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25 Jahre nachhaltiger Tourismus: ReNatour feiert mit großem Gewinnspiel

ReNatour

Seit 25 Jahren steht ReNatour für naturnahen und nachhaltigen Tourismus fernab der Masse. Anlässlich dieses Jubiläums blickt der Reiseveranstalter aus Nürnberg zurück auf ereignisreiche Jahre. Ab dem 24.05.2019 wird 25 Wochen lang immer freitags ein Geheimnis aus 25 Jahren Firmengeschichte gelüftet oder auch mal eine lustige Anekdote erzählt: www.renatour.de/zeitreise

Den jährlich rund 7.000 treuen KundInnen sagt ReNatour Dankeschön mit einem großen Gewinnspiel rund um das kreative Reiseprogramm und das Thema Nachhaltigkeit. Alle TeilnehmerInnen haben die Chance auf einen der 25 attraktiven Wochengewinne, sowie zusätzlich auf einen der beiden Hauptgewinne: Eine Eselwanderung im Bayerischen Wald oder eine Woche Urlaub auf Lanzarote.
Übrigens: Der erste Wochengewinn ist besonders für aktive Familien attraktiv!

Über ReNatour:
ReNatour ist Deutschlands führender Spezialist für nachhaltiges Reisen mit Unternehmenssitz in Nürnberg. Heute reicht das ReNatour-Urlaubs-Programm vom Bio-Bed&Breakfast an Irlands Südwestküste über naturpädagogische Familienangebote auf Korfu oder Eselwanderungen in den französischen Alpen bis hin zu einer Bucht auf der kanarischen Insel Gomera, die nur per Boot zu erreichen ist. Insgesamt hat das Reiseunternehmen derzeit 87 Reisen im Programm. Ob Familien-, Wander-, Yogareise oder Geheimtipp- Unterkunft – es ist für jeden umweltbewussten Reiselustigen etwas dabei.

Informationen unter www.renatour.de, E-Mail: info@renatour.de, Tel.: +49 (0)911 890704

napur tours

napur tours

Mit Freude reisen.

Hier finden Sie Naturreisen und ornithologische Reisen nach Costa Rica sowie viele weitere Lateinamerika Reisen.
www.napurtours.de

Nachhaltig Reisen – Geht das?

Nachhaltig reisen – der Begriff ist in aller Munde. Aber sind (Fern-)Reisen und Nachhaltigkeit überhaupt miteinander vereinbar? Im Grunde reist man ja schon nicht mehr nachhaltig, sobald man Auto, Bus oder Flugzeug besteigt. Aber dennoch gibt es viele nachhaltige Aspekte, die wir versuchen, bei unseren Angeboten umzusetzen.

Nachhaltig Reisen bedeutet für uns: Respekt gegenüber der lokalen Bevölkerung, deren Kulturen sowie bei Ausflügen in die Natur. Nachhaltig Reisen beginnt aber bereits zu Hause und natürlich auch bei unserer Arbeit im Büro. Wir stehen in ständigem Austausch mit all unseren Kollegen in den jeweiligen Ländern, um einem zukunftsorientierten, sanften Tourismus stets bestmöglich Rechnung zu tragen.

Nachhaltig Reisen anbieten – das beginnt bereits im Büro:

  • wir beziehen Strom aus erneuerbaren Energien
  • wir achten auf eine korrekte Mülltrennung
  • wir benutzen LED-Energiesparlampen
  • wir achten auf unseren Wasserverbrauch
  • wir benutzen ökologische Produkte
  • wir pflegen einen offenen, persönlichen Umgang untereinander, sprechen über Dinge, die uns bewegen und diskutieren Lösungen, mit denen am Ende alle zufrieden sein können
  • Nachhaltigkeit beginnt bei uns zu Hause – denn was wir leben, können wir auch nach außen tragen

 Worauf können wir bei der Planung der Reisen achten?

  • gerechte Entlohnung der Dienstleister und deren Angestellten vor Ort
  • tragbare Arbeitsbedingungen
  • bevorzugt Hotels, die ökologisch und sozial nachhaltig wirtschaften
  • Buchung von Leistungen, bei denen das Geld im Land bleibt und z.B. nicht an Großkonzerne im Ausland geht
  • kleine privat geführte Hotels statt große Hotelketten und Bettenburgen
  • lokale Naturführer und Reiseleiter mit einbeziehen – wer kennt das Land besser als jemand, der dort aufgewachsen ist!

www.napurtours.de

Daktari Travel GmbH

Daktari Travel


Ob als Privatreise oder Kleingruppe – der Spezialist für das südliche Afrika, Ostafrika & Indien,

legt seine  Schwerpunkte auf Tier – und Naturerlebnisse sowie kulturelle Erfahrungen.

Romantische Hideaways mit anspruchsvollem Ambiente oder einfache, rustikale Orte

inmitten landschaftlicher Kostbarkeiten, komplettieren das Angebot. Ergreifende Tierbegegnungen,

Information zum Thema Artenschutz und Biodiversität, Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung und

traditionellen Lebensformen, haben zum Ziel das Reiseland und seine Bevölkerung umfassend kennenzulernen.

Tourcert zertifiziert.

www.daktaritravel.de

Wisent Reisen

Wisent Reisen

Der Spezialist für Mittel- und Osteuropa (Natur- und Kulturferien, spezielle Unterkünfte).

Reisen verbindet, öffnet neue Horizonte, bringt Kulturen und Menschen einander näher.
Reisen mit Wisent bedeutet, in die Vergangenheit und die Gegenwart der bereisten Gebiete einzutauchen.
Es bedeutet aber auch, die Schönheit und Unberührtheit der Natur zu bestaunen, den Augenblick zu geniessen und atemberaubenden Geschichten am Lagerfeuer zu lauschen.

Weil man ein Land am besten durch Menschen verstehen kann, werden unsere Kleingruppen von erfahrenen lokalen Fachleuten begleitet, auch individuell Reisenden vermitteln wir wertvolle Kontakte.
Begegnungen mit Persönlichkeiten des kulturellen und politischen Lebens stehen bei thematischen Reisen im Vordergrund.

www.wisent.ch

Wie verreise ich richtig

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Wie verreise ich richtig oder: müssen wir jetzt alle zu Hause bleiben?

Als reflektierte, gebildete und sozial engagierte Menschen liegen uns das Wohl aller, der Umweltschutz, die Artenvielfalt und globale Fairness am Herzen. Wir kaufen Bio-Kost aus dem Hofladen, fahren möglichst mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln, meiden Kleidung, die in Billiglohnländern produziert wurde, kaufen fair-trade Kaffee und – wollen manchmal in den Urlaub fahren. Doch schon beim Blick auf die verlockenden Reiseziele kommt das schlechte Gewissen. Fliegen ist doch falsch, oder? Erderwärmung, Co2, das weiß inzwischen jeder. Bleibt jetzt nur noch die Radtour durch die heimischen Weinberge?

Eine schnelle Recherche im Internet lässt einen tatsächlich zu diesem Schluss kommen. Viele Seiten, die sich mit dem Thema des verträglichen Reisens beschäftigen, empfehlen den „Urlaub zu Hause“. Ganz unberechtigt ist das nicht. Denn natürlich ist es ökologisch bedenklicher, einen dreitägigen Kurzurlaub in New York City zu machen, als die heimische Natur wandernd zu erkunden. Und eine Woche in einer Bettenburg in der Dominikanischen Republik hat natürlich eine schlechtere Ökobilanz, als eine Woche im Ferienhaus auf Sylt.

Die Auswirkungen des Reisens lassen sich nicht allein in CO2-Emissionen messen

Eine pauschale Empfehlung zum „Urlaub um die Ecke“ ist dennoch sehr unüberlegt. Richtig ist, dass das Flugzeug den größten CO2-Ausstoß unter den gängigen Vermitteln verursacht. Fliegen ist ökologisch bedenklich. Die Auswirkungen des Reisens lassen sich aber nicht allein in CO2-Emissionen messen. Reisen bedeutet auch kulturellen Austausch, Inspiration, Lernen, Erleben und nicht zuletzt: Konsumieren.

Entwicklungs- und Schwellenländer nicht mehr zu besuchen, wäre eine wirtschaftliche Katastrophe

Es gibt viele Länder, die in einer vertretbaren, dem normalen Arbeitnehmer zumutbaren Zeit nur per Flug zu erreichen sind. Dazu zählen beliebte Reiseziele wie der südostasiatische Raum, Südamerika und Afrika. Industriestaaten wie Frankreich, Italien und England sind auch anders zu erreichen. Doch gerade Entwicklungs- und Schwellenländer profitieren vom Tourismus. Sie sind auf diesen Wirtschaftszweig angewiesen. Werden in den Industrienationen „nur“ zwischen 2% und 10% des Bruttoinlandsproduktes durch die Tourismusbranche generiert, sind es in vielen Entwicklungsländern 25-40%. Diese Länder nicht mehr zu besuchen, wäre eine wirtschaftliche Katastrophe. Der Tourismus sorgt für Arbeitsplätze, nicht nur in Entwicklungsländern. Pro 1 Mio. US-Dollar, die weltweit im Tourismus umgesetzt werden, entstehen 50 Arbeitsplätze. Außer im Bildungssektor sind nirgends mehr Menschen direkt beschäftigt, als im Tourismus. Es sind sechsmal so viele Menschen im Tourismus tätig, wie in der Automobilbranche und ein Drittel mehr als in der Finanzwirtschaft. Einen Zusammenbruch dieses Wirtschaftszweiges kann kein Weltverbesserer wollen.

In finanzschwachen Ländern ermöglichen Besucher die Finanzierung von Nationalparks und einer modernen Infrastruktur. Reisen kann sich positiv auf angrenzende Industriezweige wie Landwirtschaft, Transportwesen und die Baubranche auswirken. Wenn man ein wenig mithilft jedenfalls.

Wichtig ist, dass das Reiseland maßgeblich von den Besuchern profitiert

Inzwischen haben das viele Reiselustige erkannt und achten bei ihren Urlauben darauf, Angebote dem Bereich des nachhaltigen Tourismus zu buchen. Aber was ist das eigentlich genau?

Wie so oft gibt es hier verschiedene Definitionen, die sich jedoch in den Kernpunkten gleichen. Wichtig ist, dass das Reiseland maßgeblich von den Besuchern profitiert. Dazu gehört, dass Lebensmittel aus der Region bezogen werden, die Freizeitangebote die Kultur und Religion der Einheimischen respektieren, dass Regelungen für den Besuch von besonderen Naturräumen vereinbart werden und dass Einheimische einer Beschäftigung mit vertretbarem Gehalt nachgehen können. Auch sollten die Besucher viel über Kultur, Natur und Geschichte des Landes lernen und in Austausch mit der Bevölkerung kommen.

Viele klassischen Angebote, die den Besuch wichtiger, schöner und besonderer Orte eines Landes vorsehen, sowie Erholung am Strand und die Teilnahme an Kulturveranstaltungen, sind inzwischen in der verträglichen Variante buchbar. Die Veranstalter kaufen ihre Dienstleistungen nicht mehr möglichst billig, sondern möglichst gerecht ein. Das kostet den Verbraucher zwar etwas mehr, aber glücklicherweise sind viele Menschen mittlerweile so gut informiert, dass sie bei der Wahl des Urlaubs nicht nur auf Preise schauen. Dafür erhalten sie dann ein Angebot, das sie guten Gewissens genießen können und das qualitativ überzeugt.

Ecotraining – mehr als eine Auszeit

Noch weiter gehen Reiseveranstalter bei einem neuen Trend des verträglichen Tourismus: Sogenannte „Ecotrainings“  sind immer mehr im kommen. Bei dieser Art Urlaub geht es den Reisenden nicht mehr nur um Abwechslung, Erholung und neue Eindrücke. Sie wollen persönlich weiterkommen, etwas lernen, sich mit dem Reiseziel tief verbinden. Die Ecotrainings sind kleine oder größere Ausbildungen zu verschiedenen Themen. Ob Vogelbeobachtung, Wildtierfotografie, Spurenlesen oder eine Fortbildung zum Wildnisführer: In Phasen von mindestens zwei Wochen bis hin zu Angeboten, die ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr dauern, wird der Urlaub genutzt, um sich selbst in ein neues Thema einzuarbeiten. Für manche Reisenden wird daraus weit mehr als eine Auszeit. Die Begeisterung, die durch die wirkliche Kenntnis des Landes und seiner Natur und Kultur entstehen kann, ist so groß, dass nach dem Besuch des Trainings einige ein neues Berufsfeld für sich entdeckt haben und als Reiseleiter selbst Touren in die entsprechende Region anbieten.

Diese Angebote erfüllen gleich zahlreiche Bedingungen für verträgliche Reisen: Bei einer Ausbildung zum Wildnisführer beispielsweise werden Einheimische gebraucht, die ihre traditionellen Wildnistechniken weitergeben können. Sie erhalten in der lehrenden Funktion gute Löhne und können gleichzeitig ihr Brauchtum auf eine natürliche Weise am Leben erhalten, die sich deutlich von den bekannten Vorführungen für Touristen unterscheidet.

Die Besucher bekommen durch den sehr persönlichen Kontakt eine direkte Verbindung zur Tradition des Landes, die weit über „angucken“ hinausgeht. Sie verstehen, warum bestimmte Bräuche existieren und dass es wichtig ist, Räume frei zu lassen, in denen Traditionen weiter gelebt werden können, ohne Zäune, Hotelanlagen und Souvenirstände. Sie begreifen die Zusammenhänge des besonderen Lebensraumes, in dem sie sich befinden.

Außerdem sind die Teilnehmer hinterher in der Lage, zu Hause als Botschafter dieser Kultur im eigenen Bekanntenkreis Wissen weiter zu geben.

Reisen ist toll!

Wir können also aufatmen: Reisen ist toll! Wie aber erkenne ich als Laie, welches Angebot tatsächlich nachhaltig ist?

Ein entscheidender Faktor ist der Preis. Wenn eine Reise inklusive Flug, Unterkunft und Vollpension für 10 Tage nicht mehr kostet, als drei größere Familieneinkäufe im Bio-Supermarkt, dann kann da etwas nicht ganz sauber sein. Wo Flüge Co2-kompensiert werden, MitarbeiterInnen in der Gastronomie und Raumpflege vernünftige Löhne erhalten und nachhaltig produzierte Lebensmittel zum guten Ton gehören, ist der Preis meist vierstellig. Billig ist nicht gut. Wirklich nicht. Geht gar nicht.

Andersherum ist leider nicht alles nachhaltig, nur weil es teuer ist. Um Abzocke von Qualität unterscheiden zu können, gibt es mittlerweile aufwändige Zertifizierungsverfahren. Bekannt ist beispielsweise das CSR-Zertifikat. Es wird Reiseunternehmen ausgestellt, die nachweisen können, dass sie eine nachhaltige Unternehmensstruktur haben und Reisen anbieten, von denen das Reiseland maßgeblich profitiert.

Wie sieht es also aus, das perfekte Reiseangebot? Hier ein paar Tipps:
  • Wenn sich das Reiseland nur per Flugzeug erreichen lässt, sollte die Reisedauer die Emissionen rechtfertigen. Fernreisen unter 14 Tagen sind zu vermeiden. Machen Sie nur hin und wieder einen langen Urlaub in der Ferne und steigen sie für Kurzurlaube tatsächlich auf das Fahrrad in den Weinbergen um.
  • Kompensieren Sie den Flug. Bei Atmosfair (www.atmosfair.de) können Sie berechnen, wieviel CO2 ihr Flug verursacht. Durch einen freiwilligen Aufpreis unterstützen Sie klimaschonende Projekte und können den negativen Einfluss des Fluges etwas abfangen.
  • Es ist ok, wenn Sie nur am Strand liegen wollen. Überlegen Sie aber bitte, welches der nahegelegenste Strand ist. Nur für ein bisschen Sand muss man wirklich nicht um die halbe Welt fliegen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Menschen im Reiseland von Ihrem Besuch profitieren, indem Sie in lokalen Geschäften einkaufen, Cafés besuchen und zu Kulturveranstaltungen gehen.
  • Bringen Sie Interesse für das Land mit und nicht nur den Wunsch nach schönem Wetter und Strand. Wenn Sie viel über Land und Leute lernen, können Sie dazu beitragen, dass zu Hause mehr Verständnis für diese Kultur entwickelt wird.
  • Fragen sie bei der Reisbuchung nach Zertifikaten. Hotels können ebenso wie Reisebüros und Tourenanbieter ihre Produkte zertifizieren lassen. Das fängt beim Fisch in der Hotelküche an, der mehr oder weniger nachhaltig gefangen werden kann und geht über faire Arbeitsbedingungen weiter bis zur Programmgestaltung, die möglichst respekt – und rücksichtsvoll mit der Kultur und den Ressourcen des Landes umgehen sollte. Ein guter Reiseveranstalter weiß, aus welchem Garn seine Produkte gestrickt sind und kann Sie aufklären.

Autorin: Lilith Chromow, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsreferentin bei Aventerra e. V.

Quellen: www.aventerra.de, www.wikipedia.de, www.giz.d