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Weil der Sommer zu schön ist, um sich nicht wohl zu fühlen

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Gedanken und Tipps zum Wohlbefinden aus der Sicht des Osmopraktikers

Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten. Doch die meisten Menschen lieben den Sommer. Kein Wunder: Die Sonne aktiviert nicht nur die Pigmentbildung in der Haut, sie setzt im Körper auch die Produktion des Glückshormons Serotonin in Gang. Deshalb fühlt man sich im Sommer einfach gut … es sei denn, man hat zu viel Sonne abbekommen, das Falsche gegessen, nicht genügend Flüssigkeit zu sich genommen, wurde von Insekten gestochen oder … oder … oder.

Als Osmopraktikerin ist es meine Aufgabe, das aus der Balance geratene Wohlbefinden von Menschen wieder ins Gleichgewicht zurück zu bringen, daher kenne ich all diese großen und kleinen Probleme. Die Osmopraktik beruht auf der Anwendung intensiven Wissens über Charakter und Körper der Pflanzen in Verbindung mit dem Wissen über Charakter, Psyche und Körper des Menschen.

Wo und wie eine Pflanze wächst, verrät bereits sehr viel darüber, an welchen Stellen sie das körperliche oder geistige Wohlbefinden eines Menschen stärken kann. Nehmen wir einmal ein typisches Sommerbeispiel, passend zur Jahreszeit …

Sommer – die Sonne strahlt … so wie eine „Sonnenblume“, die mit ihren Blütenblättern all die Sonnenstrahlen auffängt für das eigentliche Zentrum der Blüte, für den Nektar. Jedes Blütenblatt liegt dicht neben dem anderen, ohne jedoch die anderen zu verdecken. Hier herrscht Ordnung! Jedes Blütenblatt hat seinen Platz und seine Aufgaben. Alle sind sie verbunden mit dem Zentrum. Dort ist die Schaltzentrale, alles fließt zusammen, alle Energien, jede Kraft aus dem Universum, die über Träger wie das Licht die Pflanze trifft. Obwohl die Sonne im Laufe des Tages wandert, werden ihre Strahlen aufgrund der Blütenstruktur immer wieder ein Blütenblatt berühren, das den Kontakt zur Mitte herstellt.

Manche Korbblütler drehen sich im Laufe des Tages sogar, sie folgen mit ihrem gesamten Stängel der Sonne, um alle Energien aufzunehmen und um nichts zu verpassen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass alle Korbblütler ähnliche Wirkungen oder ähnliche Ziele haben.

Jeder kennt die heimische Kamille. Wer hat sie nicht schon als Tee getrunken, um ein Unwohlsein wieder in den Griff zu bekommen?

Man kann auch sagen: Um die Mitte wieder zu finden, weil etwas aus dem Gleichgewicht geraten war. Etwas war vielleicht nicht verdaut worden und rief Schwindelgefühle und Bauchschmerzen hervor. Der Kopf tat weh, die Brust schmerzte, das Atmen fiel schwer. Die Augen flimmerten, man sah nur noch verschwommen, das Herz begann unruhig zu schlagen und erzeugte das Gefühl von Übelkeit oder Krankheit.

In solchen Fällen hilft Kamille als Tee:

Getrocknete Kamille aufbrühen mit kochendem Wasser, 8-10 Minuten ziehen lassen und in Schlucken trinken. 1- 3 Tassen am Tag sind meist schon ausreichend, um den Ausgleich für Körper und Seele wiederherzustellen.

Auch bei ungewohnter Kost in fremden Ländern, fremdem Klima, bei Angst vor Prüfungen, Magengrummeln, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen und während Reisen, zur Eingewöhnung hilft Kamille.

Gerade weil sie auch besonders geeignet ist zur Anwendung bei Kindern, ist Kamille ein wichtiges heimisches Kraut mit ordnender Wirkung. Selbst wenn es zu fiebrigen Schüben kommen sollte und nicht gleich ein Arzt zu finden ist, leistet Kamille als Tee, auch als Wickel oder rektal lauwarm gute Dienste.

Das Ätherische Öl der Kamille wird mittels Wasserdampfdestillation erzeugt. Kamille römisch (Anthemis nobilis) wird aus der Blüte gewonnen. Es ist in seiner Wirkung wie ein Konzentrat zu betrachten. Die Herstellung des kostbaren Öls aus den Öldrüsen ist ausgesprochen mühsam. Man braucht ca. 500kg Blütenköpfe, um einen Liter ätherisches Öl zu gewinnen. Aber um eine Bauchmassage durchführen zu können, genügen ein Tropfen ätherischen Öls und 10ml Pflanzenöl. Somit kann es sehr gut auf Reisen mitgenommen werden, ein kleines Fläschchen passt in jede Tasche und ist schnell zur Hand.

Kamille entspannt die Muskeln, stärkt die Nerven bei Erschöpfungszuständen und nimmt die Verkrampfung bei Menstruationsschmerzen.

Zu lange in der Sonne gelegen? – Kamille reguliert die Rötungen der Haut und nimmt den Juckreiz. Der Säure-Basen-Haushalt wird wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Auf der osmopraktisch-energetischen Ebene kommuniziert Kamille mit dem Unbewussten zum Thema Ordnung und mütterliche Schutzrollen.

Die Kamille mit der starken Farbe, hat ihren Schwerpunkt in der Fließkraft des Körpers. Bei Hautproblemen wie Akne oder Couperose (kleine geplatzte rote Äderchen, die sich im Gesicht auf der Nase oder auf den Wangen oft zeigen) oder bei Zahnfleischbluten, eingerissenem Nagelbett, Insektenstichen u.ä. empfehle ich die Anwendung von Kamille blau, Matricaria recutita. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Azulen ist sie tiefblau oder -grün. Auch hier benötigt man nur einen Tropfen pro 10ml Pflanzenöl. Eine Mundspülung ist schnell zubereitet: 3 Tropfen ätherisches Öl Kamille blau mit 5ml Weingeist mischen und mit 45ml Hydrolat von Salbei und Pfefferminze auffüllen.

Hydrolat gibt es von jeder Pflanze, von der eine Destillation hergestellt werden kann. Das heißt, man kann auch dann ein Hydrolat herstellen, wenn es kein ätherisches Öl gibt. Zum Beispiel aus Artischocken, Chicoree oder Jasmin.

Ein 100% naturreines Hydrolat ohne Zusätze (ohne Konservierung und ohne Weingeist) besteht nur aus dem filtrierten Wasser der Wasserdampfdestillation. Es wird mehrmals verwendet und ist daher auch mehrmals hoch erhitzt worden – ebenso ist es auch mehrmals filtriert worden.  Die Haltbarkeit liegt zwischen 6 – 48 Monaten.

Der Vorteil von Hydrolaten ist, dass man sie so, wie sie sind, sofort verwenden kann. Sie enthalten ca. noch 0,1 – 0,5% an ätherischem Öl. Es duftet wunderbar nach den Pflanzen, jedoch immer etwas anders als das ätherische Öl.

Das Hydrolat von der Kamille – egal von welcher Sorte – kann man als Tonic verwenden, als Mundspülung (ein Spritzer in ein Glas Wasser), als Gewürz, im Badewasser, Waschwasser, als After Shave, Raumspray, bei strapazierten Augen (mit Wattepad auf die Augen legen) und bei der Babypflege im Windelbereich  u.s.w.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Hydrolate nicht die Haut austrocknen. Sie alle reinigen die Haut und manche wirken sogar desinfizierend. Man sprüht sie sich zweimal auf die Haut – einmal um sich dann den Schmutz mit einem Wattepad abzureiben und zum zweiten Mal um sich das Hydrolat in die Haut einzuklopfen. So bekommt die Haut die nötige Feuchtigkeit und sieht gleich frisch und erholt aus.

Halten Sie also am besten immer ein wenig Kamille bereit. Dann können Ihnen auch die wenigen Schattenseiten des Sommers nichts anhaben.

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu

Immer der Nase nach auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden: Osmopraktik hilft

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Wenn der Volksmund davon spricht, jemanden oder etwas nicht oder nicht mehr
riechen zu können, so ist damit ein reales Phänomen gemeint, das alle Menschen
immer wieder erleben, sich aber selten bewusst machen: Die Wahrnehmung von
Gerüchen ist ständiger Veränderung unterworfen. Und das nicht allein hinsichtlich
ihrer Intensität (also quantitativ) sondern auch bezüglich der subjektiven Beurteilung
von Gerüchen (also qualitativ). Ein Aroma, das wir gestern noch gern gerochen,
deutlich und mit Freude erlebt haben, kann uns heute so flach und flüchtig
erscheinen, das wir es kaum bemerken. Oder es kann uns unangenehm und
penetrant vorkommen.

Während die meisten Menschen angesichts dieser Erkenntnis vermutlich nur die
Achseln zucken und sie nicht weiter beachten, hat sich Hanna Christiane Günther
intensiv mit dieser Erscheinung auseinander gesetzt.
Bereits in Kindheit und Jugend von Pflanzen fasziniert, hat sich die gebürtige
Oberhessin zunächst intensiv mit aromatischen Ölen und ihren vielseitigen
Anwendungen befasst, von der Medizin bis zur Kosmetik.

Die situative Wahrnehmungsschwankungen bei der individuellen Beurteilung von
Düften hat sie zu eigenen Erhebungen geführt; in empirischer Forschung hat sie
durch Tests und Befragungen eine Reihe von differenzierten Ergebnissen gewonnen,
die den Schluss nahe legten, dass es signifikante Zusammenhänge gibt zwischen
der psychischen und physischen Situation einer Person, ihrer Wahrnehmung und
Beurteilung von Düften und den Eigenschaften der Pflanzen, aus denen die
entsprechenden Aromen gewonnen werden.

Stark verkürzt und sehr oberflächlich dargestellt, lässt sich eine wesentliche
Erkenntnis ihrer Forschung so beschreiben: Der Körper strebt nach Harmonie und
nutzt den Geruchssinn, um Stoffe zu finden, die ihm geben können, was er aktuell
vermisst, um so den Mangel an psychischer und/oder physischer Balance
auszugleichen und das angestrebte Gleichgewicht wieder zu erlangen.

Es war ein logischer Schritt, daraus ein Analyseverfahren zu entwickeln, das in
seinen Fundamenten auf Erkenntnissen der Aromatologie aufbaut, sie jedoch in eine
neue Richtung entwickelt. Christiane Günther nannte diese, inzwischen
namensrechtlich geschützte Methode „Osmopraktik“.

Osmopraktiker nutzen ein Analysegespräch, für dessen Auswertung eigens ein
spezielles Instrument, das „Osmogramm“ entwickelt wurde, um anhand der
Beurteilung unterschiedlicher aromatischer Öle die Befindlichkeit der Menschen zu
erkennen, Störungen psychischer und physischer Art zu lokalisieren.

Die Erstellung eines Osmogramms für eine beim Osmopraktiker Rat suchende
Person kann bis zu zwei Stunden dauern.
Dabei zeichnen sich anhand der individuellen Reaktionen deutliche Hinweise darauf
ab, an welcher Stelle das körperliche oder seelische Gleichgewicht eines Menschen
gestört ist.

Je nachdem, welcher Natur und wie stark diese Beeinträchtigung des Wohlbefindens
ist, liegt der nächste Schritt des Osmopraktikers entweder darin, eine individuelle
Duftbegleitung oder die Konsultation einer medizinischen oder therapeutischen
Fachkraft zu empfehlen.

Die Duftbegleitung ist ein mehrstufiger Prozess zur Regulation des Wohlbefindens
mittels individueller Duftmischungen, deren Zusammensetzung anhand des
Osmogramms bestimmt wird. Ihre einzelnen Komponenten und deren
Mischungsverhältnis werden den Rat Suchenden jeweils genannt und mit jeder
weiteren Station der Begleitung anhand aktueller Osmogramme variiert.

Für die erfolgreiche Durchführung spielen Alter, Geschlecht oder andere individuelle
Merkmale der Menschen, die beim Osmopraktiker Rat suchen, keine Rolle. Ebenso
wenig die Art der jeweiligen Störung des Wohlbefindens.

Autor: Dr. Herbert Jost-Hof

Weitere Infos

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Weihachten als Fest der Düfte … und danach gut ins Neue Jahr

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Tipps und Anregungen von der Osmopraktikerin Hanna Christiane Günther

Neben dem von Blüten und ihren Düften durchwirkten Frühling ist wohl keine andere
Zeit des Jahres so sehr mit Geruchserlebnisse verbunden wie die Weihnachtszeit.
Vanille, Orangen, Zimt gehören ebenso hierher wie die Gerüche des Glühweins mit
seinen Kräutern, die von Räuchermännchen und natürlich der Duft der Nadelbäume,
die entweder ganz oder in Teilen (Adventskränze) Einzug in die Häuser und
Wohnungen halten. Das „Fest der Liebe“ ist auch ein „Fest der Düfte“ – und, das ist
nicht neu, ein Fest des Konsums.
In Läden und Geschäften werden nicht nur weihnachtliche Lieder gespielt, um die
Kunden in die richtige Stimmung zu bringen. Vielerorts wird auch zur Raumbeduftung
gegriffen. Was in diesem Zusammenhang ebenso nach hinten losgehen kann, wie in
den eigenen vier Wänden. Warum, erklärt die Osmopraktikerin und Duftexpertin
Hanna Christiane Günther: „Ist man zu starken Duftreizen ausgesetzt, kann das
leicht in Verstimmungen enden. Es ist im Prinzip mit den Düften nicht anders als mit
Geräuschen. Wenn sie zu einer Überlastung der Sinne führen, entsteht Gereiztheit,
die sich zu Niedergeschlagenheit oder Aggression ausformen kann. Deshalb ist es
wichtig, Düfte mit Maß und mit Bedacht einzusetzen.“

Der Einfluss der Düfte und wie man ihn sich in der Osmopraktik zunutze macht

Was die Wirkung von Duftstoffen etwa von der lauter Geräusche unterscheidet, ist
ihre Wahrnehmungsweise. Während wir Lärm deutlich erkennen, werden uns viele
Duftwahrnehmungen nicht bewusst. „Sie wirken direkt auf das Unbewusste, also auf
unsere Gefühlswelt“, weiß die Osmopraktikerin. „Das ist der Grund, warum sie so
gern zur Verkaufsförderung an Weihnachten genutzt werden. Obwohl wir sie nicht
immer bemerken, wecken sie Erinnerungen in uns, positive Gefühle, Kindheitsbilder.
In einer solchen Stimmung greift man umso lieber zum Geldbeutel, um anderen oder
sich selbst eine Freude zu machen.“
Doch man kann den Einfluss der Düfte auf das Unbewusste nicht nur nutzen, um
Menschen zu manipulieren, sondern auch, um ihnen zu helfen. Das ist das Prinzip
der von H. Christiane Günther entwickelten Osmopraktik: Sie benutzt die individuelle
Duftwahrnehmung des Menschen, um die Ursachen von Defiziten in seinem
Wohlbefinden aufzuspüren und ihm dabei zu helfen, diese zu beseitigen und zur
persönlichen seelischen und körperlichen Balance zurückzufinden.

Wenn der Mensch an Weihnachten aus dem seelischen Gleichgewicht gerät

Gerade die Weihnachtszeit bringt für viele Menschen auch Belastungen mit sich, die
das Wohlbefinden beeinträchtigen. Wer etwa dauerhaft unter starkem Stress
arbeitet, der muss durch die Entspannung an den Feiertagen und im Urlaub zur
Jahreswende mit Problemen rechnen. Der durch die Reaktion auf das sonstige
Stressniveau veränderten Körperchemie fehlen die Stimuli, es kommt zu einer
Unterversorgung mit den sonst zur Stressbewältigung produzierten Stoffen und das
macht sich bemerkbar.
Abgesehen davon bringt die dunkle Jahreszeit ohnehin schon für viele Menschen
gewisse Anpassungsprobleme. Der Organismus ist darauf eingestellt, seine Leistung
während dieser Zeit des Jahres zu reduzieren, was allerdings in unseren modernen
Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften nicht möglich ist.
Da sind auch noch die oft hohen Erwartungen, die gerade zu Weihnachten an das
Zusammenleben in Partnerschaften und Familien gestellt werden, wodurch sich
schnell Enttäuschungen und Frustrationen ergeben. So wird aus einem Fest der
Empfindsamkeit mitunter ein Zusammentreffen der Empfindlichkeiten. Schließlich
sind da auch noch all jene, die die Weihnachtstage ungewollt allein verbringen und
sie daher als belastend empfinden.

Wie man welche Düfte für gute Stimmung einsetzen kann

Man kann solchen Begleiterscheinungen des Fests durchaus mit Düften begegnen,
so lange die Anwendung in Maßen und mit den richtigen Mitteln erfolgt, das heißt
mit 100%ig naturreinen ätherischen Ölen, die in Duftlampen erhitzt werden. Dabei
sollten diese, so empfiehlt die Osmopraktikerin, nicht mehr und nicht länger als zweibis
dreimal täglich für 20 Minuten bis zu einer halben Stunde genutzt werden; das
Mischungsverhältnis hierfür beträgt drei Tropfen reines ätherisches Öl auf 50ml
Wasser. Alle Erzeugnisse mit künstlichen Aromen (z.B. Duftkerzen) sind mit größter
Skepsis und Vorsicht zu betrachten.
„Wer sich und der Familie etwas Gutes tun will“, so Günther, „sollte zu einer
Duftmischung greifen, die den Bedürfnissen der Familie gerecht wird. „Angelika
bietet Schutz und Stärke, um nach vorweihnachtlichem Trubel wieder zur Ruhe zu
kommen, Lavendel klärt so Manches, was liegen geblieben ist. Wacholder lässt
einen partnerschaftliche Enttäuschung schneller verdauen, Jasmin und Blutorange
stärken die Persönlichkeit und Geranium und Rose lassen Gefühle sprechen,
während Chrysantheme und Kamille Spannungen zwischen Müttern aller
Generationen abbauen.“

Natürliche Düfte sind beliebt und tun gut

Natürlicher Weihnachtsduft in Wohnzimmer oder Küche lässt sich auch durch
Dekorationen mit Gewürzen wie Vanilleschoten, Sternanis und Zimtstangen
erreichen – oder eben durch Tannenbäume oder –zweige.
„Die Düfte von Weißtanne, Balsamtanne, Waldkiefer, Latschenkiefer, Fichtennadel
oder Zypresse kennen wir von Kindesbeinen an, weil sie Teil unserer Kultur sind.
Ätherische Tannenöle wirken sehr ausgleichend und harmonisierend.“
Auch beliebt und gut einzusetzen sind Fruchtöle, zum Beispiel aus Orangen,
Blutorangen, Grapefruit oder Clementinen. „Diese frisch-fruchtigen Düfte wirken
entspannend und stimmungserhellend auf die Psyche.“

Für einen guten Start ins Neue Jahr

Nach Weihnachten folgt der Übergang ins neue Jahr – traditionell eine Zeit der
Besinnung, der Rückschau und der guten Vorsätze …. zu denen auch bei vielen ein
gesünderes Leben gehört. Wer sich einer solchen Herausforderung stellen will, der
muss zunächst mit dem alten abschließen und seine negativen
„Hinterlassenschaften“ beseitigen. Auch das ist durchaus kein neuer Gedanke. Ganz
im Gegenteil. Die Tradition des Loslösen von „Schadstoffen“ und unangenehmen
„Geistern“ in dieser Zeit führt bis in das Mittelalter zurück. Schmerzlich empfundenen
Erinnerungen werden mit „Pauken und Trompeten“ zur Faschingszeit und damit zur
Fastenzeit beseitigt. So beginnt circa, ab Mariä Lichtmess die Reinigungszeit bis zum
Osterfest.

Mit natürlichen Mitteln entschlacken

In dieser Fastenzeit helfen Ätherische Öle und Tees besonders stark bei
abnehmendem Mond. Es ist darauf zu achten, dass hier natürlich auch keine extrem
neuen Schadstoffe hinzu genommen werden sollten, z.B. künstliche Duftstoffe,
synthetische Aromen, aromatisierte Tee’s, zu viel Fleisch, Fast Food u.s.w.
Wer sich etwas Gutes tun möchte in der Fastenzeit und keine Heilfastenkur machen
kann, kann hier ein Soft-Programm mit ätherischen Ölen durchführen: 2 x in der
Woche ein Bad mit Ätherischen Ölen aus Grapefruit, Wacholder, Fenchel, Orange,
Zeder, Kiefern, Lavendel, Geranium und Karottensamen – jeweils 3 Sorten mit
insgesamt 8 – 10 Tropfen vermischt in 80 – 100g Meersalz der als Emulgator und
Unterstützer für diesen Wirkvorgang. Für die innere Ausreinigung gelten bekannte
„Putzmittel“ wie Tees aus Brennnesseln, Malve, Labkraut, Bärentraube,
Birkenblätter, Erdbeerblätter und auch Grüner Hafer unterstützt die
Fließeigenschaften.
Viele gute Vorsätze für das kommende Jahr, viele gute Gedanken und ein neuer
Wind, der Spaziergang an frischer Luft – der Beginn und die Chance für einen
gesunden Geist in einem gesunden Körper – all dies vereinen ätherische Öle in ihrer
Wirkungsweise: auf den Körper aufgetragen berühren sie auch unsere Seele und
lassen uns manche Dinge mit einer guten Anleitung bald positiver und strukturierter
und kraftvoller erscheinen.

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

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