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Wandern im Hunsrück

Der Hunsrück gehört wohl zu jenen Regionen in Deutschland, die jeder dem Namen nach kennt. Die
meisten Leute müssen sich jedoch erstmal versichern, wo der Hunsrück genau liegt.

Der Hunsrück ist eines der Deutschen Mittelgebirge, wird von der Mosel im Westen, dem
Rhein im Norden, dem Pfälzer Bergland im Osten gesäumt und läuft bis in das Saarland hinein. Aus
dem Frankfurter Raum kann man den Hunsrück in gut einer Stunde mit dem Auto erreichen. Wenn ich
vom Hunsrück schreibe, dann meine ich nicht die südlichen Hänge des Rheins oder die
weinbewachsenen Anhöhen an der Mosel oder Nahe. Ich meine dann die Region, die sich
hauptsächlich südlich von Idar-Oberstein, bis weit in das Saarland hinein, erstreckt.

Lange habe ich überlegt, ob ich hier eine Lieblingsstrecke hervorhebe. Zum Beispiel: Bad Kreuznach
– Rotenfels oder Hunolsteiner Klammtour bei Morbach oder den Bärenpfad bei Nohfelden. Bin dann
aber zum Schluss gekommen, dass ich gar keine wirkliche Lieblingsstrecke habe, weil ich mich nicht
entscheiden kann, welches die schönste Strecke im Einzugsbereich des Hunsrücks sein könnte. Und
am Ende käme dann nur eine endlose Aneinanderreihung von schönen Wegen zustande, die
niemanden eine Orientierung sein würde.

Stattdessen nenne ich hier mal einige Standardquellen, die den Wanderern helfen, sich im
Hunsrück zurechtzufinden. Zur Orientierung über die Hunsrück-Wanderwege gibt es auf jeden Fall die
Routenbeschreibungen „Hunsrück“ von Norbert Forsch (Kompassverlag). Norbert Forsch hat in
diesem Buch bestehende Wanderwege so kombiniert, dass neue, sehr interessante Wanderstrecken
zustande gekommen sind. Bei diesem Routenführer sollte man aber darauf achten, dass man die
neue Auflage von 2010 kauft, da die Wanderwege im Hunsrück in den vergangenen Jahren vielen
Veränderungen ausgesetzt waren.

Die angesprochenen Veränderungen der Wanderwege entstehen durch den Erfolg des Saar-
Hunsrück-Steiges. Im Windschatten dieses ausgezeichneten Premiumwanderweges entstehen fast
täglich neue Rundwanderwege mit Längen von 6 bis 20 km, die alle Prämiumqualität haben. Diese
neuen Wanderwege, ich habe das schon an anderer Stelle erwähnt, definieren Wandern neu und
machen aus dem Waldspaziergang ein kleines Abenteuer. Einen Überblick über diese
Premiumwanderwege kann man über das Booklet „Traumschleifen“ erhalten. Eine sichere
Bezugsquelle für „Traumschleifen“ ist das Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig www.saar-hunsruecksteig.de
Im Buchhandel könnte es schwierig werden.

Auf der Website des Saar-Husnrück-Steigs bekommt man, unter dem Stichwort
„Traumschleifen“ auch einen ersten Einblick über verschieden Wandermöglichkeiten in der Region.

Alle hier genannten Informationsmaterialien sind sehr gut und hilfreich, haben lediglich den
Schönheitsfehler, dass sie ausschließlich in deutscher Sprache zur Verfügung stehen. Der Eindruck,
der entstehen könnte, dass diese Wanderwege eine rein deutschsprachige Veranstaltung sein
könnten, trügt. Auf Nachfrage erhält man, z. B. im Projektbüro Saar-Husnrück-Steig, auch englisch,
französisch oder holländisch sprachiges Informationsmaterial. Und wenn gar nichts mehr geht, dann
kann ich immer noch etwas weiter helfen.

Viel Spaß beim Wandern im Hunsrück!

Achim Kittner
www.fuss-und-pedalreisen.de

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