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Waldgeschwätz – was sie schon immer sagen wollten…

mit osmopraktischer Unterstützung

Es wird bunt in der Natur, wie der Jahreslauf es vorsieht. Doch mit dem Herbst ist noch nicht alles vorbei. Im Gegenteil, es scheint, dass er sich rüstet für ein letztes Abenteuer vor dem Winter: „Ich will doch noch einmal richtig toll was erleben und sehen, was andere tun….“

Die dritte Jahreszeit lässt die Farben spielen und eine Fröhlichkeit mit warmen Tönen übersät unsere Wälder. Alle Laubbäume prangen um die Wette. Sie wissen: Ihre letzten Stunden haben geschlagen, bald werden sie ihre empfindlichen Blätter loslassen und ihre Energien in den Stamm und Wurzeln zurückziehen.

Doch die Tannen, Fichten, Kiefern, Lärchen und Zypressen stehen unermüdlich im grünen Kleid. Ihr Kontakt zur Außenwelt sind nicht Blätter, sondern fest umschlossene Nadeln, die Wind und Wetter trotzen können. Nadelbäume symbolisieren nicht nur eine den Jahreszeiten widerstehende Macht – in ihnen verbirgt sich auch ein unglaublich schlüssiges und flexibles System, das mit vielen Umwelteinflüssen umzugehen weiß.

Herbstwald
Herbstwald

Außerdem besitzen sie eine Struktur zur Reizleitung, die ganz ähnlich unserem Nervensystem funktioniert. Damit können sie sich auch unsteten Temperatur und Klimawechseln anpassen. Damit nicht genug: Sie vermögen ebenfalls, ihre gesamte Bio-Chemie umzustellen und ein gasförmiges Hormon ausstoßen, wenn sie ihre Nachbarn warnen wollen.

Richtig, die Bäume haben ein Sozialverhalten! Sie reagieren als sensible Mitglieder komplexer Biosphären und ‚denken‘ dabei auch an ihren Nachbarn!

Sowie ein Angreifer in der Nähe registriert wird, schütten sie diesen Stoff aus und informieren die umliegenden Bäume. Sofort stellen diese daraufhin ebenso ihre Bio-Chemie um und werden „ungenießbar“ für den Angreifer. Auf diese Weise können ganze Baumregionen gerettet werden. Versuche, die dies belegen, hat man schon in verschiedenen Ländern erfolgreich durchgeführt.

Bäume sind geschickte Könner, wenn es um die Selbstversorgung bei Verletzungen geht, um Not und Schmerzen. Wenn ein Baum abgeschnitten wird, bildet sich sofort eine versiegelnde Schicht auf der offenen Stelle. Die Wunde wird unverzüglich versorgt, indem kurz danach das gelbe Harz heraustritt – das Zeichen, dass der Heilungsprozess beginnt. Biochemisch gesehen werden die Zellen dadurch gereinigt und desinfiziert und gleichzeitig wird die Wunde verschlossen. Aber das ist nicht alles. Dieser „Wundverband“ ist und bleibt luftdurchlässig; durch Stoffe, die die Regeneration und das Wachstum von Zellen bedingen, ist so die Grundlage für neue Triebe gelegt.

In unserem Ökosystem und besonders zwischen Bäumen beobachtet man, wie Pflanzen untereinander lebensnotwendige und lebenserhaltende Informationen austauschen. So weiß man inzwischen, dass sie z.B. in „Geschäftsbeziehungen“ mit Pilzen und Farnen stehen, indem sie mit ihnen in symbiotischem Miteinander wichtige Nährstoffe austauschen.

In einem Versuch mit jungen Fichten, die in einem Keller und damit ohne direkten Einfluss des Mondlichts gehalten wurden, stellten die überraschten Forscher fest, dass die Pflanzen trotzdem „wussten“, wann der Mond voll war: Zu dieser Zeit speicherten sie in ihren Stämmen Wasser, sie wurden dicker – und bei abnehmenden Mond wurden sie entsprechend dünner.

Bäume empfinden Schmerz und können sogar untereinander kommunizieren, wie jüngste Forschungen ergeben haben. Dieser Austausch ist zwar mit unseren Ohren nicht zu hören, aber mit Messgeräten sind die Schwingungen nachweisbar.

Pinus mugo - Latschenkieferblüte
Pinus mugo – Latschenkieferblüte

Alle Jahre wieder stehen wir bewundernd vor den nadeligen Bäumen und sind beeindruckt von ihrem endlos scheinenden Leben, während draußen der Rest der Natur unter einer Schneedecke liegt und in Leblosigkeit erstarrt scheint. Stolz stehen die Nadelbäume vor uns, strahlen, duften und geben uns Lebensfreude.

Selbst ohne bunte Kugeln oder Kerzen – sicherlich schmückt dies auch einen Baum – erfreut uns der Nadelbaum, gibt uns Halt und Stärke. Wenn wir im Wald spazieren gehen, erfasst uns das gleiche Gefühl: Freude, innere Sammlung und eine Ahnung sicherer Ordnung und Geradlinigkeit.

Unsere Wirbelsäule richtet sich auf, der Kopf und Nase rücken Richtung Himmel – wir atmen tief ein. Sauerstoffreiche Luft klärt und hilft bei Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und … Kommunikationsproblemen – Ein- und Ausatmen, Flüstern, Austauschen und Wispern.

Sie wissen schon ja schon: Darin haben Bäume auch viel mehr Erfahrung, als die meisten Menschen denken.

Was uns Menschen betrifft – „Kommunikationsprobleme“ heißt für uns u.a.: Schmerzen in Rachen, Hals und Bronchien, Schwellungen der Nasenschleimhaut, Nebenhöhlen. Hier können uns die Bäume helfen.

Das Ätherische Öl der Nadelbäume von Kiefern, Fichten und Zypressen hilft bei Infekten, verhindern ein Übergreifen von Erkältungskrankheiten, stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, löst den Schleim, entkrampft bei schwerem Husten, lindert Hustenreiz und stärkt bei Mutlosigkeit und Erschöpfung.

Ganzheitliche Osmopraktiker lernen in ihrer Ausbildung auch, die Bäume und Nadeln näher zu betrachten, denn anhand der Farben und Formen sowohl der Nadeln als auch des gesamten Baumes kann man ableiten, ob er für eine feine, sensible, reizlindernde und weiche Kommunikation steht oder für tiefgreifende Verstärkung. Die Länge der Nadeln, ihre Richtung wie auch die der Zweige und die natürliche Heimat des Baumes spielen in diesen Beobachtungen eine große Rolle.

Nadelöle sind ein Geheimtipp für die Sauna. Hier wird z.B. durch Föhre (Waldkiefer), Fichte oder Zirbelkiefer die Durchblutung gefördert und der gesamte Atmungsapparat gestärkt. Besonders angesprochen werden dabei Lunge und Bronchien.

Das Hydrolat der Nadelöle ist hervorragend für unreine und Mischhaut als Gesichts-Tonikum geeignet. Es reinigt die Poren auf sanfte Weise. Ein Sprühstoß anschließend auf das Gesicht aufgetragen und mit der Fingerspitze in die Haut eingeklopft unter einem Gesichtsöl hilft trockener Haut am Abend wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu kommen.

Es lohnt sich, eine ganze Literflasche Zirbelkiefer- oder Föhren-Hydrolat anzuschaffen, denn auch im heimischen Springbrunnen sorgt es für frische Luft in Räumen, in denen eine gepflegte Kommunikation stattfinden soll.

Wer auch eine Brise Selbstbewusst benötigt und eine Aussprache zur Klärung vor sich hat, ist mit einem 100% naturreinen ätherischen Öl oder Hydrolat von einem Baum mit Nadeln gut beraten.

Hanna Christiane Günther, Aroma-Zentrum Asomi, Alsfeld

www.aroma-zentrum.de

www.aroma-netz.eu