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Ökologischer-botanischer Brandschutz

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Wir verbrennen uns selbst – das muss doch nicht sein, oder?

Beobachten…….

„Wer tief in die Natur hineinschaut, wird alles besser verstehen.“ (Albert Einstein).

Ein weiser Gedanke, ausgerechnet oder eben von einem Physiker, so viel sagend und so richtig – und doch so unverstanden. Wir schauen offensichtlich überall hin, nur nicht in die Natur. Doch genau dort liegen die Antworten.

Wohlwissend, dass insbesondere in den letzten Jahren die Thematik des Klimawandels auf allen Ebenen durchdekliniert wurde, ich selbst schon von allen Ecken und Enden höre „wir können es nicht mehr hören“, haben uns dennoch gerade im Jahre 2018 die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels mehr als deutlich vor Augen geführt: auch wenn viele es nicht mehr hören können, aber wir haben den Klimawandel. Es sind vor allem die erschreckenden Ausmaße und Häufigkeiten der Umweltkatastrophen wie Dürren, Hochwasser, Erdbeben, Erosionen, Überhitzungen und letztlich auch den Waldbränden und Feuersbrünste, die uns als Folgen der Klimaerwärmung zu denken geben sollten.

Vor allem sind es die Waldbrände und Feuersbrünste, die das globale Ökosystem aus den Angeln gehoben haben. Wie mittlerweile festgestellt wurde (Waldbranddatenbank Österreich 2018), gilt folgendes: Nur noch etwa 4% aller Waldbrände weltweit haben natürliche Ursachen wie zum Beispiel einen Blitzeinschlag. In allen anderen Fällen ist der Mensch – sei es direkt oder indirekt, sei es fahrlässig oder vorsätzlich – verantwortlich für die Waldbrände und Feuersbrünsten. In Fachkreisen spricht man daher von sog. anthropogen bedingten Waldbränden, die immer einer Zündquelle bedürfen, denn Waldbrände entstehen nicht einfach so.

Im Gegenzug bedeutet dies in Zahlen, dass der Mensch, also wir alle zusammen, für knapp 96% aller Waldbrände und Feuersbrünste entweder direkt durch Nachlässigkeiten, Brandstiftungen o.ä. oder indirekt durch die von uns verursachten Veränderungen am Klima verantwortlich zeichnen. Zumal maßgebliche Faktoren wie Dürre und Trockenheit, Erosionen, heftige bis stürmische Winde, dazu eine ungeeignete oder ausgelaugte Vegetation u.ä. in der Kombination wie Brandbeschleuniger wirken – allesamt Nachwehen des Klimawandels.

Wir kennen also das Problem, na prima, es liegt also nur an uns. Wir müssen uns nur ändern oder?

…….verstehen…….

Im Verlauf von Jahrtausenden kam es immer wieder zu Waldbränden und Feuersbrünsten, dieses Phänomen ist als nicht neu. Neu ist aber, wie obig schon angedeutet, dass es schon lange keine natürlichen Brände mehr sind. Denn diese natürlichen Brände dienten zur Regulierung des Ökosystems, dienten quasi zur Durchlüftung von Landschafts- und Naturräumen, schufen Platz, unterstützten die Fortpflanzung und vieles mehr. Eine feuerökologische Dimension, die zeigt, wie nützlich Waldbrände und Feuersbrünste waren. Die betroffenen Akteure, Fauna und Flora, vor allem aber die Pflanzen, entwickelten jedoch Überlebensstrategien, um unter extremen Bedingungen wie Stress, Hitze, Trockenheit usw. existieren zu können.

Daher konnten sich Wälder früher auch selbst regenerieren und therapieren. Inzwischen haben sich aber die globalen Rahmenbedingungen erheblich geändert. Die feuerökologischen Parameter sind nicht mehr zu erkennen, es sind vor allem die unkontrollierbaren Feuersbrünste und deren Häufigkeiten, die eine Regeneration nicht mehr zulassen. Mittlerweile können sich die Wälder nicht mehr selbstständig von den Folgen der Waldbrände erholen, nicht selten sind die verbrannten Flächen und damit das gesamte Ökosystem mit den darin lebenden Pflanzen und Tieren unwiederbringlich verloren. Nicht zu vergessen die wirtschaftlichen und soziale Schäden, die durch Waldbrände und Feuersbrünste heute verursacht werden. Allein in den USA entstand seit 2015 ein Schaden von über 400 Mrd. Dollar – nur durch Waldbrände und Buschfeuer verursacht. Die finanziellen Einbußen auf den Welt- und Finanzmärkten sind dabei ebenso wenig berücksichtigt wie die ökologischen Hinterlassenschaften wie Luftverschmutzung, Erosionen, zusätzliche CO2-Emissionen, Schwund an weiteren Grünflächen usw. usf.

Um Waldbrände und Feuersbrünste zu vermeiden oder zumindest deren Entfaltung zu entschärfen, sollte man sie kennen. Als feuerökologisches Phänomen annehmen, zumal hausgemacht, und nicht rein als vernichtendes Ungeheuer verdammen (wenngleich auch das stimmt). Waldbrände sind nicht mehr kontrollierbar und auch nicht mehr steuerbar, daher ist es dringendst erforderlich, sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen.

Waldbrände waren und sind ein natürlicher Bestandteil in vielen, aber nicht allen Ökosystemen. In diesem Zusammenhang spricht man von willkommenen Feuersystemen, in deren Rahmen die Klimaverhältnisse keine ausreichende Zersetzung der Streu und der Humusanlage durch Bodenorganismen zulassen. Waldbrände schaffen hierbei die Voraussetzung für die Versorgung der folgenden Baumgeneration mit Nährstoffen, sie schaffen auch Platz und Luft.

Weltweit sind 46 % der Ökoregionen von Feuer regelrecht abhängig. In diesen Regionen sind Waldbrände für die Erhaltung der natürlichen Flora und Fauna so notwendig wie Sonne und Regen. Folglich macht es Sinn, sich nicht in diesen natürlichen Prozess einzumischen, da sich die Ökosysteme dort mit Feuer entwickelt haben. Wo sich Ökosysteme durch Feuer entwickelt haben, erhalten Brände deren charakteristische Struktur und Zusammensetzung, laufen daher kontrolliert ab.

Problemtisch sind jedoch die feuerempfindlichen Ökosysteme, denn den meisten Pflanzen und Tieren in diesen Ökosystemen fehlt die Anpassung, um die positiven Effekte des Feuers zu nutzen oder sich nach einem Brand schnell zu erholen. Ein Drittel der Ökosysteme weltweit werden mittlerweile als feuerempfindlich eingestuft – Tendenz steigend. Sie weisen eine Vegetation und eine Struktur auf, die den Ausbruch und die Ausbreitung von Bränden eher fördert als mindert. Vom Menschen verursachte Brände in einem feuerempfindlichen Ökosystem können langfristig die Struktur und Artenzusammensetzung des Ökosystems negativ beeinflussen oder dessen Fläche verringern. Und genau dies sollte vermieden werden.

Aber die eigentliche Dramatik bei Waldbränden und Feuersbrünsten besteht darin, dass sich die Schematik und die Struktur der Feuerregime geändert hat. Wir haben sie quasi verändert. Denn von einem veränderten Feuerregime spricht man, wenn das derzeitige Verhaltensmuster in Schlüsselattributen wie der Häufigkeit und dem Ausmaß der Brände abweicht von der natürlichen, historischen oder ökologisch akzeptablen Variationsbreite, die für das jeweilige Ökosystem charakteristisch ist. Ökologisch akzeptable Feuerregime können durchaus vom Menschen gesteuert werden, wenn dadurch die Pflanzen- und Tierpopulationen sowie die natürlichen Prozesse erhalten werden, welche das jeweilige Ökosystem charakterisieren. Nur, die natürlichen Prozesse werden nicht mehr konserviert, im Gegenteil, die Ökosystem werden durch die veränderten Feuerregime degradiert, die Lebensbedingungen für Fauna und Flora werden komplett auf den Kopf gestellt.

Veränderungen der Feuerregime wurden als eine der wichtigsten Gefährdungsursachen für die Biodiversität weltweit identifiziert. Prioritäre Ökoregionen, die für die Erhaltung der globalen Artenvielfalt entscheidend sind, sind auf 84 % ihrer Fläche durch veränderte Feuerregime gefährdet. Nur auf 16 % der Fläche prioritärer Ökoregionen befinden sich die Feuerregime noch innerhalb der ökologisch akzeptablen Grenzen. Feuerempfindliche Ökosysteme wie die tropischen Feuchtregenwälder, in denen Pflanzen und Tieren die Anpassung an natürliche Brände fehlt, sind auf 93 % ihrer Fläche gefährdet. Feuer abhängige oder beeinflusste Ökosysteme wie die afrikanischen Savannen oder die borealen Wälder sind mit 77 % Flächenanteil zwar etwas weniger, aber dennoch erheblich durch Veränderungen der Feuerregime gefährdet. Tendenz steigend.

…….lernen……

Höchste Zeit also für eine aktive Lebenshilfe, denn wir steuern auf einen humanen Flächen-Suizid zu. Es liegt in erster Linie an uns selbst, ob wir unser Ökosystem als Lebensspender zerstören – oder nicht!

Waldbrände und Feuersbrünste zeigen deutlich unsere existentiellen Grenzen auf, die marktwirtschaftlichen Diskussionen über Gewinnoptimierung und Profit, Produktivität und Aktien-Index, führen sich selbst ad absurdum, wenn es irgendwann keinen Markt, sprich: Menschen, mehr gibt.

Der Mensch ist ein Teil des Problems, aber auch ein Teil der Lösung. Klingt einfach, ist es das denn auch?

Ja, ist es, denn wir hätten genügend Unterstützer: die Pflanzen. Wir müssen nur auf sie „hören“. Wenn wir überleben wollen, wenn wir unser Ökosystem bewahren wollen, sollten wir auf die Pflanzen „hören“ und uns von ihnen inspirieren lassen. Denn die Pflanzen waren schon vor uns da und werden auch nach uns den Planeten bereichern.

Waldbranddatenbanken und Fire-Watch-Systeme, weltweit vernetzt, erleichtern die Löscheinsätze bei Waldbränden, unterstützen vorbeugende Maßnahmen, verbessern das Feuermanagement bei Waldbränden und Feuersbrünsten und helfen bei der Ermittlung von brandgefährdeten Regionen. Aber verhindern all diese Anstrengungen auch Waldbrände?

Waldbrände und Feuersbrünste können um ein beträchtliches Maß verhindert oder zumindest eingedämmt werden, wenn einerseits die Ursachen des anthropogen verursachten Klimawandels „behandelt“ werden und wir auf der anderen Seite die Pflanzenwelt anschauen, denn da können wir durchaus lernen – wir müssen nur „zuhören“.

Eine genaue Betrachtung der Topographie und der Verläufe von – insbesondere – veränderten unkontrollierten Feuerregime und die daraus zu ziehenden Konsequenzen tragen schon dazu bei, zukünftige Waldbrände und Feuersbrünste zu vermeiden oder zumindest beträchtlich zu reduzieren. Der Erhalt der Landschafts- und Naturräume ist für unser Ökosystem existentiell. Mittels landschaftspflegerischer Maßnahmen zur Vermeidung von Erosionen, der Reduzierung von Versiegelungen und gleichzeitig dem Ausbau von Vegetationsflächen können beispielsweise Überhitzungen und Dürren reduziert werden. Damit könnten wesentliche Faktoren zur Kompensierung des Klimawandels und zur Eindämmung von Waldbränden beitragen. Mit dem Bau von Brandschutzgürteln, dem nötigen Augenmerk für die Unterhaltspflege in brandgefährdeten Gebieten sowie der entsprechenden endemischen Bepflanzung hätten wir weitere präventive Brandschutzideen im Portfolio.

Aber nicht nur als botanische Brandschützer, sondern auch zur Reduzierung von Dürren, Erosionen, Überhitzungen und vor allem der Luftverschmutzung, sollten wir die Unterstützung der Pflanzen annehmen. Denn im Gegensatz zu Tieren und Menschen sind die Pflanzen „fluchtgebremst“, demnach naturbedingt gezwungen, sich den Wetterbedingungen und den klimatischen Verhältnissen zu stellen und Lösungen zum Überleben zu entwickeln. Und ja, sie haben Lösungen.

…….in die Zukunft schauen.

Für uns Menschen gilt grundsätzlich: wenn wir tatsächlich eine Zukunft haben wollen, dann wird es höchste Zeit, unsrem Gastgeber, dem Planeten Erde, den nötigen Respekt zu zollen. Wir können nur Überleben, wenn wir unser Ökosystem bewahren – und nicht zerstören.

Und dazu ist ein 100%iger Paradigmenwechsel vonnöten, denn wir bewegen uns, aber in die falsche Richtung. Eigentlich paradox, dass wir bei der Entwicklung von umweltzerstörenden Wegbegleitern (Kohlekraftwerke, AKW’s, Autos, Betonbauten, Robotern u.v.m.) so wahnsinnig kreativ sein können, bei lebenserhaltenden Maßnahmen aber versagen. Denn: noch sind es die Pflanzen, die den Sauerstoff produzieren, den wir zum Leben brauchen oder?

Waldbrände und Feuersbrünste zerstören nicht einfach nur Flächen, sie zerstören Vegetationsflächen, also unsere „Lungen“ und es sind vor allem die Dimensionen, Häufigkeiten und Intensitäten, die den Kollaps unserer Ökosysteme verursachen werden – zu unserem Leidwesen.

Wir können dies aber verhindern, wenn wir die ausgestreckten Hände der Pflanzenwelt annehmen und uns leiten lassen, denn die Pflanzen waren vor uns schon da und werden auch nach unserer kurzen Anwesenheit noch da sein. Ein Grund mehr, auf sie zu „hören“.

Klimaforscher beobachten schon seit Jahrzehnten, dass der Klimawandel und die damit einhergehenden Veränderungen unserer Ökosysteme wirkliche drastische Ausmaße annehmen werden und zwar in einem atemberaubenden Tempo.

US-amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass sich die Ökosysteme in den USA und der ganzen Welt verändert und teilweise weiterentwickelt haben, um mit Waldbränden und natürlichen Veränderungen umzugehen. Deutlich sichtbar sind diese Veränderungen vor allem bei den Pflanzen. Die Intensitäten und Häufigkeiten der Waldbrände führen dazu, dass sich die Vegetation nicht mehr regenerieren kann, sie kann nicht mehr nachwachsen. Stattdessen könnte eine andere Art Vegetation, eine toleranter gegenüber wärmeren und trockeneren Bedingungen, ihren Platz einnehmen – und das ist neu. Es wird Pflanzen geben (teilweise gibt es sie schon), die hitzebeständiger und möglicherweise feuerresistenter sind, deren Nutzung eine sinnvolle Variante einer botanischen Brandschutzprävention wäre. Eine Liste feuerresistenter Pflanzen haben Wissenschaftler der Universitäten Washington, Oregon und Idaho bereits 2006 erstellt. Ein interessanter Ansatz, nur bedeutet feuerresistent nicht feuerfest, das heisst, welche Auswirkungen Feuer und Hitze auf Pflanzen tatsächlich haben, ist noch immer unerforscht.

Jedoch gibt es mehr und mehr Untersuchungen und Studien, die sich mit der Erforschung der Pflanzen beschäftigen. Pflanzenforscher, Botaniker und Ökophysiologen, weltweit, tauchen langsam immer tiefer in die Pflanzenwelt ein, um ihren Code zu entschlüsseln.

Italienische und österreichische Wissenschaftler haben 2014/2015 die Auswirkungen von Hitze und Feuer bei Bäumen nach Waldbränden untersucht und festgestellt, dass nicht nur eine physikalische Auflösung von Bäumen während der Brände gibt, die in unterschiedlichen Intervallen ablaufen, sondern auch Bäume zeitversetzt nach Bränden absterben. Neuere Studien unter Bezugnahme auf das Baumsterben Monate und Jahre nach den Waldbränden deuten auf eine Rolle für wärmebedingte Veränderungen des Hydrauliksystems hin. Daher wurden die Einwirkungen von Wärme und Hitze sowie Dürre auf die Xylem-Hydraulik in den Bäumen analysiert, dabei wurde die Anfälligkeit des Stammes für Trockenheit und Hitze induzierte Embolie und die hydraulische Leitfähigkeit innerhalb ausgewählter Bäume gemessen.

Resultat verschiedener ähnlicher Forschungen in den letzten Jahren bestätigen die These, dass Hitze/ Wärme sowie Trockenheit und Dürre die Xylem-Hydraulik in den Pflanzen beeinflusst, die Leitfähigkeit innerhalb des Holzgewebes beeinträchtigt und damit den Wassertransport der Pflanzen und die Mineralversorgung stört. Letztendlich führt dieser Vorgang zu sog. Gas-Embolien innerhalb der Pflanzen, die wiederum die Versorgung der Pflanzen unterbrechen – die Pflanzen sterben.

Allerdings bergen diese Erkenntnisse auch Chancen, denn über Hydraulikmessungen lässt sich demnach auch feststellen, welchen Pflanzen gegenüber Hitze- und Feuereinwirkungen anfällig sind und welche nicht. Aber in diesen Forschungsbereichen bewegen wir uns noch in zu viel unentdeckten Zonen. Die Forschung steht da erst am Anfang und ich denke, dass uns die Pflanzenwelt hier schon viele Lösungen aufs Podest gestellt hat, es gibt sicher genügend Pflanzen, die recht unempfindlich gegenüber Dürren und Hitze-/ Feuereinwirkungen sind – wir müssen sie nur finden und vor allem verstehen.

Es gibt Pflanzen, die sich an Feuer gewöhnt haben oder feuerbeständig sind und ich denke, dass es auch viele unentdeckte Arten gibt. Dicke Rinden als Anpassung zum Schutz des lebenden Gewebes einer Pflanze vor Feuer finden wir in zahlreichen Arten, Familien und Lebensräumen vor. Hervorzuheben wären da die Korkeiche (Quercus suber), das riesige Redwood (Sequoiadendron giganteum) oder die Ponderosa-Kiefer (Pinus ponderosa). Sicherlich gibt es mehr Arten, die eine ähnliche Strategie entwickelt haben. Neben der Option, sich vor Feuer (Bränden) einigermaßen zu schützen, drängt sich auch die Frage nach dem status quo ante, also der Frage, wie mit Landschaftsräumen nach den Bränden umzugehen ist und vor allem, wie die Pflanzen reagieren. In Bezug auf die Wiederherstellung von feuergeschädigten Pflanzen bieten die australischen Eukalyptusarten viele gute Beispiele für eine epikormale Wiederherstellung (Wiederherstellung aus Knospen am Stamm).

Es gibt Pflanzen wie der Erdbeerbaum (Arbutus unedo), die sich von einem Brandereignis durch Nachwachsen aus geschwollenen unterirdischen Organen, den sogenannten Lignotubern, erholen können oder eben auch Pflanzen wie die Lodgepole Pine (Pinus contorta), die das Brandereignis zur Fortpflanzung benötigt, da sich erst nach Bränden Samen öffnen und freisetzen. Aber zur Erklärung: Diese feuerbeständigen Pflanzen sind an bestimmte Brandsituationen angepasst und nicht an sich feuerfest, so dass jede Änderung des räumlichen und zeitlichen Verlaufs von Bränden ihr lokales Überleben gefährden können. Wie schon erwähnt: sofern der anthropogene Einfluss vermieden wird, funktionieren die Ökosysteme.

Angesichts der Tatsache, dass noch immer jährlich ca. 2000 Pflanzenarten „neu“ entdeckt werden, bin ich frohen Mutes, dass wir genügend botanische Brandschützer haben, die wir nur noch nicht kennen.

Falls der Welt der Pflanzen weiterhin mit Ignoranz und Ratlosigkeit entgegengetreten wird, Investitionen und Innovationen noch immer in die falsche Bahn gelenkt werden und wir unsere botanischen Chancen weiterhin ungenützt liegen lassen – dann verbrennen wir uns tatsächlich selbst!

Markus Meyer, (Mag. Dipl.-Ing.), A – 2340 Mödling
gartenarchitekt44@gmail.com

Nachhaltiges Reisen an der Ostsee

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Die Ostsee ist ein einzigartiges Ökosystem. Ihre besondere geologische Entwicklungsgeschichte hat eine beeindruckende Artenvielfalt hervorgebracht. Als größtes Brackwassermeer der Welt haben sich hier einmalige Ökosysteme entwickelt, die es zu schützen und erhalten gilt.

Aber nicht nur Flora und Fauna haben die Ostsee als attraktiven Lebensraum entdeckt, sondern auch der Mensch nutzt die Ostsee mit all ihren Facetten. Tourismus und Handel sind die wichtigsten Nutzungen. Mit insgesamt 15 Anrainerstaaten und 1,7 Millionen Quadratkilometern Einzugsgebiet ist die Ostsee wichtige Lebensgrundlage für viele Bewohner.

Die starke Frequentierung der Ostsee bleibt allerdings nicht ohne Folgen für die Umwelt. Die Urlaubsregion hat mit Verschmutzungen jeglicher Art zu kämpfen: verbaute Küsten, verschmutzte Meere und Treibhausgase belasten die Ostsee ebenso wie viele andere Regionen der Erde. Bis zu 25% des Meeresbodens der Ostsee gilt als biologisch tot.

Um den faszinierenden Lebensraum Ostsee zu schützen wurden zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet. Nationalparks, Vogelschutzgebiete, Biosphärenreservate und Naturparks bilden den Ausgangspunkt zur Erhaltung und Stabilität der ökologischen Vielfalt. Die Naturlandschaften werden für alle ihre Nutzer erhalten, auch für Touristen, welche die ausgedehnten Strände, die ruhigen Wälder und das sanfte Meer schätzen.

Die Schutzzonen sind allerdings nur ein Anfang; zu einem nachhaltigen Schutz der artenreichen Ökosysteme sind weitere Maßnahmen notwendig. Neben einer Vielzahl von Projekten und Kampagnen kann nachhaltiges und ökologisches Reisen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Nachhaltiges und ökologisches Reisen schont die Umwelt, das Klima und endliche Ressourcen. Von klimafreundlicher An- und Abreise und ökologisch ausgerichteten Unterkünften über Naturkosmetik im Wellness-Bereich bis hin zu naturnahen Ausflügen ist ein umweltbewusster Urlaub für den Schutz der Ostsee erstrebenswert.

Regionale Produkte aus biologischem Anbau und fair gehandelte Produkte, Verwendung von ökologischen Baumaterialien sowie Nutzung von erneuerbaren Energien sind die Schlüsselworte zu nachhaltigem Tourismus.

Quelle: http://www.ostsee24.de/ostsee-urlaub/umwelt/oekologisches-reisen

Mellifera e. V.: Initiativen für Biene, Mensch und Natur

Mellifera e.V.

Der Imkerverband Mellifera e. V., Pionier der ökologischen Bienenhaltung

wurde 1985 in Rosenfeld als Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung gegründet.
Ziel war es, neue, bienengerechte Wege des Imkerns zu finden, um so dem seinerzeit
erstmals massiv auftretenden Schädling Varroa-Milbe Paroli bieten zu können. Dieser
sorgte für erhebliche Völkerverluste, weil er nicht nur als „Blut“sauger Bienenlarven
und erwachsene Bienen schädigt, sondern durch ihn auch Sekundärinfektionen mit
gefährlichen Viren ausgelöst werden. In den ersten Jahren stand die Forschung an
der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Dabei
wurden viele wegweisende Entwicklungen gemacht – so z. B. die heute international
verbreitete Bekämpfung der Milben mit Oxalsäure, einem Stoff, der von Natur aus im
Honig vorkommt. Auch heute noch spielen Forschung und Lehre eine wichtige Rolle,
doch hat sich Mellifera im Laufe der Jahre vielen weiteren Aufgaben gestellt.

Denn die Bienen haben mit mehr Problemen zu kämpfen als „nur“ mit der
Varroamilbe. Pestizide, Hunger durch Monokulturen oder Agrogentechnik sind die
drängendsten davon. Mellifera e. V. hat deshalb verschiedene Initiativen gestartet.

Drei davon sollen hier genannt werden.
Vor zehn Jahren wurde das Netzwerk Blühende Landschaft (www.bluehendelandschaft.de)
gegründet, das deutschlandweit für eine größere Blütenvielfalt sorgt.

In Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern, Beratern, Verbrauchern,
Gärtnern, Imkern, Wissenschaftlern und Landschaftsplanern werden neue,
insektenfreundliche Konzepte entwickelt. Das Netzwerk berät Kommunen, Landwirte
und Verbraucher gleichermaßen und ermutigt dazu, Acker, Weinberg, Straßenrand,
Verkehrsinseln, Garten oder Balkon in ein blühendes Schlaraffenland für Bienen,
Schmetterlinge und Co. zu verwandeln.

Das Netzwerk Bienen machen Schule (www.bienen-schule.de), vor fünf Jahren ins
Leben gerufen, führt Imker, Lehrer und Erzieher zusammen mit dem Ziel, schon
Kindern und Jugendlichen altersgerecht die Bedeutung der Biene für unser
Ökosystem deutlich zu machen. Zwei bundesweite Tagungen zu diesem Thema
stießen auf große Resonanz. Beide Netzwerke haben ihre Erkenntnisse in
Handbüchern zusammengefasst, die vielfältige Tipps und Anregungen bieten („Wege
zu einer blühenden Landschaft“ und „Bienen machen Schule – Mit Kindern und
Jugendlichen die Welt der Bienen entdecken“).

Und schließlich initiierte Mellifera-Vorstand Thomas Radetzki vor sechs Jahren das
Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik
(www.bienengentechnik.de). Das Bündnis erzielte gemeinsam mit Imker Karl Heinz Bablok einen
aufsehenerregenden Erfolg mit dem so genannten „Honig-Urteil“ vor dem
Europäischen Gerichtshof. Im September 2011 hatte das höchste europäische
Gericht entschieden, dass Honig, der Spuren von nicht als Lebensmittel
zugelassenem Gentechnikpollen enthält, nicht verkauft werden darf. Als Konsequenz
heißt das, dass sich kein Landwirt mehr erlauben darf, solche gentechnisch
veränderten Pflanzen anzubauen, weil Schadenersatzansprüche drohen könnten.
Dies wird derzeit gerichtlich geklärt. Unabhängig davon hatte das Urteil schon
weltweit Konsequenzen. Von Lateinamerika bis Europa gingen Imker auf die Straße,
um für den Erhalt des Naturprodukts Honig und gegen die Gentechnik auf dem Acker
zu kämpfen. Außerdem wurden mit Gentechnik verunreinigte Honige aus den
Regalen der Supermärkte genommen.

Neue Imker/innen braucht das Land
Die deutsche Imkerschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Männern, deren
Altersdurchschnitt bei 65 Jahren liegt. Es ist absehbar, dass hier etwas geschehen
muss, wenn nicht die Bienenhaltung in Deutschland ganz verschwinden soll. Mellifera
e. V. trägt mit seiner besonderen Form der Bienenhaltung dazu bei. Denn von der
wesensgemäßen, ökologischen Art zu imkern werden vor allem jüngere Menschen
und – auch das ist außergewöhnlich – auch Frauen angesprochen. Diese stellen bei
unseren Kursen mittlerweile gut die Hälfte. Zudem hat Mellifera e. V. auch extensive
Formen der Bienenhaltung entwickelt wie beispielsweise die Bienenkiste
(www.bienenkiste.de), die sehr gut für die Stadtimkerei geeignet ist und nur wenig
Arbeitsaufwand und Vorkenntnisse erfordert.

Nicht nur der hohe Altersdurchschnitt der Imker stellt ist problematisch, sondern
oftmals auch die Art der Bienenhaltung. Eine Imkerei, bei der die Maximierung des
Honigertrags im Vordergrund steht und die das Bienenvolk als einen Baukasten mit
beliebig austauschbaren Komponenten betrachtet, kann ebenfalls ein Stressfaktor für
das Bienenvolk sein, das dessen Widerstandskräfte gegen Krankheiten schwächt.

Bienen begeistern

Mellifera e. V. setzt sich auf verschiedenen Ebenen dafür ein, das Verständnis für die
Bienen, ihre Leistungen und ihre Bedürfnisse zu wecken. Bienen sind – nach Rind
und Schwein – unsere wichtigsten Nutztiere. Etwa ein Drittel unserer Ernährung
hängt von ihrer Bestäubungsleistung ab. Auch viele Wildpflanzen, die wiederum als
Nahrung oder Unterschlupf für Tiere dienen, sind darauf angewiesen. Bienen leisten
damit einen unschätzbaren Beitrag für Biodiversität und ein intaktes Ökosystem.

Bienen sind aber auch absolut faszinierend, wenn man sich auf sie einlässt. Deshalb
möchten wir zeigen, dass es auch Methoden der Imkerei gibt, die dem Wesen des
Bienenvolkes nachspüren und ihm gerecht werden. Das tun wir durch Schulungen
und Führungen an der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle, durch bundesweite
Veranstaltungen und durch eine starke Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Indem wir
das Interesse für die Zauberwelt der Bienen wecken, können wir lehren, das Volk als
Ganzes zu respektieren und achtsam mit ihm umzugehen. Ein Weg dazu sind unsere
BeeGood-Bienenpatenschaften (www.BeeGood.de). Bienenpaten werden per
Newsletter und Vereinszeitschrift regelmäßig über unsere Arbeit für die Bienen
informiert und erfahren so manche Hintergründe, die Laien normalerweise verborgen
bleiben. Gleichzeitig dienen die Bienenpatenschaften der Finanzierung unserer
gemeinnützigen und wissenschaftlichen Zwecken dienenden Vereinsarbeit, denn wir
erhalten keinerlei öffentliche Förderung.

Mehr Informationen:
www.mellifera.de

Bienenpatenschaften
Summen Sie mit! Mit einer Bienenpatenschaft unterstützen Sie die Arbeit von Mellifera e. V. zum Schutz der Bienen.
www.mellifera.de/beegood

 

Willkommen – im „Urwald vor den Toren der Stadt“

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Das URWALD-Projekt

Seit 1997 gibt es das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt“
im Saarkohlenwald im Herzen des Saarlandes. „Die Natur Natur sein lassen“, lautet das Ziel in diesem etwas mehr als 1.000 ha großen Wald-Naturschutzgebiet. Auf eine wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz wird hier ganz verzichtet, die Motorsägen schweigen zu Gunsten von Wildnis. Wildnis bedeutet: umgefallene Bäume, zuwachsende Wege, Baummoose und eine immer ursprünglich werdende Vegetation überwuchern langsam die Zivilisation. Der natürliche Entwicklungsprozess verändert langsam, aber stetig die Tier- und Pflanzenwelt.
Der Mensch wird aus diesem Schutzgebiet, welches als so genanntes NATURA 2000-Gebiet (nach der Europäischen Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) auch Teil des europäischen Naturerbes ist, aber nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: die Menschen sollen an der natürlichen Entwicklung des Urwaldes vor den Toren der Stadt Saarbrücken teilhaben – sie sind willkommen im Urwald.
Allerdings gelten hier andere Regeln als in sonstigen Wäldern. Nicht alle Wege sind gut ausgebaut, manche bilden nur schmale Pfade oder wiederum andere Wege müssen selbst erkundet und erforscht werden. „Abstimmung mit den Füßen“ nennen das die Urwald-Macher.

 

Holzstamm
Im „Urwald vor den Toren“ ruhen seit über 10 Jahren die Motorsägen. „Natur Natur sein lassen“ lautet die Devise im rd. 1.000 ha großen Wald-Naturschutzgebiet.

Der „Urwald vor den Toren der Stadt“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, SaarForst Landesbetrieb und dem Naturschutzbund (NABU) Saarland e.V. Im Jahre 2002 wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit, Organisation und Einrichtung des Projektes beschreibt.  Zur Begleitung des Projektes wurde eine „Urwaldkooperationsgruppe“ eingesetzt.
Als eine wichtige Informations- und Orientierungshilfe für die Besucherinnen und Besucher des Urwaldes ist die Urwald-Erlebniskarte erschienen. Damit werden das Wanderwegenetz und die vielen besonderen Erlebnisorte des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ übersichtlich dargestellt.

URWALD mit UN-Auszeichnung

Das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt“ erhielt erstmals im Jahre 2006 und dann nochmals 2008 die Auszeichnung als offizielles „UN-Dekade-Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Damit wurde insbesondere das Wildnispädagogik-Projekt „URWALD macht Schule“ ausgezeichnet. In diesem Projekt werden Kinder und Jugendliche auf eine einzigartig intensive und damit nachhaltige Art und Weise gleichermaßen erreicht. Auch der Grundsatz „Jeder Fußgänger darf jederzeit an jeden Ort des Urwaldes laufen“ als Weg zur Integration von Mensch und Natur wurde von der UN mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

„URWALD macht Schule“ im WildnisCamp

„Urwald macht Schule“ sind halb- bis mehrtägige Veranstaltungen mit Übernachtung im Urwaldrevier, in der Scheune Neuhaus und dem WildnisCamp als Basislager und zentraler Ort. Je nach Alter gibt es unterschiedliche Themenschwerpunkte zum Ökosystem Wald und seiner sukzessiven Entwicklung zum wilden (Ur)Wald.
„Urwald macht Schule“ hat unmittelbaren Bezug zum Ökosystem Urwald und der Wildnis. Die Gruppen arbeiten unter fachkundiger Anleitung am Thema „Biologische Vielfalt“. Eingebettet in das WildnisCamp kommt natürlich der Abenteuer- und Spaßfaktor nicht zu kurz. Die Teilnehmer müssen ihre Bleibe herrichten und sich Gedanken über die Zubereitung ihrer Verpflegung machen. Wie können wir ohne Feuerzeug Feuer machen und am Brennen halten, ist eine bedeutsame Frage und eine Nacht im WildnisCamp wird sicherlich gänsehautschaurig schön werden. Die Klassen werden von der Saarbahn-Haltestelle Heinrichshaus abgeholt werden. Unsere fachkundigen Betreuerinnen und Betreuer begleiten und verpflegen die Gruppe.
Allen Maßnahmen gemeinsam ist ein sinnlich-emotionaler Ansatz mit Freude und Spaß am gemeinsamen Erleben eines „anderen, wilden“ Wald-Ortes. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Liebe zur Natur geweckt.

Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur –

Im Herzen des Saarkohlenwaldes und inmitten des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ liegt die „Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur“.
Die Scheune Neuhaus entstand aus einer Einzelspende eines ehemaligen Hüttenarbeiters und Mitglieds des Pfälzer Waldvereins aus Neunkirchen. Aus „Sorge um den Wald“ der Forstverwaltung hinterließ er einen bedeutenden Nachlass. Diese Sorge bezog sich auf das Waldsterben. Neben dieser großzügigen Spende stellte das Land in der Folgezeit weitere Mittel bereit.
Heute ist die Scheune Neuhaus vielen Besucherinnen und Besuchern schon seit vielen Jahren als „Zentrum für Waldkultur“ bekannt, wo zahlreiche Veranstaltungen in den Wald locken. Hier erfahren die Menschen mehr zur werdenden Wildnis inmitten einer Stadtlandschaft.

Scheune Neuhaus
Die Scheune Neuhaus – Zentrum für Waldkultur – liegt zwischen Riegelsberg und Fischbach und ist der zentrale Veranstaltungsort des SaarForst Landesbetriebes für vielfältige Veranstaltungen, die sich mit dem Thema Wald, Urwald, Wildnis beschäftigen.

 

In den Jahren 2005 und 2006 wurde die Scheune Neuhaus im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes „Innovatives Kommunikationskonzept“ zum Informations- und Aktionszentrum ausgebaut.
In der Scheune werden Vorträge, Diskussionsforen, Führungen, Wildnis-, Kunst-Workshops mit Bürgerbeteiligung und Fortbildungen für Multiplikatoren angeboten.
Die Scheune Neuhaus steht darüber hinaus für private Veranstaltungen (Familienfeiern, Betriebsfeste u.ä.) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Urwald-Projekt und zum Veranstaltungsprogramm unter www.saar-urwald.de

 

Dr. Volker Wild
SaarForst – Öffentlichkeitsarbeit
Von der Heydt 12
66115 Saarbrücken
Tel.: 0681/9712-01
Besuchen Sie uns im Internet: www.saarforst.de