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Blumen pflanzen – eine blühende Oase selbst gestalten

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Blumen lassen sich mit wenigen Handgriffen pflanzen und bereichern den Sommer.

Blumen pflanzen
Pixabay.com / congerdesign / https://pixabay.com/de/photos/garten-gartenarbeit-blumen-pflanzen-1444235/

Der Anblick einer Blumenwiese erfreut das Auge und macht gute Laune. Auch ohne grünen Daumen lassen sich Blumen einfach einpflanzen und kultivieren. Damit die Pflanzen ihre üppige Blüte nicht vermissen lassen, sollte bei der Pflanzung einiges bedacht werden.

Pflanzzeit beachten

Im Frühling ist Pflanzzeit. Schon ab März lassen sich Rosen einpflanzen. Eine Pflanzung im Frühling garantiert, dass sich die mehrjährigen Pflanzen bis zum ersten Frost gut eingewurzelt haben und damit die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen. Für Blumen, die in Töpfen vorgezogen wurden und meist einjährig sind, ist Mitte Mai die ideale Pflanzzeit. Dann sind keine Bodenfröste mehr zu erwarten.

Blumen, die im Herbst blühen sollen, können auch noch im Sommer gepflanzt werden. Hierfür sollte ein trüber und eher kühler Tag gewählt werden. Rosen können auch im Herbst eingepflanzt werden. Ab Mitte September können die Blumenzwiebeln in den Boden. Dann bezaubern Krokusse, Narzissen oder Tulpen mit ihrer Blüte im kommenden Frühjahr.

Blumen einpflanzen – Schritt für Schritt

  • Standort bestimmen
  • Boden vorbereiten
  • Pflanzen aus den Töpfen nehmen
  • Pflanzen wässern
  • Pflanzloch ausheben
  • Pflanze einsetzen
  • Pflanzloch schließen
  • Erde leicht andrücken
  • Pflanze gut angießen

Vor der Pflanzung ist der Boden am gewählten Standort zu bearbeiten. Harke, Spaten und Rechen sollten bereitliegen. Das Erdreich sollte von Wurzeln, Steinen und Unkraut befreit werden. Der Boden sollte gut aufgelockert werden. Die wenigsten Blumenpflanzen vertragen Staunässe. Ein zu dichter, lehmiger Boden kann durch die Zugabe von Sand oder Kies durchlässiger gemacht werden. Wer möchte, kann vor der Pflanzung etwas Kompost als biologischen Dünger in den Boden einarbeiten.

Die Blumen werden nun aus ihren Töpfen entfernt. Dies sollte vorsichtig geschehen, damit die Wurzeln nicht verletzt werden. Die Pflanzen werden mit dem Wurzelballen in einem Eimer mit Wasser gestellt. So können sich die Wurzeln vor der Pflanzung ausreichend mit Wasser versorgen.

Das Pflanzloch wird mit dem Spaten ausgestochen und sollte mindestens die doppelte Größe des Wurzelballens umfassen. Die Pflanzen werden vorsichtig eingesetzt. Anschließend wird die Erde aufgefüllt und leicht angedrückt. Damit die Pflanzen sich gut anwurzeln können, sollten sie täglich gegossen werden.

Den passenden Standort finden

Ein farbenfroher Blumengarten ist der ideale Ort, um sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und die Natur zu erleben. Am Anfang steht die Wahl des passenden Standortes. Jede Pflanze besitzt bestimmte Standortansprüche. Die meisten Blühpflanzen sind Sonnenkinder. Sie mögen einen warmen und sonnigen Standort. Die pralle Mittagssonne sollte dabei aber möglichst ausgespart werden. Verschiedene Blumen vertragen keine Sonne und sollten folglich im Schatten angepflanzt werden.

Einen sonnigen Standort vertragen:

  • Wandelröschen
  • Petunien
  • Kapkörbchen

Einen eher schattigen Standort benötigen:

  • Begonien
  • Fuchsien
  • Fleißiges Lieschen

Blumen, welche sonnig stehen benötigen regelmäßige Wassergaben. An heißen Tagen muss vermutlich sogar mehrmals gegossen werden. Schattenpflanzen werden mäßig, aber ebenfalls regelmäßig gegossen.

Nach der Pflanzung ist vor der Blüte

Sind die Pflanzen im Boden, beginnt die eigentliche Pflegearbeit durch den Hobbygärtner. Die Blumen benötigen viel Feuchtigkeit. Der Boden sollte keinesfalls austrocknen. Blühpflanzen vertragen während der Sommermonate einen entsprechenden Flüssigdünger. Dieser wird einfach dem Gießwasser beigegeben. Die natürliche Blütezeit vieler Pflanzen lässt sich verlängern, wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird.