gemüsegarten sehr wertvoll. Das angebaute Gemüse ist viel gesünder und kommt direkt nach der Ernte aus der Erde frisch auf den Tisch, sodass noch alle wichtigen Vitamine und Vitalstoffe vorhanden sind. Allerdings kommt vor dem ersten kulinarischen Genuss erst die Arbeit. Zu Anfang sollte der Boden geprüft, das Gemüsebeet angelegt und die richtigen Gemüsesorten ausgewählt werden.

Ökologisch hochwertigen Gemüsegarten mit Gewächshaus gestalten
Im Zusammenhang mit gesundem Gemüse spielen vor allem die Permakultur und der bio-dynamische Anbau eine wichtige Rolle. Mit einer ausgeklügelten Mischung aus bestimmten Gemüsesorten und Kräutern, werden keine Pestizide mehr gebraucht und die Produkte wachsen trotzdem gut heran. Vor dem Anbau ist die Bodenbeschaffenheit zu prüfen, denn jede Gemüsesorte hat andere Ansprüche. Schon bei der Planung ist auf begehbare Beete zu achten, um schnellen Zugang zu allen Bereichen zu haben. Wichtig ist auch ausreichendes Gießwasser, welches sich in der Nähe des Gemüsegartens befinden sollte. In den hiesigen Breitengraden mit relativ wenigen, warmen Monaten, sind schnell wachsende Gemüsesorten von Vorteil. Das Gemüse lässt sich aber schon im Winter im Gewächshaus vorziehen. Neben viel Sonne und ausreichenden Wassergaben, sollte das Düngen nicht vergessen werden. Ideal ist der gute alte Kompost, welcher die Ertragskraft des Gemüsegartens enorm steigern kann. Wer Gemüseanbau im größeren Stil betreiben möchte und den dafür erforderlichen Platz hat, muss dementsprechend größer planen. Dabei sollte auch beachtet werden, dass sowohl für das Anlegen des Beetes bzw. Feldes, als auch für die folgende Bestellung und Ernte anderes Maschinenwerk erforderlich ist, um die anfallende Arbeit bewältigen zu können. Eine große Auswahl nützlicher Landmaschinen ist beispielsweise auf Agriaffaires zu finden.

Eigenes Gewächshaus bauen
Ein Gewächshaus ist eine perfekte Ergänzung für den Garten und verlängert die Gartensaison deutlich. Wenn dieses im Winter noch zusätzlich beheizt wird, dann kann das ganze Jahr über Gemüse geerntet werden. Extrem wichtig ist der optimalen Standort, damit das Gewächshaus das ganze Jahr über möglichst viel Sonne und Wärme bekommt. Ideal ist eine südliche Ausrichtung, eine nördliche Ausrichtung sollte vermieden werden. Die Größe muss den Ausmaßen des eigenen Gartens angepasst werden, mit einem Plan lassen sich die ersten Ideen und Möglichkeiten austesten. Ein festes Fundament gibt dem Gewächshaus die notwendige Stabilität, damit ihm auch starke Winde nichts anhaben können. Danach folgt die Konstruktion, die unter anderem aus Holz oder Metall bestehen kann. Abschließend wird die Verglasung eingesetzt, idealerweise mit einigen Fenstern zum Öffnen und Lüften.

Gemüse aus dem eigenen Garten, von der Terrasse oder vom Balkon

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In der Küche duftet es nach Kartoffeln und Rahmmangold. Einen Salat mit Tomaten gibt
es auch dazu. Doch die Zutaten hat Familie Müller nicht aus dem Supermarkt, zumindest
nicht die Tomaten, den Mangold und den Salat. Auch die Kräuter Petersilie, Dill und
Basilikum für die Salatsauce haben sie nirgendwo gekauft. Familie Müller baut Kräuter
und Gemüse nun selbst an.

„Der Gedanke, dass das Gemüse schon so viele Kilometer transportiert worden ist,
bevor man es im Supermarkt kaufen kann, gefällt mir nicht.“ meint Mutter Claudia, „Und
seit dem Lebensmittelskandal „EHEC“ habe ich da auch nicht mehr viel Vertrauen. Mir
ist es wichtig, dass unsere Lebensmittel unbelastet und frei von Chemie sind.“

Familie Müller setzt beim Gemüse nun auf Selbstversorgung. Und damit liegt sie im
Trend. Immer mehr Menschen hegen den Wunsch, sich zumindest mit einem Teil ihrer
Lebensmittel selbst versorgen zu können. Oft genügt schon ein sonniger Platz auf dem
Balkon, um Radieschen oder Salat anzubauen.

„Früher habe ich immer gemeckert, wenn es Gemüse gab“, ergänzt Tochter Marie.
„Seitdem ich den Tomaten beim Wachsen zuschauen kann, schmecken sie mir auf
einmal richtig gut.“ „Ich habe die Tomaten zusammen mit Mama selbst ausgesät! Als
aus dem Korn endlich etwas rausgewachsen ist, habe ich mich riesig gefreut.“, berichtet
Marie. „Zuerst habe ich die Samen in die Erde gelegt und vorsichtig gegossen. Den
Topf mussten wir dann auf die Fensterbank stellen, damit es der Samen schön warm und
hell hat.“

Das unmittelbare Erleben, wie aus einem Samen eine Pflanze wird, die wächst,
irgendwann Früchte trägt, die wiederum gegessen werden, liefert gerade Kindern einen
völlig anderen Bezug zum Gemüse. Bei angemessener Begleitung durch die Eltern kann
die gesamte Pflege von der Aussaat bis zur Ernte in die Hände der Kinder gelegt
werden. Dass diese dann extrem stolz auf ihre Ernte sein werden, versteht sich von
selbst.

Marie fährt fort:„Als die kleinen Pflänzchen mehrere Blätter hatten, haben wir sie raus in
den Garten gesetzt. Tomaten mögen nämlich die Sonne, aber Regen mögen sie nicht so
gerne. Deshalb haben wir ihnen noch einen großen Regenschirm gebaut.“ Die
Lerneffekte, die Kinder während eines Pflanzenlebens bereichern, sind riesengroß.
Zahlreiche Zusammenhänge in der Natur werden so greifbar. Aber hören wir weiter
Marie zu. „Dann hat die Tomatenpflanze kleine gelbe Blüten bekommen, in die dann
die Hummeln reingeflogen sind. Und plötzlich wurden aus den Blüten kleine grüne
Bällchen. Die sind dann immer größer und rot geworden und dann waren es Tomaten.
Und die haben wir heute im Salat gegessen. Einfach so.“ Auch ihre Mutter ist zufrieden.
Dass Obst und Gemüse gerade für Kinder wichtig ist, weiß sie nur zu gut. „Weil unser
Gemüse gleich nach der Ernte gegessen wird, fallen auch die langen Transport- und
Lagerzeiten weg, in denen viele wertvolle Vitamine und Nährstoffe verloren gehen
würden. Und dass Marie jetzt Gemüse viel lieber mag, sehen Sie ja selbst.“

„Es gibt bereits einfache Möglichkeiten, sich selbst mit frischen Vitaminen zu versorgen“,
sagt Wanda Ganders (32), Geschäftsführerin des jungen Bonner Unternehmens meine
ernte. „Das beginnt schon auf der Fensterbank. Hier kann man Kresse in einer Schale
aussäen. Die Kresse enthält viel Vitamin C und B ist damit eine beliebte Vitaminbombe.
Außerdem hält sie Eisen, Folsäure und Kalzium und ist damit bestens geeignet, um nach
dem langen Winter fit zu werden.“ Darüber hinaus nutzen viele Menschen den Platz in
Kübeln auf der Terrasse und dem Balkon, um einfaches Gemüse, wie Salat, Spinat oder
Radieschen anzubauen. Auch Kürbisse und Gurken eignen sich hervorragend, um auf
dem Balkon angebaut zu werden. Ihre blühenden Ranken sehen dabei auch sehr hübsch
aus. meine ernte bietet mit der Gemüsegarten-Box und den Gemüsegärten zum Mieten
Möglichkeiten, sich mit eigenem Gemüse zu versorgen.

In der Gemüsegarten-Box befindet sich alles, was man für Gemüse aus eigenem Anbau
benötigt: vom Bio-Saatgut über Anzuchttöpfchen bis hin zum Naturdünger. Die
Gemüsegärten zum Mieten werden in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen
Betrieben an 22 Standorten in Deutschland angeboten.

Familie Müller jedenfalls will auch zukünftig so viel Gemüse wie möglich selbst
anbauen. „Das war genau die richtige Entscheidung. Wir haben frischeres Gemüse,
Marie isst es viel lieber und sie lernt auch wahnsinnig viel dabei. Die Zeit an der frischen
Luft genieße ich sehr, gerade weil ich sonst viel am Schreibtisch arbeiten muss.“ Wir
wünschen den Müllers auch weiterhin viel Spaß dabei.

Kontaktdaten meine ernte:
meine ernte GbR
Telefon: 0228 28617119
E-Mail: info@meine-ernte.de
www.meine-ernte.de