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Kräuter Kosmetik Mistel

Kräuter Kosmetik Mistel

Kräuter Kosmetik Mistel

Seit 1983 Fachkosmetik, natürliche Pflege der Haut – natürliche Pflege des Körpers

Kleines exquisites Kaufhaus mit ausgesuchten Pflegeprodukten und erlesenen Accessoires.

Öffnungszeiten: Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 19.00 Uhr Samstags: 11.00 bis 15.00 Uhr
Behandlungszeiten: Dienstags bis Freitags: 11.00-20.00 h Samstags nach Vereinbarung
22303 Hamburg-Winterhude Mühlenkamp 52; Tel.: 040/2701119 www.mistel.cominfo@mistel.com
Catharina Lützen – Elisabeth Bosgra

Naturkosmetik als Prophylaxe und Hilfe für Menschen mit Hautproblemen

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Immer mehr Menschen leiden unter Hautproblemen

Ursachen hierfür sind oft eine Kombination aus genetischer Disposition und äußeren Umwelteinflüssen. Viele der Erkrankungen, von denen die Haut betroffen ist, gehören zu den Allergien. Dabei sind vor allem Dermatitis, Neurodermitis, Schuppenflechte und Duftstoffallergien zu nennen.

Allen gemeinsam ist eine hochsensible Haut, deren Immunsystem geschwächt ist. Der Hydrolipidfilm, der die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und vor dem Eindringen von Bakterien schützen soll, ist geschädigt. Folgen davon sind trockene und rissige Hautpartien mit intensivem Juckreiz. Die Haut ist entzündlich und neigt manchmal zu Nässungen. Duftstoffallergiker können durch Düfte in der Luft, die durch die Nase aufgenommen werden, auch unter stark laufender Nase und Atembeschwerden leiden.

Die Symptome treten meist in Schüben auf, die in ihrer Ausprägung individuell sehr unterschiedlich sein können. Schon um zu Testen, auf welche Stoffe die Haut besonders reagiert, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Einer der Umwelteinflüsse, mit denen die Haut täglich in Kontakt kommt, sind die Körperpflegeprodukte. Sie können diverse Stoffe enthalten, gegen die eine sensible Haut nicht gewappnet ist. So werden synthetisch hergestellte Duftstoffe oft in Alkohol gelöst. Alkohol bewirkt einen zusätzlichen Feuchtigkeitsverlust der Haut.
Pflegemittel, die mit ätherischen Ölen parfümiert wurden, werden von vielen Betroffenen deutlich besser vertragen, sind aber nicht grundsätzlich unbedenklich.
Die Konzentration der Duftessenzen kann für den einzelnen Betroffenen zu hoch sein. Auf der sicheren Seite bewegt man sich natürlich, wenn man ganz auf Duftstoffe verzichtet.

Betroffene können mit ihrer Körperpflege viel dazu beitragen, die Zeitabstände zwischen den Symptomschüben zu verlängern, indem sie Pflegemittel benutzen, die so wenig Allergene wie möglich sowie keinen Alkohol enthalten.

Schwierig wird es aber oft, wenn es darum geht die Liste der Inhaltsstoffe zu verstehen. Oft werden lateinische oder INCI-Bezeichnungen verwendet, die den meisten Menschen nicht viel sagen. Wer wissen möchte, was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, und wofür die einzelnen Inhaltsstoffe eingesetzt werden, kann sich unter naturkosmetik-deutschland.de und „Wichtige Links“ die Informationsbroschüre vom Industrieverband für Körperpflege und Waschmittel e.V. als PDF herunterladen.

Mit Pflegeprodukten kann die Haut aber auch langfristig unterstützt werden. So ist z.B. von dem Wirkstoff Wellmune klinisch nachgewiesen worden, dass er eine deutlich verbesserte Hautregeneration und die Stärkung des Immunsystems bewirkt. Produkte, die Wellmune enthalten, sind während eines Schubes therapiebegleitend sehr wirksam und helfen den Schub schneller zu heilen. Sie sind langfristig eingesetzt dazu geeignet das Eintreten des nächsten Schubes deutlich zu verzögern. Wellmune wird aus einem Hefepilz gewonnen.
Die Ausheilung der entzündlichen Prozesse kann mit Calendula (Ringelblume) unterstützt werden.
Ganz wichtig ist es zudem die trockene Haut regelmäßig ausreichend rückzufetten und mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Sehr wirkungsvolle Feuchtigkeitsspender sind Urea und Aloe Vera. Jojoba- oder Mandelöl sind für die Rückfettung von großer Bedeutung. Alle vier Wirkstoffe halten die Haut möglichst geschmeidig. Je geschmeidiger die Haut ist, desto weniger neigt sie zu Rissbildungen und desto weniger können Bakterien in die Haut eindringen.

Das wohl unangenehmste Symptom für Betroffene ist der meist intensive Juckreiz. Dieser kann durch Pflegeprodukte die Zink oder Silber enthalten gelindert werden.

Autorin: Angela Meindl, Inhaberin
Naturkosmetik-Deutschland
www.naturkosmetik-deutschland.de

Die schönen und die stressigen Seiten des Frühlings

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Der Frühling duftet und wie sicherlich viele andere Menschen auch liebe ich es, sein Erwachen zu spüren. Die Sonne kehrt zurück und mit ihr Licht und Wärme. Das macht nicht nur wach und munter, es inspiriert, es erzeugt ein positives Gefühl der Spannung. Man möchte hinaus, möchte laufen, Sonne tanken. Das ist die Zeit für einen Neubeginn, vieles scheint plötzlich möglich, wenn man die lichtlosen Wochen und den Winterschlaf hinter sich lassen kann.

Was gestern in Ordnung war, gefällt heute nicht mehr und man möchte vieles in den Müll werfen, es für alle Tage hinter sich lassen. Das neue Licht lässt spüren, dass es viel Besseres gibt, viel schönere Dinge, viel buntere und kreativere und erfolgreichere und aufbaubare.

In dieser Stimmung wird unser Körper heftig mit Adrenalin versorgt, das das Blut in Wallung bringt und die Sinne neu schärft: Neue Eindrücke müssen verarbeitet werden, einer tief inneren Neugier folgend.

Dieser Zustand ist überall in der Natur zu finden, nicht nur im Menschen: der Löwenzahn streckt seine Blätter aus und die Schneeglöckchen sind schon fast verblüht. Der Frühling ist die Geburt der Natur für die sich unterirdisch noch die Wurzeln stärken und kleine Blätter den Weg nach oben suchen.

Als ich vor 25 Jahren das Aroma-Zentrum in Alsfeld gründete, kamen viele Kunden zu mir und fragten nach einem Mittel, mit denen sie Beschwerden ihrer Haut begegnen konnten. Denn immer, wenn es auf das Frühjahr zuging, begann sie zu kribbeln.

So schön auch das Erwachen des Frühlings ist, es bedeutet Stress für uns, eine Umstellung unserer Körperchemie – umso mehr als wir uns schon seit vielen Jahren davon verabschiedet haben, im Rhythmus der Natur zu leben.

Was also tun mit einer feurroten, trockenen, juckenden übermäßig gestressten Haut? Hierfür hat die Natur uns ein reichhaltiges Angebot zur Verfügung gestellt, das Linderung bringt. Bekannt sind etwa die mit viel Gammalinolensäure (GLA) ausgestatteten Öle von den Nachtkerzen, der Chilenischen Wildrose, der Rosa Mosqueta (Hagebuttenkernöl), und dem europäischen Borretschsamen, der „Jungfrau im Grünen“, wie sie volkstümlich auch genannt wird.

Hilft das nicht, wie gewünscht, oder wird noch eine Substanz zum Mischen benötigt, ist man mit hochwertigen Mazerationen von Calendula oder Ringelblumen gut beraten.

Calendula officialis - Ringelblume
Calendula officialis – Ringelblume

Kenner schmelzen und mischen auch Sheabutter hinzu. Unraffiniert enthält diese noch 8 – 11% heilende und schützende unverseifbare Anteile, die Allantoin, Vitamin A und E sowie feuchtigkeitsbindende Eigenschaften für die Haut haben. Außerdem wird durch sie die Haut weicher und durch einen natürlichen Filter von der Sonne geschützt.

Auch in Avocadoöl sind diese Wunderteile enthalten, bis zu 6% können hier gemessen werden. Wen wundert es, wenn diese wertvollen Stoffe auch separat verkauft werden. So kann man sich selbst seine „Wunderbalsam“ mischen.

Auf die Haut aufgetragen, lindert es den schmerzenden Juckreiz.

In meiner Praxis kann mit Hilfe der von mir entwickelten Duft-Reaktions-Methode, der Osmopraktik, ein Osmogramm erstellt werden. Es verhilft zu einer tiefergehenden Analyse aller Störungen des körperlichen oder seelischen Wohbefindens und weist den Weg dazu, diese mit individuellen Duftmischungen auszugleichen und so die innere Balance des Menschen wieder herzustellen. Unruhen, die im Frühjahr entstehen, Schlaflosigkeit und Nervosität können mit dieser Regulations-Methode ausgeglichen werden.

Mittel für genügend Feuchtigkeit und zur Reinigung bieten die Hydrolate. Dabei handelt es sich um den wasserlöslichen Bestandteil eines ätherischen Öls, gewonnen mittels Wasserdampfdestillation. Es ist sozusagen das Kondenswasser. Alles, was riecht, enthält ätherisches Öl, das sich durch Wasserdampfdestillation herauslösen lässt. Dieses Hydrolat, sofern qualitativ hochwertig, kann verwendet werden für eine sanfte Gesichtsreinigung und –erfrischung, außerdem als beruhigendes Feuchthaltemittel für die gestresste Haut. Speziell angenehm und wirksam sind hier Hydrolate von Lavendel, Geranie, Fenchel, Calendula, Neroli, Cistrose, Kamille blau und Muskatellersalbei.

Versuchen Sie es – machen Sie den Frühling zu Ihrem Verbündeten, nutzen Sie seine positive Kraft und vergessen Sie seine stressigen!

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu