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Die „richtige“ Ernährung

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Momentan gibt es wohl gefühlt so viele verschiedene Ernährungsformen wie Lebensmittel.

Das macht es dem Einzelnen bei der Suche nach der richtigen nicht leicht.
Dabei gilt es nur ein paar wichtige Dinge zu beachten und man kommt gesund durch’s Leben.

Warum ist eine gesunde Ernährung so wichtig?
– weil es uns vor dem frühzeitigen Altern bewahrt
– weil es uns fit und vital hält
– weil unsere Psyche ausgeglichener ist

Was ist dazu notwendig?
Grundsätzlich ist wichtig zu wissen, dass wir essen müssen, um „Energie“ zu uns zu nehmen in
unterschiedlicher Form. Diese Energie ist „eingepackt“ in Vitamine, Mineralien, Enzyme, Eiweiß,
Kohlenhydrate usw. Um diese in Lebensmitteln enthaltene Energie im Körper umwandeln zu können,
brauchen wir einen gesunden Verdauungsapparat und viele lebendige Nahrungsstoffe.
Der Darm ist wohl bei den meisten schon Problem Nr.1. Zum Beispiel zeigt sich durch Allergien bzw.
Lebensmittelunverträglichkeiten, Rötungen und Juckreiz auf der Haut, dass es in unserem Darm nicht
stimmt.

Wie kann es so weit kommen?
Kurz gesagt: Hauptsächlich durch falsches Essen, unausgeglichene Lebensweise, ungelöste alte
Blockaden (Unverdautes).

Welche Lebensmittel sollten wir meiden?
Wenn wir es ganz genau nehmen, müsste man hier sagen: Alles was nicht Naturbelassen ist, kann
unserem Körper bei der Verarbeitung Probleme bereiten.
Nehmen wir den Salat aus dem Garten und verarbeiten ihn – ist es okay.
Beißen wir von der Karotte – ist es okay.
Machen wir aus dem Getreide einen Frischkornbrei – auch okay.
Wenn wir aber Kartoffeln ernten, zu Brei verarbeiten, trocknen und das Ganze in eine Packung für
Kartoffelbrei zum selber machen geben, hat das mit „nah an der Natur“ nichts mehr zu tun. Enzyme
und Vitamine sind hier schon zerfallen. Übrig bleibt viel Stärke, die den Darm verkleistert.

Alles, was langwierig verarbeitet wurde, ist im eigentlichen Sinn nicht mehr gesund bzw. durch die
lange Verarbeitung (z.B. Obstsaft-Konzentrat, Fertiggericht bzw. Vorgekochtes) und auch Raffination
(z.B. von Mehl, Öle, Zucker) gehen gesunde Stoffe verloren.

Weißes Mehl
Beim weißen Mehl fehlen die Ballaststoffe, die Hülle des Korns mit den ganzen B-Vitaminen für
unsere Nerven. In seiner schönen weißen und pulvrigen Form, hat es leider auch die Eigenschaft,
unseren Darm mit Stärke zu verkleistern und wegen des Brotes bzw. des zu hohen Brotkonsums
haben viele Menschen Probleme mit dem Darm; sie bekommen z.B. eine Glutenunverträglichkeit. Oft
wissen sie es gar nicht, dass es damit zusammenhängt. Aber Allergien z.B. wie auch Rheuma,
beginnen immer im Darm, wie eigentlich viele Krankheiten. Er ist eben unser Zentrum des Lebens.
Diabetes kann schon eher vorgebeugt werden, wenn man statt Weißmehl nur Vollkorn isst, insgesamt
weniger Kohlenhydrate gegessen werden und mehr Rohkost.

Öle und Fette
Sie sind ein großes Thema, wenn es ums falsche Essen geht. Gerade Pflanzenöle sollten niemals
raffiniert sein (wird z.B. bei Bratöl gemacht, damit die Fettsäuren zum Braten geeignet sind). Im
Gegenzug kann sie aber unser Körper in dieser veränderten, raffinierten Form (Transfette) nicht mehr
„lesen“ und damit auch nicht mehr aufschließen. Der „Ballast“ wird irgendwo hingepackt und blockiert
nachher oft wichtige Stoffwechselvorgänge. Transfette kommen auch in Keksen vor, Pommes,
Riegeln, Margarine usw.
Achten Sie genauestens darauf, welches Öl oder Fett für was geeignet ist. Zum Braten ist es
eindeutig: Kokosöl, Butterschmalz (oder Ghee, selbstgemacht), Erdnussöl oder Olivenöl, wenn es
nicht zu lange heiß gemacht wird.
Hat ein Pflanzenöl zu viele ungesättigte Fettsäuren, ist es zum Braten ungeeignet. Und der Vorteil
gesättigter Fettsäuren, wie im Kokosöl, ist bereits anerkannt – wir brauchen sie und sie tun uns viele
gute Dienste.

Zusatzstoffe und Co
Geschmacksverstärker sind hier wohl am bekanntesten. Weil sie bereits in Verruf geraten sind,
werden sie momentan durch Hefeextrakt ersetzt, der die gleiche schlechte Wirkung auf den Magen
und Darmbereich hat.
Alle eventuell bedenklichen Stoffe aufzählen zu wollen, wäre eine Riesenaufgabe. Sobald ein Stoff
nicht leicht lesbar ist oder nichts mit einem Lebensmittel aus der Natur zu tun hat, ist es immer besser,
diesem aus dem Weg zu gehen. E-Nummern bilden die Ausnahme, denn manche Naturstoffe sind der
Einfachheit halber mit einer Nummer versehen – also bei Bedarf nachblättern!

Milch
Milchprodukte bereiten unserem Körper ebenfalls mehr Schwierigkeiten, als die Industrie es zugeben
mag. Die Zusammensetzung der Milch ist für Kälber ausgelegt; z.B. enthält sie mehr Eiweiß, weniger
Lecithin. Der Mensch braucht allerdings mehr Lecithin für´s Gehirn, gerade beim Wachsen.
Problematisch wird es mit der Milch, wenn sie erhitzt wird. Nach diesem Prozess kann eigentlich nicht
mehr garantiert werden, dass das darin enthaltene und mittlerweile verkleisterte Eiweiß überhaupt
aufgenommen werden kann. Genau so mit dem vielumworbenen Calcium. Überhaupt enthält z.B.
Sesam bis zu 15 mal mehr Calcium als die Milch!
Immer mehr Menschen reagieren auf das „unpassende“ Lebensmittel mit Unverträglichkeit. Entweder
auf den Milchzucker oder das Milcheiweiß. Sie tun sich auf jeden Fall etwas Gutes auf Milchprodukte
zu verzichten oder viel zu reduzieren. Milchprodukte produzieren zudem viel Schleim.
Gesünder ist in jedem Fall die Rohmilch – unerhitzt und mit dem vollen Gehalt an Enzymen, um die
Inhaltsstoffe optimal aufschließen zu können. Diese bekommen Sie nur direkt vom Bauern.
Mittlerweile gibt es aber auch Rohmilch-Käse und Rohmilch-Butter im Bioladen.

Fleisch
Fleisch ist wohl nicht umsonst sehr umstritten. Für die einen ist es eine moralische Sache, nichts vom
getöteten Tier zu essen, für die anderen ist es der beste Eiweißlieferant. Wer trotzdem Fleisch ist, tut
sich mit Billigfleisch vom Discounter nichts Gutes. Abgesehen davon, dass gerade bei Geflügel, viel zu
viel Antibiotika verwendet wird, und einmal gegessen in unserem Darm die Darmbakterien abtötet. Es
werden Hormone und Süßstoffe für mehr Wachstum zugegeben. Ganz zu Schweigen vom Futter, von
dem sowieso niemand weiß, woher es kommt und was letztendlich genau drin ist.
Energetisch ist Fleisch aus Stallhaltung nicht empfehlenswert – das Sonnenlicht fehlt und dadurch ein
gesundes Immunsystem. Zu viel Streß für die Tiere, der dann im Fleisch enthalten ist.
Nicht umsonst macht Fleisch unseren Körper sauer bzw. uns selbst aggressiv und unausgeglichen.
Wir sind keine Jäger mehr, die es unbedingt brauchen und schon überhaupt nicht in dieser schlechten
Qualität. Tun Sie es sich in dieser Form nicht an – besser für Ihre Gesundheit.

Gesundes Essen –
wie oben erwähnt, ist es am gesündesten, alles möglichst direkt aus dem Garten oder in
unverarbeiteter Form zu essen.

Obst und Gemüse – aus Eigenanbau oder vom Biobauern – immer bunt nach Jahreszeit mischen
Brot aus Vollkorngetreide – selbst gemacht und noch gesünder – getrocknet als z.B. Essener Brot
Getreide – besser als Frischkornbrei oder Bircher Müsli mit Milchsäurebakterien – Getreide abends
schroten und mit Wasser ansetzen, morgens für´s Müsli verwenden. Supergesund!
Fleisch – wer es isst, sollte stets auf Qualität achten – Bio oder von gesunden Tieren, die Sonne
abbekommen haben, Auslauf und gutes Futter, am Besten ohne Antibiotika, Hormone und Süßstoffe
Öle – stets kaltgepresst bei unter 42° – immer wieder mal die Öle austauschen und darauf achten,
dass man nicht zu viele Omega 6 (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) zu sich nimmt. Diese bewirken
eine Art Stress für den Stoffwechsel! Kokosöl ist z.B. sehr gesund, gerade für den Darm.
Ballaststoffe – sind die Darmputzer in unserem Körper – Vollkorngetreide, viel (Dunkel-)Grünes,
Saaten wie z.B. Chia Saat (enthält das ausgewogenste Verhältnis an Omega 3-6-9 Fettsäuren)
Grünes – damit ist alles gemeint, was richtig dunkel grün ist – Spinat, Mangold, Grünkohl und noch
besser sind Wildkräuter (z.B. Brennessel, Löwenzahn, Wegerich), weil sie richtig viele Mineralien
enthalten, von denen wir immer zu wenig zu uns nehmen. Zudem haben sie eine stark entgiftende
und säubernde Wirkung. Das darin enthaltene Chlorophyll ist unserem Blut sehr ähnlich und hat für
uns eine äußerst positive Wirkung auf Psyche und Haut. Sehr empfehlenswert sind Grüne Smoothies.
Keimlinge – in gekeimten Getreide oder Samen sind ein Hundertfaches an Vitaminen enthalten und
viele Enzyme für wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper. Täglich 1-2 EL davon unterstützen gut.
Oder verwenden Sie gekeimtes Getreide (Buchweizen, Emmer, Roggen, Hirse usw.) für das Essener
Brot.
Milchsäurebakterien – entstehen, wenn z.B. Getreide oder auch Weißkraut für leckeres Sauerkraut
angesetzt wird. Diese sind wichtig für ein gesundes Darmmilieu. Sehr bekannt ist der Brottrunk, der
aber leider pasteurisiert ist. Wichtige Enzyme gehen bei Temperaturen zwischen 50 – 80° kaputt!
Wasser – ein vieldiskutiertes Thema mit vielen verschiedenen Meinungen. Das lebendigste Wasser ist
natürlich Quellwasser. Eine Alternative ist Leitungswasser gefiltert, so dass chemische
Verunreinigungen draußen bleiben und danach vitalisiert (dies können Sie mit Hilfe machen, z.B.
Lebensblume unterlegen, energetisierte Chips usw. oder nach Masaru Emoto „Ich liebe dich
Wasser“).

Die eine Seite sind also chemische Rückstände im Wasser, die uns zu schaffen machen und auf der
anderen Seite, ist Leitungswasser nicht mehr „lebendig“. Beide Tatsachen fallen beim Quellwasser
weg – solange es nicht zum Kochen verwendet wird. Kochen verändert die molekulare Struktur und
Kalk z.B. ist dann nicht mehr in der Schwebe, sondern legt sich an. So auch in unserem Körper.
Darum ist es wichtig reines Wasser zu verwenden.
Ein Renner ist momentan basisches Wasser, das meines Erachtens aber keinen Sinn macht. So
bekommt man es nicht in der Natur und die Magensäure braucht zum Verdauen Säure und keine
Basen!
Säure-Basen-Haushalt – sehr wichtig und viele haben mit Übersäuerung Probleme – essen Sie viel
Gemüse, etwas Obst, etwas an verschiedenen Getreiden, gesunde Fette und wenig Fleisch und
Milchprodukte – so bleibt der Säure-Basen-Haushalt in der Waage. Wichtig: Streß und Ärger machen
extrem sauer und schlagen sich auf die Leber nieder!

Ich wünsche Ihnen ein ausgewogenes, glückliches und gesundes Leben

Ihre Christine Klughardt, ALRUNA GmbH

Effektive Mikroorganismen und die wichtigsten Anwendungsbereiche

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Bei effektiven Mikroorganismen (EM) handelt es sich um eine Mischung von Mikroorganismen, die ursprünglich in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt wurde. EM sind überall in der Natur vorhanden. Dazu zählen zum Beispiel Milchsäurebakterien, Photosynthesebakterien und Hefepilze. Die einzelnen Mikroorganismen leben miteinander in einer Art Symbiose, sodass sie Leistungen erbringen können, wozu die einzelnen Arten nicht in der Lage wären. EM können eine übermäßige Oxidation wie etwa Schimmelbildung ebenso verhindern wie Fäulnis. Stattdessen werden die Prozesse durch positive Fermentation ersetzt. Auf diese Weise schaffen EM eine positive Mikrobiologie, die für Tiere, Menschen und Pflanzen äußerst gesund und wohltuend ist. Schon seit 1997 bietet zum Beispiel Multikraft eine EM-Technologie auf höchstem Niveau als ökologische kleine Helfer für Garten, Haus, Reinigung, Kosmetik und Teich. Alle von Multikraft hergestellten Produkte haben für Mensch, Tier und Umwelt dabei einen nachhaltigen Nutzen. Doch wie genau und in welchen Bereichen lassen sich EM im Alltag einsetzen?

Die Geschichte der EM

Ursprünglich wurden effektive Mikroorganismen zu Beginn der 80er-Jahre von Teruo Higa, einem japanischen Gartenbauprofessor entwickelt, der einen Bodenhilfsstoff benötigte, damit Pflanzenschutzmittel und mineralische Düngemittel nach und nach ersetzt werden konnten. Schnell wurde aber klar, dass EM auch im Haushalt, in der Industrie, in der Tierhaltung und in der Umwelt eingesetzt werden können. Danach verbreiteten sich effektive Mikroorganismen zunächst in Japan, in Thailand und in Brasilien. Erst in den letzten 20 Jahren fanden sie ihren Weg auch in Richtung Westen.

Effektive Mikroorganismen im Haushalt

Im Haushalt können effektive Mikroorganismen als Putzmittel eingesetzt werden – ähnlich wie Essigreiniger. Sie verbessern das Raumklima und reduzieren unangenehme Gerüche. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass sich weniger Staub neubildet. Demzufolge müssen Sie weniger Zeit mit Staub wischen und Fenster putzen verbringen. Überall, wo Wasser eingesetzt wird, können Sie ebenfalls mit EM arbeiten. Geben Sie EM-Produkte beispielsweise in den Putzeimer, in die Waschmaschine oder in den Geschirrspüler.

Im Haushalt
Quelle: unsplash.com

Effektive Mikroorganismen im Garten

In der heutigen Zeit gehören effektive Mikroorganismen zu dem Gartenwerkzeug, das jeder Gärtner daheim haben sollte. Sie können EM zwei- oder dreimal jährlich zum Gießen verwenden oder die entsprechenden Produkte einsetzen, um den Kompost zu durchfeuchten. Dies trägt zu einer schnellen positiven Umsetzung bei. Es gibt auch EM-Produkte, mit denen Sie Schädlinge auf ökologische Weise bekämpfen können. Darüber hinaus eignen sich EM auch für Teichbesitzer, denn sie helfen effektiv gegen Algen im Teich. Da sie vor allem die Selbstreinigungskraft eines Gewässers unterstützen, müssen Sie auf die Ergebnisse mitunter länger warten als das bei einem Algenfällmittel üblich ist. Im Endeffekt führen effektive Mikroorganismen aber zu einer stabilen und hervorragenden Wasserqualität, die die Teichbewohner gesund hält.

Effektive Mikroorganismen in Kosmetikprodukten

Mittlerweile werden auch Kosmetikprodukte angeboten, die effektive Mikroorganismen enthalten. Sie eignen sich für die Gesichts-, Mund-, Körper- und Haarpflege. Gerade Menschen, die unter einer empfindlichen Haut oder unter Allergien leiden, sind mit EM-Kosmetik- und Pflegeprodukten gut beraten, da dafür nur wertvolle Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet werden. Die Produkte sind frei von Farbstoffen, Duftstoffen, Tensiden und synthetischen Emulgatoren. Dabei wirken die effektiven Mikroorganismen antioxidativ und regenerativ und helfen der Haut dabei, ihren natürlichen Schutzmantel wieder aufzubauen.